fossy87
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Hallo werte Gesellschaft.
Ich mache einfach mal einen neuen Thread auf, weil ich glaube, in dem AxeFest Thread ist es nicht mehr ganz richtig aufgehoben. Einen richtigen, schönen Titel konnte ich spontan nicht finden.
Heute direkt super aufgeregt das Paket vom neuen FM3 geöffnet. Also die liebe und Leidenschaft von Jacques und der restlichen Mannschaft merkt man deutlich. Was da als Gimmick und als kleines Dankeschön dabei war, phantastisch. Das erste Lob an dieser Stelle bereits.
Ich habe jetzt nur schnell 20-30 Minuten erste Tests gemacht. Ich habe versucht und - Spoilerwarnung - auch recht zügig geschafft meinen Hauptzerrsound vom Kemper nachzubilden. Da ich den originalen Amp noch zur Verfügung hatte, war dies relativ schnell erledigt.
In die neue Oberfläche und Bedienung kommt man schnell und gut rein, obwohl ich einiges noch etwas verwirrend zugeordnet finde - zumindest was die Bedienung am Gerät an sich betrifft. Der Editor ist da wesentlich einfacher zu verwenden und der Kemper auch, da sogar am Gerät.
Der Vergleich ist aber unfair. Den Kemper nutze ich bereits seit 10 Jahren intensiv und kenne ihn eigentlich in und auswendig. Das wird beim FM3 schon noch.
Ich schwof ab. Der Sound war schnell eingestellt aber noch nicht ganz so wie ich ihn kannte. Es muss definitiv an der Box liegen. Erste Ernüchterung, meine heiß geliebte und sehr geschätzte Marshall 1960AX stand leide3r nicht dabei. Weder bei den DynaCabs noch bei den Legacy Varianten. Aber wozu hat man den besten aller besten Markuse, wenn der diese nicht für immer und ewig in großartigen IRs eingefangen hätte. Also schnell die Box von Markus, welche ich ebenfalls seit extrem vielen Jahren nutze, reingeladen und? Schöne neue Welt.
Nun konnte der direkte Vergleich stattfinden. Ich muss ehrlich zugeben. Beide Geräte, Kemper wie auch FM3 halten beide was sie versprechen. Der normale Hörer und vermutlich auch der Profihörer würden auf den ersten "Blick"
vermutlich keinen Unterschied hören, zumal wenn Bass und Drums gleich mit am Start sind.
Das ist vermutlich hinlänglich bedank und ich konnte es ebenfalls noch einmal bestätigen.
Was ich aber zugeben muss. Wenn man noch Anpassungen am Amp tätigen will, ist der FM3 dem Kemper stark überlegen. Auch mit das neue Liquid Profiling macht es nicht soooo viel besser. Da gewinnen ganz klar die Algorithmen von Fractel.
Das musste ich in der Vergangenheit eher selten tun, aber wahrscheinlich nur deshalb, weil es beim Kemper eher umständlich war. Ich werde nun definitiv alle Sound auf einen neuen Standard setzen und auf Tauglichkeit prüfen. Ich war, ehrlich gesagt, häufig auch zu faul einen bestehenden Sound zu erneuern, auch wenn er mir nicht mehr wirklich gefallen hat.
Es war definitiv die beste Entscheidung sich den FM3 einmal zuzulegen. Danke lliebe AxeFest-Familie, dass ihr so lange mich gehänselt habt bzgl. meines Kempers. Danke das ihr so viele interessante Workshops über all diese Kisten gegeben habt, dass man die einfach "haben muss".
Auch wenn es doch etwas Kleingeld gekostet hat, konnte man es doch schnell ausgeben.
Ich merke so beim Zusammenfassen und Schreiben, dass meine Ausführung nicht ganz dem entspricht und es widerspiegelt was ich beim testen gerade eben empfunden gespürt habe. Der FM3 klingt insgesamt in Nuancen besser, hat ein direkter Spielgefühl und wirklich im Gesamtklang etwas komplexer, hochwertiger und aufgeräumter. Es ist schwer zu beschreiben, aber ihr wisst alle wovon ich rede.
