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Nervige Obertöne

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    Kennt Ihr das auch? Da hat man einen wundervollen HighgainSound eingestellt, beginnt seriös mit Powerchords zu riffen und sobald man die Chords stoppt, klingt ein hochfrequentes, metallisches "Fiepen" nach und müllt die schöne, effektvolle Pause zu. Das passiert mit äußerster Vorliebe im 2ten Bund und liegt, wie ein Blick auf den Analyzer zeigt, so zwischen 3,4 und 4,2 Khz.
    Man kann es durch Spieltechnik (dämpfen mit Rechts), Saitenbedämpfung (hinter Sattel +Brücke), Filter und Noisegate beeinflussen, aber so richtig zufriedenstellend ist das alles nicht.

    Das Witzigste: viele Gitten machen das Problem und einige Wenige machen es nicht.
    Das Phänomen lässt mich einfach nicht los. Ausschließen kann ich mittlerweile als Ursachen: Pickups, Konstruktionsweise der Gitte, Art der verwendeten Hölzer, Preisklasse der Gitte, Saiten (auch geschliffene oder am Ballend umsponnene), Brückenkonstruktion und Setup (niedrige/höhere Saitenlage und/oder Plekverfahren).
    Auch Gittenbauer und Techs konnten mir das nicht erklären.

    Hat vielleicht einer von Euch eine Ahnung, woran das liegen kann?????

  • #2
    Zitat von Solyth Beitrag anzeigen
    Kennt Ihr das auch? Da hat man einen wundervollen HighgainSound eingestellt, beginnt seriös mit Powerchords zu riffen und sobald man die Chords stoppt, klingt ein hochfrequentes, metallisches "Fiepen" nach und müllt die schöne, effektvolle Pause zu. Das passiert mit äußerster Vorliebe im 2ten Bund und liegt, wie ein Blick auf den Analyzer zeigt, so zwischen 3,4 und 4,2 Khz.
    Man kann es durch Spieltechnik (dämpfen mit Rechts), Saitenbedämpfung (hinter Sattel +Brücke), Filter und Noisegate beeinflussen, aber so richtig zufriedenstellend ist das alles nicht.

    Das Witzigste: viele Gitten machen das Problem und einige Wenige machen es nicht.
    Das Phänomen lässt mich einfach nicht los. Ausschließen kann ich mittlerweile als Ursachen: Pickups, Konstruktionsweise der Gitte, Art der verwendeten Hölzer, Preisklasse der Gitte, Saiten (auch geschliffene oder am Ballend umsponnene), Brückenkonstruktion und Setup (niedrige/höhere Saitenlage und/oder Plekverfahren).
    Auch Gittenbauer und Techs konnten mir das nicht erklären.

    Hat vielleicht einer von Euch eine Ahnung, woran das liegen kann?????
    Liegt daran, dass Du immer "Gitte" sagst!
    Da würde ich auch immer am 2ten Bund metallisch fiepen!
    Oder sagst Du zu Frauen auch grundsätzlich "Weiber"?


    Nebenbei, meine Les Paul's machen das auch, dauerhaft und gerne.
    Und bedämpft an Sattel und Brücke habe ich auch schon.
    Ohne Erfolg.
    Da hilft nur ein Capo am 2. Bund ...

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    • #3
      Ich fass es nich, Mike hat auch keine Idee!
      Das mit dem Capo is keine Option-schränkt mich tonal zu sehr ein...
      Immerhin bin ich nicht alleine und glücklicherweise machen das ja nicht alle Gittearren..

      PS Gitte is nur der Schreibfaulheit geschuldet....
      Aber die Idee, Mädels verbal zum Fiepen zu bringen gefällt mir........

      Kommentar


      • #4
        Zitat von Solyth Beitrag anzeigen
        Ich fass es nich, Mike hat auch keine Idee!
        Das mit dem Capo is keine Option-schränkt mich tonal zu sehr ein...
        Immerhin bin ich nicht alleine und glücklicherweise machen das ja nicht alle Gittearren..

        PS Gitte is nur der Schreibfaulheit geschuldet....
        Aber die Idee, Mädels verbal zum Fiepen zu bringen gefällt mir........
        Ist vor allem kräfteschonend ;-)

        Der Capo war auch eher scherzhaft gemeint.
        Ist natürlich keine Lösung.

        Aber ich habe den Effekt eben auch, speziell bei den LPs.
        Und bei allen Sounds, von clean bis overdrive.
        Auch ohne Verstärkung, ganz trocken nur das Instrument gespielt.
        Also das Axe oder welches Gerät auch immer kann ggf. den Effekt einfach nur hörbar machen und eventuell verstärken,
        je nach Einstellung der Geräte in der Signalkette.

