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Axe Fx II Sound/Frequenz Problem

mrgodin

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#21
Jepp, das kenn ich auch. Das ist es, weshalb ich in einem anderen Thread dazu schrieb, dass ich dieses als Problem einer möglicherweise rekursiven Implementierung eines Algorithmus sehe, der beim "richtigen" Eingangssignal dann zum Schwingen angeregt wird. Irgendwann hatte ich aber den Eindruck, dass es dann besser wurde.
Ich hab da Zweifel, dass Rekursionen die Ursache sind.
Abgesehen davon, dass sie ohnehin recht heikel zu programmieren sind, was eine besondere Sorgfalt
bei der Implementierung erforderlich macht, müsste dieser Effekt des Schwingens zu einem sich in einer
Endlosschleife ständig verstärkenden Resultat (Wiederaufruf/Rekursion) führen.
IdR. die Ursache von daraus folgenden Programmabstürzen durch Speicherüberläufe etc..
Derlei Effekte habe ich aber beim AxeFx bisher noch nicht beobachten können.

Wenn aber Faktoren zusammen kommen, wie
- besonders ausgeprägte Amplitude bei einer Frequenz des Eingangssignals
- Parameter wie High Resonance oder Low Resonance im Speaker-Menü mit hohen Werte-Einstellungen
- andere frequenzverstärkende Parameter mit hohen Werte-Einstellungen etc.
gibt es Peaks bei einer Frequenz und eine gefühlte Resonanzüberhöhung.

Dies kann natürlich im Betrieb mit einer Verstärkung über Boxen zu einem Feedback-Effekt führen;
Der ist aber dann nicht auf Rekursionen zurückzuführen, sondern auf die physikalisch-analogen Prozesse,
die da wirksam werden.

So schätze ich das zumindest ein.
 

Andy

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#22
Keine Ahnung. Das mit rekursiv ist nur eine Vermutung, weil es dazu passt, dass ich einen Headroom von locker 12 db hatte und beim Anspielen eines oder bestimmter Töne, hauptsächlich Palm Mutes dazu führte, dass auf einmal sämtlich Output LEDs auf Dauerrot gingen und es sich anhörte als würd der Amp grad abrauchen. Voll in die Begrenzung. Aber egal. -Bin gespannt, was hier jetzt die Lösung ist.
 

mrgodin

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#23
Keine Ahnung. Das mit rekursiv ist nur eine Vermutung, weil es dazu passt, dass ich einen Headroom von locker 12 db hatte und beim Anspielen eines oder bestimmter Töne, hauptsächlich Palm Mutes dazu führte, dass auf einmal sämtlich Output LEDs auf Dauerrot gingen und es sich anhörte als würd der Amp grad abrauchen. Voll in die Begrenzung. Aber egal. -Bin gespannt, was hier jetzt die Lösung ist.
Ja, den Effekt kenne ich auch.

Ich habe mal vorhin unter der Dusche ein paar Gedanken gesammelt, die die Thematik mit der Rekursion nochmal aufgreifen.
Deine Überlegung ist ja nicht völlig aus der Luft gegriffen.
Rekursionen spielen in der DSP-Programmierung ja eine nicht unerhebliche Rolle.
Also;

Um meine Zweifel an der Theorie fehlerhafter Rekursionen mal noch etwas genauer zu umschreiben.

Fakten:
1. Wir haben einen Effekt vor uns, der in der analogen Welt in ähnlicher Form vorkommt;
bestimmte Wah-Pedalstellungen, normales Feedback zwischen Gitarre und Box/Amp, ggf. beeinflusst von unterschiedlichen
Tone-Regler Stellungen, unterschiedlichen Saiten etc..

2. Der Effekt endet idR. mit dem stoppen des Eingangssignals.

3. Es kann durchaus im Sinne einer realistischen Simulation gewünscht sein, solche Effekte beim Modeling zuzulassen.
Würde man sie bewusst limitieren (Limiter), bedeutete dies einen Eingriff in die quasi-realistische (quasi, weil es sich immer noch nur um eine
modellhafte Abbildung analoger Prozesse handelt) digitale Abbildung der Prozesse.
Hier besteht ja i.ü. seitens des Users später die Möglichkeit, dies mit Hilfe eines Limiter-Blocks oder entsprechender Parametereinstellungen
zu korrigieren.