Es ist schnell oder langsamer etwas angepasst und das Ergebnis ist grandios.
Ich werde die nächsten Tage erst einmal prüfen wie sehr mich das Gerät beim Thema MIDI und meinem speziellen Schaltsetup ärgert.
Vielleicht funktioniert aber auch alles reibungslos und kann, durch die Scenen, mir auch zu viele Presets sparen, welche bisher existieren. Ich nutze aber definitiv weiter CabIRs von Markus und Andy, denn die sind unabhängig von Fractel gigantisch.
Bei allerhand Lobeshymnen sind aber auch etwas kritische Worte angebracht und ich hoffe auch erwünscht. Vielleicht löst sich das ein oder andere Problem durch die weitere Benutzung in Luft auf oder ist durch ein anderes Gerät zu beheben.
Beim FM3 stören mich so ein wenig die Outputregler auf der Oberseite. Ich bin, da ich seit Jahrzehnten Rackuser bin, ein Fan von, "stell alles verdammt nochmal in der Oberfläche ein". Diese neigen dann vielleicht doch eher mal licht leicht zu verstellen, wenn man dran kommt. Aber vielleicht kann ich es gut im Rack verbauen, ohne das dies passiert. Dafür kommt man im Bedarfsfall schnell heran und es soll ja auch primär als Bodentreter genutzt werden. Ich bin da wahrscheinlich der falsche Enduser und müsste mir eher das Axe FX III zulegen. Alles nur ein persönliches Problem.
Danke liebe Gemeinschaft das ihr da, anders als im Ami- oder Kemper-Forum, darüber hinwegseht und einfach nur lösungsorientiert Hilfe gebt.
Den Input richtig einzustellen war auch nicht so ganz easy, ich dachte bereits ich könnte es gar nicht benutzen. Meine Gitarre gibt soviel Input raus, alles passiv, das ich den Pad direkt auf -18dB gestellt habe und es eigentlich noch etwas mehr sein könnte, dies ging aber nicht. Kommt vielleicht noch.
Der nächste Punkt - welcher vermutlich ebenfalls wieder auf das entsprechende Gerät zurückzuführen ist - wären die physischen Outputs. Ich konnte es bisher nur realisieren, dass es über die XLR Mainout kommt. Ich dachte, man könnte diese Sends-Wege oder was das gleich war, ebenfalls nutzen. So das ich quasi 4 Outputs hätte. 2x XLR, 2x Klinke.
Über mein bisheriges Setup am Kemper habe ich nämlich die Gitarre komplett links und den Bass, welchen ich über das gleiche Gerät spielen, komplett rechts.
Damit kann ich eine Seite an den FOH und eine zum InEar mit dem identischen Signal schicken ohne einen Splitter zu verwenden und der FOH-Mann(Männin) hätte zwei separate Kanäle zum Abmischen. Ist ansonsten ja blöd Gitarre und Bass über einen Mixerkanal laufen zu lassen. Nun gut, geht vermutlich nicht. Ist aber auch nicht der Untergang der Welt. Bin nur nicht mehr ganz so flexibel.
Das wären auch schon spontan die ersten negativen Punkte, welche sich wirklich in Grenzen halten und es Alternativen gäbe. Insgesamt habe ich sicherlich noch positive Punkte vergessen, hole ich nach.
Die Vorteile überwiegen aber definitiv. Allein euch als Community zu haben ist es um jeden Preis wert. Ob das AxeFest oder die Hilfe im Forum, die Cabs von sehr feinen, herzlichen und professionellen Menschen, kreative Gitarristen und erstaunliche Virtuosen, der leidenschaftliche Support von G66 und die Unterstützung bei den AxeFesten und in Supportfragen sind einfach unbezahlbar und die Kirsche auf dem Eisbecher.
Ich danke euch von ganzem Herzen und hoffe auf weiterhin geile, rockige Jahre und mal ein Grillerchen bei mir im Garten.
