Der Beam- ein Versuch

Hamsworld

Well-known member
Mitglied seit
Feb 12, 2014
Beiträge
2.238
Letzter Punkt;
Man könnte ja auch den Begriff „Beam“ mal endlich weglassen und von einer für Gitarristen oder Dich Gehör-gerechten Frequenzverteilung im Raum sprechen.
Beam und Frequenzen sind physikalisch zwei unterschiedliche Termini.
Also sollte man sie auch korrekt verwenden.

Wenn ich in meinen VW Käfer einen 600 PS Motor erbaue, simuliere ich auch keinen Rennwagen, sondern ich verwende einen normalen Pkw, mit dem ich Sachen mache, für die er eigentlich nicht gebaut wurde.
Er wird dadurch eben nicht zum Rennwagen.
Ich bin nicht einverstanden, weil:
  1. ... es ja physikalisch so ist: Der Beam ist primär ein physikalisches Phänomen, weil hohe Frequenzen kürzere Wellen haben und sich zielgerichteter im Raum ausbreiten. Jeder Speaker hat mehr oder weniger einen Beam, wenn er in diesen Frequenzen etwas wiedergibt. Auch in meiner FRFR wird der Sound dumpfer, wenn ich nicht direkt davor stehe, und er ändert sich, wenn ich vor den Speakern hin und her gehe. Und zwar nicht so sehr in den tieferen Frequenzen als in den höheren Frequenzen. Das kann man finetunen, so dass es zumindestens einem Gitarrenspeaker deutlich ähnlicher wird im Verhalten.
  2. Und ich habe mehrfach darauf hingewiesen (. s. Thema Deeflexx) dass es mir vor allem auf die Frequenzen und die Räumlichkeit im Sound ankommt , nicht auf einen "nervigen" Orginal-Beam.
  3. Und ich bin gar nicht einverstanden mit dem Vergleich "VW-Käfer und Rennwagen". Ich glaube halt schon, dass mein FRFR in der Lage ist, grob gesagt, das wiederzugeben, was ein Gitarrenspeaker wiedergibt, wenn auch nicht zu 100 %. Das ist eine Einschätzungssache, wie weit das gelingt.
Aber ich verstehe die Richtung deiner Aussage. Und ich habe mich, glaube ich, nicht klar genug in Bezug auf IR´s geäußert, die natürlich niemals die Räumlichkeit eines Speakers nachmachen kann. Wir haben hier wohl beide das Gefühl, dass der andere jeweils ein bisschen "beratungsresistent" ist.
Auf jeden Fall hattest du auch recht, dass man mit einem Equilizer nicht einfach eine IR nachbauen kann. Das war mindestens ungenau von mir.
 
Zuletzt bearbeitet:

Hamsworld

Well-known member
Mitglied seit
Feb 12, 2014
Beiträge
2.238
Frag Chat GTP mal, ob sie dir Chat GTP empfehlen würde

.
Das ist hier halt dein Fehler, Markus: Du denkst unterkomplex. Die Frage sollte sein: Wie und wofür kann ich eine künstliche Intelligenz sinnvoll einsetzen. Du kannst aber gerne die KI selber alles fragen, was du möchtest. Bitte ...
 

follonero

Active member
Axe-Fest 2024 Teilnehmer
Axe-Fest 2025 Teilnehmer
Mitglied seit
Nov 15, 2012
Beiträge
292
Hallo @Hamsworld,
ich will mich nicht streiten und auch kein Öl ins Feuer giessen.
Es ist hier ja auch an mehreren Stellen zu lesen, dass man FRFR mit Koaxialspeakern und Gitarrenspeaker konstruktionsbedingt nicht miteinander vergleichen kann. Irgendwie ist das so wie Äpfel mit Birnen zu vergleichen.
Wenn ich das richtig verstanden habe, möchtest Du gerne diesen Beam über FRFR simulieren; nur ich verstehe nicht aus welchem Grund.
Einer der wesentlichen Gründe wieso ich zumindest teilweise FRFR spiele, ist das Fehlen des Beams (Hauptgrund ist das Gewicht).
Wie Du dann mit der KI umgehst, kommt mir so vor wie jemand der trotz besseren Wissens (oder auch nicht) unbedingt nachweisen will, dass seine Ideen doch richtig sind. Ok, ich bin bekennender KI-Gegner, aber wenn man das beiseite lässt, sage ich immer noch, dass man sich im Wald verläuft, wenn man hinter der KI hinterherrennt. Nur meine 5ct dazu.
 

