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Abschirmlacke, gibts Empfehlungen?

marcor66

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#21
Nö, nimm keine selbstklebende Folie, Du musst ja noch korrigieren und anpassen können, Du brauchst auch nicht viel Kleber, das hält schon fast von Alleine, wichtig ist nur der ordentliche Masseschluß :)

Keine fancy Spezialkupferfolie, es tut die billigste die Du kriegen kannst...
 
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papasoeren

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#22
Ist das selbstklebende Folie?
Ich muss nämlich bezeiten mal den Innenraum meiner alten Deluxe Tele neu auskleiden
und ordentlich gegen Masse ableiten.
Mein Schlagbrett produziert schöne statische Aufladungen, wenn ich beim Spielen meinen kleinen
Finger darauf ablege und bewege.
Wichtig zu wissen wäre, ob die rückseitige, klebende Schicht leitfähig ist.
Ansonsten muss ich auf spezielle Matten für diesen Zweck zurückgreifen.

Gruß
Mike
Angeblich ist die Klebeschicht leitfähig. Darauf hab ich mich aber nicht verlassen. Hab es so verarbeitet, dass immer ein Masseschluss gegeben ist (Potigehäuse, Deckel mit Folie).
 

marcor66

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#23
Angeblich ist die Klebeschicht leitfähig. Darauf hab ich mich aber nicht verlassen. Hab es so verarbeitet, dass immer ein Masseschluss gegeben ist (Potigehäuse, Deckel mit Folie).
Leitfähige Klebeschicht, na wenn das mal kein Marketinggewäsch ist...sorry :)
Rein theoretisch könnte man Abschirmlack als Kleber verwenden, bloß wozu frage ich mich ? Du klebst ja kein Mosaik mit zwischenräumen, ich verwende einfach Folie die groß genug ist, sodass ich nicht verschiedene Lagen brauche, die dann miteinander verbunden werden müssen, macht es Euch nicht so kompliziert
 

Friedlieb

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#24
Bei meiner Strat habe ich selbstklebende Kupferfolie von Rockinger genommen. Auf die Leitfähigkeit der Klebeseite bzw. ihren Übergangswiderstand wollte ich mich nicht verlassen, also habe ich zwischen allen Einzelteilen eine gute Lötverbindung hergestellt, und natürlich auch eine vernünftige Masseverbindung gemacht. Vom Ergebnis war ich begeistert, da ging es mir genauso wie Sören.
 

mrgodin

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#26
Angeblich ist die Klebeschicht leitfähig. Darauf hab ich mich aber nicht verlassen. Hab es so verarbeitet, dass immer ein Masseschluss gegeben ist (Potigehäuse, Deckel mit Folie).
Danke ;-)
Mir ging es allerdings um etwas anderes.
Um die statische Aufladung eines Schlagbretts vollflächig abzuleiten, bedarf es des Kontakts vom Schlagbrett zur Abschirmfolie.
Daher meine Frage.
Aber das kann man ja ggf. auch messen.
Die Rockinger-Pads hatte ich auch schon im Auge.
 

papasoeren

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#27
Na du könntest ja eine kleine Ecke der Folie umknicken bevor du sie auf das Schlagbrett klebst.
 

mrgodin

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#28
Na du könntest ja eine kleine Ecke der Folie umknicken bevor du sie auf das Schlagbrett klebst.
Das reicht leider nicht.
Das Pickguard hat ja beispw. an den Potis auch bereits Kontakt zum Potentialausgleich (Mutter, Unterlegscheibe, Achse, Gehäuse).
Trotzdem induziert die Aufladung bzw. die erzeugte Spannung ein Potential in die Signalleitung.

Das Problem beim Pickguard ist, dass sich die statische Aufladung resp. das Spannungspotential in einem bestimmten Bereich bildet;
zumeist unterhalb der PUs in deren Nähe.
Der Kunststoff des Pickguards hat zwar eine gewisse Leitfähigkeit, die ist aber materialbedingt relativ gering.
Hierdurch bedingt fällt bei zunehmender Entfernung vom Entstehungspunkt der Ladung die Spannung sehr schnell ab.
Über diese Strecke fließt also nur ein sehr geringer Strom ab.
Das meiste induziert in kürzester Zeit in die Pickups, deren Kabel oder zBsp. auch in den PU-Wahlschalter, da dieser ja ebenfalls Verbindung zu den Pickups hat.

Daher ist die beste Ableitung die, bei der unter dem Guard vollflächig ableitfähige Folie aufgebracht ist;
diese muss über eine leitfähigen Kleberschicht vollflächig mit dem Guard verbunden sein.

