Folgt nach Firmware 29.01 der Startschuss für Axe FX IV ?

Macky7tyseven

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Ich muss mal was loswerden: Bei allem Rumnörgeln an Schwächen oder Fehlern der FAS Produkte, und allen Wünschen, was denn noch alles kommen könnte und müsste ...

... es ist doch einfach hammergeil, was ein so kleines, einfach und gut gestaltetes Teil, das absolut zuverlässig und robust ist, alles kann - und wie gut es das alles hinbringt. Uff, was für ein Satz ... da hätte mein Deutschlehrer geschumpfen.

Das macht schon Spass, vor allem auch seitdem die Verbindung mit Axe Edit und DAWs so einfach geworden ist. Es gibt Millionen unausgeschöpfte Potentiale von absolut professionellen Sounds. Ein riesiger Kreativ-Tummelplatz mit einem Arsenal von Spielzeug. Oder eben auch gleichzeitig die absolute Robustheit eines klaren Grundsounds, in dem alle Variation drin steckt.

Schon cool, dass wir das heute zur Verfügung haben.
 

Bonzo

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Ich muss mal was loswerden: Bei allem Rumnörgeln an Schwächen oder Fehlern der FAS Produkte, und allen Wünschen, was denn noch alles kommen könnte und müsste ...

... es ist doch einfach hammergeil, was ein so kleines, einfach und gut gestaltetes Teil, das absolut zuverlässig und robust ist, alles kann - und wie gut es das alles hinbringt. Uff, was für ein Satz ... da hätte mein Deutschlehrer geschumpfen.

Das macht schon Spass, vor allem auch seitdem die Verbindung mit Axe Edit und DAWs so einfach geworden ist. Es gibt Millionen unausgeschöpfte Potentiale von absolut professionellen Sounds. Ein riesiger Kreativ-Tummelplatz mit einem Arsenal von Spielzeug. Oder eben auch gleichzeitig die absolute Robustheit eines klaren Grundsounds, in dem alle Variation drin steckt.

Schon cool, dass wir das heute zur Verfügung haben.
Jawoll!!!!!!!!!!
 

Hamsworld

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Ich finde auch den Editor ganz gut. Wie intuitiv man damit z. B. die FC-Fußschalter programmieren kann. Das AxeFx ist eben auch sehr komplex, da kann die Bedienung nicht auf allen Ebenen kinderleicht sein. Aber nach 13 Jahren hat man dann ja den Bogen raus.
 

TheRedDevil

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Ich muss mal was loswerden: Bei allem Rumnörgeln an Schwächen oder Fehlern der FAS Produkte, und allen Wünschen, was denn noch alles kommen könnte und müsste ...

... es ist doch einfach hammergeil, was ein so kleines, einfach und gut gestaltetes Teil, das absolut zuverlässig und robust ist, alles kann - und wie gut es das alles hinbringt. Uff, was für ein Satz ... da hätte mein Deutschlehrer geschumpfen.

Das macht schon Spass, vor allem auch seitdem die Verbindung mit Axe Edit und DAWs so einfach geworden ist. Es gibt Millionen unausgeschöpfte Potentiale von absolut professionellen Sounds. Ein riesiger Kreativ-Tummelplatz mit einem Arsenal von Spielzeug. Oder eben auch gleichzeitig die absolute Robustheit eines klaren Grundsounds, in dem alle Variation drin steckt.

Schon cool, dass wir das heute zur Verfügung haben.
Ich fühle mich damit, als wäre ich bei Thomann im Lager eingesperrt und müsste die Zeit dort verbringen. Ein Traum und die UI ist SUPER, wenn ich da die ganzen APPs/DAWs/etc sehe, bitte die Logik beibehalten. Keep it simple!
 
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Friedlieb

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Klingt das IIIer AxeFx eigentlich immer noch so lasch, wie das IIer? :LOL: Null Druck und kein Durchsetzungsvermögen.
Nur wenn DU es spielst, bei allen anderen klingt es klasse.