Hamsworld

Well-known member
Mitglied seit
Feb 12, 2014
Beiträge
2.238
Hallo @Hamsworld,
ich will mich nicht streiten und auch kein Öl ins Feuer giessen.
Es ist hier ja auch an mehreren Stellen zu lesen, dass man FRFR mit Koaxialspeakern und Gitarrenspeaker konstruktionsbedingt nicht miteinander vergleichen kann. Irgendwie ist das so wie Äpfel mit Birnen zu vergleichen.
Wenn ich das richtig verstanden habe, möchtest Du gerne diesen Beam über FRFR simulieren; nur ich verstehe nicht aus welchem Grund.
Einer der wesentlichen Gründe wieso ich zumindest teilweise FRFR spiele, ist das Fehlen des Beams (Hauptgrund ist das Gewicht).
Wie Du dann mit der KI umgehst, kommt mir so vor wie jemand der trotz besseren Wissens (oder auch nicht) unbedingt nachweisen will, dass seine Ideen doch richtig sind. Ok, ich bin bekennender KI-Gegner, aber wenn man das beiseite lässt, sage ich immer noch, dass man sich im Wald verläuft, wenn man hinter der KI hinterherrennt. Nur meine 5ct dazu.
Ich verstehe den Einwand. Dich nervt, so wie viele, der Beam. Ok. @Bonzo auch. Mich und viele Gitaristi:nnen hat der Beam nie genervt. Zuletzt habe ich meinen Koch-Studiotone benutzt, früher viel den Boogie Cal. 50 Beide klingen so ziemlich optimal, wenn man ihn richtig aufstellt ("nicht den Beam voll in die Fresse). Der Sound hat sich für mich optimal durchgesetzt in meinen Bands. Das war selbstverständlich so. ich habe mir nie Gedanken darüber gemacht warum. Jetzt haben hier andere (nicht ich) ausdrücklich die These aufgestellt, dass der Beam wichtig ist, diese oberen Frequenzen, die sozusagen über dem "Klangkörper" eines Ampsounds liegt (Vielleicht wie bei "Kopfnote" beim Wein). Ein Sound wird wie Wein richtig gut, wenn er komplex ist. Friedmans sind z. B. warm UND brutal, sagte Phil X mal. Zum komplexen Sound gehört Räumlichkeit, das richtige Verhältnis der Frequenzen, und eben auch diese Beam-Frequenzen. Das möchte ich auch versuchen über Kopfhörer und vor allem über meine FRFR. Muss man aber nicht so sehen: Manchen reicht eine IR Mono, und gut ist. Mir nicht.
Und das mit den Äpfeln und Birnen: Ich finde, dass das nicht richtig ist. Hier haben schon oft Leute (auch ich) gesagt, dass man das unter bestimmten Umständen kaum auseinanderhalten kann. Koaxiallautsprecher und Gitarrenboxenspeaker sind nicht Äpfel und Birnen, glaube ich. Beide sind den Gesetzen der Physik unterworfen und strahlen gewissen Frequenzen auf vergleichbare Weise ab, auch wenn da sicher ein Unterschied bleibt. Hohe Frequenzen strahlen bei beiden immer nach vorne ab, das ist Physik, während tiefe Frequenzen sich mehr wellenförmig ausbreiten. Und: Viele Gitarrist*innen empfinden schon Coaxialspeaker als viel natürlicher und gitarrenbox-mässiger, wenn sie im richtigen Gehäuse sitzen. Man kann schon sehr nahe kommen, fragt auch Marco Wendel von Blueamps. Der verdient sein Geld damit. Das ist nicht Äpfel und Birnen, nicht etwas was "ganz" anderes.
Und die Frage ist für mich: Wie kann ich den Abstand noch weiter verringern. Hat hier jemand schon mal einen Cubo gespielt? Wisst ihr, wie nahe der Sound einer Gitarrenbox ist? Ihr müsst mir nicht glauben: Aber für mich, mit ein bisschen Tuning: Da kann man verdammt nahe kommen.
KI ist mir insofern wurscht: Ich höre mir das Ergebnis später an und sehe ja, mit meinem Koch oder Boogie daneben, ob das Sinn macht. Die kann halt gut zusammenfassen, was man über Speaker weiß, mir existierende Frequenzanalysen raussuchen usw. Kritisch bleiben muss man immer.
 
