Der Beam- ein Versuch

Hamsworld

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Wie ja die meisten wissen (nicht zuletzt weil Paco darauf hingewiesen hat): Eine Gitarrenbox ist ein lebendiges Wesen. Das Gehäuse selber schwingt mit. Der Lautsprecher hat verschiedene Klangzonen, so dass unsere zwei Ohren auch eine Mono-Box räumlich hören. Und in der Mitte des Lautsprechers gibt es den Beam.
Um mal ansatzweise zu probieren, so einen Lautsprecher etwas komplexer nachzumachen als das eine einfach IR kann, habe ich mal einen Versuch gestartet. Die idee ist:
  1. Grundsätzlich sind zwei IR´s leicht stereo gepannt. Das ändert schon viel im Klang.
  2. Dazu kommt noch ein weiterer Cab-Block mit einer IR, aber die geht so durch einen parametrischen EQ, dass so ungefähr nur Frequenzen zwischen 3000Hz und 5000 Hz in einer weichen Kurve durchkommen. (Hat mir Chat GPT geraten, der sich mit dem Axe sehr gut auskennt). Das ist in etwas das, was den Beam ausmacht, also die sehr grichteten Frequenzen in der Mitte des Lautsprechers.
  3. Ein leichter Room-Effekt ist im Cab-Block reingeregelt. So nimmt man ja auch normalerweise einen Amp wahr.
Wer sich das anhören möchte: Ich habe ein einfaches Preset mit meiner Strat über einen Deluxe-Reverb mit entsprechenden Dyna-Cabs gebaut. Dazu kann man auch einen Verzerrer an und ausschalten. Es macht natürlich auch Sinn, wenn ihr ein Preset mit euren Sounds baut, um zu sehen, ob ihr damit etwas anfangen könnt. Wichtig ist aber auch der zweite Cab-Block, wenn ihr das macht, weil es sonst irgendwie phasy klingt.

3 Scenes gibt es:
Scene 1. Das Signal mit den beiden IR´s komplett mono ohne Beam und ohne Room.
Scene 2. Das Signal mit etwas stereo gepannten IR´s mit "Beam". Den kann man natürlich auch gerne probeweise hoch oder runter drehen im parametrischen EQ. Man kann ihn übrigens auch alleine hören, wenn man den unteren Cab-Block mutet.
Scene 3. Das Ganze mit Room und etwas Room-Reverb. (Mein "Amp-in-the-Room"-Versuch)

Jetzt könnten die Kenner auch sagen: Kann man doch auch mit dem Air-Parameter im Cab-Block machen, der ja auch die Frequenzen um 5000 reindreht.
Ich selber sitze aber gerne vor meinen Boxen und wollte sozusagen ein Stereo-Mikrofon simulieren, dass auch den Beam in der Mitte lässt.
Das Ganze ist sehr subtil, probiert es aus. Mir gefällt es gerade sehr gut.
Wenn Ihr das auch gut findet: Die Idee ist natürlich von @Pacosupilami inspiriert.
Und natürlich könnte man auch dran arbeiten. Vielleicht habe ich auch einen Fehler gemacht. Viel Spaß beim Ausprobieren!
 

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TheRedDevil

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Danke. Sobald ich wieder fit bin, schaue ich mir das sehr gerne an. Siehe dazu auch
 

Hamsworld

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Ok, ich habe es zu kompliziert gemacht. Man kann, wenn man Dyna-Cabs benutzt, auch einfach eine IR von einem Mikro nehmen, das man direkt vor die Mitte des Lautsprechers plaziert, vielleicht den Lowcut komplett reindrehen und diese IR mehr oder weniger subtil zu seinen eigenen IR´s hinzumischen. Oder man macht sich in CabLab eine eigene IR von solch einer Dyna-Cab und kann sie sich dann auch zu seinen eigenen Nicht-Dyna-Cab-IR´s hinzumischen.
Die Idee bleibt die gleiche: Zwie IR´s, stereo nach Geschmack gepannt, und in der Mitte eine IR, die den "Beam" simuliert und in geringen Dosen dazugemischt wird, um einen authentischeren Lautsprechersound zu bekommen.
Würde mich interessieren, was ihr dazu sagt. Zugegeben: Das Ganze ist schon sehr nerdig. Und ich spiele erfahrungstechnisch absolut nicht in der @Pacosupilami und @funkstation777 - Liga. Hat mir nur Spaß gemacht, mit Pacos Idee rumzuspielen. Und kann gut klingen.
 
