DI-Box

Andy

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Okt 21, 2012
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Hallo,

mal wieder das Thema DI-Box. Allerdings ein wenig anders.

Unser Sänger hat sich so eine Kiste für Gesangseffekte gekauft. Irgend ein Miniteil von TC elelectronics.
Da das Teil auch zweite oder dritte Stimme kann, brauchts die Gitarre von ihm als Input. Damit das Teil Tonart usw. erkennen kann.

Jetzt hat er das Problem, dass er ne schöne Brummschleife im System hat.

Verdrahtung wie folgt:
-> Mikro in die Kiste
<- Zwei sym XLR ans Mischpult (für die Gesangseffekte) und das Original

-> Gitarre in die Kiste (unsym. Klinke)
<- Gitarre unsym. Klinke von der Kisten in den Amp

Alles auf eine Phase bringen sorgt für Verbesserung aber nicht ausreichend und ist ggf. auch nicht immer umsetzbar.
Die Effektkiste wird mit DC Netzteil versorgt, d.h. die Brummschleife entsteht eher durch Mischpult und Gitarrenamp.

Womit ich jetzt keine Erfahrungen habe sind:
a. Splitter, mit galv. Trennung. D.h. man würde dann vom Splitter aus in die Gesangskiste gehen und in den Amp
b. DI Boxen für Instrumentenpegel/-impedanz.

Ich hab mal testweise meine Palmer DI eingebaut, die ich nach dem AxeFx hab um in einen zweiten Amp zu gehen. Damit ist es eigentlich gut, wobei selbst da noch ein wenig mehr Nebengeräusche auftreten als ohne den ganzen Kram aber vernachlässigbar. Bin mir aber nicht sicher, ob der Palmer, der bei mir zum Einsatz kommt dafür wirklich geeigent ist. Hängt halt normal an nem Line-Pegel und der Sound mit/ohne diesem Palmer DI Teil ist in dem Fall auch nicht so ganz gleich. Also wenn die Gitarre eingestöpselt ist und danach ein hochohmiger Input eines Amps kommt. ... mir sind die theor. Grundlagen der Impedanztranformerei bekannt. Hier gehts eher um die Praxis.

Gibt es da irgenwelche Erfahrungen/Empfehlungen von eurer Seite?

Danke
Andy
 
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