Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Nervige Obertöne

Einklappen

thread_title

Einklappen
X
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • #11
    Zitat von axifist Beitrag anzeigen
    Ich schiebe einfach nen Schaumstoff unter die Saiten hinter dem Sattel und fertig. Fällt optisch nicht auf, bemerke ich beim Spielen überhaupt nicht.
    Alles schon getestet.
    Diese spezielle Resonanz verschwindet dadurch nicht.

    Kommentar


    • #12
      Zitat von mrgodin Beitrag anzeigen

      Das mit dem Schaumstoff o.ä. hast Du ja nicht in dem Bereich gemacht, der zwischen Sattel und Brücke liegt!
      Also dem Bereich, in dem wir spielen.
      Doch! Das hab ich auch schon probiert!!!!! Ergebnis frustran!

      Kommentar


      • #13
        Äh, auch wenn es keiner hören will Sollte es sich um Gibson Gitarren handeln

        -> https://www.thomann.de/de/abm_2504c_...steg_266528_10
        Spielst du schon oder schraubst du noch?

        Kommentar


        • #14
          Zitat von Andy Beitrag anzeigen
          Äh, auch wenn es keiner hören will Sollte es sich um Gibson Gitarren handeln
          He he, die Vermutung ist bei mir natürlich naheliegend...trotzdem hab ich nix dagegen, das zu hören
          Aber ich kann alle beruhigen, Jackson Custom, PRS Private Stock und viele andere schaffen das auch.....übrigens beschränkt sich das Phänomen nicht auf Stoptailpieces, habe das auch schon bei Gitarren mit FR, Vintage und anderen Tremolos registriert

          Hatte bislang auch nicht den Eindruck, dass die FW-Version da wirklich einen Einfluss drauf hat....

          Kommentar


          • #15
            Könnte mal jemand ne Aufnahme davon machen? Ich kann mir das momentan irgendwie nicht so recht vorstellen

            Kommentar


            • #16
              Zitat von Solyth Beitrag anzeigen

              Doch! Das hab ich auch schon probiert!!!!! Ergebnis frustran!
              Also, Du hast alle Saiten NICHT schwingen lassen (durch die Unterlage) und trotzdem einen/diesen Ton?
              Also genau so, als hättest Du ein FretWrap über alle Saiten des ersten Bundes gelegt?
              Ich meinte nicht zwischen Sattel und Tunern!

              Davon abgesehen, ich habe gerade geduscht und hatte reichlich Zeit, mir das Ganze durch den Kopf gehen zu lassen.
              Nee, nich wie Werner (Flasch Flens) einstmals ;-)

              Und ich denke, ich habe des Rätsels Lösung gefunden und schildere daher mal meine Gedanken.

              Ein FretWrap im Bereich erster Bund würde nur das Symptom (die mitschwingende G-Saite mit überbetonten Oberschwingungen) und nicht die Ursache beheben.
              Diese hochfrequenten Schwingungen, die ich meine, wenn ich von diesem Effekt spreche, enden ja in dem Moment, wenn ich die G-Saite berühre,
              und zwar berühre in einem Bereich zwischen Sattel und Brücke; dem Bereich also, dessen Schwingungen in die PUs induziert.

              Der Sattel liegt plan auf dem Holz des Halsendbereichs auf; er kann also nur zusammen mit dem Holz des Halsendes und der Kopfplatte gemeinsam
              in Schwingung versetzt werden. Das dieser Bereich die G-Saite zum Schwingen anregt und insbesondere die höheren Oberschwingungen hierbei
              eine besonders hohe Amplitude bekommen, ist nach meiner Auffassung eher unwahrscheinlich.
              Aber genau diese Frequenzen werden ja mittels der PUs hörbar gemacht.

              Bliebe die Brücke.
              Wie die ehemaligen Soldaten unter uns wissen, gibt es eine eherne Regel beim überqueren einer Brücke in Kompaniestärke:
              NIEMALS im Gleichschritt!
              "Ohne Schritt Marsch" heisst es da.

              Wo für dieser Gedankensplitter hin ...

              Bei der Mehrzahl der anderen Hersteller (ausser Gibson) haben wir Brückenkonstruktionen, bei denen eine Grundplatte oder Brückenaufnahme fest mit
              dem Korpus verbunden ist.
              Die Saitenreiter sind relativ klein, mit dem Unterteil in Kontakt und schwer in Eigenresonanz zu versetzen.
              Schwingungen, von den Saiten auf diese Konstruktion übertragen, werden zu einem großen Teil auf den Korpus übertragen.
              Bei Einzelreitern entsteht zudem kaum Schwingungsübertragung auf die benachbarten Saiten.

