Daten digitalisieren - Super8 und CD´s

Andy

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Das ist eben der Punkt. Sich klar machen, was es bedeuten kann und sich drüber aufregen. Man sollte es eben nicht einfach hinnehmen.
Wer sicher gehen will, kann seine Daten vor dem Speichern in die Cloud ja bei sich verschlüsseln. Sogar Open SSL bietet hier Möglichkeiten. Ist nicht ganz so hübsch und ggf. auch etwas umständlich, weil man es erst lokal verschlüsselt und dann hoch läd. Wichtig ist dabei, dass die Schlüssel eben nicht mit hochgeladen werden. Ein AES 256 oder 512 reicht da dann im Allgemeinen schon aus.
 

aalrh

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Das ist eben der Punkt. Sich klar machen, was es bedeuten kann und sich drüber aufregen. Man sollte es eben nicht einfach hinnehmen.
Wer sicher gehen will, kann seine Daten vor dem Speichern in die Cloud ja bei sich verschlüsseln. Sogar Open SSL bietet hier Möglichkeiten. Ist nicht ganz so hübsch und ggf. auch etwas umständlich, weil man es erst lokal verschlüsselt und dann hoch läd. Wichtig ist dabei, dass die Schlüssel eben nicht mit hochgeladen werden. Ein AES 256 oder 512 reicht da dann im Allgemeinen schon aus.
Hahahaha und das ist sicher???? Bist DU Dir da auch gaaanz sicher????
Gab es da nicht schon mal eine ganz sicher Verschlüsselung von Nachrichten??? Lass mich nachdenken!!! Enigma - ganau, die wurde ........... oh, auch entschlüsselt!
Nur der Tod ist mit aller Wahrscheinlichkeit nach sicher! Und selbst das zweifeln manche an!

Wie sagt der Rollladen-/Fensterbauer so schön: Einbruchsicher gibt es nicht - nur Einbruchhemmend!!!
 

Andy

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Bei einem guten Schlüssel ist der schon relativ sicher. "AES-192 und AES-256 sind in den USA für staatliche Dokumente mit höchstem Geheimhaltungsgrad zugelassen." [1].

Aber, wie gesagt, für das Ablegen von CDs ist das nicht wichtig. Ausser Sony oder ein anderer kommt auf die Idee, falls dein Account gehackt wird, dich vor Gericht zu zerren, weil du das Material zum Download angeboten hast.

Aber was du und papasoeren schreiben, ist schon richtig. Ne 10 TByte Festplatte und dann alles ohne jegliche Kompression rippen und dort ablegen.

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Advanced_Encryption_Standard
 
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aalrh

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Zwei Schlagwort noch hierzu:
"Cambridge Analytica" und Datenschutzgrundverordnung

Letzteres wird in Corona-Zeiten besonders genial in Kneipen und Firmen umgesetzt. Meist DIN A4 Blatt mit Zeilen zum Eintragen. So konnte ich neulich schön sehen, welcher Mitbewerber schon alles vor mir im Hause war :biggrin:
 

Friedlieb

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Ich bin da bei Ralf, was das Speichern der eigenen Dateien auf einer vernünftigen lokalen NAS betrifft. Und auch, was den Widerspruch im eigenen Verhalten der Leute betrifft.

Trotzdem will ich noch eine Lanze für das Speichern von Backups in der Cloud brechen. Hinsichtlich der Ausfallsicherheit und dem Schutz vor Datenverlust kann keine noch so gute NAS und auch keine übliche Firmen-Storage mit Amazon S3, Google Drive und Microsoft OneDrive mithalten. Natürlich - wo wir schon beim Brechen sind - könnte man brechen, wenn man daran denkt, wie wenig unsere eigenen Daten diese Firmen und die jeweiligen Staaten zu interessieren haben, und sie dennoch ungeniert ihre Nasen dort reinstecken. Deshalb (und jetzt kommt's) speichere ich solche Daten verschlüsselt. Bei mir läuft nachts automatisch ein wunderbares Programm namens Duplicati und sichert die wichtigsten meiner Backups extrem gut verschlüsselt in der Cloud. Mit der Wahl einer passenden Verschlüsselung und einem schön langen Schlüssel wird diese während meiner Lebensspanne sowie der meiner Erben nicht zu knacken sein. Damit habe ich Privatsphäre und Ausfallsicherheit.
 

