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FX oder AX?

Wolfgang

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#1
Hallo,
ich bin mir momentan noch unschlüssig, was es werden soll.
Meine Röhrenkisten mag ich eigtl sehr, nur die unendlich nervige Kabelei mit den FXen im Loop und Preamp geht mir dermaßen auf den Senkel.
Deshalb tendiere ich eigtl zum AX8, andererseits denke ich mir wieder, eigtl nervt mich ja nur die Kabelei bei den FXen, von daher wäre ein FX8 ausreichend, ich würde ne Menge €€€€€€€€'s sparen UND könnte meine geliebten Röhrenkisten behalten.

Dann habe ich mir mal die Liste der FXe im FX8 angesehen, insbesondere die Booster. Da frage ich mich dann, ob ich mit diesen Boostern bzw Drives meine geliebten JTM, Plexi, Tweed und Brownsounds hin bekomme.
Mein Röhrentop kann das nicht, dafür habe ich ZVEX BOR, Bogner LaGrange ect.

Bekomme ich mit dem FX8 diese Sounds nicht hin, hätte ich weiterhin meine Kabelei mit ZVEX und Co., nur etwas weniger.

Was können mir die FX8 User dazu sagen? Sind die gewünschten Sounds mit FX8 machbar?
Wenn es dazu eine klare Ja/Nein Aussage gäbe, könnte ich mir eine Bestellung mit anschließender Retounierung sparen.
Drivesoundsdarstellungen im YT sind dahingehend wenig aussagefähig.

Dank euch für Hilfe.
 

Baerti

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#2
Hi Wolfgang,
Du kommst mit den Boostern und Drives im FX8 schon ziemlich weit - ob es Dir persönlich ausreicht, ist aus der Ferne allerdings nicht einzuschätzen.
Wenn ich einen Verzerrer nehme und ihn versuche, im FX8 nachzubilden, kommen schon ziemlich ähnliche Ergebnisse raus - möglicherweise fehlt Dir dann aber noch das letzte Quentchen Dynamik o.ä.. Bei mir überwiegt tatsächlich die Bequemlichkeit, im Livebetrieb ist, wenn überhaupt, m.E. nur für ganz geübte Ohren überhaupt eine Differenz wahrnehmbar. Ich befürchte aber, Du musst selbst ausgiebig testen... LG Baerti
 

Andy

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#3
Zu deinen Soundvorstellungen kann ich dir nichts sagen.

Was mir persönlich am FX8 nicht so gut gefällt ist folgendes:

Wenn du das FX8 so einsetzt, dass du Drives, Effekte etc. VOR deinem Röhrenamp hast und auch Effekte im Loop deines Röhrenamps, dann gehst du mit dem Gitarrenkabel in das FX8, von dort aus zum Input deines Amps. Dann vom Loop-Send des Amps, je nach Bühne, 10 Meter vor zum FX8, durch das FX8 und wieder 10 Meter zurück zum Loop-Return deines Röhrenamps. Bei kleineren Bühnen natürlich auch weniger.

Wenn du einen Sender verwendest, musst du (je nachdem wo der Empfänger sitzt) ggf. von dort zum FX8 usw.

Ist das ein geringerer Verkabelungsaufwand, als bei deiner aktuellen Lösung?

Gut, du musst dir keine Gedanken um nen Midiswitcher machen, hast gute Effekte und sehr flexible Programmierbarkeit.
 

Wolfgang

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#4
@Baerti
Deine Aussagen sind sehr hilfreich, das letzte Quentchen Dynamik benötige ich nicht, zumindest live schon garnicht, das geht eh unter im Bandkontext und fürs Publikum sowieso.

@Andy
Die 4CM ist ntrl auch etwas Aufwand, keine Frage.
Was mich aber an meiner jetzigen Situation stört ist eigtl die Verkabelei der FXe untereinander incl der Stromversorgung, die ja - um sicher zu funktionieren - auch eines gewissen Aufwandes bedarf.

Und wichtig für mich wäre auch (hab ich im ET nicht erwähnt), das das FX8 rauschfrei/brummfrei funzt.