              Die Konstruktion der Gibson-Brücke ist aber eine, die einer realen begeh- oder befahrbaren Brücke gleichkommt.
              2 Auflagepunkte und eine gewisse Länge (deutlich länger als die der einzelnen Saitenreiter bei zBsp. einer Fender Strat oder Tele).
              Sie hat zudem einen hohen Härtegrad; ist also prädestiniert dazu, höhere Eigenresonanzfrequenzen auszubilden.

              Was passiert also, wenn ich die H- oder (hohe) E-Saite (und deren recht hohen Oberschwingungen) zum Schwingen bringe?

              Ein Teil der Schwingungen, die auf die Brücke übergehen, werden über die beiden vergleichsweise dünnen Achsen in die Einschlaghülsen
              und das Holz des Korpusses abgeleitet.
              Hier spielt die Resonanzfrequenz des Korpusses eine wichtige Rolle.
              Sie liegt eher niedriger aufgrund der Materialbeschaffenheit und Masse.

              Die Brücke selbst wird aber aufgrund ihrer typischen Brückenkonstruktion ebenfalls zum Schwingen angeregt;
              und hierzu bietet sie aufgrund ihrer Länge beste Voraussetzungen.

              Nun kommt ein wichtiger Punkt;
              Eine Verbindung zwischen 2 Punkten schwingt bei durchgehend gleicher Beschaffenheit exakt in der Mitte am stärksten.
              Dort entsteht also die größe Schwingungsamplitude.
              Welche Saiten liegen in diesem Bereich?
              D- und G-Saite.
              Da die D-Saite aufgrund ihrer größeren Masse, dickerer Kern plus Ummantelung, träger reagiert und eine deutlich niedrigere Resonanzfrequenz besitzt,
              wird die G-Saite erheblich stärker zum Schwingen angeregt.
              In Richtung zu den Auflagepunkten hingegen nimmt die Übertragung auf die Saiten deutlich und stetig ab (also von der Mitte Richtung A und tiefer E, und ebenso H...E-Saite).

              Wenn nun die Brücke besonders in bestimmten Oberschwingungsfrequenzen, die denen der G-Saite sehr nahe kommen, schwingt,
              werden diese natürlich auf die Saite übertragen.
              Die Brücke verliert (Schwingungs)Energie, die Saite gewinnt welche.
              Und hierbei werden die Oberschwingungen besonders stark betont und über die PUs hörbar gemacht.

              Lösung des Problems:
              Entweder andere Brücken, die eine größere Masse haben und/oder ein anderes Resonanzverhalten.
              Dies würde Andy's Ausführungen bestätigen.

              Oder zBsp. eine Stabilisierung mittels hartem Gummiklötzchen, ausreichend breit, welches man mittig un
              ter die Brücke klemmt.
              Dies könnte das Schwingungsverhalten deutlich dämpfen und diesen Effekt ggf. komplett oder weitestgehend unterdrücken helfen.

              Letzteres habe ich noch nicht getestet; würde aber nicht ausschließen wollen, dass man damit Erfolg hat.



              Soweit meine Gedanken dazu.
              Du siehst, Patrick, Deine Einschätzung, ich hätte auch keine Idee ;-) und die kurze Diskussion regen mich am Ende doch dazu an,
              die Ursache und die Hintergründe des Problems zumindest einzuengen.

              Insofern bin ich Dir sogar dankbar für den Beitrag!
              Auf diesem Wege habe ich mich nach ca. 3 Monaten doch nochmal mit dieser Sache befasst und bin weiter gekommen, als beim ersten Mal.
              Neue Brücken für alle meine LPs werde ich aber nicht anschaffen.
              Ich lebe seit 45 Jahren mit diesem Effekt; also reicht es wohl auch für die restlichen 45
              Nur das mit der Unterlage werde ich mal testen; wer weiss ...

              Grüße, Mike
              ​​​​​​​

              Kommentar


              • #17
                Das Witzigste: viele Gitten machen das Problem und einige Wenige machen es nicht.