Andy

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Jepp, bei eigenem Speicherplatz in der Cloud geht es aber darum, dass du bei dir selbst die Daten verschlüsselst und dann erst dort ablegst und dich somit nicht auf die Verschlüsselung von dem Cloudanbieter verlassen solltest. Aber eben auch keinen Zipper mit integrieter Verschlüsselung verwendest, da sie den Schlüssel mit ins Zipfile legen.

Das ist ja der Witz bei WhatsDepp und Messenger; Facebook generiert und gibt dir die Schlüssel und hat sie natürlich selbst auch :) haha und bei div. Cloudanbietern, die die Verschlüsselung mit übernehmen, weisst halt auch nicht, wo der Schlüssel sonst noch die Runde macht.
 

Friedlieb

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Natürlich. Not my key := not my data.
 

aalrh

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... Hinsichtlich der Ausfallsicherheit und dem Schutz vor Datenverlust kann keine noch so gute NAS und auch keine übliche Firmen-Storage mit Amazon S3, Google Drive und Microsoft OneDrive mithalten. ...
Das ist richtig, dass die Cloud eine bequeme und bessere Ausfallsicherheit hat. Meine NAS muss ich von Zeit zu Zeit auf Updates und Festplatten prüfen.


... Mit der Wahl einer passenden Verschlüsselung und einem schön langen Schlüssel wird diese während meiner Lebensspanne sowie der meiner Erben nicht zu knacken sein. ...
Einbruchhemmend eben ;)
 

Andy

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Ein bisschen mehr als einbruchhemmend. Wenn der Algorithmus gut implementiert ist und die Schlüssel gut gewählt sind, ist es ca. so wahrscheinlich, dass einer deine Daten entschlüsselt, wie dass ein Erdenbewohner in dein Haus einbricht, welches sich auf dem Neptun befindet :biggrin:
 

Hubi72

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Ok, das heißt im Zusammenschluß - in einer Cloud in höchster Qualität speichern wäre das optimale in Sachen Qualität und Langlebigkeit - ein Hoch auf die Server im Ausland und wo auch immer auf der Welt....

hat jemand noch eine Idee für Super8 Filmchen digitalisieren? Bei DAT-Cassetten hatte ich nach 20 Jahren schon Aussetzer - wie lange die Filme halten und unter welchen Bedingungen - keine Ahnung. Sind halt so Highlights wie Weihnachten in den 70ern.
 
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belphegor

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Ok, das heißt im Zusammenschluß - in einer Cloud in höchster Qualität speichern wäre das optimale in Sachen Qualität und Langlebigkeit - ein Hoch auf die Server im Ausland und wo auch immer auf der Welt....

hat jemand noch eine Idee für Super8 Filmchen digitalisieren? Bei DAT-Cassetten hatte ich nach 20 Jahren schon Aussetzer - wie lange die Filme halten und unter welchen Bedingungen - keine Ahnung. Sind halt so Highlights wie Weihnachten in den 70ern.
Beim Digitalisieren der Filme selbst habe ich nicht so die Erfahrung.
Aber jede Art von Bandspeicherung ist nichts für langlebige Sicherungen.
Magnetbänder verlieren mit der Zeit an magnetischer Intensität.
Und das Risiko, dass ein Magnet oder ein elektro-magnetisch wirksames Objekt
den Bändern zu nahe kommt, muss ebenfalls berücksichtigt werden.

Was die Speicherung Deiner Musik angeht.
Festplatten kosten nicht die Welt.
Cloud-Speicher gibt's auch nicht umsonst!
Hierbei auch mal hochrechnen, was einen das bspw. pro Jahr oder mehrere Jahre kostet!
Ein Backup-System lässt sich heutzutage sogar von Laien relativ einfach einrichten.
Also eine Spiegelung der Datenplatte.

Die Lebensdauer der Platten ist, wenn man ein ordentliches Produkt kauft, ebenfalls ziemlich groß.
Ordentliches Produkt bedeutet zBsp., dass man einen Hersteller bevorzugt, der u.a. auch Server-Platten
anbietet, die häufig Verwendung finden.
Also Western Digital bspw..
Wenn man die Teile irgendwo dauerhaft plaziert, wo sie keinen Erschütterungen ausgesetzt sind,
passiert auch nix.
Alternativ kann man SSD-Platten nehmen.
Die sind zT. aber so ab 2 TB noch recht teuer.