Zuletzt bearbeitet:

follonero

Active member
Axe-Fest 2024 Teilnehmer
Axe-Fest 2025 Teilnehmer
Mitglied seit
Nov 15, 2012
Beiträge
292
Ist ja alles gut soweit. Aber der Beam ist doch der Strahl und meiner Meinung nach frequenzunabhängig. Wie man das mit FRFR rekonstruieren kann, das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen . Anyway : ich habe ja auch noch ein paar Experimente in den Startlöchern. Der eine oder andere hat mir auch erklärt, dass das nicht wirklich Sinn macht. Ich mache das dann aber trotzdem; vielleicht um herauszufinden, dass es keinen Sinn macht.
Wie auch immer wünsche ich Dir Erfolg bei Deinem Projekt. :very_drunk:
 

Hamsworld

Well-known member
Mitglied seit
Feb 12, 2014
Beiträge
2.238
Der Strahl ist ja nicht frequenzunabhängig. Tiefere Frequenzen breiten sich wellenförmig aus, höhere Frequenzen viel "gerichteter. Habe ich ja oben gesagt: Setz dich vor irgendeinen Abhör-Lautsprecher und achte auf die Höhen. Und dann drehe ihn ein bisschen zur Seite, dass er gerade so an dir vorbeistrahlt. Es wird garantiert dumpfer werden. Jeder Lautsprecher, der hohe Frequenzen über 1khz abstrahlt hat eine Art "Höhenstrahl"; mal gebündelter, mal kegelförmiger.
Und genau: Wenn Cliff Chase damals auf alle gehört hätte, die gesagt haben: Ein Computer kann niemals den Klang eines Verstärkers sehr gut nachmachen, dann würden wir hier heute nicht chatten. Tun wir aber! Darum Dir auch viel Erfolg bei Deinem Projekt!
 

IR_Analyzer

Active member
Mitglied seit
Jun 29, 2025
Beiträge
234
Chat GPT rät mir, zur Simulation eines Beams eines Greenback-Lautsprechers folgendes: Direkt aus dem Amp-Block raus, und dann folgende Einstellung. Interessant! Edit: Gefällt mir nicht und leuchtet mir auch nicht ein, dass hier noch so viel tiefe Frequenzen im Spiel sind.Anhang anzeigen 84396
Hier wäre das Thema Prompting gefragt.
Das richtig Prompting ist seit Jahrzehnten bei der Internetsuche in Suchmaschinen und aktuell bei der Nutzung von KI-gestützen Systemen essentiell.

Frag ChatGPT mal folgendes: Lässt sich mit einer Impulsantwort der Beam eines Gitarrenlautsprechers einfangen?
Alternativ kannste auch wie ich gerade mal probiert habe die KI in der Google-Suche befragen.
Ich fürchte, die Antwort wird für Dich nicht sehr befriedigend ausfallen ;-)
 

Marcus Siepen

Well-known member
Mitglied seit
Jan 21, 2013
Beiträge
3.041
Das ist hier halt dein Fehler, Markus: Du denkst unterkomplex. Die Frage sollte sein: Wie und wofür kann ich eine künstliche Intelligenz sinnvoll einsetzen. Du kannst aber gerne die KI selber alles fragen, was du möchtest. Bitte ...
Nachdem gerade erst eine aktuelle Studie gezeigt hat daß alle momentan gängigen KIs zu 40% komplett daneben liegen bzw ihre Antworten frei erfinden wüsste ich nicht, worüber ich mich mit dem Zeug unterhalten sollte, ich habe schlicht keinen Bedarf, ich vertraue da lieber meiner eigenen „I“


Gesendet von iPhone mit Tapatalk
 

IR_Analyzer

Active member
Mitglied seit
Jun 29, 2025
Beiträge
234
Ist ja alles gut soweit. Aber der Beam ist doch der Strahl und meiner Meinung nach frequenzunabhängig. Wie man das mit FRFR rekonstruieren kann, das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen . Anyway : ich habe ja auch noch ein paar Experimente in den Startlöchern. Der eine oder andere hat mir auch erklärt, dass das nicht wirklich Sinn macht. Ich mache das dann aber trotzdem; vielleicht um herauszufinden, dass es keinen Sinn macht.
Wie auch immer wünsche ich Dir Erfolg bei Deinem Projekt. :very_drunk:
Das ist eine gute Herangehensweise.
In der Wissenschaft etabliert als Ausschlussverfahren.
 