Wichtig;
Punkt 2 ist auch bei der AxeFx-internen Verarbeitung und dem Auftreten dieses Effekts im digitalen Verarbeitungsbereich gültig.
Haiko hatte ja auf den Effekt auch schon hingewiesen.

Dem steht nun die sog. Rekursion als Ausgangspunkt der Ursache gegenüber.
Im "Normalfall" ist die Anzahl der Iterationen entweder Parameter-gesteuert, also variabel, oder fest eingestellt, also in Form einer Konstante.
Compressoren (Sustain, Release), Delay und Reverb (Feedback etc.) usw. sind hier Beispiele für Parameter-gesteuerte Iterationen.

Nun stünden 2 Fälle zur Disposition, die auf eine fehlerhafte Rekursionsroutine verweisen.

1. Die Funktion ruft sich aufgrund eines fehlerhaften (fehlerhaft codierten) Ausstiegszenarios unendlich oft selbst auf.
Ich bezeichne das immer als "Digitales Perpetuum Mobile in Form eines sich selbst reproduzierenden binären 1 zu ∞ - Baums".

In diesem Fall würde aber, auch unter dem Aspekt, dass das Eingangssignal gestoppt würde (Wichtig!), eine exponentiale Zunahme sowohl der
Instanzen der immer wieder neu rekursiv erzeugten Funktionen, als auch der Funktionsergebnisse, im Speicher stattfinden.
Die Funktions-Ergebnisse würden sich im Falle von DSP-Programmierung resp. Funktionen unentwegt zum Summensignal hinzuaddieren.
Dieser Prozess würde auch ohne Eingangssignal ständig weiterlaufen, bis das Betriebssystem des AxeFx einen Crash vermeldet (wenn es dann noch Gelegenheit haben sollte, ihn zu melden ;-)).
Und/oder uns würden ggf. bis dahin die Kalotten aus dem Kopfhörer fliegen, weil sich das Signal (die Amplitude) gewaltig aufgeschaukelt hat.
Letzteres ist aber eher unwahrscheinlich, weil die Technik der Ausgangsleistung ihre Grenzen aufzeigen würde ... hoffentlich :kaffeesabber:

Diesen Fall habe ich noch nicht erlebt und kann ihn zumindest für mich ausschließen.

2. Die Steuerung der Anzahl der Iterationen ist fehlerhaft.
Mal abgesehen davon, dass wir eine letzte Gewissheit eh nur dann erlangen würden, wenn wir Einblick in den Code hätten,
wäre meine Einschätzung, dass diese falschen Iterationen (also die Anzahl der Durchläufe), die zu solchen Effekten führen,
häufiger und bei unterschiedlichsten Frequenzen auftreten müssten.

Man kommt also nach meiner Auffassung nicht umhin, genauer zu untersuchen, in welchen Kontexten dieser Effekt auftritt.
ZBsp. Eingangsignalfrequenz + zu hohe Parametereinstellungen bei Parametern, die unmittelbar in einer Wechselwirkung mit
bestimmten Frequenzen und ihrer Amplitude stehen.

Und auch da stellt sich mir die Frage: Wie würde sich ein analoges Szenario im Vergleich verhalten?
Hier greift dann wieder Punkt 3, Satz 1 der "Fakten".

Gibt es in meinen Überlegungen einen Denkfehler?
Dann lass' es mich wissen ;-)
Nobody's perfect ...
 

Andy

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#24
Haha, da hast mich jetzt kalt erwischt.

Ob es bei einer Anregung zum Schwingen zur sogenanten Resonanzkatastrophe kommen muss oder ob sich das je nach Dämpfung auch wieder einfängt, wenn die Anregung weg ist, muss ich mir mal übelegen :biggrin:

Scheisse, mir geht's grad wie bei Ritter der Kokusnuss ... "Was ist dein Begehr" ... "Ähhhh ....????" .....schwuuuuuups :)

Muss ich mir echt mal durchdenken.

Übrigends es kann auch noch die Möglichkeit geben, dass einen der Algorithmus aufgrund von Rundungsfehlern "durchgeht" aber das beantwortet nicht die gestellt Frage ... bin schon fast ein Politiker ....
 

mrgodin

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#25
Haha, da hast mich jetzt kalt erwischt.