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Duke

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Spannend, auch wenn ich es noch nicht richtig verstehe.

Hast du was zum Hören, also nichts wildes, nur ein paar Akkorde bzw. Licks?

Bei Gitarrenboxen (und damit dem Sound im Raum) war für mich eigentlich immer Ziel, den Beam zu reduzieren.
Meine 1x12, oval Back, extra versteiftes Frontpanel, macht das sehr gut. Vielleicht nicht ganz so gut wie eine Kammler, dafür aber auch „gewohnter“ vom Sound / Ansprechverhalten her - also zumindest für meinen Geschmack.
Egal, wo die Box steht, sie ist immer deutlich und relativ konsistent zu hören.

Finde ich also verständlicherweise eher sonderbar, wenn man das jetzt wieder im Sound haben möchte bzw. dadurch der Sound besser werden kann/könnte.

Aber, wenn sowas funktioniert, warum nicht.
Interessant ist es allemal.
 

Hamsworld

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Spannend, auch wenn ich es noch nicht richtig verstehe.

Hast du was zum Hören, also nichts wildes, nur ein paar Akkorde bzw. Licks?

Bei Gitarrenboxen (und damit dem Sound im Raum) war für mich eigentlich immer Ziel, den Beam zu reduzieren.
Meine 1x12, oval Back, extra versteiftes Frontpanel, macht das sehr gut. Vielleicht nicht ganz so gut wie eine Kammler, dafür aber auch „gewohnter“ vom Sound / Ansprechverhalten her - also zumindest für meinen Geschmack.
Egal, wo die Box steht, sie ist immer deutlich und relativ konsistent zu hören.

Finde ich also verständlicherweise eher sonderbar, wenn man das jetzt wieder im Sound haben möchte bzw. dadurch der Sound besser werden kann/könnte.

Aber, wenn sowas funktioniert, warum nicht.
Interessant ist es allemal.
Die Schwierigkeit ist die, dass es fast unmöglich ist, das so mit einer Aufnahme so einzufangen, dass man es richtig "hören kann", weil es eben subtil ist.
Mein Gedanke ist wie oben skiziert: Ich möchte dem Sound einer "echten" Gitarrenbox näher kommen (aus Spaß an der Freude, ist ein bisschen nerdig). Die Box ist in sich ja schon sozusagen Stereo, wie oben erklärt. Da gehört eben noch mehr dazu als nur ein bisschen Hall und Reflexionen drumherum. Will man das, dann muss die FRFR-Box oder der Kopfhörer eben auch so einen Sound zustande bringen. Dazu gehört eben nun mal der Beam in der Mitte des Lautsprechers.
Das kann ich schlecht vorspielen. Mir geht es ja auch nicht darum, einen Beam an sich zu produzieren, der alleine ja sch.. klingt. Die Idee ist, einen Beam so subtil in der Mitte von zwei Stereo-IR´s so subtil nachzubilden, dass es lebendiger, Gitarrenbox-mässiger klingt. Das bringt nichts, das aufzunehmen, das muss man selber ausprobieren, ob es einem gefällt. Es geht ja um die berühmten 2-5 % des Sounds. Vielleicht kommt auch raus: Direkt vor der Box klingt das scheiße, aber links und rechts von einer FRFR-Box klingt es plötzlich besser. Am Ende könnte sogar stehen: Mein Sound klingt direkt scheiße, aber mit einem Beamblocker wird es, wie bei einer "echten" Box insgesamt besser als ohne Beam.
Zugegeben: So toll ist mein Sound oben als Preset nicht. Musste am Ende auch selber probieren, deinen Lieblingssound stereo mit zwei IR´s mehr oder weniger links und rechts zu pannen und in die Mitte (so subtil, dass es etwas zum Guten ändert) diese hohen Frequenzen zu setzen. Die Frage ist dann (sie muss dich ja auch nicht interessieren): Klingt es dann besser und mehr nach Gitarrenbox für Dich? Ich glaube auch, dass manche das gar nicht mehr hören, weil sie gar keine echte Gitarrenbox mehr zum Vergleichen haben.
Für viele von uns ist das auch total uninteressant. Sie wollen gar nicht den Sound einer echten Gitarrenbox, sondern sie wollen den Sound, wie er auf tausend Aufnahmen zu hören ist: Also "einfach" ein Mikrofon an die richtige Stelle des Speakers halten und gut ist. So machen das Gitarrist`*innen seit Jahrzehnten, und das kann man ja auch geil finden.
Ich möchte aus Spaß an der Freude ausprobieren, dem Sound eines nichtabgenommenen Speakers nahe zu kommen. Die Idee habe ich von Paco, der mir jetzt hoffentlich nicht den Kopf abreisst. Der hat schon immer betont, wie wichtig der Beam ist für einen geilen Sound. Punkt.
Bei meiner Bluebox Spark ist mir jedenfalls schon lange klar, dass es besser, lebendiger und gitarrenbox-mässiger klingt, wenn man wenigstens schon mal zwei unterschiedliche links und rechts pannt. Das klingt besonders gut mit Crunchsounds, die angezupft diese geilen, silbrigen, räumlichen Frequenzen erzeugen. Das verliert sich aber wohl schon, wenn Du in einer lauten Metallband spielst oder in einer keyboard-lastigen Band, obwohl auch da diese "Beam-Frequenzen" meiner Meinung nach wichtig sind oder wären.
 