Hehe - den Ball konnte ich unmöglich fallen lassen, lieber Andy. 😚
 

Pacosupilami

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Pop und selbst viele Metalproduktion klingen ja schon seit 15 Jahren so, als ob es KI wäre:)
Ich bin froh, dass Du das geschrieben hast. Ich sehe das nämlich so. Technologie wird es immer geben und sie wird sich entwickeln. KI ist jetzt in aller Munde, alle wollen dabei sein - die Technik um sie "laufen" zu lassen, ist mittlerweile in Überfluss vorhanden. Ich sehe das Problem der KI nicht so wie es unsere Politik tut, wenn man über Regulierungen und Verbote nachdenkt. Man müsste allerdings darüber nachdenken unser gesamtes gesellschaftliches System zu verändern, damit es trotz KI noch fair bleibt, bzw. mit KI noch fair bleibt. Ein System, welches Existenzen mit KI vernichtet, hat keine Zukunft. Doch genau das ist niemandem klar - unser gesellschaftliches System ist so konstruiert, dass es Verlierer gibt und sich andere Menschen daran bereichern können, dass es Verlierer gibt. Und so überrollt die KI unser Leben und anstatt uns zu dienen, dienen wir der KI, die uns irgendwann vernichten wird.
Denn genau das ist es was Du obscn schreibst - es wird tatsächlich bereits seit Jahren so getan, als wäre es völlig normal wie eine Maschine zu denken, wie eine Maschine zu arbeiten und wie eine Maschine zu leben. Logisch, dass uns da die Maschine irgendwann überholen wird. Unser gesamtes System beruht darauf, dass damit einige dazugewinnen, andere dafür verlieren müssen - und so wird auch eine KI in dieser Richtung nicht anders "denken", denn sie orientiert sich nun mal genau an uns bzw. tut das was wir tun - analytisch viel schneller.

Ich weiss, es klingt naiv und banal - doch die Lösung wäre, dass jeder im Leben genügend Ressourcen bräuchte um normal zu leben . Wer sich etwas dazu verdienen will, kann das nach wie vor tun, auch wird es nach wievor Leute geben, die mehr haben als andere, doch dass jemand nichts mehr hat oder alles verliert, dürfte es nicht geben. So müsste unsere Gesellschaft mit KI funktionieren. Und so würde sie auch weiter funktionieren.
Und dann gäbe es auch keinen Grund mehr Dinge so zu tun, wie es Maschinen machen. Menschen würden sich vermehrt auf die DInge fokussieren, die ihnen mehr Menschlichkeit abfordern, als stumpf Dokumente von A nach B zu bewegen, wie sie es heute noch in ihren stumpfen Alltagsjobs tun (und morgen wegen der KI nicht mehr tun werden).

Doch ich sehe leider ziemlich schwarz.....einige Leute wünschen sich ja aktuell auch freiwillig das dritte Reich zurück, andere haben es bereits und werden es trotz juristischem Widerstand nicht einmal mehr los....... und so wird KI noch ganz viel zerstören bevor alles so maschinell zerstört ist, dass die einzige logische Überlegung einer KI es sein werden wird, sich selbst abzuschalten :devil:
 

Pacosupilami

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PS, leicht offtopic, aber irgendwie trotzdem passend...... 2007 lud ich ein Video auf Youtube hoch, dass mich beim Musikmachen zeigt. Ich nutze eine DAW, doch anstatt zu progremmieren, spielte ich alles und so klang es - da nichts quantisiert war, holperte es hier mal da etwas, aber mir ging es bloss darum, dass man mit moderner Technik auch weiterhin das tun kann, was man zuvor nur mit alter Technik konnte - spielen und Spass zu haben und es deswegen nicht weniger nach Musik klang.....

Damals übrigens mit dem PODxt für Gitarre und dem Bass Vamp von Behringer für Bass - das erste Axe kaufte ich mir ja erst im Sommer 2008

Shice....schon 18 Jahre her.....:heul: ich werde alt......