Um den aktuellen Zustand dieser Platten zu kontrollieren, verwendet man Tools wie DriveDx
oder etwas in der Art.
Diese Programm lesen den sog. S.M.A.R.T-Status der Plattenelektronik aus und zeigen Dir,
ob die Platten OK sind und wo ggf. welche Probleme existieren.

Jede Sicherung, in welcher Cloud auch immer, ZWINGT Dich zu einem funktionsfähigen Internetzugang!
Das muss mitgedacht werden!

Was die Qualität betrifft, wurde ja hier das meiste schon erwähnt.
Am besten ist es natürlich, man verwendet eine verlustfreie Speicherung.
Waves sind da eine gute Wahl.
FLAC, Free Lossless Audio Codec, ist eine sehr gute Alternative.

Wenn man diese Daten dann auf einem Player etc. verwenden möchte, kann man sie immer noch umwandeln.
Ich verwende auf dem Mac ALC, Apple Lossless Codec.
Bei mp3 würde ich für normale Plattenspeicherung immer zu 320 kbps raten.
Höre Dir mal in einem Vergleich Musikdateien mit 64, 128, 256 und 320 kbps an!
Komprimiert sind sie natürlich alle; d.h. sie beinhalten u.a. keine Signalanteile des Originals,
die von anderen Signalanteilen maskiert werden.
Aber der Qualitätsunterschied bei den genannten Bitraten ist schon deutlich hörbar.
Ausserdem; je höher die Signalqualität der Ausgangsdatei, desto besser die Qualität bei
nachträglichen Kompressionen, um sie auf einem mobilen Player zu speichern.

Ergo;
Wenn jemand etwas speichern möchte, dessen Original aktuell oder absehbar verloren geht,
qualitativ, Verkauf etc., sollte er die größtmögliche Qualität nutzen.

Ich mach's wie Ralf.
Komme mit etwas weniger aus.
4TB x 2 (für die Spiegelung) reine Datenplatten.

Grundsätzlich gilt: Daten und System gehören getrennt voneinander gespeichert!

Und für mich gilt; keine Cloud für garnichts!
Einmal in der Cloud, hat man keine Kontrolle mehr darüber, was mit den Daten geschieht!
Diese Haltung mag old fashioned sein, aber wie sicher IT-Strukturen gleich welcher Art sind,
kann man sich regelmäßig ansehen, wenn man bspw. die Anzahl der erfassten Hackerangriffe
auf die diversen IT-Strukturen verfolgt.

Von den bereits zuvor von den Anderen erwähnten Bemühungen, solche Informationen zum
Zwecke einer Profilerstellung oder ähnlicher Auswertungen zu verwenden, mal ganz abgesehen.
Und wenn man überhaupt auf externen Fremdservern speichern möchte, dann ausschließlich selbst verschlüsselt.
Am besten mit 2-key-Sytemen, bei denen ein öffentlicher und ein geheimer Schlüssel existiert.
Veracrypt bietet sich hier an.
Zumal man mit dem Tool ganze Festplatten, oder auch einzelnen Dateien verschlüsseln kann.
Ausserdem kann man mehrere Verschlüsselungsverfahren in einem Verschlüsselungvorgang miteinander kombinieren.

Grundsätzlich gilt natürlich derzeit: Keine Verschlüsselung ist 100% sicher.
Mit entsprechend hohem Recheneinsatz lassen sich auch die aktuellen Verfahren knacken.
Allerdings stehen der Mehrheit der Weltbevölkerung idR. derlei Ressourcen nicht zur Verfügung.
D.h. military grade encryption-Verfahren u.ä. zwingen den Otto-Normal-User idR. zu mehreren Jahren Wartezeit,
bis ein sicheres Kennwort entschlüsselt ist.
Die NSA oder ähnliche Einrichtungen müssen ggf. nicht ganz solange warten ;-)
Hinzu kommen die Bestrebungen solcher Einrichtungen, Unternehmen wie Google etc. ggf. gerichtlich dazu zu zwingen,
Verschlüsselungsverfahren offenzulegen.
Ich gehe daher immer davon aus, dass meine Daten auf Fremdservern nicht 100% sicher sind.
 