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TheRedDevil

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Damit ich das nochmal besser verstehe, wir sprechen hier doch von einem Stereo Setup. Du verteilst zwei IRs sagen wir mal zu 80% links (IR1) und 80% rechts (IR2). Dann nimmst Du einen IR3 und schränkst ihn im Frequenzband stark ein, so dass eher hohe Anteil übrig bleiben und setzt ihn mit 20% links und 20% rechts "in die Mitte" (des Stereohöreindrucks), oder? Hier verteilst Du also die IRs über die verschiedenen Lautsprecher.

Bei einem echten Guitarspeaker (Mono) hätte ich erwartet, dass der Beam dadurch entsteht, dass die höherren Frequenzen in der Mitte erzeugt werden und auch nur in der Mitte abgestrahlt werden. Also physikalisch verstärkt in der Mitte des Speakers für den Gitarristen zu hören sind. Hier geht es daher um eine physikalische Trennung der Frequenzen auf der Oberfläche des Speakers.

Bei einem FRFR Speaker (Mono) wird das auch passieren, nur dass das Abstrahlverhalten wegen dem anderen Design der Hochtöner eher in die Breite geht. Wenn Du nun IR3+IR2+IR1 mit Hochtonanteilen mischt, werden die doch auch in der Mitte erzeugt aber "fliegen" halt nicht im Beam geradeaus sondern eher nach außen in den Raum. Heißt also, der Beam ist nicht da bzw. besteht aus einer Mischung aus IR1+3 oder IR2+3. Stereo mischt das Ganze dann noch durch (ein "Beam" von links und rechts jeweils nach außen gestreut), also IR1+3 von links und iR2+3 von rechts.. So das nichts anderes heraus kommt als die Mischung von drei Signalen, mit kleinem Unterschied von links und rechts aber keinen physikalischen Beam mehr, außer die Speaker haben den physikalisch per Design erhalten.

Stimmts oder hab ich recht? ;) Nicht übel nehmen, ich finde das Gedankenexperiment toll.
 
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Duke

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Mmh, das Setup hab ich soweit verstanden.
Das das Ergebnis subtil ist auch (wobei ich 2 - 5% durchaus krass finde, in einem Mix kann man von derartigen Fortschritten nur träumen, die Praxis ist da mühseliger - leider).
Mir ist noch nicht klar was der Effekt sein soll.
Vielleicht meinen wir mit Beam auch unterschiedliches.
Wenn ich Frequenzen selektiv aus einer IR hinzu mische, die für sich genommen schlecht klingen, kann das u.U. zu einem besseren Ergebnis führen.
Was du erreichen möchtest, wäre ja, dass sich der Sound der Gitarrenaufnahme ändert, wenn du dich vor deinen Monitorboxen bewegst. Bis dahin, dass an bestimmten, vorher unbekannten Stellen, besonders unangenehme Frequenzen überwiegen. 😳😉
 

Pacosupilami

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Wie genau willst Du das Verhalten eines Lautsprecher-Beams simulieren, wenn die Wiedergabe-Box (FRFR) gar nicht beamy werden kann?
 