 

funkstation777

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Nur wenn DU es spielst, bei allen anderen klingt es klasse.

Hehe - den Ball konnte ich unmöglich fallen lassen, lieber Andy. 😚
Unser Andy O. ist wie der Hass-Schlumpf bei den Schlümpfen: Dauernd am "Sempern", aber die, die ihn kennen, mögen ihn sehr gerne. ;-)
 

Hubi72

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PS, leicht offtopic, aber irgendwie trotzdem passend...... 2007 lud ich ein Video auf Youtube hoch, dass mich beim Musikmachen zeigt. Ich nutze eine DAW, doch anstatt zu progremmieren, spielte ich alles und so klang es - da nichts quantisiert war, holperte es hier mal da etwas, aber mir ging es bloss darum, dass man mit moderner Technik auch weiterhin das tun kann, was man zuvor nur mit alter Technik konnte - spielen und Spass zu haben und es deswegen nicht weniger nach Musik klang.....

Damals übrigens mit dem PODxt für Gitarre und dem Bass Vamp von Behringer für Bass - das erste Axe kaufte ich mir ja erst im Sommer 2008

Shice....schon 18 Jahre her.....:heul: ich werde alt......

Off topic - ich hab auch noch nie irgendwas quantisiert, was ich aufgenommen hab. Musikerehre? Mehr üben...
 

Pacosupilami

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Off topic - ich hab auch noch nie irgendwas quantisiert, was ich aufgenommen hab. Musikerehre? Mehr üben...
Üben? Wer übt kann nix :bounce:ne, ich weiss natürlich was Du meinst und da hast Du völlig recht. Ich nahm das Video damals auf, weil ich damals mit Motu DIgital Performer 5 (siehe Schachtel im Gestell hinter mir) und später mit Logic Pro musizierte und dieses Vorurteil leid war, dass man sich alles in so einer DAW zurechtbiegen kann, sprich in gewissen Userforen die Meinung umher ging, ich würde das doch gar nicht selbst spielen. Ich habe mich nie für einen besonders guten Gitarristen gehalten, denn ich habe nie gross geübt sondern einfach viel gespielt und ausprobiert. Damals hiess es wenn ich irgendwelche Töne ausserhalb der Moll-Penta gespielt habe, das sei Jazz und "Kopfmusik", doch ich fühlte schon immer so....ich umgab mich damals (und teilweise auch heute noch) mit den falschen Menschen, die in mir einen studierten Musiker sehen, dabei bin ich das pure Gegenteil und wollte einfach Spass haben - teilweise liess ich mir meinen Sound so madig reden, zog mich zurück und spielte nur noch für mich und nemitleidete mich selbst......irgendwann zog ich auch diesen Stecker.

Heute ist es mir egal, ich lerne nun Orgel spielen und denke nicht mehr darüber nach was andere denken. Irgendwann passiert vielleicht noch etwas und sonst hatte ich halt einfach fun und bin dann irgendwann tot und vergessen, so what? Ich bin nur ein Mückenfurz in diesem Spiel.......so what.....
 

Hubi72

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Üben? Wer übt kann nix :bounce:ne, ich weiss natürlich was Du meinst und da hast Du völlig recht. Ich nahm das Video damals auf, weil ich damals mit Motu DIgital Performer 5 (siehe Schachtel im Gestell hinter mir) und später mit Logic Pro musizierte und dieses Vorurteil leid war, dass man sich alles in so einer DAW zurechtbiegen kann, sprich in gewissen Userforen die Meinung umher ging, ich würde das doch gar nicht selbst spielen. Ich habe mich nie für einen besonders guten Gitarristen gehalten, denn ich habe nie gross geübt sondern einfach viel gespielt und ausprobiert. Damals hiess es wenn ich irgendwelche Töne ausserhalb der Moll-Penta gespielt habe, das sei Jazz und "Kopfmusik", doch ich fühlte schon immer so....ich umgab mich damals (und teilweise auch heute noch) mit den falschen Menschen, die in mir einen studierten Musiker sehen, dabei bin ich das pure Gegenteil und wollte einfach Spass haben - teilweise liess ich mir meinen Sound so madig reden, zog mich zurück und spielte nur noch für mich und nemitleidete mich selbst......irgendwann zog ich auch diesen Stecker.

