Amp in the Room

Andy

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Bei uns haben die AC/DCler zwei Tage vor dem eigentlich Konzert (Open Air) schon mit dem Soundcheck angefangen, in einer Laustärke, die unterirdeisch war und das stundenlang. Dürfte 2017 rum gewesen sein +/- .
Danach gab es massive Beschwerden und Proteste der Anwohner und man wollte dort, wo auch RIP stattfindet, alle Konzert unterbinden.
 

TheRedDevil

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Scheint nicht so einfach zu sein oder sie hatten einfach nur Spaß dabei - die Chance würde ich auch auskosten :)
 

Andy

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Scheint nicht so einfach zu sein oder sie hatten einfach nur Spaß dabei - die Chance würde ich auch auskosten :)
Gebracht hat es wohl nicht so viel. Laut einiger Besucher war der Sound nicht so wirklich toll.
 

TheRedDevil

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Tolle Tipps! Funktioniert perfekt und bringt die letzten 10%.
Was für ein Spaß ... 🤘
Cliff sieht das allerdings anders, von wegen nur 90Hz bis 4000-5000Hz:
https://forum.fractalaudio.com/threads/tone-envy-a-case-of-the-fizzies.61661/post-767039
Er tendiert aber zu 80-7500Hz.
Cooper Carter wieder zu 4-5kHz
Ich schließe damit ab: https://forum.fractalaudio.com/threads/low-cut-high-cut.212402/
 
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IR_Analyzer

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Cliff sieht das allerdings anders, von wegen nur 90Hz bis 4000-5000Hz:
https://forum.fractalaudio.com/threads/tone-envy-a-case-of-the-fizzies.61661/post-767039
Er tendiert aber zu 80-7500Hz.
Cooper Carter wieder zu 4-5kHz
Ich schließe damit ab: https://forum.fractalaudio.com/threads/low-cut-high-cut.212402/
Was wieder einmal belegt, dass die Vorstellungen und Empfindungen sehr individuell sind.
 

TheRedDevil

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Wir hatten ja das Thema FRFR vs. Gitarrenspeaker. Laut dem Artikel ist ein Gitarrenspeaker ein ganz anderes Ding:
Interessant wäre jetzt, wie sich die F12er dazu verhalten.
 

Andy

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Ich hab unserem damaligen Mischer mal über die Schulter gekuckt, was er bei meinem Peavey Amp, einer Marshall Box und einem oder zwei SM57 live angestellt hat und es war oft, ein Low Cut bei ca. 90 Hz, ausser ich hätte die 7-Saiter ausgepackt (danach hat er vorher immer gefragt), die Bässe ein wenig abgesenkt. Mittels parametrischer Mitten die 800 Hz satt geboostet und den 10 kHz Höhenregler auf ca. 10 Uhr heruntergezogen. Im Studio hingegen wollte er immer ein Breitmembran Mikro dran hängen, damit es unten rum mehr Dampf bekommt.
 

TheRedDevil

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Momentan glaube ich, dass ich bei mind. 8000Hz bleibe, dafür aber bis zu 24dB Slope. Ich habe mir einige Guitartracks von AC/DC angeschaut, die sind bei bis zu 16-20kHz, bei Ballbreaker ging es viel weiter runter. Da macht es auch jeder etwas anders.
 

TheRedDevil

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So, mir hat das Thema keine Ruhe gelassen. Ich habe mir in der Bucht eine gebrauchte 1x12 V30er Cab gekauft und die steht jetzt neben meiner 2x12er Celestion FRLR F12er Mixed Cab. Natürlich 2x das selbe V30-Preset am AXEFX, 1x mit CabBlock/FRFR Output Mode und 1x ohne CabBlock/SSPwrAmp+Cab Output Mode. Was soll ich sagen, es klingt nahezu gleich, wenn ich dann noch für das FRFR Cab den HighCut von 8-10kHz/12-24dB auf 4700Hz/12dB anpasse, +12% Air, dann hört man keinen Unterschied mehr. Das Klangerlebnis ist natürlich etwas fetter, dank der 2x12er Cab im Vergleich zur 1x12er. Wenn ich den Sound nun aber vergleiche mit dem was ich hier ansonten mit meinen 2x2x12er und den Studio Monitoren höre, ist das ein Unterschied wie Tag und Nacht. Sorry, ich mag echte Cabs nicht mehr. Das klingt wie Mono Tape vs. Stereo CD. Was mich am meisten freut, dass mein Gedächnis mich nicht im Stich gelassen hat. Wäre jetzt ein komplett anderer Sound aus dem V30 raus gekommen, hätte ich mich schon gewundert. Ich hatte die Presets nach Gedächnis so angepasst, dass es für mich auch über FRFR passt. Wie gesagt, jetzt einfach mit mehr Feinheiten und Details, wohl auch wegen dem späteren High Cut und der Micabnahme direkt vor dem Speaker (IR). Die Box behalte ich jetzt um mich immer wieder mal an die furchtbare Vergangenheit zu erinnern. Ich wollte früher schon den detailreichen Klang der Aufnahmen, jetzt ist er da. Danke FAS!
 