Ob es bei einer Anregung zum Schwingen zur sogenanten Resonanzkatastrophe kommen muss oder ob sich das je nach Dämpfung auch wieder einfängt, wenn die Anregung weg ist, muss ich mir mal übelegen :biggrin:

Scheisse, mir geht's grad wie bei Ritter der Kokusnuss ... "Was ist dein Begehr" ... "Ähhhh ....????" .....schwuuuuuups :)

Muss ich mir echt mal durchdenken.

Übrigends es kann auch noch die Möglichkeit geben, dass einen der Algorithmus aufgrund von Rundungsfehlern "durchgeht" aber das beantwortet nicht die gestellt Frage ... bin schon fast ein Politiker ....
:kaffeesabber:
Dich so zu erwischen war jetzt garnicht meine Absicht.

Ich habe das Ganze zuletzt ja auch explizit auf der digitalen Ebene betrachtet.
Und was passiert, wenn ein rekursiver Algorithmus ausser Kontrolle gerät, kenne ich aus eigener Anschauung ;-)

Das macht die Sache beim Axe und dem Modeling eben so "nicht trivial"; die Mischung aus analoger und digitaler
Verarbeitungsebene.
Da muss man immer genau aufpassen, wo was passiert und zuzuordnen ist.

Aber egal; denk mal nach ;-)
Am Ende geht es hier ja auch die Beantwortung der Frage von chrisRr.
Und die muss sich ja an den vorgegebenen Symptomen orientieren.

Bis später.
:unsure:
 

chrisRr

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#26
Sing alles Factory Presets, hab von 1-300 alles durchprobiert. Überall gleich bis auf den genannten Gibson Acoustic Preset.

Hab auch eben in Reaper etwas aufgenommen und die Monitore dabei ausgeschalten gehabt. Wenn ich das gespielte danach abhöre tritt es wieder auf.
 

mrgodin

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#27
1.
Sing alles Factory Presets, hab von 1-300 alles durchprobiert. Überall gleich bis auf den genannten Gibson Acoustic Preset.
Hab auch eben in Reaper etwas aufgenommen und die Monitore dabei ausgeschalten gehabt. Wenn ich das gespielte danach abhöre tritt es wieder auf.
2.
Firmware 10.01, May 11 2018 tritt bei jedem Preset auf @Andy
...
Übrigens, bei einem Preset tritt es nicht auf. Das war ein Stock Preset, Gibson J200 Acoustic oder so ähnlich?

Moin ;

Zu Zitat 1:
Hört sich in der Tat so an, als läge es an der Einstellung der Presets.
Vorausgesetzt, Du hast die Klangregelung von Reaper ziemlich neutral eingestellt.

Zu Zitat 2:
Wenn Du Firmware 10.01 drauf hast, gut. Aktuell.

Habe mit gerade die beiden Factory-Preset-Pakete für das IIer Original und das XL/XL+ angesehen.
Dort findet sich kein Preset Gibson J200 Acoustic oder etwas ähnliches.
Kann es sein, dass Du das Gerät gebraucht gekauft hast? (ggf. habe ich es beim lesen übersehen)
Dieses Preset deutet darauf hin, dass es ein Vorbesitzer zuvor mal für die Anwendung mit
Akustik Gitarre selbst erstellt hat oder ein vorhandenes angepasst hat.
Wenn Du im Axe-Editor auf dem Rechner den Amp-Block dieses Presets auswählst,
sollte auf der linken Seite unten unter Effect Type eigentlich Tube Pre stehen, oder?
Das würde erklären, dass der Effekt in dem Preset nicht so stark oder garnicht auftritt.
Lies bitte hier: 232 TUBE PRE

Generell gilt nun u.a. das, was die Anderen hier zuvor bereits an Möglichkeiten genannt haben,
um die überbetonten Frequenzanteile zu zähmen.

Es empfiehlt sich aber auch noch etwas anderes.
Die Factory-Presets sind im großen und ganzen verzichtbar, weil sie eigentlich nur aufzeigen sollen,
was die Kiste so alles kann.
Da ist bis auf ein paar Presets nicht viel an Parametern getweakt und gezaubert worden.

Je nach Firmware des Geräts und Erstellungsdatum der Factory Presets sind diese Presets aber auch
nicht mehr ideal angepasst und müssen hier und da schonmal korrigiert werden (verändern bestimmter Parameter).
Ggf. hatte da der Vorbesitzer auch schon Änderungen für seine Einsatzzwecke vorgenommen,
die nun mit der aktuellen Firmware oder Deinen Abhörbedingungen nicht mehr so ganz harmonieren.

