Das halte ich leider für Unsinn.
Schade, dass du noch nicht verstanden hast, dass ich schon öfter versucht habe zu sagen: Ich will den Beam eines Gitarrenspeaker nicht kopieren. Ich kann ihn auch gar nicht 100 % so wie in einem Gitarrenspeaker nachmachen. Jetzt könnten wir das ja schon mal festhalten, ja?
Keine Sorge, das ist nicht so kompliziert mit dem Beam, guckst du z. B. hier z. B. ganz einfach:
https://www.hoovi.at/deutsch/deeflexx/ . Ich habe mich schon schlau gemacht. (Wenn man oben aufmerksam liest, merkt man das, auch wenn ich manches vielleicht falsch formuliert habe).
Wir reden hier über folgendes:
- Der Beam (engl. „Strahl“) beschreibt die Bündelung hoher Frequenzen in einem engen Kegel direkt vor dem Lautsprecher.
- Es geht dabei gar nicht nur um klassische Gitarrenlautsprecher.
In der Lautsprechertechnik allgemein bezeichnet „Beaming“ das Phänomen der Richtwirkung bei hohen Frequenzen, wenn der Membrandurchmesser größer als etwa eine Wellenlänge wird. Das ist ein universelles physikalisches Verhalten jeder Schallquelle mit endlicher Fläche — also nicht auf Gitarrenlautsprecher beschränkt.
Beispiel: Ein 8-Zoll-Hi-Fi-Mitteltöner beginnt ab etwa 2 kHz zu bündeln, die Abstrahlung wird enger - man spricht von Beaming.
Tipp zurück an Dich: Es geht hier sofort beim Thema um bestimmte Frequenzen. Und mein FRFR hat sogar übrigens auch einen Beam (sogar zwei, haha.)
Und das Thema Deeflexx: zeigt: Man kann den "Sound" des Beams grundsätzlich auch ohne diese manchmal zu unangenehmen "Strahl-Effekte" in den Klang integrieren.
Und ich kann meine FRFR jetzt schon fraglos so einstellen, dass der Klang vor meiner Box zu schrill und unangenehm ist und neben der Box gut klingt. Das ist Fakt (Physik). Das liegt an der Art und Weise, wie sich unterschiedliche Frequenzen im Raum ausbreiteten (habe ich oben schon mal geschrieben. Das darfst du dir gerne auch auf der Seite von Hoovi erklären lassen.)
So. Und noch mal persönlich: Wenn dich das hier nervt, lies es doch einfach nicht mehr. Das meine ich gar nicht böse. Ich diskutiere auch gerne mit Dir - wenn du Argumente hast.
Paco, Friedlieb und andere hier könenn das doch auch, ohne an manchen Stellen so unangenehm rüber zu kommen?
Mich nerven aber solche Ausdrücke wie "beratungsresistent", "sich bloßstellen", "Gitarristen-Voodoo-Schwurbel" "lies doch erstmal, was der Beam ist". Das muss doch nicht sein in so einer Diskussion, oder? Das sind alles keine Argumente. Kannst du das bitte lassen?
Es ist niemand gestorben, das hier muss niemand lesen, ich darf das hier schreiben, mir macht das Spaß, zu überlegen, ob der Klang meiner FRFR in dieser Richtung aufgemotzt werden kann. Okay?
OK; also Punkt 1:
Zitat: Den Spruch hat ja hier niemand gemacht. Den hat mir IR_Analyzer in Mund gelegt. (Was ich auch nicht so liebe).
Ich hatte lediglich Deinen ersten Antwortsatz an Paco interpretiert.
Zitat: "Da ist überall was wahres dran."
Bedeutet nicht anderes als: Einiges von dem, was Du geschrieben hast (Paco), ist wahr, anderes wiederum nicht.
Ich habe das etwas freier interpretiert, da Du damit ja zum Ausdruck gebracht hast, in einigen Punkten nicht überzeugt zu sein.
Punkt 2:
Unwahre Aussagen, von denen sich einige in Deine Postings befanden und die ich als falsch bezeichnet und dies begründet habe,
sind für mich Gitarristen-Voodoo und Geschwurbel!
Die Mär bspw., dass man Impulsantworten einfach mit einem EQ nachbilden kann, hält sich auf dieser Plattform schon länger.