IR_Analyzer

Active member
Mitglied seit
Jun 29, 2025
Beiträge
234
Nachdem gerade erst eine aktuelle Studie gezeigt hat daß alle momentan gängigen KIs zu 40% komplett daneben liegen bzw ihre Antworten frei erfinden wüsste ich nicht, worüber ich mich mit dem Zeug unterhalten sollte, ich habe schlicht keinen Bedarf, ich vertraue da lieber meiner eigenen „I“


Gesendet von iPhone mit Tapatalk
Naja;
Also unabhängig davon, wie man generell zu dem Thema steht;
Das Problem Halluzination ist kein der KI grundsätzlich immanentes.

Speziell ChatBots werden so programmiert, dass sie immer eine Antwort geben, mit der der User "etwas anfangen kann".
Wenn nun ein KI-ChatBot auf Grundlage seiner Trainingsdaten keine Antwort findet, die sinnvoll mit den Trainingsdaten korreliert,
versucht der Algorithmus alternativ Antworten zu finden, die trotzdem so weit möglich mit seinen erlernten "Kenntnissen" korrelieren,
um sie dann dem User zu präsentieren.
Das ein KI-System keinen ethischen Grundsätzen folgt, hat es auch keinen impliziten Anspruch, in seinen Antworten evident zu sein.
Halluzination ist somit ein Fehler in der Handlungslogik eines KI-ChatBots.

Die Fehlerquote resultiert natürlich aus der Tatsache, dass ein ChatBot immer nur so zuverlässig antworten kann, wie er trainiert wurde.
Wenn man einen Säugling im Urwald groß werden lässt, wird er einem auch nichts über das Thema Staatsanleihen erzählen können.

Insofern, man kann dem Ganzen selbstverständlich kritisch gegenüber stehen;
Bei der Beurteilung sollte man aber immer Art und Weise und Bereich des Einsatzes berücksichtigen.
Und wichtig; Obwohl es, wie ich an anderer Stelle bereits schrieb, KI und die Forschung daran schon sehr lange gibt,
stehen wir aktuell noch am Anfang dessen, wie und wofür solche Systeme und mathematischen Verfahren eingesetzt werden können und sollten.
 

Marcus Siepen

Well-known member
Mitglied seit
Jan 21, 2013
Beiträge
3.041
Naja;
Also unabhängig davon, wie man generell zu dem Thema steht;
Das Problem Halluzination ist kein der KI grundsätzlich immanentes.

Speziell ChatBots werden so programmiert, dass sie immer eine Antwort geben, mit der der User "etwas anfangen kann".
Wenn nun ein KI-ChatBot auf Grundlage seiner Trainingsdaten keine Antwort findet, die sinnvoll mit den Trainingsdaten korreliert,
versucht der Algorithmus alternativ Antworten zu finden, die trotzdem so weit möglich mit seinen erlernten "Kenntnissen" korrelieren,
um sie dann dem User zu präsentieren.
Das ein KI-System keinen ethischen Grundsätzen folgt, hat es auch keinen impliziten Anspruch, in seinen Antworten evident zu sein.
Halluzination ist somit ein Fehler in der Handlungslogik eines KI-ChatBots.

Die Fehlerquote resultiert natürlich aus der Tatsache, dass ein ChatBot immer nur so zuverlässig antworten kann, wie er trainiert wurde.
Wenn man einen Säugling im Urwald groß werden lässt, wird er einem auch nichts über das Thema Staatsanleihen erzählen können.