Gut das ich mich heute einmal kurzgehalten habe.
Mit besten Grüßen und keep on rocking
Fossy
P.S.: Komme ich jetzt in die Vertriebsabteilung von G66 oder muss ich Influencer auf Youtube werden?
P.P.S.: Bitte nicht.
Ich mache einfach mal einen neuen Thread auf, weil ich glaube, in dem AxeFest Thread ist es nicht mehr ganz richtig aufgehoben. Einen richtigen, schönen Titel konnte ich spontan nicht finden.
Heute direkt super aufgeregt das Paket vom neuen FM3 geöffnet. Also die liebe und Leidenschaft von Jacques und der restlichen Mannschaft merkt man deutlich. Was da als Gimmick und als kleines Dankeschön dabei war, phantastisch. Das erste Lob an dieser Stelle bereits.
Ich habe jetzt nur schnell 20-30 Minuten erste Tests gemacht. Ich habe versucht und - Spoilerwarnung - auch recht zügig geschafft meinen Hauptzerrsound vom Kemper nachzubilden. Da ich den originalen Amp noch zur Verfügung hatte, war dies relativ schnell erledigt.
In die neue Oberfläche und Bedienung kommt man schnell und gut rein, obwohl ich einiges noch etwas verwirrend zugeordnet finde - zumindest was die Bedienung am Gerät an sich betrifft. Der Editor ist da wesentlich einfacher zu verwenden und der Kemper auch, da sogar am Gerät.
Der Vergleich ist aber unfair. Den Kemper nutze ich bereits seit 10 Jahren intensiv und kenne ihn eigentlich in und auswendig. Das wird beim FM3 schon noch.
Ich schwof ab. Der Sound war schnell eingestellt aber noch nicht ganz so wie ich ihn kannte. Es muss definitiv an der Box liegen. Erste Ernüchterung, meine heiß geliebte und sehr geschätzte Marshall 1960AX stand leide3r nicht dabei. Weder bei den DynaCabs noch bei den Legacy Varianten. Aber wozu hat man den besten aller besten Markuse, wenn der diese nicht für immer und ewig in großartigen IRs eingefangen hätte. Also schnell die Box von Markus, welche ich ebenfalls seit extrem vielen Jahren nutze, reingeladen und? Schöne neue Welt.
Nun konnte der direkte Vergleich stattfinden. Ich muss ehrlich zugeben. Beide Geräte, Kemper wie auch FM3 halten beide was sie versprechen. Der normale Hörer und vermutlich auch der Profihörer würden auf den ersten "Blick"
Das ist vermutlich hinlänglich bedank und ich konnte es ebenfalls noch einmal bestätigen.
Was ich aber zugeben muss. Wenn man noch Anpassungen am Amp tätigen will, ist der FM3 dem Kemper stark überlegen. Auch mit das neue Liquid Profiling macht es nicht soooo viel besser. Da gewinnen ganz klar die Algorithmen von Fractel.
Das musste ich in der Vergangenheit eher selten tun, aber wahrscheinlich nur deshalb, weil es beim Kemper eher umständlich war. Ich werde nun definitiv alle Sound auf einen neuen Standard setzen und auf Tauglichkeit prüfen. Ich war, ehrlich gesagt, häufig auch zu faul einen bestehenden Sound zu erneuern, auch wenn er mir nicht mehr wirklich gefallen hat.
Es war definitiv die beste Entscheidung sich den FM3 einmal zuzulegen. Danke lliebe AxeFest-Familie, dass ihr so lange mich gehänselt habt bzgl. meines Kempers. Danke das ihr so viele interessante Workshops über all diese Kisten gegeben habt, dass man die einfach "haben muss".
Auch wenn es doch etwas Kleingeld gekostet hat, konnte man es doch schnell ausgeben.