Pacosupilami

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So das nichts anderes heraus kommt als die Mischung von drei Signalen, mit kleinem Unterschied von links und rechts aber keinen physikalischen Beam mehr, außer die Speaker haben den physikalisch per Design erhalten.
(y)Du hast es verstanden! 👼
 

Hamsworld

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Wie genau willst Du das Verhalten eines Lautsprecher-Beams simulieren, wenn die Wiedergabe-Box (FRFR) gar nicht beamy werden kann?
Doch, kann sie, wenn sie keine Hochtöner hat. Ich kann ja mithilfe eines parametrischen EQ´s die Beamfrequenzen in die Mitte von zwei IR´s (mein Cubo ist ja stereo) setzen. Ich probiere immer mal mit echten Speakern daneben. Ich finde es ganz gut, man kann die Frequenzen gut dosieren.
 
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Hamsworld

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Damit ich das nochmal besser verstehe, wir sprechen hier doch von einem Stereo Setup. Du verteilst zwei IRs sagen wir mal zu 80% links (IR1) und 80% rechts (IR2). Dann nimmst Du einen IR3 und schränkst ihn im Frequenzband stark ein, so dass eher hohe Anteil übrig bleiben und setzt ihn mit 20% links und 20% rechts "in die Mitte" (des Stereohöreindrucks), oder? Hier verteilst Du also die IRs über die verschiedenen Lautsprecher.

Bei einem echten Guitarspeaker (Mono) hätte ich erwartet, dass der Beam dadurch entsteht, dass die höherren Frequenzen in der Mitte erzeugt werden und auch nur in der Mitte abgestrahlt werden. Also physikalisch verstärkt in der Mitte des Speakers für den Gitarristen zu hören sind. Hier geht es daher um eine physikalische Trennung der Frequenzen auf der Oberfläche des Speakers.

Bei einem FRFR Speaker (Mono) wird das auch passieren, nur dass das Abstrahlverhalten wegen dem anderen Design der Hochtöner eher in die Breite geht. Wenn Du nun IR3+IR2+IR1 mit Hochtonanteilen mischt, werden die doch auch in der Mitte erzeugt aber "fliegen" halt nicht im Beam geradeaus sondern eher nach außen in den Raum. Heißt also, der Beam ist nicht da bzw. besteht aus einer Mischung aus IR1+3 oder IR2+3. Stereo mischt das Ganze dann noch durch (ein "Beam" von links und rechts jeweils nach außen gestreut), also IR1+3 von links und iR2+3 von rechts.. So das nichts anderes heraus kommt als die Mischung von drei Signalen, mit kleinem Unterschied von links und rechts aber keinen physikalischen Beam mehr, außer die Speaker haben den physikalisch per Design erhalten.

Stimmts oder hab ich recht? ;) Nicht übel nehmen, ich finde das Gedankenexperiment toll.
Ich habe keine Hochtöner, sondern Coaxial-Lautsprecher. ich habe gerade Kopfhörer auf und kann das parametrische "Beam-Signal" wunderbar von links nach rechts im Kopfhörer und auch zwischen den Speakern meines Cubo wandern lassen. Klar ist das nicht genau wie ein Gitarrenspeaker. Weil´s keiner ist.
Beim FRFR geht für mich die Sonne auf, wenn man zwei IR´s mehr oder weniger auseinander pannt und in der Mitte noch diese Frequenzen plaziert. Das kommt einem echten Speaker (jedenfalls in meinen Ohren) näher. Ein Mono-FRFR klingt für mich recht "tot", wenn man ihn so alleine hört im Vergleich zu einer echten Speaker-Box. So klingt es für mich viel lebendiger und eben so mehr Gitarren-Speaker-like. (Übrigens verteilt ja z. B. ein Beamblocker auch die Beamfrequenzen gleichmässiger, so dass nicht alles aus der Mitte geschossen kommt.)
Tut mir leid, dass ich nicht gleich geantwortet habe. Habe ich irgendwie übersehen, ich sah´s gerade erst.
Habe ich alles verstanden?
 
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Pacosupilami

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Der Lautsprecherbeam kann nicht entstehen, wenn Dein Wiedergabelautsprecher mittels Frequenzweiche getrennt wird, bevor er beamy werden kann. Ein Coaxial-Lautsprecher ist da keine Ausnahme, denn der Beam errechnet sich zusammen mit der Membrangrösse und bei einem Hochtöner - ganz egal ob getrennt oder coaxial montiert, ist die Membrangrösse derart klein, dass Du dessen Beam-Verhalten wohl gar nicht mehr wahrnimmst bzw. es ausserhalb seines akustischen Übertragungsbereiches liegt.....