Insofern, man kann dem Ganzen selbstverständlich kritisch gegenüber stehen;
Bei der Beurteilung sollte man aber immer Art und Weise und Bereich des Einsatzes berücksichtigen.
Und wichtig; Obwohl es, wie ich an anderer Stelle bereits schrieb, KI und die Forschung daran schon sehr lange gibt,
stehen wir aktuell noch am Anfang dessen, wie und wofür solche Systeme und mathematischen Verfahren eingesetzt werden können und sollten.
Nutze das Zeug, wenn du magst, meine Meinung dazu habe ich bereits geäußert, ich bin und bleibe ein großer Freund der natürlichen Intelligenz, die künstliche kann mir gestohlen bleiben


Gesendet von iPhone mit Tapatalk
 

Pacosupilami

Active member
Mitglied seit
Jun 1, 2025
Beiträge
104
Den Satz finde ich übrigens ziemlich blöd. "Es geht auch nicht darum was das Publikum hört oder nicht, sondern darum ob Deine 5000Euro eierlegende Wollmilchsau-Modeling-Anlage wie ein Gitarrenverstärker oder eben bloss wie ein nettes Spielzeug mit 3000 Sounds klingt. Und wenn Dir das als Gitarrist nichts bedeutet, dann ist das völlig okay. " Kannst du mich bitte ernst nehmen? Ich nehme dich auch ernst.
Können wir ohne solche Sprüche weiterdiskutieren? Das müssen wir aber auch nicht, wenn dich das nervt.
Hast recht, der Satz war blöd. Entschuldigung!
 

Pacosupilami

Active member
Mitglied seit
Jun 1, 2025
Beiträge
104
Seit dem Andertons-Video sollte nun allen klar sein - eine FRFR-Box mit IR klingt nicht wie ne Gitarrenbox und wird vom menschlichen Ohr auch nicht so empfunden. Kann eine FRFR-Box mit IRs gut klingen? Ganz bestimmt - nur muss sie anders gehört werden, weil sie sich nicht wie eine traditionelle Gitarrenbox verhält.
Und genau das sollten sich alle bewusst sein, die diesen Schritt wagen. Man tut den Schritt Richtung FRFR nur, weil man möglichst viele Sound-Optionen haben will und nicht weil man damit eine traditionelle Gitarrenbox ersetzen will. Will man den Sound und das Verhalten einer Gitarrenbox, so lässt sich diese auch via AxeFx ohne IR-Block spielen.
Da es mittlerweile auch sehr gut klingende 2x12" (meine CustomAudio 2x12" Referenzbox in meiner Werkstatt zb) oder gar HooVi's 1x12" Box (getestet 2019 am AxeFest) gibt, braucht man auch nicht unbedingt ne 4x12" zu sein wenn man druckvoll spielen will und so geht es auch transportfreundlicher.

Dass es möglich sei, sein Equipment mit AxeFx III oder FM9/FM3 zusammen mit einer FRFR-Box gewichtstechnisch so zu verkleinern, dass man endlich nie mehr schwer schleppen müsste und es keine Gründe für traditionelle Gitarrencabinets mehr gäbe, ist "leider" einfach bloss Marketing. Sorry..... ;)
 

Hamsworld

Well-known member
Mitglied seit
Feb 12, 2014
Beiträge
2.238
Seit dem Andertons-Video sollte nun allen klar sein - eine FRFR-Box mit IR klingt nicht wie ne Gitarrenbox und wird vom menschlichen Ohr auch nicht so empfunden. Kann eine FRFR-Box mit IRs gut klingen? Ganz bestimmt - nur muss sie anders gehört werden, weil sie sich nicht wie eine traditionelle Gitarrenbox verhält.
Und genau das sollten sich alle bewusst sein, die diesen Schritt wagen. Man tut den Schritt Richtung FRFR nur, weil man möglichst viele Sound-Optionen haben will und nicht weil man damit eine traditionelle Gitarrenbox ersetzen will. Will man den Sound und das Verhalten einer Gitarrenbox, so lässt sich diese auch via AxeFx ohne IR-Block spielen.
Da es mittlerweile auch sehr gut klingende 2x12" (meine CustomAudio 2x12" Referenzbox in meiner Werkstatt zb) oder gar HooVi's 1x12" Box (getestet 2019 am AxeFest) gibt, braucht man auch nicht unbedingt ne 4x12" zu sein wenn man druckvoll spielen will und so geht es auch transportfreundlicher.