Ich merke so beim Zusammenfassen und Schreiben, dass meine Ausführung nicht ganz dem entspricht und es widerspiegelt was ich beim testen gerade eben empfunden gespürt habe. Der FM3 klingt insgesamt in Nuancen besser, hat ein direkter Spielgefühl und wirklich im Gesamtklang etwas komplexer, hochwertiger und aufgeräumter. Es ist schwer zu beschreiben, aber ihr wisst alle wovon ich rede.
Es ist schnell oder langsamer etwas angepasst und das Ergebnis ist grandios.
Ich werde die nächsten Tage erst einmal prüfen wie sehr mich das Gerät beim Thema MIDI und meinem speziellen Schaltsetup ärgert.
Vielleicht funktioniert aber auch alles reibungslos und kann, durch die Scenen, mir auch zu viele Presets sparen, welche bisher existieren. Ich nutze aber definitiv weiter CabIRs von Markus und Andy, denn die sind unabhängig von Fractel gigantisch.
Bei allerhand Lobeshymnen sind aber auch etwas kritische Worte angebracht und ich hoffe auch erwünscht. Vielleicht löst sich das ein oder andere Problem durch die weitere Benutzung in Luft auf oder ist durch ein anderes Gerät zu beheben.
Beim FM3 stören mich so ein wenig die Outputregler auf der Oberseite. Ich bin, da ich seit Jahrzehnten Rackuser bin, ein Fan von, "stell alles verdammt nochmal in der Oberfläche ein". Diese neigen dann vielleicht doch eher mal licht leicht zu verstellen, wenn man dran kommt. Aber vielleicht kann ich es gut im Rack verbauen, ohne das dies passiert. Dafür kommt man im Bedarfsfall schnell heran und es soll ja auch primär als Bodentreter genutzt werden. Ich bin da wahrscheinlich der falsche Enduser und müsste mir eher das Axe FX III zulegen. Alles nur ein persönliches Problem.
Danke liebe Gemeinschaft das ihr da, anders als im Ami- oder Kemper-Forum, darüber hinwegseht und einfach nur lösungsorientiert Hilfe gebt.
Den Input richtig einzustellen war auch nicht so ganz easy, ich dachte bereits ich könnte es gar nicht benutzen. Meine Gitarre gibt soviel Input raus, alles passiv, das ich den Pad direkt auf -18dB gestellt habe und es eigentlich noch etwas mehr sein könnte, dies ging aber nicht. Kommt vielleicht noch.
Über mein bisheriges Setup am Kemper habe ich nämlich die Gitarre komplett links und den Bass, welchen ich über das gleiche Gerät spielen, komplett rechts.
Damit kann ich eine Seite an den FOH und eine zum InEar mit dem identischen Signal schicken ohne einen Splitter zu verwenden und der FOH-Mann(Männin) hätte zwei separate Kanäle zum Abmischen. Ist ansonsten ja blöd Gitarre und Bass über einen Mixerkanal laufen zu lassen. Nun gut, geht vermutlich nicht. Ist aber auch nicht der Untergang der Welt. Bin nur nicht mehr ganz so flexibel.
Das wären auch schon spontan die ersten negativen Punkte, welche sich wirklich in Grenzen halten und es Alternativen gäbe. Insgesamt habe ich sicherlich noch positive Punkte vergessen, hole ich nach.
Die Vorteile überwiegen aber definitiv. Allein euch als Community zu haben ist es um jeden Preis wert. Ob das AxeFest oder die Hilfe im Forum, die Cabs von sehr feinen, herzlichen und professionellen Menschen, kreative Gitarristen und erstaunliche Virtuosen, der leidenschaftliche Support von G66 und die Unterstützung bei den AxeFesten und in Supportfragen sind einfach unbezahlbar und die Kirsche auf dem Eisbecher.
Ich danke euch von ganzem Herzen und hoffe auf weiterhin geile, rockige Jahre und mal ein Grillerchen bei mir im Garten.
Gut das ich mich heute einmal kurzgehalten habe.
Mit besten Grüßen und keep on rocking
Fossy
P.S.: Komme ich jetzt in die Vertriebsabteilung von G66 oder muss ich Influencer auf Youtube werden?
P.P.S.: Bitte nicht.
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