Beamy werden einzig Gitarrenalustprecher und Basslautsprecher, die nicht getrennt werden.......
 

Bonzo

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Der Lautsprecherbeam kann nicht entstehen, wenn Dein Wiedergabelautsprecher mittels Frequenzweiche getrennt wird, bevor er beamy werden kann. Ein Coaxial-Lautsprecher ist da keine Ausnahme, denn der Beam errechnet sich zusammen mit der Membrangrösse und bei einem Hochtöner - ganz egal ob getrennt oder coaxial montiert, ist die Membrangrösse derart klein, dass Du dessen Beam-Verhalten wohl gar nicht mehr wahrnimmst bzw. es ausserhalb seines akustischen Übertragungsbereiches liegt.....

Beamy werden einzig Gitarrenalustprecher und Basslautsprecher, die nicht getrennt werden.......
Und genau das ist für meine Bedürfnisse ein Segen, denn ich kann mir mit meiner FRFR Box auf der Bühne von vorne direkt ins Antlitz blasen lassen, ohne dass mir die Nasenhaare entfernt werden und dadurch muss ich nicht so laut machen.
 

Pacosupilami

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Und genau das ist für meine Bedürfnisse ein Segen, denn ich kann mir mit meiner FRFR Box auf der Bühne von vorne direkt ins Antlitz blasen lassen, ohne dass mir die Nasenhaare entfernt werden und dadurch muss ich nicht so laut machen.
Ich sehe, dass Du glaub immer noch nicht verstanden hast, von was ich genau rede. Hauptsache man hat ne Meinung, gell....egal... (Rest siehe meine Signatur)
 

Hamsworld

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Der Lautsprecherbeam kann nicht entstehen, wenn Dein Wiedergabelautsprecher mittels Frequenzweiche getrennt wird, bevor er beamy werden kann. Ein Coaxial-Lautsprecher ist da keine Ausnahme, denn der Beam errechnet sich zusammen mit der Membrangrösse und bei einem Hochtöner - ganz egal ob getrennt oder coaxial montiert, ist die Membrangrösse derart klein, dass Du dessen Beam-Verhalten wohl gar nicht mehr wahrnimmst bzw. es ausserhalb seines akustischen Übertragungsbereiches liegt.....

Beamy werden einzig Gitarrenalustprecher und Basslautsprecher, die nicht getrennt werden.......
Klar, die Speaker in meinem FRFR können nicht beamy werden. Aber sie können ja die Frequenzen eines Beams wiedergeben, und die können tatsächlich auch im "Stereo-Bild" verteilt werden. Die Frequenzen eines Beams bei einem 12´- Lautsprecher liegen bei 3-5 khz. Das kann natürlich meine FRFR und alles andere wie Kopfhörer auch . Mein Ziel war es, Lautsprecher lebendiger klingen zu lassen, indem es verschiedene Klangzonen gibt, wie in echt. Das klappt, finde ich, (jedenfalls für mich) ganz gut. Ich kann aber bisher nur sehr begrenzt sagen, ob das auch in Bandzusammenhängen und live überhaupt Sinn macht mit Deep-Beam-Faking (haha) und FRFR. Auf JEDEN Fall klingt meine FRFR-Box in meinen Ohren zuhause (mit Refernz-Gitarrenbox daneben) lebendiger, so wie ich es oben beschrieben habe.
Live ist halt immer noch eine andere Frage .... . (Und ob das auch andere Leute überzeugt, die nicht sehen, wofür der Beam wichtig ist, ist auch eine andere Frage. Wer glücklich mit seinem Sound ist, braucht das eben nicht. Das Publikum hört das ja auch nicht und kennt Amps, wie auch die meisten von uns, eben sowieso so gut wie nur mikrofoniert von Aufnahmen und von live..)
 