Wenn das alles gewährleistet ist:
- gute Annäherung an meinen Wunschsound mittels der Driveblöcke im FX8
- störgeräuschfreies Arbeiten mit der 4CM Methode
bin ich meiner Wunschkonstellation unglaublich nah, möchte schon sagen, besser gehts nicht.

Um ein Ausprobieren komme ich nicht rum, aber als Resümme dieser Aussagen kann ich wohl schon sagen, das mir das FX8 reichen würde.
(und ein klein wenig Platz für mein geliebtes LaGrange:hail: wird sich im Koffer vllt doch noch finden:very_drunk:)
 
Last edited:

Andy

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#5
Das ist natürlich richtig, dass du dir die Verkabelung der FX-Geräte ersparst.
Und wie gesagt du kannst halt schön frei programmieren. Nen Drive am echten TubeScreamer stellst ein und das war es dann. Wenn den noch anders haben willst, brauchst nen zweiten.
 

Hamsworld

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#6
@Baerti
Deine Aussagen sind sehr hilfreich, das letzte Quentchen Dynamik benötige ich nicht, zumindest live schon garnicht, das geht eh unter im Bandkontext und fürs Publikum sowieso.

@Andy
Die 4CM ist ntrl auch etwas Aufwand, keine Frage.
Was mich aber an meiner jetzigen Situation stört ist eigtl die Verkabelei der FXe untereinander incl der Stromversorgung, die ja - um sicher zu funktionieren - auch eines gewissen Aufwandes bedarf.

Und wichtig für mich wäre auch (hab ich im ET nicht erwähnt), das das FX8 rauschfrei/brummfrei funzt.

Wenn das alles gewährleistet ist:
- gute Annäherung an meinen Wunschsound mittels der Driveblöcke im FX8
- störgeräuschfreies Arbeiten mit der 4CM Methode
bin ich meiner Wunschkonstellation unglaublich nah, möchte schon sagen, besser gehts nicht.

Um ein Ausprobieren komme ich nicht rum, aber als Resümme dieser Aussagen kann ich wohl schon sagen, das mir das FX8 reichen würde.
(und ein klein wenig Platz für mein geliebtes LaGrange:hail: wird sich im Koffer vllt doch noch finden:very_drunk:)
Ich glaube nicht, dass das FX8 rauschfrei funktioniert. Wenn Du mit 4CM das erste Mal in den Axe gehst und Dein Röhrenamp auch noch zerrt, dann wird es rauschen.
Bei mir rauscht jedenfalls die Triaxis, wenn ich mein Axe-Fx reinschicke.
Und außerdem ist es doch ein bisschen pervers, dass Deine Gitarre viermal und Dein Amp zweimal durch einen digitalen Wandler muss. Da zahlt man Hunderte für das berühmte letzte Quentchen Sound, und dann muss der edle Sound durch den digitalen Fleischwolf und durch 30 Meter Kabel.
Mich nervt es auch total, immer die Pegel perfekt und gleich einstellen zu müssen bei 4CM, damit es annähernd perfekt klingt.
Ich würde das AX8 nehmen und direkt in irgendeine Endstufe gehen. Das klingt (meiner Meinung nach) viel besser. Ich wiederhole: Viel besser. Mit den zwei Wandlern allein kann man gut leben. So mache ich es jedenfalls und habe so ziemlich den besten Sound meines Lebens mit meinem Studiotone oder einem Boogie. Wirklich. Außerdem kannst Du mit dem Teil alleine recorden oder zuhause mit einem Minimischpult bei Supersound mit Kopfhörer spielen.
Ich würde unbedingt beides mal testen.
 

papasoeren

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#7
Neben dem Rauschen ist auch ein (für mich) nerviges Brummen bei der 4CM-Methode zu hören, wie bei Friedliebs Vortrag beim Axe-Fest auch deutlich zu hören war. Das wegzubekommen bedarf dann auch einiges an Aufwand. Ob da nur Humbuster-Kabel reichen, bezweifele ich mal. Da muss wahrscheinlich echte galvanische Trennung her.
 