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TheRedDevil

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Schande über mich: Ich konnte nicht widerstehen und habe mir heute gebrauchte Ollo Audio S4X 1.2 für 205 € geholt. Was soll ich sagen, ein Vergleich mit dem AKG K701 mit HiFi-Musik auf meinem Smartphone zeigte zunächst keinen großen Unterschied. Beim Hören von Klassik, Jazz und Rage Against the Machine auf dem AXEFX klangen die Töne etwas komisch. Rage hatte zu wenig Bass, genauso wie Klassik und Jazz. Ich dachte, das Ollo wäre schuld. Dann hörte ich mein AC/DC-Preset und mir fielen sofort zu hohe Frequenzen auf. Also der High Cut von 8000Hz auf 5000Hz. Dann passte ich die Dynacabs, Mikros, Amp-Einstellungen usw. an und der Klang war genau so, wie ich ihn haben wollte. Ich habe es mit den AKGs getestet, aber die klangen nicht gut. Ich habe es mit den KRKs getestet, und die klangen sehr gut. Das gleiche gilt für die F12/F12M-Cabs. Was soll ich sagen, die Ollos wirken tatsächlich wie eine Lupe, die einem genau zeigt, was nicht stimmt. Sobald man diese Probleme im Ollo in den Griff bekommt, klingt es auch anderswo gut, auch auf den Ollos. Die Ollos zeigen einem einfach, was los ist, und man merkt plötzlich den Unterschied, selbst mit Mikrofonvorverstärkern und anderen Einstellungen. Vorher war das kaum zu bemerken. Das Tolle ist, dass die Ollos das Gehör schulen und man die Probleme und Veränderungen plötzlich auch auf dem KRK hört, nur nicht so deutlich. Ich hoffe, ich liege nicht falsch, wenn ich meine Presets ab sofort mit den Ollos optimiere. Ich finde es immer noch besser, als den Raum auszumessen und eigene IRs vor die Lautsprecher zu setzen. Ohne Raumoptimierung komme ich nicht an das ran, was die Ollos leisten. Ich kann die Ollos also nur empfehlen. Das hat mir lange gefehlt und hätte mir von Anfang an das Leben leichter gemacht. Die 8000-10000Hz sind jetzt wohl gestorben und der Studio Monitor Sound wird "besser".
 

TheRedDevil

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Ich habe gelernt, dass jede Messung von Kopfhörern problematisch ist und zu unterschiedlichen Ergebnisse kommt. Daher habe ich mich jetzt auf Ollo verlassen, die einen super Ruf haben und die Messmethode professioneller aussieht und auf eine Norm basiert. Selbst messen macht wenig Sinn, genauso wie die ganzen Tools für Ausgleich-EQs. Jeder User liefert da andere Kurven und Messungen. Den Kopfhörer etwas verrutschen am Ohr und schon kann es ganz anders klingen. Das wird das Problem sein. Bei Lautsprechern ist es ja ähnlich. Wer viel misst, misst Mist ;)
 

TheRedDevil

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Unfassbar, hab heute Abend den Harley Benton Tube 15 (Topteil) testen können an meiner 1x12" V30 Box. Der Amp kann Plexi-AC/DC, Fender/Matchless Clean Sound und einfach mal so B.B. King oder Chuck Berry, und man muss eigentlich nur die Gitarre wechseln und kaum was ändern. Da ist mir mit einem Marshall noch nie passiert. Wenn ich mich da an meinen ersten JCM900 Combo erinnern, da passte schon AC/DC nicht weil Höhen gefehlt haben. Man merkt aber, dass ich am AXEFX mit HighCut 4900Hz sehr sehr nah dran liege und sobald ich die Studio Monitore und Enhancer dazu nehme, kommen halt ganz andere Welten dazu. Plötzlich nimmt man eine Feinheiten wahr ob man gut/schlecht spielt oder welche von den drei Single Coil Gitarren man da gerade spielt. Das fehlt halt bei dem V30. Da klingt alles einfach wie der Sound aus einer "Dose" bzw. nasal oder einfach mittig. Zeigt mir aber, dass ich nur minimal weg war vom urigen Ampsound, a weng zu viel Bass oder Höhen. Mehr ist es nicht. Trotzdem der Hammer was für 180€ geht. Wenn ich das früher mal schon gehabt hätte. Kann ich also nur empfehlen. Ich werde ihn zum Spaß und Vergleich behalten. Da sind scheinbar sogar JJ Röhren drin (Label am Amp). Unfassbar für den Preis.
Die Option auf max. 20kHz gehen am Modeler ist halt eine Option, die ich gerade bei cleanen oder compressed Blues Sounds nicht missen möchte. Aber irgendwie ist es schon seltsam, wenn so eine billige Kiste das auch alles gut genug hin bekommt und wenn man es nicht wüsste, man nichts wirklich vermissen würde. Ich hab übrigens entweder auf 1W bei 70dB ode rauf 15W bei 70dB spielen können, bei 15W aber auch nur auf der wirklich minimalsten Potistellung des Mastervolume. Da darfst nicht zu kräftig ranpusten, sonst wird es schon zu laut :)
 
