Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Welche Cabs zu welchem Amp?

Einklappen

thread_title

Einklappen
X
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • Welche Cabs zu welchem Amp?

    Hallo zusammen,
    seit einer Woche bin ich begeisterter Axe-Fx-Besitzer und befinde mich noch in der ersten Ausprobier-Phase. Bisher habe ich fast nur Werks-Presets getestet (und bestaunt!) und ich traue mich kaum, auch nur irgendeine Eistellung zu ändern, in der Angst, ich könnte die perfekte Abstimmung aller Komponenten aufeinander vernichten. Na gut, ganz so krass ist es nicht, soll aber heißen, ich bin etwas überfordert von den unendlich vielen Möglichkeiten, den eigenen Sound zusammenzustellen. Im Prinzip will ich nur "meinen perfekten" Sound in 5-10 Presets konservieren und dann mit dem Rumschrauben aufhören (als würde das passieren ;-))

    Nachdem ich mich jetzt mit vielen Amps vertraut gemacht habe, kommt das offensichtlich größere Problem - die Cabs. Ich habe für jeden Amp die Möglichkeit (oder quälende Verantwortung) aus 189 (in Worte EINHUNDERTNEUNUNDACHTZIG) Boxen die perfekte auszuwählen. Zusätzlich kann ich dann noch zwei kombinieren und mit einer großen Auswahl aus Mikrofonen abnehmen.

    Dabei kommt ein Axe-Newbee wie ich schon ganz schön ins Schwitzen, daher nun endlich zu meiner Frage:

    Habt ihr irgendein gezieltes Vorgehen bei der Wahl der richtigen Box? Geht ihr einfach eure 189 (bei euch wahrscheinlich wesentlich mehr durch User-IR´s, ich würde ja wahnsinnig!) von 1 - 189 systematisch durch? Oder schließt ihr bestimmte Typen von vorne herein aus?

    Bei mir ist es nämlich so, dass ich 10 höre, alle irgendwie gut finde und bei der 11. nicht mehr weiß, wie die 1. geklungen hat. Das ist schon eine ganz eigene Welt, in die ich da eingetaucht bin. Andererseits bin in dieser Beziehung doch ein ziemlicher Nerd und kann mich mit der Zeit ziemlich reinsteigern, da erkenne ich langsam eine Gefahr in dem Axe-Fx ;-))



    Danke für eure Kommentare - es werden sich sicher weitere Fragen von mir anschließen.

    LG
    Homerjay

  • #2
    Welche Musikrichtung spielst du? Bzw. Was war dein früheres Setup, das würde schon helfen.
    Notfalls lad dir das kostenlose Teaser-Pack von valhallir.at runter, da sind 10 verschiedene Cabs....die Auswahl der IRs hat der Haiko Heinz für uns getroffen.
    Guitar Impulse Responses made in Austria: www.valhallir.at

    Kommentar


    • #3
      Herzlich Willkommen Homerjay in der Axe-Gemeinde!
      Ich glaube, so ist es uns allen ergangen, als wir das erstemal unser Axe angeschmissen haben...
      Ich würde dir empfehlen, in den Presets "überall mal spielerisch rumzuschrauben", um das Gerät ein wenig besser kennen zu lernen - du kannst ja nix kaputt machen: wenn du nicht speicherst, bleiben die ursprünglichen Einstellungen ja erhalten - ansonsten einfach als neues User-Preset abspeichern.
      Wenn du dich ein wenig an die Funktionsweisen gewöhnt hast, bin ich ganz bei "funstation777": nimm dir einen gezielten Sound vor, z.B. funky clean, crunchy, rockig, etc. und baue es selbst im Axe auf - Anhaltspunkt: wie es in Real auch funktionieren und sich für dich gut anhören würde: erstmal nur Amp + Cab und such dir die Kombination im Axe aus, die dir auf Anhieb schon mal gut gefällt und mach mit den klassischen Parametern "Gain, Master, BMTP" das Finetuning. Mit Effekten verfeinern kannst du später. So lernst du das Axe dann schon ganz gut zu verstehen.
      Wenn du erste Sicherheit im Umgang mit dem Axe im Grundsound hast, dann ist es schon an der Zeit, dass du dich um gute IR's kümmerst: dies sind das EIN UND ALLES und sehr entscheidend für einen richtig guten Sound. Und richtig gute IR's gibt es z.B. bei cabIR.eu oder valhallir.at. Für mich sind die Werks-IR's nicht so passend: ist aber auch Geschmacksache...
      Ansonsten hilft das Axe Wiki auch sehr gut weiter: nutze ich heute immer noch (ist oben in der Linksammlung aufgelistet).