Der Lerneffekt im Umgang mit dem Gerät und die Wahrscheinlichkeit, solche Probleme von vorneherein
zu umschiffen ist, eine Anzahl Presets zBsp. in der Bank A zu löschen und gleich damit zu beginnen,
Presets selbst zu erstellen.
Dazu kann es nicht schaden, sich einige Kapitel im Handbuch durchzulesen!
Denn wenn man nicht wenigstens die Grundlagen im Umgang mit der Kiste verstanden hat,
wird das Lernen und insbesondere das Verstehen sehr mühsam.

Beginne mir einem Amp- und einem Cab-Block.
Mehr braucht es erstmal nicht.
Vielleicht noch einen Reverb mit dem Typ Studio xxx, um dem Sound einen Tick mehr Raum und Natürlichkeit zu geben.
Das Mix-Level des Reverbs aber nicht zu hoch; In erster Linie geht es erstmal um die Amp/Cab-Kombi.

Dann einfach mal Amps ausprobieren; Cabs durchtesten, um etwas passendes zu finden.
Ein bisschen Klangregelung, ggf. den Drive und Master-Volume passend machen.
Damit Du erstmal ein Gefühl dafür bekommst, wie die Kiste arbeitet und die Parameter wirken.

Sollte eine der Out 1/Out 2 Clip-LEDs zwischendurch am Gerät blinken, regle den Parameter Level ganz rechts
im Axe-Edit auf dem Rechner (Fläche mit der Überschrift "Mixer") etwas zurück.
Dieses Clipping, angezeigt durch diese LEDs, ist sog. digitales Clipping und die Level-Parameter der Blöcke
regeln lediglich die Signalpegel der Blöcke untereinander.
Mit dem Amp-Modeling habe sie nichts zu tun, beeinflussen daher nicht den Klang des jeweiligen Blocks.

Danach kann man dann weitersehen und ggf. mal weitere Blöcke hinzunehmen.

Grüße
Mike
 
Last edited:

chrisRr

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#28
Danke!
Ja gebraucht gekauft, er sagte eigentlich er setzt mir das Axe Fx auf Werkseinstellung zurück.
Vielleicht sollte ich das mal als erstes Versuchen.
 

Andy

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#29
Ich hab mein AxeFx derzeit auch zuhause. Normalerweise steht es im Proberaum. Ich hab das Problem mit der Überbetonung einiger Töne im Bassbereich auch. Hab ich ja weiter vorn schon mal geschrieben. Nahezu bei allen Marshall Amps, da hilft es die untere Grenzfrequenz im Preamp hochzuhiehen, auf ca. 180 Hz oder noch höher. Beim Savage hab ich die Probleme nicht, bei einigen anderen Amps aber doch auch. Es hängt auch ein wenig von der Gitarre ab, wenn die dazu neigt viel Bässe zu liefern tritt das Problem stärker auf, D.h. aber nicht, dass die Gitarre dann die Töne überbetont. Das rechne ich dem AxeFx zu, denn bei meinem echten Amp tritt es nicht auf und beim Kemper auch nicht. Auch mit der gleichen Gitarre nicht. Ich hab allerdings noch eine Quantum 8er FW drauf. Das "Problem" hab ich aber schon länger bemerkt. D.h. das kam nicht erst jetzt.

Ich spiel aber eher High-Gain, was immer das eigentlich ist oder wo das anfängt. Beim Axe häng ich dazu fast immer einen Drive-Block vor den Amp. Dreh Drive auf 0 und Volumen ggf ein wenig höher. Muss aber nicht sein. Der Drive-Block nimmt die Bässe etwas zurück und damit scheinen die Ampsimulationen und Cabsimulationen im AxeFx besser zurecht zu kommen. Wie gesagt nicht bei allen Amps. Sämtliche Fender, Vox, ... usw finden bei mir keine Anwendung. Beim Savage ist nichts dergleichen notwendig. Bei den Friedmans, glaub ich, ist es auch nicht zwingend erforderlich.

Bau einfach mal ein eigenes Preset und verlass dich nicht so auf die Hersteller-Presets. Wenn man sich ansieht wer die Presets im Axe gebaut hat, irgendwo konnte man das mal nachlesen und sei es im FAS Forum und sich dann mal ein paar Videos von IHnen auf youtube reinzieht, stellt man(äh ich) fest, dass die auch dort nicht meinen Soundvorstellungen entsprechen. Wie sollten sie dann Presets für mich bauen können? Ich red hier nicht von ihren Fähigkeiten Gitarre spielen zu können, das würd ich mir nie anmaßen. Es geht ausschließlich um den Sound.
 