Dass es möglich sei, sein Equipment mit AxeFx III oder FM9/FM3 zusammen mit einer FRFR-Box gewichtstechnisch so zu verkleinern, dass man endlich nie mehr schwer schleppen müsste und es keine Gründe für traditionelle Gitarrencabinets mehr gäbe, ist "leider" einfach bloss Marketing. Sorry..... ;)
Das ist allerdings das beste Argument gegen mein Ansinnen, eine FRFR-Box möglichst so klingen zu lassen wie eine echte Gitarren-Box, haha!
Ich werde garantiert nichts mehr verändern, wenn ich eine gute Boxen- und Amp-Einstellung gefunden habe. Live brauche ich garantiert nicht mal 2 verschiedenen Boxensimulationen. Aber ob es bei mir klappt mit der Beam-"Alchemie" oder nicht - mir macht das halt Spaß.
Da ich mit Kumpels auch viel akustische Gitarre spiele, ist das auch praktisch mit meiner FRFR. Und ich würde zu gerne hören, was du zu der Cubo sagst.
 

Hubi72

Well-known member
Mitglied seit
Okt 21, 2012
Beiträge
4.729
Das ist allerdings das beste Argument gegen mein Ansinnen, eine FRFR-Box möglichst so klingen zu lassen wie eine echte Gitarren-Box, haha!
Ich werde garantiert nichts mehr verändern, wenn ich eine gute Boxen- und Amp-Einstellung gefunden habe. Live brauche ich garantiert nicht mal 2 verschiedenen Boxensimulationen. Aber ob es bei mir klappt mit der Beam-"Alchemie" oder nicht - mir macht das halt Spaß.
Da ich mit Kumpels auch viel akustische Gitarre spiele, ist das auch praktisch mit meiner FRFR. Und ich würde zu gerne hören, was du zu der Cubo sagst.
Warum willst Du denn den Beam eigentlich haben, wenn es bei Dir mit den zwei Cubo´s so gut klingt? Genau ist ja das angenehme, daß man direkt vor der Box spielen kann ohne daß es einen akustisch weghaut?
 

Hubi72

Well-known member
Mitglied seit
Okt 21, 2012
Beiträge
4.729
Warum willst Du denn den Beam eigentlich haben, wenn es bei Dir mit den zwei Cubo´s so gut klingt? Genau ist ja das angenehme, daß man direkt vor der Box spielen kann ohne daß es einen akustisch weghaut?
Der Doppelnutzen für Akustikgitarren ist ein Kaufargument auf jeden Fall.
 

Hamsworld

Well-known member
Mitglied seit
Feb 12, 2014
Beiträge
2.238
Warum willst Du denn den Beam eigentlich haben, wenn es bei Dir mit den zwei Cubo´s so gut klingt? Genau ist ja das angenehme, daß man direkt vor der Box spielen kann ohne daß es einen akustisch weghaut?
Mein Ziel ist ja gar nicht so der Beam, sondern so mit dem Cubo einen möglichsyt Amp-liken Ton zu bekommen. Das habe ich schon so oft gesagt, ich hoffe ich langweile nicht: Wenn man Hoovi´s Deeflexx benutzt, hat man auch keinen Beam mehr. Aber die "Frequenzen", die einen beam auch ausmachen, sind trotzdem noch da, und sie sind eben wichtig für einen guten Amps-Sound, der nicht nur "brav" ist wie die perfekte IR, sondern einen guten, aber auch ein bisschen fiesen "bite" hat.
Ausgangspunkt ist ja: Die Cubos sind geil, aber mit einer Mono-IR nicht so "lebendig" wie ein eine Gitarrenbox. Da helfen schon mal zwei IR´s links und rechts, damit der Ton nicht so eindimensional wird. Und ich probiere gerade, ob das mit den beigemischten Frequenzen etwas bringt.

Die neue 31 b hat mich schon wieder etwas verwirrt. Ich stelle schon über Kopfhörer fest: Sie braucht nicht mehr so viel PiPaPo, um einfach so schon geil zu sein. Ich kann mich gerade schon wieder reinlegen in das Deluxe Reverb-Preset - am Ende ist die idee mit dem Beam auch wirklich nur etwas für den Cubo.
 