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TheRedDevil

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Mich stört das nicht, weil ich das Gefühl habe: Der Sound ist Modeller nicht schlechter. Ich habe ja, wie erwähnt, meinen Boogie Mk 4 vor neben meinem Modeller. Und ich kriege mit meinem Modeller den MK IV vielleicht zu 85-90% kopiert. Aber Fakt bleibt: ich finde den Sound über den Modeller nicht schlechter. Im Gegenteil: Das was mir fehlt beim Röhrenamp (die Fülle) kann ich hier problemlos reinregeln. Das ist bei Deinem Engl-Steve Morse aber wohl nicht das Problem.
Ich sehe ein, dass der Gitarrenspeaker ein mehrdimensionales Gebilde ist. Aber nur bis zu einer bestimmten Lautstärke, und mein Stereo-FRFR-Sound ist FAKTISCH auch mehrdimensional, wenn ich ihn mit zwei verschiedenen IR`s auseinander panne. DAS IST PHYSIK. Ich habe zwar keinen beam, aber ich brauche den auch nicht. Und ich weiß, wovon ich spreche: Ich habe ja den Amp daneben. Für mich klingt mein FRFR absolut ausreichend wie ein Amp.
Ich hatte schon schlechte FRFR-Boxen. Aber mit meinen klingt das geil. Ich verstehe aber Baerti: Ihm fehlt was. Das ist auch FAKT.
Könnte es nur das Power Amp Modeling sein?
https://forum.fractalaudio.com/threads/latency-or-unnatural-playing-feel-due-to-power-amp-modeling-is-this-the-pro-of-tube-power-amps.217016/post-2730552
 

TheRedDevil

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Verstehe nicht ganz.
Ich dachte Du hättest mal gesagt, dass Dir das Spielgefühl nicht ganz passt. Ich habe heute a weng getestet mit SS-Amp und Röhren-Amp als Endstufe an einem V30 und ich war erstaunt, was Power Amp Modeling für einen Einfluss darauf hat. Ich habe das dann mit dem Setting "Min. Latency" am FX3 (nicht FM3) beheben können. Könnte mir gut vorstellen, dass deshalb viele eine Röhrenendstufe ohne Power Amp Modeling bevorzugen.
 

Hamsworld

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Du bist also versuchsweise mit dem Axe mit und ohne Powerendstufe in zwei Endstufen gegangen? Das ist aber auch schwierig, stelle ich mir vor. Entweder fehlt ja die Endstufe im Axe, die zum Amp gehört, oder du hast sozusagen zwei Endstufen. Mit welchem Amp hast du denn getestet?
 

TheRedDevil

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FM3 am HB Thunder99 SS-Amp mit Power Amp Modeling und danach wieder mit der HB Tube15 EL84 Endstufe ohne Power Amp Modeling am V30 Cab. Ich habe es danach bei beiden an und ausgeschaltet und dann noch parallel mit dem AXEFXIII am HB GPA400 getestet. Mit meinem Preset merkt man deutlich, dass das Spielgefühl indirekter ist. Kein Beinbruch aber für sehr schnelle Sololäufe (brauche ich nicht) ist das nix. Man hat das Gefühl, der Amp kommt nicht mit. Minimal aber spürbar. Ich habe dann nur mit dem SS-Amp getestet und auch da war klar, sobald Poweramp Modeling an ist, passt es nicht mehr. Vermutlich gehört sich das so für die 1959SLP Endstufe meines Presets, aber ohne die Endstufen Simulation am TubeAmp merkt man das nicht. Klar war der nicht mega laut aber ich könnte mir vorstellen, das man dann denkt, der TubeAmp ist sauberer/direkter obwohl PowerAmp Modeling schuld ist. Geholfen hat am AXEFXIII Min Latency. Am FM3 gibt es das nicht.
 

Hamsworld

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Habe ich noch nicht so gehabt, diese Erfahrung. Aber mit echtem Cab und Endstufe wird es eben speziell: da passt nicht mehr jedes Amp-Model.
 

TheRedDevil

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Die Lösung war das Inputlevel. Das musste ich ausgleichen bzw. erhöhen.
 
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