Heute ist es mir egal, ich lerne nun Orgel spielen und denke nicht mehr darüber nach was andere denken. Irgendwann passiert vielleicht noch etwas und sonst hatte ich halt einfach fun und bin dann irgendwann tot und vergessen, so what? Ich bin nur ein Mückenfurz in diesem Spiel.......so what.....
nochmal off topic - genau dieses nicht quantisieren hat mir geholfen, besser zu werden - spielen, hören, verbessern, bis man es selber gut findet.
Und wer entscheidet schon, was wirklich Jazz ist - das ist doch nur die Musikerpolizei.
 

nwngnm

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Und wer entscheidet schon, was wirklich Jazz ist - das ist doch nur die Musikerpolizei.
na ja, seh ich ein bisschen anders. Jede Musik hat ihre Sprache und best. Tools. Bei uns Wald und Wiesengitarreros sind das meist Moll und Dur Pentatonik, ein bisschen Kirchentonarten und die Kentnisse einiger stilprägender Songs.Das ist im Jazz genauso, aber mit mehr Tools ( Licks über Ii-V-I, chromatic enclosures, b5 Subs, 3to9 Arps um nur einige zu nennen). Und die sollte man parat haben, sonst klingt es nicht nach Jazz. Genauso wie die Kentnisse vieler Songs des Genres. Und da ich mich auch zu den Wald und Wiesengitarreros zähle, sage ich auch, dass man als solcher nicht einfach mal über Jazztypische Changes improvisiert ohne entsprechende Kenntisse zu haben, vor allem auch praktisch. Natürlich gibts auch immer Naturtalente, die das so können. Ich nicht
 

IR_Analyzer

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Also ich oute mich jetzt mal, für mich ist Jazz die hohe Kunst, den anderen Leuten in der Band nicht zuzuhören, damit man nicht aus Versehen einen passenden Ton spielt


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follonero

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Also ich oute mich jetzt mal, für mich ist Jazz die hohe Kunst, den anderen Leuten in der Band nicht zuzuhören, damit man nicht aus Versehen einen passenden Ton spielt
Ich hab mir gedacht das müsste noch zu toppen sein und hab mal nach Free Jazz gegoogelt. So richtig konnte ich mich nicht darauf konzentrieren, weil ich dauernd das Quietschen von meinem Bürodrehstuhl stoppen wollte. Erst als ich die neue CD Pure von Marcus Deml aufgelegt habe, hörte das auf. Musikalischer Drehstuhl halt ....
BTW: Pure ist ein absoluter Hörtip.
 

Hubi72

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na ja, seh ich ein bisschen anders. Jede Musik hat ihre Sprache und best. Tools. Bei uns Wald und Wiesengitarreros sind das meist Moll und Dur Pentatonik, ein bisschen Kirchentonarten und die Kentnisse einiger stilprägender Songs.Das ist im Jazz genauso, aber mit mehr Tools ( Licks über Ii-V-I, chromatic enclosures, b5 Subs, 3to9 Arps um nur einige zu nennen). Und die sollte man parat haben, sonst klingt es nicht nach Jazz. Genauso wie die Kentnisse vieler Songs des Genres. Und da ich mich auch zu den Wald und Wiesengitarreros zähle, sage ich auch, dass man als solcher nicht einfach mal über Jazztypische Changes improvisiert ohne entsprechende Kenntisse zu haben, vor allem auch praktisch. Natürlich gibts auch immer Naturtalente, die das so können. Ich nicht
Natürlich gibt es die Klischees die dazugehören, so wie der Blues halt die 12 Bars hat und die Dominantseptchords oder die 70 Disco den Oktavbass etc...Genauso das ist aber dann das Problem, daß es sich im Kreis dreht. Ich bin da für mischen der Zutaten (Jazzblues?) und nicht reinem Klischee denken/spielen.
Kann das kommende Axe IV Jazzakkorde mit dem Pitchshifter ausgeben?
 