      Und nun viel Spaß!!! !

      Kommentar


      • #4
        Ich denk auch, dass die Cab-Packs von ValhallIR und CabIR ein super Startpunkt sind. Weil es da eine überschaubare Anzahl Boxen gibt. "Leider" gibt's innerhalb jedes Packs wieder unzählige Varianten, was das Leben zwar schöner, aber es dem Einsteiger nicht unbedingt leichter macht.
        Bei mir sind es letztendlich 2-3 IRs, die ich verwende. Sonst ist die Variation in den Sounds auch meiner Meinung nach zu groß und der Mischer kriegt die Mücken. Eigentlich eine für mid-high Gain (4x12) und eine für clean (was kleineres).
        Du könntest aber auch im Wiki oder in Yeks Guide schauen, da steht jeweils drin, welche Amp-Cab-Kombis prinzipiell gut geeignet sind. Und dann bei den oben Genannten die IRs in gut kaufen.

        Viel Erfolg bei der Einarbeitung.

        Edit: Jetzt hab ich da irgendwie so lange rumfabuliert, dass Steve voll reingrätschen konnte und mir Sachen vorweggenommen hat, was mich jetzt fast bissle dämlich dastehen lässt. Ich lass es trotzdem so. Die Wiederholungen zeigen ja auch, dass das Tipps mit Gehalt sind, weil es mehrere so sehen.
        Zuletzt geändert von michl_666; 11.08.2017, 12:52.
        HardFolk gibt's hier: MORIA auf YouTube und Facebook
        Classic Rock Cover: DIRTY BOOTS auf YouTube und Facebook

        Kommentar


        • #5
          Mit der Cab-Auswahl bin ich immer ein wenig davon ausgegangen, wie ich es mit einer realen Box auch machen würde.
          Bei einem Marshall-Top probiere ich zuerst mal die Marshall-Cabs, vornehmlich 4x12er, aus; bei Fender die entsprechenden Cabs aus dem Combo - etc.
          Wenn es Dir Spaß bereitet, kannst Du auch mal zu einem Fender Champ eine 4x12er Recto-Cab hängen. Da ergeben sich dann auch ganz "neue Sounds"
          welche Dir ggf. besser gefallen. Erlaubt ist, was gefällt
          Und wie Spooky Steve bereits geschrieben hat, kannst Du zu gegebener Zeit dann mal die IR´s von CabIR und Valhall kaufen und testen. Beide bedienen
          unterschiedliche Genres an Boxen, haben aber (Werbemodus ein) "Boxen-IR´s, die besser klingen als das analoge Original" (Werbemodus aus )

          Ach ja, Du hast das AxeFx ja erst eine Woche - viel Spaß beim Probieren, Tweaken, Entdecken und irgendwann Spielen in den kommenden Jahren
          Ja ist denn scho wieder Weihnachen!?

          Kommentar


          • #6
            Danke Leute für die Antworten.

            Wie es aussieht, muss man sich einfach durch die gesamte Sammlung hören, vielleicht bekomme ich da mit der Zeit einfach noch ein Gefühl dafür. Das Yek-pdf liefert ja super Anhaltspunkte, damit kann ich es ja auf jeden Fall schon mal eingrenzen. Dazu eine Frage:

            Es werden dort zu jedem Amp jeweils ein oder mehrere Cabinet/Speaker vorgeschlagen. Ich nehme an, das ist die Empfehlung von Yek? Zusätzlich werden immer noch stock cabs genannt, häufig mit Verweis auf ein bestimmtes CabPack. Was sind denn die stock cabs?