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funkstation777

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#30
Ich hab mein AxeFx derzeit auch zuhause. Normalerweise steht es im Proberaum. Ich hab das Problem mit der Überbetonung einiger Töne im Bassbereich auch. Hab ich ja weiter vorn schon mal geschrieben. Nahezu bei allen Marshall Amps, da hilft es die untere Grenzfrequenz im Preamp hochzuhiehen, auf ca. 180 Hz oder noch höher. Beim Savage hab ich die Probleme nicht, bei einigen anderen Amps aber doch auch. Es hängt auch ein wenig von der Gitarre ab, wenn die dazu neigt viel Bässe zu liefern tritt das Problem stärker auf, D.h. aber nicht, dass die Gitarre dann die Töne überbetont. Das rechne ich dem AxeFx zu, denn bei meinem echten Amp tritt es nicht auf und beim Kemper auch nicht. Auch mit der gleichen Gitarre nicht. Ich hab allerdings noch eine Quantum 8er FW drauf. Das "Problem" hab ich aber schon länger bemerkt. D.h. das kam nicht erst jetzt.

Ich spiel aber eher High-Gain, was immer das eigentlich ist oder wo das anfängt. Beim Axe häng ich dazu fast immer einen Drive-Block vor den Amp. Dreh Drive auf 0 und Volumen ggf ein wenig höher. Muss aber nicht sein. Der Drive-Block nimmt die Bässe etwas zurück und damit scheinen die Ampsimulationen und Cabsimulationen im AxeFx besser zurecht zu kommen. Wie gesagt nicht bei allen Amps. Sämtliche Fender, Vox, ... usw finden bei mir keine Anwendung. Beim Savage ist nichts dergleichen notwendig. Bei den Friedmans, glaub ich, ist es auch nicht zwingend erforderlich.

Bau einfach mal ein eigenes Preset und verlass dich nicht so auf die Hersteller-Presets. Wenn man sich ansieht wer die Presets im Axe gebaut hat, irgendwo konnte man das mal nachlesen und sei es im FAS Forum und sich dann mal ein paar Videos von IHnen auf youtube reinzieht, stellt man(äh ich) fest, dass die auch dort nicht meinen Soundvorstellungen entsprechen. Wie sollten sie dann Presets für mich bauen können? Ich red hier nicht von ihren Fähigkeiten Gitarre spielen zu können, das würd ich mir nie anmaßen. Es geht ausschließlich um den Sound.
Quantum 10.1 mit Ares würde ich dir für High Gain unbedingt empfehlen. Echt.
 

Andy

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#32
Die Q8.02 ist bei mir ein Kompromis, da sie bei 4CM irgendwie mehr Fundament hat und besser klingt. Paarmal hin und her geswitcht und es war nicht nur eine Tageslaune. Das ist mir früher auch schon hin und wieder aufgefallen, das so was bei ner FW mal passieren kann. Ich denk aber es liegt vielleicht entweder an Gates oder EQs, da ich die mit in der Signalkette hab und sich da was geändert hat, ohne eine Erwähnung in der Release-Note. Das sind jetzt keine Welten aber doch hörbare Unterschiede.

Damit verpasse ich leider die Änderungen des Delay-Blocks der 9.0 Version. Da hat sich auch einiges getan, was die Räumlichkeit anbelangt.

Werd heut Nachmittag mal die 10.01 einspielen und damit mal die Amp Simulation testen.
 

Andy

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#33
Ja, hab die 10.01 jetzt auch mal eingespielt und ein wenig getestet. Da hat sich wirklich einiges getan. Klingt deutlich besser als die 8er.
Ich hab beim Kemper ein Bogner Uberschall Profil und - ohne zu wissen wie der in der Realität klingt - ist das gerade mein Lieblingsamp im Kemper. Beim AxeFx fand ich den immer ziemlich furchtbar. Bei der 10.01er FW mit der 1992er Mesa von Valhall IR find ich den jetzt auch im AxeFx wirklich klasse. Mist, jetzt kann ich mir übelegen, woran es liegt, dass bei 4CM die 8er irgendwie besser klingt. Sonst muss ich ständig Up/Downgrades fahren :)
 