Wolfgang

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#8
Ich glaube nicht, dass das FX8 rauschfrei funktioniert. ........
DAS ist für mich ein absolutes Totschlagargument, geht überhaupt nicht, da bin ich megaempfindlich. Und dann noch Brummen dazu (papsoeren):frusty:
Und außerdem ist es doch ein bisschen pervers, dass Deine Gitarre viermal und Dein Amp zweimal durch einen digitalen Wandler muss.
Ja, das hat mich vor Jahren mit dem Boss GT10 schon gestört, war für mich so nicht einsetzbar.
Da zahlt man Hunderte für das berühmte letzte Quentchen Sound, und dann muss der edle Sound durch den digitalen Fleischwolf und durch 30 Meter Kabel
Da dachte ich jetzt bei FA, das man das im Griff hat.
Ich würde das AX8 nehmen und direkt in irgendeine Endstufe gehen. Das klingt (meiner Meinung nach) viel besser. Ich wiederhole: Viel besser. Mit den zwei Wandlern allein kann man gut leben. .
Das war eigtl mein ursprünglicher Plan.
Aber bei den vielen Diskussionen in versch Foren betreffs Färbung einer Röhrenendstufe, Klanggebung der Gitarrenbox, die Notwendigkeit von entsprechenden Matrixkomponenten, Moniboxen und und und hat mich dann zum FX8 schielen lassen.
Nach deinerem Statement denke ich JETZT, das die Endstufe des eigenen Amps mit GiBox zwar das volle Können des AX8 nicht ausschöpfen kann, aber man (ich) zu recht zufriedenstellendem Ergebnis kommen kann respektive sollte man da keinerlei Probleme haben mit VOX, Brit, brownsound und Co..
Quasi the best of both world für mich.
 

Baerti

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#9
Ich setzte verschiedene Systeme parallel ein - herkömnmliche Effektboards, G-System, FX8 MK2, AX8, diverse Röhrenamps, hauptsächlich 4CM.
Das FX8 rauscht keinesfalls mehr als ein sorgfältig aufgebautes Board inkl. Looper/Switcher mit Einzeleffekten. Brummen bei der 4CM läßt sich mittels Palmer PLI-01 perfekt eliminieren. Ich arbeite mit 6m Kabeln - kann bei den 24m Kabelwegen trotz sorgfältiger Tests keine Soundverluste feststellen. Das AX8 läßt sich auch mittels 4CM mit Röhrenamps betreiben, im High-Gain Bereich allerdings nicht so nebengeräuscharm wie das FX8, zudem muss es sorgfältiger eingepegelt werden.
Aus meiner Sicht: mit dem AX8 lassen sich klasse Ergebnisse bei der von Dir beschrieben Methode erzielen, ein guter Röhrenamp hat aber seinen ganz eigenen Charme.
 

michl_666

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#10
Ich hab kein AX8 und kein FX8. Aber ich bin begeistert von dem geballten Erfahrungsschatz hier. :thumpsup:
Leider sind die Erfahrungen nicht einheitlich. Dann wär es einfacher ... :biggrin:
Viel Spaß und Erfolg beim Finden deiner Lösung, Wolfgang. ;)
 

Hamsworld

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#11
Ich setzte verschiedene Systeme parallel ein - herkömnmliche Effektboards, G-System, FX8 MK2, AX8, diverse Röhrenamps, hauptsächlich 4CM.
Das FX8 rauscht keinesfalls mehr als ein sorgfältig aufgebautes Board inkl. Looper/Switcher mit Einzeleffekten. Brummen bei der 4CM läßt sich mittels Palmer PLI-01 perfekt eliminieren. Ich arbeite mit 6m Kabeln - kann bei den 24m Kabelwegen trotz sorgfältiger Tests keine Soundverluste feststellen. Das AX8 läßt sich auch mittels 4CM mit Röhrenamps betreiben, im High-Gain Bereich allerdings nicht so nebengeräuscharm wie das FX8, zudem muss es sorgfältiger eingepegelt werden.
Aus meiner Sicht: mit dem AX8 lassen sich klasse Ergebnisse bei der von Dir beschrieben Methode erzielen, ein guter Röhrenamp hat aber seinen ganz eigenen Charme.
Da hast Du mehr Erfahrung als ich. Meine 4CM-Erfahrungen beschränken sich auf das Einschleifen der Triaxis in ein Axe-Fx XL mit Kopfhörer-Abhöre. Das probiere ich immer mal wieder und finde, dass es hörbar schlechter klingt und bei gainigen Sachen rauscht. Allerdings so, dass man es es vielleicht live wohl ignorieren könnte. Aber das ist nix für mich.
 