        Ich werde mir das nochmal ansehen bzw. anhören.
        Hatte auch irgendwo im Netz mal etwas darüber gelesen; da müsste ich aber erst recherchieren.

        Eigentlich ist mir das früher nie so deutlich hörbar vorgekommen.
        Möglicherweise trägt die ganze Beschäftigung mit der Soundtüftelei auch mit dazu bei, dass man immer
        sensibler wird für Klang- und Tonveränderungen oder Effekte, über die man in früheren Jahren einfach hinweggehört hat.
        Wenn man genau hinhört, produziert eine Gitarre schon eine ganze Menge unterschiedlichster Töne und Geräusche,
        die man nicht dem eigentlichen Saitensignal zuordnen kann.
        Da schwingt und klingt so manches mit.
        Die Frage ist immer die der Lautstärke.

        Wenn ich was weiss, schreib ich's.
        Abber sach nicht immer "Gitte"!
        Hört sich echt bescheuert an
        Zumindest für meine Ohren.

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        • #5
          Woher kommt das? Pickups kurz vorm Koppeln?
          Bei zwei meiner Gibson hatte ich auch das Gefühl, dass es leicht blechern klingt. Hab dann die Brücke gegen welche von .. ABT, ABM. ABS???? getauscht. Hing echt damit zusammen. Allerding fehlt mir dieser scheppernde Klang jetzt beim ein oder anderen Song. Eigentlich klingts damit billig aber passt bei manchen Sachen. Vielleicht ist das so ähnlich???
          Spielst du schon oder schraubst du noch?

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          • #6
            Was mir hierzu noch einfällt.
            Wenn dieser metallische Ton auftritt, kann man ihn durch dämpfen der G-Saite meist beenden.

            Ich muss das nachher nochmal ausprobieren. Hab jetzt keine Lust mehr, Sender und alle Geräte anzuwerfen.

            Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, ist mir letztens beim untersuchen aufgefallen, dass die G-Saite in bestimmten Fällen
            in eine Resonanz versetzt wird, die, so hört es sich zumindest an, einen oder mehrere der höheren Obertöne besonders laut wiedergibt.
            Und dies sowohl beim Einzeltonspiel, als auch beim spielen von Harmonien über mehrere Saiten.

            Möglicherweise gibt es konstruktionsbedingt bei bestimmten, häufig vorkommenden, gespielten Frequenzen (Grundschwingungen oder ggf.
            auch Oberschwingungen) ein hohes Maß an Kongruenzen mit den höheren Oberschwingungen der G-Saite zu dem betreffenden Zeitpunkt.
            Ist schon interessant, da ja idR. nahezu alle Saiten in "Mitschwingung" versetzt werden.

            An dem Punkt hilft einem aber wahrscheinlich nur Messen weiter.
            Mit einem FretWrap lässt sich das wahrscheinlich in den Griff bekommen.
            Habe selbst keine im Einsatz, weil mich die Dinger eher stören beim Spiel.

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            • #7
              Ich schiebe einfach nen Schaumstoff unter die Saiten hinter dem Sattel und fertig. Fällt optisch nicht auf, bemerke ich beim Spielen überhaupt nicht.

              Kommentar


              • #8
                @Andy: Koppelnde Pickups sinds nicht, das passiert auch bei Kopfhörereinsatz. Es ist auch kein blecherner Sound insgesamt, sondern ein leiser, hoher "Ton", der sich nach dem Dämpfen der Saiten noch "rausmogelt". Erstaunlich auch hier, habe zwei Gitarren mit gleicher PU und Brückenbestückung und eine tut´s, die andere nicht. Aber den metallischen Sound hatt ich auch mal-bin dann von der Dobro weg........

                @Axifist: hab ich auch schon gemacht (auch zwischen Brücke und Tailpiece) löst das Problem aber nicht vollständig.

                @Mike: Den Ansatz mit den mitschwingenden Saiten hatt ich auch schon. Habe deswegen für´s Riffen mal die 3 hohen Saiten auch vor der Brücke mit Schaumstoff bedämpft-Pustekuchen!!!!

                Das Phänomen beschränkt sich übrigens nicht auf Les Pauls (obwohl ich hatte auch schon eine LP angespielt, die das nicht macht), sondern tritt auch bei anderen Modellen und allen möglichen Herstellern auf. Das macht es für mich ja so interessant! Glücklicherweise ist es kein "Notfall", weil es ja nicht alle Gitarren betrifft-aber warum nur??????