Punkt 3:
Ansonsten hast Du hier bereits auf den ersten beiden Seiten haufenweise den Beam thematisiert.
Und zwar so, wie ich ihn verstanden habe.
Habe mal einiges kopiert:
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Und in der Mitte des Lautsprechers gibt es den Beam.
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Das ist in etwas das, was den Beam ausmacht,
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Scene 2. Das Signal mit etwas stereo gepannten IR´s mit "Beam".…
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, und in der Mitte eine IR, die den "Beam" simuliert und in geringen Dosen dazugemischt wird,
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Dazu gehört eben nun mal der Beam in der Mitte des Lautsprechers.
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Die Idee ist, einen Beam so subtil in der Mitte von zwei Stereo-IR´s so subtil nachzubilden, dass es lebendiger, Gitarrenbox-mässiger klingt.
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obwohl auch da diese "Beam-Frequenzen" meiner Meinung nach wichtig sind oder wären.
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Pacosupilami schrieb:
Wie genau willst Du das Verhalten eines Lautsprecher-Beams simulieren, wenn die Wiedergabe-Box (FRFR) gar nicht beamy werden kann?
Doch, kann sie, wenn sie keine Hochtöner hat. Ich kann ja mithilfe eines parametrischen EQ´s die Beamfrequenzen in die Mitte von zwei IR´s (mein Cubo ist ja stereo) setzen. Ich probiere immer mal mit echten Speakern daneben. Ich finde es ganz gut, man kann die Frequenzen gut dosieren.
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Den beam sieht man als kleinen "Nöck" auch in den Frequenzdiagrammen, nicht so energiereich, aber eben in den Frequenzen sehr "prägnant".
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Diese Frequenzen SIND der Beam.
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Besonders interessant dieser Satz:
Aber warum sollte man nicht auch die Fequenzen eines Beams wiedergeben können, auch wenn sie nicht "genau" so abgestrahlt werden wie ein Beam.
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Das ist im "Ergebnis" der Beam.
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Der Beam ist nichts anderes als die anderen Frequenzen eines Speakers auch: Er kann wiedergegeben werden, wenn auch eingeschränkt.
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Wie bitte ist das in Einklang zu bringen mit Deiner letzten Aussage hier:
Zitat: Ich will den Beam eines Gitarrenspeaker nicht kopieren.
Das würde ich mal als Kontradiktion betrachten Kollege.
Ansonsten ist der Kernpunkt meiner Kritik, Abstrahlverhalten und Verteilung von Frequenzen im Raum nicht miteinander zu vermischen oder gar gleichzusetzen.
Dies geschah aber immer wieder.
Der gesamte Denkansatz widerspricht im übrigen auch dem Arbeitsprinzip dieses Modelers.
Das AxeFx simuliert die Verarbeitungskette vom eingehenden Gitarrensignal über einen simulierten Amp in eine simulierte Box.
Diese Box wird unter Beihilfe einer statischen IR, die genau einen Messpunkt vor einer realen Gitarrenbox eingefangen hat, nachgebildet.
An diesem Punkt würde nun eigentlich ein Beam zum tragen kommen.
Kommt er aber nicht, weil die einzelne IR das nicht abbilden kann.
Das Ausgangssignal dieses Modelers ist ein fertig mikrofoniertes Signal; aufbereitet um laut gemacht zu werden.
Und dazu nimmt man idealerweise einen FRFR-Verstärker, also einen PA-Amp, und ein FRFR-PA-Boxensystem.
Da wir uns bekanntermaßen keine Hallen-füllende PA zuhause oder in den Proberaum stellen, werden für uns Mini-PAs gebaut.
Eben diese FRFR-Boxensysteme.
Die sind konzipiert, um die Signale nur laut zu machen.
Der Frequenzbereich und das Abstrahlverhalten entsprechen dem einer kleinen PA;
alles in einem Gehäuse untergebracht und entweder aufgeteilt auf getrennte Speaker, oder bspw. koaxial.
Das einzige, was hier also einen Sinn ergeben würde, wäre der Versuch, den PA-Sound so anzupassen, dass er "gitarrenmäßiger" klingt.
Dann sollte man aber auch Begriffe wie Gitarrenbox und den Beam von Gitarrenboxen da rauslassen.
Die gehören da nämlich nicht hin.