Pacosupilami

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Klar, die Speaker in meinem FRFR können nicht beamy werden. Aber sie können ja die Frequenzen eines Beams wiedergeben, und die können tatsächlich auch im "Stereo-Bild" verteilt werden. Die Frequenzen eines Beams bei einem 12´- Lautsprecher liegen bei 3-5 khz. Das kann natürlich meine FRFR und alles andere wie Kopfhörer auch . Mein Ziel war es, Lautsprecher lebendiger klingen zu lassen, indem es verschiedene Klangzonen gibt, wie in echt. Das klappt, finde ich, (jedenfalls für mich) ganz gut. Ich kann aber bisher nur sehr begrenzt sagen, ob das auch in Bandzusammenhängen und live überhaupt Sinn macht mit Deep-Beam-Faking (haha) und FRFR. Auf JEDEN Fall klingt meine FRFR-Box in meinen Ohren zuhause (mit Refernz-Gitarrenbox daneben) lebendiger, so wie ich es oben beschrieben habe.
Live ist halt immer noch eine andere Frage .... . (Und ob das auch andere Leute überzeugt, die nicht sehen, wofür der Beam wichtig ist, ist auch eine andere Frage. Wer glücklich mit seinem Sound ist, braucht das eben nicht. Das Publikum hört das ja auch nicht und kennt Amps, wie auch die meisten von uns, eben sowieso so gut wie nur mikrofoniert von Aufnahmen und von live..)
Die Frequenzen eines Beams liegen bei einem 12" Lautsprecher bei ( 2 x c) / (pi x D)

D = Durchmesser der Membrane bzw. der effektiven Lautsprechermembrane / c = Schallgeschwindigkeit

Bei einer 12" Membrane ergibt das ungefähr 780Hz und nicht 3-5kHz

Das Problem mit dem Beam ist, dass es nicht bloss "Frequenzen" sind, sondern betrifft das Abstrahlverhalten, bzw. wie eine Gitarrenbox sich dann verhält, so dass Du den Sound an der Spielposition als natürlich empfindest. Direkt in den Speaker hören, wie Du das mit einer FRFR Box machst, geht da nicht. Du kannst zwar Frequenzen dazugeben doch das Abstrahlverhalten eines "beamy" Speakers kannst Du nicht kopieren. Und wenn, dann bloss um das Verhalten einer Gitarrenbox so nachzubilden, damit Du als Spieler Deinen Gitarrensound als natürlich empfindest.

Es geht auch nicht darum was das Publikum hört oder nicht, sondern darum ob Deine 5000Euro eierlegende Wollmilchsau-Modeling-Anlage wie ein Gitarrenverstärker oder eben bloss wie ein nettes Spielzeug mit 3000 Sounds klingt. Und wenn Dir das als Gitarrist nichts bedeutet, dann ist das völlig okay.

Beschallen und Abhören sind auch zwei komplett verschiedene Paar Schuhe.
 

Hamsworld

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Die Frequenzen eines Beams liegen bei einem 12" Lautsprecher bei ( 2 x c) / (pi x D)

D = Durchmesser der Membrane bzw. der effektiven Lautsprechermembrane / c = Schallgeschwindigkeit

Bei einer 12" Membrane ergibt das ungefähr 780Hz und nicht 3-5kHz

Das Problem mit dem Beam ist, dass es nicht bloss "Frequenzen" sind, sondern betrifft das Abstrahlverhalten, bzw. wie eine Gitarrenbox sich dann verhält, so dass Du den Sound an der Spielposition als natürlich empfindest. Direkt in den Speaker hören, wie Du das mit einer FRFR Box machst, geht da nicht. Du kannst zwar Frequenzen dazugeben doch das Abstrahlverhalten eines "beamy" Speakers kannst Du nicht kopieren. Und wenn, dann bloss um das Verhalten einer Gitarrenbox so nachzubilden, damit Du als Spieler Deinen Gitarrensound als natürlich empfindest.

Es geht auch nicht darum was das Publikum hört oder nicht, sondern darum ob Deine 5000Euro eierlegende Wollmilchsau-Modeling-Anlage wie ein Gitarrenverstärker oder eben bloss wie ein nettes Spielzeug mit 3000 Sounds klingt. Und wenn Dir das als Gitarrist nichts bedeutet, dann ist das völlig okay.

Beschallen und Abhören sind auch zwei komplett verschiedene Paar Schuhe.