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Hamsworld

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Natürlich gibt es die Klischees die dazugehören, so wie der Blues halt die 12 Bars hat und die Dominantseptchords oder die 70 Disco den Oktavbass etc...Genauso das ist aber dann das Problem, daß es sich im Kreis dreht. Ich bin da für mischen der Zutaten (Jazzblues?) und nicht reinem Klischee denken/spielen.
Kann das kommende Axe IV Jazzakkorde mit dem Pitchshifter ausgeben?
Ja.
 

Duke

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... es ist doch einfach hammergeil, was ein so kleines, einfach und gut gestaltetes Teil, das absolut zuverlässig und robust ist, alles kann,,,
Das habe ich gerade nochmal wieder festgestellt. Und ich muss zugeben, dass mich das mittlerweile tagelang andauernde durchwühlen diverser Cabs, Cab-Combinationen durchaus genervt war.

Das FM3 ist ein so geiles Gerät.

Weil ich dachte, ich könnte doch nochmal ein kleines Gerät gebrauchen, habe ich mir nochmal ein Tonex bestellt. Das klingt mit den StudioRats-Presets auch wirklich gut. Grundsätzlich auch gut brauchbar und relativ intuitiv zu bedienen, wenn man die Doppelfunktionen verstanden hat.

Aber:
  • Kein flexibles Routing (eigentlich kann man gar nicht von Routing sprechen)
  • Nur ein externer Fußschalter
  • Kein vernünftiger Tuner
  • ein wirklich schreckliches Display
  • Copy- / Paste-Funktionen im Editor Fehlanzeige
  • Effekte sind zwar gut, aber eher rudimentär
  • Kein Autowah
  • etc.
Klanglich ist das Tonex beim reinen Ampsound min. genauso gut wie ein Kemper. Die Sound funktionieren beim Recorden auch ohne wenn und aber.
Das FM3 hängt das Tonex IMO aber um Längen ab. Sowohl be Amp + Cab, als auch bei den Effekten. Im Recording würde man Larger-than-Life-Sounds sprechen.
Das durch die nächste Generation soundseitig zu toppen, dürfte eine Herausforderung werden.
 