Zitat marcor66:
"Leitfähige Klebeschicht, na wenn das mal kein Marketinggewäsch ist...sorry :) ...."


Diese Kleber sind idR. mit Graphit angereichert, um die Leitfähigkeit zu erzielen.
Dann hat man eine Situation, bei der der Übergangswiderstand an der Stelle, an der sich das statische Ladungspotential bildet
durch das Guard gering genug ist, die Ladung auf diesem Wege in die Folie abzuleiten.
Diese wiederum hat auf die Entfernung zum Ableitungspunkt an Masse betrachtet einen erheblich geringeren Widerstand,
als wie bereits beschrieben die Ableitung über die Oberseite des Guards selbst.

Das ist der Hintergrund und Gedankenansatz bei mir.

Trotzdem danke für Deinen Tipp!
 

mrgodin

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#29
Leitfähige Klebeschicht, na wenn das mal kein Marketinggewäsch ist...sorry :)
Rein theoretisch könnte man Abschirmlack als Kleber verwenden, bloß wozu frage ich mich ? Du klebst ja kein Mosaik mit zwischenräumen, ich verwende einfach Folie die groß genug ist, sodass ich nicht verschiedene Lagen brauche, die dann miteinander verbunden werden müssen, macht es Euch nicht so kompliziert
Nein, ist zumindest grundsätzlich kein Marketinggewäsch ;-)

In meinem ersten Leben als Handwerker, Raumausstatter, haben mein Vater und ich besonders in den 80ern häufiger Bodenbeläge leitfähig verlegt.
Speziell in Büros, die damals allmählich immer häufiger mit EDV-Anlagen ausgestattet wurden.
Aber ebenso in Laboren, Krankenhäusern, Arztpraxen.
Überall da, wor statische Aufladungen und ggf. deren Entladung Geräte oder Gesundheit gefährdet hätte.

Anfangs wurde der Boden wie üblich gespachtelt;
Anschließend wurden parallel in Raumbreite o. -länge im Abstand von ca. 60 cm Kupferbänder mit leitfähigem Neoprenekleber auf die getrocknete Spachtelmasse aufgebracht.
Diese wurden untereinander mit Kupferband verbunden.
An einer Stelle im Raum, meist an Heizungsrohren, wurde dann der Potentialausgleich vorgenommen, sprich ein Kupferbandende mit dem Rohr verbunden.
Danach wurden die Bodenbeläge, Textil oder PVC, mit leitfähigen Klebern, Kunstharz-, Neoprene-, oder später auch Dispersionsklebern verlegt resp. verklebt.
Diese Kleber hatten/haben einen entsprechend hohen Anteil an Graphit, daher sind sie oft sehr dunkel, manchmal schwarz, der diese Leitfähigkeit realisiert.

Die Beläge ihrerseits haben/hatten entweder Metallfäden im Garn mitverarbeitet (bei Textilbelägen), oder im Falle von PVC, ebenfalls Graphitbeimischungen.

Ausserdem kann man bei den Folien ja den Ableitwiderstand zwischen Ober- und Unterseite an mehreren Punkten messen.
Dann sieht man ja, ob die Angaben des Herstellers zutreffen.
 

mrgodin

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#31
Ja, oder halt ohne Kleberschicht. ;)
Womit dann?
Spucke :pruust:

Ich mein, irgendwie muss ja ein Verbund zwischen Pickguard und Folie hergestellt werden.
Die Masseanziehung beider Bestandteile reicht ja leider nicht aus, um sie dadurch aneinander zu binden :rock:
Ist ja anders, als bei Himmelskörpern ...

Oder happ ich Disch gäz völlich missverstanden?
 

papasoeren

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#32
Gar nicht kleben, nur aufschrauben mit der Folie dazwischen. So meinte ich das.
 

Andy

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#33
Dort wo die Folien überlappen kann man ja nen Lötpunkt setzen. Also nur die beiden Oberflächen miteinander verbinden. Lötzinn drauf und über die beiden Flächen ein wenig zerlaufen lassen. Ist ja keine mechanische Belastung drauf. Brauchst aber schon en Lötkolben mit ein wenig Power. Als Flußmittel kann man Haarspray nehmen.
 
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Friedlieb

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#34
Genau das meinte ich. Ach, übrigens, das Pickguard hab ich damals auch direkt mit der Kupferfolie beklebt. Natürlich von innen. ;-) Ich mochte nicht einsehen, dass eine so große Fläche ohne Abschirmung bleibt.
 