Macky7tyseven

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#12
Kann nur für meinen Band-Kollegen sprechen, der seit ca. einem Jahr das FX8 zusammen mit einem alten Ampeg Verstärker verwendet. Kein 4CM, sondern direkt vom Fx8 in den Eingang des Amps und fertig. Er ist super zufrieden damit und würde das Teil nie mehr her geben! Kein Rauschen, dass kann ich bezeugen. Kein Kabelsalat zwischen den Bodentretern (der früher Rauschen und Brummen verursachte), keine leeren Batterien, kaputte Treter, etc. Und er kriegt jeden Sound hin, den er möchte, einfach programmierbar und easy im Handling. Kann das nur empfehlen.
 

aalrh

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#13
Hi Wolfgang,
ist meiner Meinung nach wieder so eine Glaubensfrage.
Für mich pers. würde sich hier nur die Frage stellen: Will ich meinen analogen Amp mit allen Vor- (gewohter Klang, Spielgefühl, etc.) und Nachteilen (Transport, Verkabelung, etc) nutzen? Ja oder Nein.
Wenn Du die analogen Effekte einmal auf ein Board konfigurierst und schraubst, hast du ebenso viel Aufwand wie bei die FX-4CM.
Daher wäre das nicht unbedingt eine Kaufentscheidung.

Von der Qualität sind beide Geräte in der obersten Etage anzusiedeln. Persönliche Mängel, Fehlkonstruktionen, usw. wirst Du bei beiden Geräten finden, wenn Du in der Programmierung, Verkabelung, Konfiguration .... drin bist. Die eierlegende Wollmilchsau gibt es auch in dieser Preis- und Qualitätsklasse nicht (sind hier aber meist überschaubar oder zu vernachlässigen - z.B. warum gibt es keinen 5. Drive im Preset :biggrin:)

Hier nochmal Susi, die alles zusammenfasst:
Willst Du den Linnemann weiterhin nutzen? Jou oder No

Im Walde rauscht der Wasserfall; rauschts nicht mehr ist das Wasser all!
 

OSon

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#14
Ich würde da anders rangehen... willst du deinen Amp weiter verwenden? magst du die Haptik Deines Amps? Magst du es lieber an eine Handvoll Regler direkt zu drehen oder magst du es Presets aus unzähligen Parametern zusammenzubauen?

Wenn du deinen Amp weiter nutzen willst und dir der Sound reicht, dann probier das FX8. Das bietet die super Effekte und macht das einschliefen sehr einfach. Es muss halt nicht georgelt werden etc. Das macht das FX8 von allein und ist sicher Brummfreier und unanfälliger als Treter. Ob das digitalen wandeln stört, musst du probieren. Vermutlich wirst du es nicht bemerken.

Wenn du aber auch gern andere virtuelle Amps probieren willst und viel mehr einstellen willst, dann nimm das Ax8. Da musst du aber manuell Pegeln. Und hast auch sonst mehr gefahren in den Tweaking Wahnsinn zu kommen! :)
 

Andy

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#15
Also was beim AxeFx rauscht ist der Output 2, der in den Instrumenteneingang des (Röhren-)Amps geht.
Beim Mk1 des IIer wirklich extrem, ab Mk2 soll es besser geworden sein und beim XL noch mal.
Die FX sollen da laut Aussage von FAS super sein. Das AxeFx in den Amp-Loop einzuschleifen bringt kein weiteres Rauschen. Zumindest nicht wahrnehmbar aber ggf. ein Brummen.

Humbuster ist meiner Erfahrung nach Augenwischerei und bringt nix. Also den Palmer. Wenn man ganz genau hinhört ändert aber auch der den Sound ganz leicht.
 