Pacosupilami

Active member
Mitglied seit
Jun 1, 2025
Beiträge
104
Die Frequenzen die den Beam ausmachen. Der Beam ist dafür verantwortlich, dass eine Gitarrenbox vom menschlichen Ohr wie ne Gitarrenbox empfunden werden kann. Die Frequenzen machen gar nichts aus. Wenn Dir Deine FRFR Box zuwenig "amp-like" klingt, dann weil sie das so wie Du sie hören können willst, nicht gehört werden kann. Das hat nichts mit der Qualität der Box zu tun, Marco baut grossartige Produkte - ohne Zweifel. Es hat mit dem Verwendungszweck zu tun. Wenn Du ne FRFR-Box kaufst, dann musst Du damit wie mit einer FRFR Box arbeiten. Wenn Du Amp-like-Sounds haben willst, spiel das Axe über ne traditionelle Gitarrenbox ohne IR und Du hast den Sound.....wer mag sich noch an mein Dumble Test auf dem AxeFx III am AxeFest 2018 erinnern, den ich via Matrix Endstufe in eine Marshall 4x12" von einem anderen Teilnehmer mitgebracht, eingestöpselt haben und dann brannte die Hütte und alle wollten auch probieren. Da wusste ich - Fractal hat es drauf. Ich hab das AxeFx III seit 3 1/2 Jahren in meinem Setup, doch für mein aktuelles Projekt brauche ich es nicht. Da habe ich einen kleinen 12W Röhrenamp (Princeton Reverb) und das Casanoverdrive sowie ein Delay Pedal.....simpel. Ich brauche keine 3000 verschiedenen Lautsprechersounds. Ein guter mit dem ich arbeiten kann, reicht.....
 

Hamsworld

Well-known member
Mitglied seit
Feb 12, 2014
Beiträge
2.238
Die Frequenzen die den Beam ausmachen. Der Beam ist dafür verantwortlich, dass eine Gitarrenbox vom menschlichen Ohr wie ne Gitarrenbox empfunden werden kann. Die Frequenzen machen gar nichts aus. Wenn Dir Deine FRFR Box zuwenig "amp-like" klingt, dann weil sie das so wie Du sie hören können willst, nicht gehört werden kann. Das hat nichts mit der Qualität der Box zu tun, Marco baut grossartige Produkte - ohne Zweifel. Es hat mit dem Verwendungszweck zu tun. Wenn Du ne FRFR-Box kaufst, dann musst Du damit wie mit einer FRFR Box arbeiten. Wenn Du Amp-like-Sounds haben willst, spiel das Axe über ne traditionelle Gitarrenbox ohne IR und Du hast den Sound.....wer mag sich noch an mein Dumble Test auf dem AxeFx III am AxeFest 2018 erinnern, den ich via Matrix Endstufe in eine Marshall 4x12" von einem anderen Teilnehmer mitgebracht, eingestöpselt haben und dann brannte die Hütte und alle wollten auch probieren. Da wusste ich - Fractal hat es drauf. Ich hab das AxeFx III seit 3 1/2 Jahren in meinem Setup, doch für mein aktuelles Projekt brauche ich es nicht. Da habe ich einen kleinen 12W Röhrenamp (Princeton Reverb) und das Casanoverdrive sowie ein Delay Pedal.....simpel. Ich brauche keine 3000 verschiedenen Lautsprechersounds. Ein guter mit dem ich arbeiten kann, reicht.....
Da ist überall was wahres dran. Ich bin sehr zufrieden mit meiner FRFR´s. (Übrigens war ich bei weitem nicht mit allen meinen Amps zufrieden. Gibt nur zwei.) Und wie auch mit allen meinen Amps werde ich niemals aufhören zu schrauben, ob es noch besser geht. Weil es Spaß macht.
Ihr versteht aber auch, aus dem Beam ein Rätsel zumachen (ich ja anscheinend auch). Jetzt erkläre mir doch mal endlich jemand: Was bleibt vom Beam mit einer Deeflexx? Einen Beam gibt es dann nicht mehr, und wenn es die Frequenzen auch nicht sind ... . Und trotzdem soll es doch so geil sein.
 
Zuletzt bearbeitet:
Oben
mainframe-fourhanded
mainframe-fourhanded