Marcus Siepen

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#34
Ja, hab die 10.01 jetzt auch mal eingespielt und ein wenig getestet. Da hat sich wirklich einiges getan. Klingt deutlich besser als die 8er.
Ich hab beim Kemper ein Bogner Uberschall Profil und - ohne zu wissen wie der in der Realität klingt - ist das gerade mein Lieblingsamp im Kemper. Beim AxeFx fand ich den immer ziemlich furchtbar. Bei der 10.01er FW mit der 1992er Mesa von Valhall IR find ich den jetzt auch im AxeFx wirklich klasse. Mist, jetzt kann ich mir übelegen, woran es liegt, dass bei 4CM die 8er irgendwie besser klingt. Sonst muss ich ständig Up/Downgrades fahren :)
Ich fand den Ubershall im Axe Fx auch immer grauenvoll, vielleicht sollte ich den mal wieder testen

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Hubi72

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#35
Ja, hab die 10.01 jetzt auch mal eingespielt und ein wenig getestet. Da hat sich wirklich einiges getan. Klingt deutlich besser als die 8er.
Ich hab beim Kemper ein Bogner Uberschall Profil und - ohne zu wissen wie der in der Realität klingt - ist das gerade mein Lieblingsamp im Kemper. Beim AxeFx fand ich den immer ziemlich furchtbar. Bei der 10.01er FW mit der 1992er Mesa von Valhall IR find ich den jetzt auch im AxeFx wirklich klasse. Mist, jetzt kann ich mir übelegen, woran es liegt, dass bei 4CM die 8er irgendwie besser klingt. Sonst muss ich ständig Up/Downgrades fahren :)
Da kam ja vor allem die Speaker Compression dazu ab der Q 9er. Wobei ich die Q 8.02 schon geil fand, klang sehr breit bei Hi Gainsounds.

Welche IR´s nimmst Du denn von der 1992 Mesa? Ich kam mit der nicht so klar, war sehr fett, aber zu wenig oben rum.
 

Andy

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#36
Da muss ich mal nachkucken. Aber richtig, die sind schon fett. Ich hab eine IR in Pos 2a oder 2b und dann eins direkt im Beam dazugemischt. Muss aber in der Tat mal kucken, welche Mikros es am Ende dann waren.
 

Andy

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#37
Also aktuell verwende ich K_4400_A2b in Kombination mit der RedBox_57_EQ
Die RedBox ist dabei aber deutlich lauter.

Zuvor hatte ich auch die K4400 und die SM57A1 oder auch die SM7B.A1 Auch da die SM57 deutlich lauter.

Da ich keinen CabMixer hab, sind es zwei CabBlöcke die ich dann auf mono zusammenmische im Preset selbst. Ich hab das aber nur über die Matrix Q12 getestet, nie über ein PA oder dergleichen. Ach ja und immer die MP Versionen.
 

chrisRr

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#38
Hab mich jetzt einige Zeit mit dem Axe Fx intensiver beschäftigt und auch eigene Presets gemacht.
Meine Presets 400-414 sind tatsächlich noch vom Vorbesitzer, darunter auch das erwähnte Gibson Acoustic Ding + einige Periphery, Tesseract etc. Presets.

Bei denen hab ich auch das Problem nicht.
 

papasoeren

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#39
Ja, und was solltest du jetzt daraus schließen bzw. in Angriff nehmen?
 

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#40
Hab mich jetzt einige Zeit mit dem Axe Fx intensiver beschäftigt und auch eigene Presets gemacht.
Meine Presets 400-414 sind tatsächlich noch vom Vorbesitzer, darunter auch das erwähnte Gibson Acoustic Ding + einige Periphery, Tesseract etc. Presets.

Bei denen hab ich auch das Problem nicht.
Also war meine Vermutung richtig, dass die problematischen Presets wohl vom Vorbesitzer waren?!
Damit wäre das Grundproblem dann wohl gelöst ;-)
Glückwunsch!

Deine Satzstellung ist im übrigen etwas seltsam bzw. missverständlich;
Ich nehme mal an, der Satz "Bei denen hab ich auch das Problem nicht."
bezieht sich auf den Satz "Hab mich jetzt einige Zeit mit dem Axe Fx intensiver beschäftigt und auch eigene Presets gemacht.", oder?
 
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