Pacosupilami

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na ja, seh ich ein bisschen anders. Jede Musik hat ihre Sprache und best. Tools. Bei uns Wald und Wiesengitarreros sind das meist Moll und Dur Pentatonik, ein bisschen Kirchentonarten und die Kentnisse einiger stilprägender Songs.Das ist im Jazz genauso, aber mit mehr Tools ( Licks über Ii-V-I, chromatic enclosures, b5 Subs, 3to9 Arps um nur einige zu nennen). Und die sollte man parat haben, sonst klingt es nicht nach Jazz. Genauso wie die Kentnisse vieler Songs des Genres. Und da ich mich auch zu den Wald und Wiesengitarreros zähle, sage ich auch, dass man als solcher nicht einfach mal über Jazztypische Changes improvisiert ohne entsprechende Kenntisse zu haben, vor allem auch praktisch. Natürlich gibts auch immer Naturtalente, die das so können. Ich nicht
Für mich zählst Du nicht zu "Wald und Wiesengitarristen" nachdem was ich bisher hier von Dir gehört habe....vielleicht war das von Dir ja ironisch gemeint. Egal.... für mich war es immer interessant Dinge auszuprobieren. Ich fing 1992 auch mit der Pentatonik an, entdeckte dank Freddie King's Hideaway (das ich mir damals stundenlang anhöhrte) dass es nebst der Moll-Pentatonik auch noch ne Dur-Pentatonik geben musste. Wie gesagt - zu meinen Anfängen gab es weder Youtube, noch einen Musiklehrer, der mir den hippen Shit zeigen wollte, für den ich mich interessierte. Ich hörte die Platten meines Vaters, rauf und runter - Freddie King, Dire Straits, Led Zeppelin - ich kopierte nicht, ich adoptierte - ich nahm mir gewisse Dinge raus. 1995 lernte ich Axel Fischbacher kennen - und kam mit Jazz in Berührung - ohne zu wissen was das ist. Ich wollte zu ihm in den Unterricht und er meinte, dass ich dazu in die Berufsabteilung der örtlichen Jazzschule müsste, weil er dort unterrichtete und sonst keine Privatschüler akzeptierte. Also kaufte ich mir ein Buch über Harmonielehre und Walkingbasslines von Jamey Aebersold, legte das Buch weitweg und fing an die auf der beiliegenden CD gespielten Walkinglines zu transkribieren - und nutzte das Buch später um zu sehen, wie gut ich transkribiert hatte - zudem verband ich die Moll- und Dur Pentatonik zu einer einzigen Leiter, die ich treffend "Dur-Moll-Pentatonik" nannte - und die 8 von möglichen 12 Halbtöne abdeckte. Übrig bleiben noch b9, b5, b6 und die grosse Sept - b5 und b6 kann ich als "Bluenote" in einer Impro addressieren, b9, die grosse Sept nutze ich in Umspielungen, die, wie ich das Jahre später dann offiziell lernte als "Enclosures" nutzen konnte. Und bei Akkordprogressionen fand ich es spannend welche Akkordtöne sich wie bewegen - sprich ob sie liegen bleiben oder ob sie sich diatonisch oder chromatisch auflösen. Später lernte ich dann, dass man das Leittöne nennt.
So lernte ich und bereitete mich auf diese Prüfung vor, die ich dann 2002 bestand. Doch da war Axel schon nicht mehr an der Schule und ich sah den Sinn nicht, dort nun "die hard" Jazz studieren zu gehen. Ich wollte spielen, Spass haben und alles was man mir damals vermittelte war - Du bist technisch scheisse, Du hast keine richtige Technik, Du kannst das nicht Du kannst jenes nicht - logisch, deswegen wollte ich es ja lernen. Doch das war egal, es ging nur darum mir zu sagen, dass ich scheisse bin. Also wurde ich eben kein Musiker.
2023 traf ich Axel an seiner Masterclass, wir spielten zusammen und hatten ne Menge Spass! Seitdem probiere ich es nochmals - allerdings für m ich und nicht für irgendjemanden.

Ich kann keinen Jazz spielen - aber ich kann zuhören, adoptieren und ich fühle die AABA Form zahlreicher Standards genauso wie Blues..... weil ich sie jahrelang gehört und mitgelebt hatte.

Wenn ich improvisiere, denke ich weder ans Scales noch an Licks - ich spiele einfach. Wie zb. hier - das ist kein Jazz auch nicht Fusion, und nein, das ist nicht einstudiert, sondern improvisiert. Klar, es gibt gewisse Muster, die sich bei mir wiederholen, ist ja bei einer Sprache nicht anders - Du benutzt bestimmte Sätze, änderst sie, doch die Wortmeldoik blibt - ist bei mir nicht anders. Doch für einige in diesen Foren war das dann "Jazz" (weil es eben abseits dieser typischen Mollpenatonik-0815 Licks passiert)

 

Pacosupilami

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Oder hier.....da kommt dieser Dur/Moll-Penta-Approach schön zur Anwendung......und das was ich mache um die restlichen Töne irgendwie zu intergieren. Das ist improvisiert - funktioniert einmal und beim nächsten Mal ist es wieder anders, das macht mir heute Spass. Und ja, meine Technik ist mies......das weiss ich schon sehr lange

 
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