                @Solyth
                Moin, ich spiele grundsätzlich nur noch Gitarren die mir keine Probleme machen... die vielen Anderen wurden ganz einfach aussortiert. Warum sich mit Schwierigkeiten rumärgern, die man vermeiden kann. LG, Kai


                Gesendet von iPhone mit Tapatalk Pro

                Kommentar


                • #18
                  Zitat von Solyth Beitrag anzeigen
                  ...übrigens beschränkt sich das Phänomen nicht auf Stoptailpieces, habe das auch schon bei Gitarren mit FR, Vintage und anderen Tremolos registriert

                  Hatte bislang auch nicht den Eindruck, dass die FW-Version da wirklich einen Einfluss drauf hat....
                  Wie Du lesen kannst, sind die Tailpieces wohl eher nicht das Problem.
                  Zuletzt geändert von mrgodin; 26.11.2017, 22:12.

                  Kommentar


                  • #19
                    Zitat von kailyguitar Beitrag anzeigen
                    Das Witzigste: viele Gitten machen das Problem und einige Wenige machen es nicht.


                    @Solyth
                    Moin, ich spiele grundsätzlich nur noch Gitarren die mir keine Probleme machen... die vielen Anderen wurden ganz einfach aussortiert. Warum sich mit Schwierigkeiten rumärgern, die man vermeiden kann. LG, Kai


                    Gesendet von iPhone mit Tapatalk Pro
                    Der Begriff "Gitten" ist hier untersagt!
                    Sagte ich das nicht?
                    Zuletzt geändert von mrgodin; 26.11.2017, 22:12.

                    Kommentar


                    • #20
                      Zitat von Andy Beitrag anzeigen
                      Auch wenn es nicht zur Lösung beitragt. Das "Problem" mit der komisch klingenden G-Saite bei Gibson hab ich in der Tat mit der anderen Brücke gelöst. Sowohl bei der Les Paul als auch bei der Flying V. Beide eher aus der etwas günstigeren Ecke von Gibson. Den Tipp hat mir mal einer gegeben, der selbst bei seiner Custom Les Paul etwas unzufrieden war. Dass es mit dem der Brücke zusammenhängt, war mir irgendwie schon klar, weil das Thema bei keiner meiner Gitarren mit Floyd Rose auch nur ansatzweise eine Rolle spielt.Ich hab zuvor auch unter die Saiten (vorn am Sattel) und hinten zwischen Stoptail und Steg Schaumstoff untergelegt. Hat aber nur bedingt was gebracht.

                      So und nun zum Thema. Das AxeFx hat nach meinem Gefühl, je nach FW, eine Empfindlichkeit in den oberen Mitten mitgebracht, was auch im Extremfall zum Koppeln von Pickups führt. Selbst über Kopfhörer oder sogar speziell über Kopfhörer. Kurz bevor es koppelt, kommt dann eine Art Raum"klang" mit in den Sound der ggf. auch leicht metallisch klingt oder eher, als würde man in einem metallerenen Gastank sitzen. Vielleicht ist es das, was dazu beiträgt. Wenn es bei anderen Gitarren nicht auftritt, kann es das alleine nicht sein aber ggf. dazu beitragen.

                      Oben am Sattel kann man sich ja mittlerweile dieses "Band" über die Saiten legen. Alternativ nen Haargummi.
                      Yes; siehe meine Beitrag.

                      Diese Erfahrungen habe ich die ganzen 10 Jahre noch nie gemacht.
                      Seltsam.
                      Spielst Du mit offenen Kopfhörern und relativ laut?

                      Ich habe wie bereits öfters erwähnt geschlossene AKGs.
                      Ich hatte in den Jahren nie Probleme mit Rückkoppelung beim Gebrauch von KH, besonderer Betonung bestimmter Frequenzbereiche
                      (natürlich abhängig von der Gestaltung des Presets), Mikrofonie hinsichtlich des Gerätes selbst etc..
                      Unter KH spiele ich mäßig laut (gehörschonend);
                      Und koppelnde PUs hatte ich wenn überhaupt bisher in meinem Leben ausschließlich, wenn ich meine Gitarren direkt vor die Lautsprecher gehalten habe.

                      Aber dieser Effekt hat auch nichts mit dem Effekt zu tun, von dem hier gerade die Rede ist.
                      Diese Töne hört man unabhängig von der Lautstärke.


                      Jau; Haargummi ist in der Tat eine Idee, um den FretWrap-Effekt zu bekommen.
                      Vor allem stört es weniger.

                      Zuletzt geändert von mrgodin; 27.11.2017, 02:54.

                      Kommentar

                      Lädt...
                      X