Du wirst es hassen, aber ich habe da noch mal eine KI gefragt. Antwort:

"Ja — du hast vollkommen recht, und das ist ein wichtiger Punkt in der Diskussion über Beaming-Frequenzen bei Lautsprechern.
Lass uns das im Detail und Schritt für Schritt durchrechnen und einordnen:

🔹 Formel und Bedeutung

Die grobe Näherung für die Frequenz, bei der Beaming beginnt, lautet:

fB≈2cπDf_B \approx \frac{2c}{\pi D}fB≈πD2c
mit
  • ccc = Schallgeschwindigkeit ≈ 343 m/s (bei 20 °C)
  • DDD = effektiver Membrandurchmesser in Metern
Diese Formel ergibt die Frequenz, bei der die Abstrahlung beginnt, deutlich richtungsabhängig zu werden (die Wellenlänge ist dann vergleichbar mit dem Membrandurchmesser).

🔹 Beispielrechnung: 12-Zoll-Lautsprecher

Ein 12"-Speaker hat einen effektiven Durchmesser (Membranfläche, ohne Sicke) von etwa 0,27 m.

fB=2×343π×0.27f_B = \frac{2 \times 343}{\pi \times 0.27}fB=π×0.272×343
Schrittweise:
  • π × 0.27 ≈ 0.848
  • 2 × 343 = 686
  • 686 / 0.848 ≈ 809 Hz
Also:

fB≈800Hzf_B \approx 800 \text{Hz}fB≈800Hz


Praktisch / akustisch relevanter Bereich (3–5 kHz)

Zwischen 3 und 5 kHz ist das Beaming:
  • so stark, dass es hörbare Auswirkungen hat,
  • deutlich sichtbar in Messungen (z. B. Pegelabfall abseits der Achse),
  • und für das Klangbild relevant (Zischlaute, Präsenzbereich, Lautsprecherabstimmung, etc.).
In diesem Bereich fällt der Schalldruck unter 30–40° Abstrahlwinkel typischerweise mehrere dB ab – das hört man dann als „enger“ oder „spitzer“ Klang auf Achse.


  • Ab ~800 Hz beginnt der 12"-Lautsprecher zunehmend zu bündeln ("beaming").
  • Über 2–3 kHz ist der Abstrahlwinkel bereits sehr schmal — fast wie ein Richtstrahler.
  • Dass viele Quellen 3–5 kHz als „Beaming-Frequenz“ angeben, bezieht sich meist nicht auf den Beginn, sondern auf den Bereich, wo es stark hörbar und relevant für die Abstimmung ist (z. B. bei Gitarrenlautsprechern oder PA-Treibern).



  • Das Beaming wächst graduell, nicht sprunghaft:
    • Bei 800 Hz: kaum hörbar, noch recht breit.
    • Bei 2 kHz: deutlich enger.
    • Bei 4 kHz: stark gebündelt (kaum noch Hochtonenergie seitlich).
🔹 Fazit

✅ Deine Berechnung (≈ 780–800 Hz) ist physikalisch korrekt als Beginn des Beaming-Effekts.
❗ Die oft genannten 3–5 kHz beziehen sich eher auf den Bereich, in dem der Effekt praktisch störend oder deutlich wird — nicht auf den Startpunkt laut Wellenausbreitung.
 
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Hamsworld

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@Pacosupilami
Lieber Paco, da hast du hast natürlich völlig Recht: Ein FRFR kann nicht genauso reagieren wie ein Gitarrenlautsprecher. Aber man kann die Wiedergabe von den doch recht eindimensionalen IR`s meiner Meinung nach verbessern, indem man Elemente des Klanges einer Gitarrenbox auf die Wiedergabe einer FRFR überträgt.
Den Satz finde ich übrigens ziemlich blöd. "Es geht auch nicht darum was das Publikum hört oder nicht, sondern darum ob Deine 5000Euro eierlegende Wollmilchsau-Modeling-Anlage wie ein Gitarrenverstärker oder eben bloss wie ein nettes Spielzeug mit 3000 Sounds klingt. Und wenn Dir das als Gitarrist nichts bedeutet, dann ist das völlig okay. " Kannst du mich bitte ernst nehmen? Ich nehme dich auch ernst.
Können wir ohne solche Sprüche weiterdiskutieren? Das müssen wir aber auch nicht, wenn dich das nervt.
 
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Bonzo

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Ich sehe, dass Du glaub immer noch nicht verstanden hast, von was ich genau rede. Hauptsache man hat ne Meinung, gell....egal... (Rest siehe meine Signatur)
Wer bin ich, dass ich Deine Kompetenz anzweifeln würde. Das war nie und nimmer meine Absicht. Ich wollte damit nur sagen, dass FRFR für mich genau das richtige ist.
 
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