                Werd nachher interessehalber mal meine Tele raussuchen.....
                Erstmal vielen Dank Euch allen

                Kommentar


                • #9
                  Auch wenn es nicht zur Lösung beitragt. Das "Problem" mit der komisch klingenden G-Saite bei Gibson hab ich in der Tat mit der anderen Brücke gelöst. Sowohl bei der Les Paul als auch bei der Flying V. Beide eher aus der etwas günstigeren Ecke von Gibson. Den Tipp hat mir mal einer gegeben, der selbst bei seiner Custom Les Paul etwas unzufrieden war. Dass es mit dem der Brücke zusammenhängt, war mir irgendwie schon klar, weil das Thema bei keiner meiner Gitarren mit Floyd Rose auch nur ansatzweise eine Rolle spielt.Ich hab zuvor auch unter die Saiten (vorn am Sattel) und hinten zwischen Stoptail und Steg Schaumstoff untergelegt. Hat aber nur bedingt was gebracht.

                  So und nun zum Thema. Das AxeFx hat nach meinem Gefühl, je nach FW, eine Empfindlichkeit in den oberen Mitten mitgebracht, was auch im Extremfall zum Koppeln von Pickups führt. Selbst über Kopfhörer oder sogar speziell über Kopfhörer. Kurz bevor es koppelt, kommt dann eine Art Raum"klang" mit in den Sound der ggf. auch leicht metallisch klingt oder eher, als würde man in einem metallerenen Gastank sitzen. Vielleicht ist es das, was dazu beiträgt. Wenn es bei anderen Gitarren nicht auftritt, kann es das alleine nicht sein aber ggf. dazu beitragen.

                  Oben am Sattel kann man sich ja mittlerweile dieses "Band" über die Saiten legen. Alternativ nen Haargummi.
                  Zuletzt geändert von Andy; 26.11.2017, 11:52.
                  Spielst du schon oder schraubst du noch?

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                  • #10
                    Zitat von Solyth Beitrag anzeigen
                    @Andy: Koppelnde Pickups sinds nicht, das passiert auch bei Kopfhörereinsatz. Es ist auch kein blecherner Sound insgesamt, sondern ein leiser, hoher "Ton", der sich nach dem Dämpfen der Saiten noch "rausmogelt". Erstaunlich auch hier, habe zwei Gitarren mit gleicher PU und Brückenbestückung und eine tut´s, die andere nicht. Aber den metallischen Sound hatt ich auch mal-bin dann von der Dobro weg........

                    @Axifist: hab ich auch schon gemacht (auch zwischen Brücke und Tailpiece) löst das Problem aber nicht vollständig.

                    @Mike: Den Ansatz mit den mitschwingenden Saiten hatt ich auch schon. Habe deswegen für´s Riffen mal die 3 hohen Saiten auch vor der Brücke mit Schaumstoff bedämpft-Pustekuchen!!!!

                    Das Phänomen beschränkt sich übrigens nicht auf Les Pauls (obwohl ich hatte auch schon eine LP angespielt, die das nicht macht), sondern tritt auch bei anderen Modellen und allen möglichen Herstellern auf. Das macht es für mich ja so interessant! Glücklicherweise ist es kein "Notfall", weil es ja nicht alle Gitarren betrifft-aber warum nur??????

                    Werd nachher interessehalber mal meine Tele raussuchen.....
                    Erstmal vielen Dank Euch allen
                    Das mit dem Schaumstoff o.ä. hast Du ja nicht in dem Bereich gemacht, der zwischen Sattel und Brücke liegt!
                    Also dem Bereich, in dem wir spielen.
                    Die Wechselwirkung zwischen den Saiten wird aber hauptsächlich über Sattel und Brücke (Saitenreiter) entstehen,
                    und von dort auf die Saitenbereiche übertragen, die über dem Hals und Korpus liegen.
                    Daher auch der Lösungsansatz mit der Brücke und nicht zum Beispiel mit dem Stop-Tailpiece.
                    Ich meinte mit G-Saite bedämpfen, den Finger der rechten Hand im Bereich der Pickups auf die G-Saite legen.
                    Und selbst wenn man 2 Gitarren mit der gleichen Brücke hat, spielen die Fixierung in den Lagerachsen, im Holz
                    und anderes eine wichtige Rolle.
                    Je mehr Resonanzen in den beteiligten Objekten (ausser der Brücke) entstehen, umso mehr Energie
                    geht auf diesen Wegen verloren und diese Obertonresonanz wird entsprechend leiser.
                    Die FretWraps können natürlich das Mitschwingen der Saiten, speziell der G-S, verhindern.
                    Dazu muss man das Ding aber etwas in dem Spielbereich der Saiten anbringen.
                    Das wäre für mich eher hinderlich.

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