OSon

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Bei einem guten Schlüssel ist der schon relativ sicher. "AES-192 und AES-256 sind in den USA für staatliche Dokumente mit höchstem Geheimhaltungsgrad zugelassen." [1].
Hehe, ja also vermutlich ist das aktuell tatsächlich noch sicher... Aber nicht mehr sooo lange, wenn ich da richtig vermute. Die Quantencomputer schreiten voran und wenn die einen bestimmten Entwicklungsstand haben, ist die Verschlüsselung nicht mehr sicher! Was dann ein SEHR GROßES PROBLEM sein wird. Daher gibt es bereits diverse Projekte, die neue Veschlüsselungsverfahren entwickeln, die auch ein Quantencomputer nicht mal so eben entschlüsseln kann. Also fühlt euch nicht zu sehr sicher mit den aktuellen Verschlüsselungen. In jeglichen Bereichen!
 

Andy

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Hehe, ja also vermutlich ist das aktuell tatsächlich noch sicher... Aber nicht mehr sooo lange, wenn ich da richtig vermute. Die Quantencomputer schreiten voran und wenn die einen bestimmten Entwicklungsstand haben, ist die Verschlüsselung nicht mehr sicher! Was dann ein SEHR GROßES PROBLEM sein wird. Daher gibt es bereits diverse Projekte, die neue Veschlüsselungsverfahren entwickeln, die auch ein Quantencomputer nicht mal so eben entschlüsseln kann. Also fühlt euch nicht zu sehr sicher mit den aktuellen Verschlüsselungen. In jeglichen Bereichen!
Die symmetrischen Verfahren, zu denen der AES gehört sind eigentlich quantencomputersicher. Notfalls halt die Schlüssellänge ändern. Probleme bekommen die asymmetrischen. Dummerweise nicht nur der RSA sondern auch die elliptischen Kurven, die ja jetzt überall zum Einsatz kommen, wenn ein Gerät über weniger Rechenleistung verfügt.
 

Friedlieb

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Ja, die Schlüssellänge ist das Stichwort, man könnte auch sagen der Schlüssel. :)
 

OSon

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Ich bin da jetzt kein Experte. Aber ich habe da mal einen Vortrag gehört und da hieß es auch: Jupp Schlüssellänge ändern hilft. Der Schlüssel müsste dann nur eine Länge von 1TB haben oder so ähnlich. :)

Aber eigentlich wollte ich nur sagen, nur weil aktuell irgendwas verschlüsselt ist, kann es trotzdem verschlüsselt mehrere Jahre gespeichert werden und dann doch nochmal irgendwann entschlüsselt werden.
 

belphegor

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Genau das ist der Kern.
Die Länge des Schlüssels erhöht zunächst primär den Faktor ZEIT bei der Entschlüsselung.
Wenn das Verfahren selbst mal bekannt ist, zählt die Rechengeschwindigkeit.
Und genau an diesem Punkt lassen Quantenrechner die herkömmlichen Systeme
weit weit hinter sich.
Riesige Rechenzentren sparen derzeit lediglich Zeit.
Hinzu kommt, dass die Entschlüsselung des Verfahrens selbst durch die völlig
andere Arbeitsweise von Quantenrechnern beschleunigt wird.
Zukünftig werden sichere Verfahren höchstwahrscheinlich nur noch von
Quantenrechnern entwickelt werden.
Dann wird eine neue Runde eingeläutet und alles beginnt von vorn;
nur auf einer völlig anderen Logik-Ebene.
 

Friedlieb

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Aber eigentlich wollte ich nur sagen, nur weil aktuell irgendwas verschlüsselt ist, kann es trotzdem verschlüsselt mehrere Jahre gespeichert werden und dann doch nochmal irgendwann entschlüsselt werden.
Absolut. Man kann getrost davon ausgehen, dass die Schlapphüte alles speichern und Jahrzehnte lang aufbewahren, und irgendwann mag man es knacken können.

Mir ging es nur darum, dass man die Hochwassermarke verschieben kann (eben über die Schlüssellänge). Ganz los wird man sie nicht.
Aber ich habe mit Schlüsseln von > 30 Zeichen für meine Cloud-Datensicherungen schon ein sehr gutes Gefühl.

Ach, wo wir gerade dabei sind:

Aber Achtung, obwohl diese Seite noch nie übel aufgefallen ist, sollte man auf solchen Testseiten NIEMALS ein echtes Passwort eingeben, sondern zum Testen immer nur solche mit ähnlichem Aufbau.
 
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