Andy

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#35
Das Pickguard damit zu bekleben macht auf alle Fälle sinn.
 

mrgodin

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#36
Gar nicht kleben, nur aufschrauben mit der Folie dazwischen. So meinte ich das.
Ach so.
Aber dann haste eben das Problem, dass kein vollflächiger Verbund zwischen Folie und Pickguard entsteht.
Zum abschirmen des Innenraums mag das ggf. reichen.
Zum ordentlichen ableiten statischer Aufladung eher nicht.
Und lose leitfähige Folie im Innenbereich ist unpraktisch, vom Handling her betrachtet.
Ungewollte Kurzschlüsse inklusive.
 

marcor66

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#37
Nein, ist zumindest grundsätzlich kein Marketinggewäsch ;-)

In meinem ersten Leben als Handwerker, Raumausstatter, haben mein Vater und ich besonders in den 80ern häufiger Bodenbeläge leitfähig verlegt.
Speziell in Büros, die damals allmählich immer häufiger mit EDV-Anlagen ausgestattet wurden.
Aber ebenso in Laboren, Krankenhäusern, Arztpraxen.
Überall da, wor statische Aufladungen und ggf. deren Entladung Geräte oder Gesundheit gefährdet hätte.

Anfangs wurde der Boden wie üblich gespachtelt;
Anschließend wurden parallel in Raumbreite o. -länge im Abstand von ca. 60 cm Kupferbänder mit leitfähigem Neoprenekleber auf die getrocknete Spachtelmasse aufgebracht.
Diese wurden untereinander mit Kupferband verbunden.
An einer Stelle im Raum, meist an Heizungsrohren, wurde dann der Potentialausgleich vorgenommen, sprich ein Kupferbandende mit dem Rohr verbunden.
Danach wurden die Bodenbeläge, Textil oder PVC, mit leitfähigen Klebern, Kunstharz-, Neoprene-, oder später auch Dispersionsklebern verlegt resp. verklebt.
Diese Kleber hatten/haben einen entsprechend hohen Anteil an Graphit, daher sind sie oft sehr dunkel, manchmal schwarz, der diese Leitfähigkeit realisiert.

Die Beläge ihrerseits haben/hatten entweder Metallfäden im Garn mitverarbeitet (bei Textilbelägen), oder im Falle von PVC, ebenfalls Graphitbeimischungen.

Ausserdem kann man bei den Folien ja den Ableitwiderstand zwischen Ober- und Unterseite an mehreren Punkten messen.
Dann sieht man ja, ob die Angaben des Herstellers zutreffen.
Okay dann haste ja ne Menge Erfahrung mit professionellen bzw. guten Produkten, ich beziehe mich eher auf noname bzw. günstige Produkte mit meiner Annahme.
Das es grundsätzlich funktioniert, wollte ich nicht bewerten...
 

mrgodin

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#38
Okay dann haste ja ne Menge Erfahrung mit professionellen bzw. guten Produkten, ich beziehe mich eher auf noname bzw. günstige Produkte mit meiner Annahme.
Das es grundsätzlich funktioniert, wollte ich nicht bewerten...
Ja, wobei meine Beschreibung sich natürlich auf einen gänzlich anderen Bereich bezog.
Aber ich gehe mal davon aus, wenn Rockinger oder andere eine klebefähige Folie anbieten,
die als ableitfähig deklariert ist, sich also für die Problemlösung statischer Aufladung
bei Pickguards eignet, dass dies dann auch so zutrifft.
Ob es sich jetzt bei dem Noname-Chinamann-Band genauso verhält ...
Kann ich natürlich nicht sagen.
Rockinger zumindest verkauft ja explizit für solche Bedarfsfälle.
 

Andy

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#39
WEnn es nur darum geht, dass es ableitend sein soll dann muss Graphitspray bereits ausreichen. Zumindest hab ich das so mal gelernt. Wenn es abschirmen soll, dann ist Graphitlack hingegen nicht ausreichend.
 

Hubi72

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#40
Genau das meinte ich. Ach, übrigens, das Pickguard hab ich damals auch direkt mit der Kupferfolie beklebt. Natürlich von innen. ;-) Ich mochte nicht einsehen, dass eine so große Fläche ohne Abschirmung bleibt.
Das hört sich sehr gut an..........dachte immer, daß es bei der Strat nix bringt - bei mir unter dem Pickguard auch eine große ausgefräste Fläche, keine Einzelfräsung für die PU´s. Da ich mich sehr oft mit Einstreuungen (entweder fehlende Masseerdung des Veranstalterstroms oder vielleicht PA-Magnete?) zu kämpfen hab im Livebetrieb, werd ich wohl auch mal zur Folie greifen.
 
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