            Stellt ihr eure cabinets eigentlich immer auf Ultra high resonance?


            Fragen über Fragen, und es geht sicher noch ein bisschen so weiter - danke Männer!






            Kommentar


            • #7
              Stock Cabs sind die im Axe enthaltenen. Bei Yeks Angaben bin ich mir nicht sicher. Entweder Tipp von Cliff, Vorgehen im Real Life oder sein persönlicher Tipp. Aber irgendwo hat er das mal geschrieben. Hab's vergessen.
              Ich stell immer die höchste Qualität ein. Das wird nur beim Reverb teilweise ein Problem. Dann halt runter stufen. Im Live-Betrieb isses wahrscheinlich nicht zu hören. Im Studio vielleicht schon.
              HardFolk gibt's hier: MORIA auf YouTube und Facebook
              Classic Rock Cover: DIRTY BOOTS auf YouTube und Facebook

              Kommentar


              • #8
                Hallo Homerjay,

                Stockcabs sind die fest einprogrammierten Cabs.
                Da Fractal selber "Cab-Packs" - also ein komplettes Paket mit IR´s von jedem speaker herstellt, werden immer wieder mal einzelne als Factory(Stock) Cabs einprogrammiert bei Firwware-Updates.

                Ultra-Res hat den vorteil, daß es im Bassbereich wesentlich aufgeräumter klingt. Zum Prozessorpower sparen kann man auch geringere Auflösung einstellen.
                Axe-Fx Ultra und Axe-FX II Mark II, MFC 101

                Kommentar


                • #9
                  Mich werden jetzt bestimmt einige steinigen wollen, aber gerade für Einsteiger finde ich die IRs von Ownhammer sehr geeignet. Seine Mixe ermöglichen einen sehr einfachen Feinschliff des Sounds, was man bei zB Valhallir und cabir selbst mittels CabLab machen muss, was für einen Einsteiger ziemlich schwierig bis erstmal unmöglich ist.
                  Die IRs von Ownhammer sind soundtechnisch insgesamt aber meiner Meinung nach haushoch unterlegen (sagt man dann "kellertief unterlegen"?!)

                  Ich würde dir aber als allererstes empfehlen, dir ein denkbar einfaches Preset zu bauen. Amp -> Cab, mehr nicht. Lade einen Amp, von dem du weißt, dass er dir gefällt, mache ungefähre Einstellungen der Parameter, die es in Amps üblicherweise gibt (Gain, Bass, Mitten, Treble, Presence, evtl Master) und gehe dann die Stock-IRs durch. Gerne auch die verschiedenen Mikrofonsimulationen. Hör dir die verschiedenen Sounds über verschiedene Quellen an, die dir zur Verfügung stehen (Kopfhörer, Stereoanlage, PA im Proberaum, ...) Spiele zu Backing-Tracks, um zu sehen, wie sich der Sound im Zusammenhang mit anderen Instrumenten anhört und anfühlt.

                  Wenn du deinen Sound abhörst, höre ihn LAUT ab! Das war einer meiner persönlichen großen Fehler all die Jahre. Wenn du zu leise abhörst, stellst du fast automatisch einen Sound ein, der laut richtig scheiße klingt.

                  Wenn dir ein Sound mal gefällt, du dir aber unsicher bist, nimm bisschen was auf und zeig es uns. Das muss auch nicht perfekt gespielt sein, wir sind hier überwiegend Hobby-Mucker. Zeig dein Preset, das du für die Aufnahme benutzt hast. Dann können wir dir vielleicht Tipps geben.

                  Und wenn du dich mal etwas sicherer fühlst mit diesen grundsätzlichen Sachen, dann schnappe dir das Handbuch und lies es! Du musst nicht alles verstehen, aber 1. ist das verdammt interessant und 2. sollte man sein Werkzeug ja möglichst gut kennen.

                  Kommentar


                  • #10
                    Ja, Tweaken ist nur LAUT sinnvoll - also in Live-Kampf-Lautstärke! Ansonsten wirst du nicht glücklich und fängst wieder von vorne an...

                    Kommentar

                    Lädt...
                    X