Wolfgang

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#16
Hi Wolfgang,
ist meiner Meinung nach wieder so eine Glaubensfrage.
Für mich pers. würde sich hier nur die Frage stellen: Will ich meinen analogen Amp mit allen Vor- (gewohter Klang, Spielgefühl, etc.) und Nachteilen (Transport, Verkabelung, etc) nutzen? Ja oder Nein.
Jaaaaaa
Sehr gerne, diese Konstellation muß nur befriedigende Klangergebnisse bringen (also ausprobieren!)

Wenn Du die analogen Effekte einmal auf ein Board konfigurierst und schraubst, hast du ebenso viel Aufwand wie bei die FX-4CM.
Daher wäre das nicht unbedingt eine Kaufentscheidung.
Doch, abgesehen von der Analogverkabelung isses ja auch immer iwie ein Steptanz, mehrere Effekta an/aus, in verschiedenen Songs unterschiedliche FX Einstellungen ect


Hier nochmal Susi, die alles zusammenfasst:
Willst Du den Linnemann weiterhin nutzen? Jou oder No
Und nochmal: JOU

@OSon
Ich mag meinen Linne sehr, ebenso Sound/Haptik/infernalisches Röhrenglühn (hoffnungslos oldschool), aber möchte auch die Vorteile der digitalen Ära nutzen:oberlehrer:

Ich hatte vor Urzeiten mal die allererste Fractal Kiste, was ich da rumgeschraubt habe. Habe dann nach einem halben Jahr aufgegeben und mir geschworen, nie mehr.
Ist aber nun eine Weile her und vieles ist besser geworden (hoffe ich).

Und nein, ich möchte nicht an div virtuellen Amps rumschrauben, aber hat man son Ding, schraubt man auch, isso.
 

Andy

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#17
Du wirst immer und überall schrauben. Bei den FAS Produkten hast du nur ungleich mehr Regler und Möglichkeiten und somit auch das Potenzial noch mehr zu schrauben.

Dein Problem mit dem Steptanz kannst du auch mit Midi-Switcher oder - Looper lösen. Der schaltet dir deine Effekte in den Signalweg und entfernt sie auch komplett, wenn sie nicht benötigt werden. Nur mal so als Idee.
 

Wolfgang

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#18
.......
Dein Problem mit dem Steptanz kannst du auch mit Midi-Switcher oder - Looper lösen. Der schaltet dir deine Effekte in den Signalweg und entfernt sie auch komplett, wenn sie nicht benötigt werden. Nur mal so als Idee.
Damit bin ich schon durch, da hast du wieder mehr Gerätschaft (switcher, Looper) einzubinden. Den Platz hab ich auf meinem Board nicht und will es auch nicht vergrößern.
Abgesehen davon hast du ja auch alle FX Einstellungen fix.
Beim FX8 oder AX8 sind dann schon die Scenen genial.
 

Andy

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#19
Wie gesagt, das Risiko ist ja auch überschaubar. Du kannst bei g66 ja das Gerät auch wieder zurückgeben. Aber ich versteh dich, ich bestell mir auch nicht alles möglich und schick dann alles wieder zurück. Ich komm auch nicht wirklich von meinen Röhrenamps los und setz das AxeFx II aktuell nur als Effektgerät ein. Die Veränderungen im Sound sind hörbar, durch das Einschleifen, aber für mich akzeptabel.

Die waren aber auch bei einem Intellifex in den 90ern hörbar. Nur dort hatte ich keinen EQ im Gerät um es wieder hinzubiegen, beim AxeFx oder auch FX aber eben schon möglich.
 

Friedlieb

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#20
Die Vier-Kabel-Methode hat natürlich die von Andy beschriebenen Probleme mit den vier Kabeln, das ist so und liegt an den vier Kabeln. ;-) Das ist aber vollkommen unabhängig vom FX8 auch dann der Fall, wenn Du ein analoges Bodenbrett mit Effekten vor dem Amp hast sowie im Einschleifweg dann noch weitere (analoge oder digitale) Effekte. Das FX8 macht die Sache nur was kompakter.

Was die Nebengeräusche und die Pingeligkeit mit den Pegeln betrifft, so ist das FX8 Mark II speziell für diesen Einsatzzweck optimiert und genau da auch dem Axe-FX II überlegen.

Mein Reußenzehn Plexi hat einen ungepufferten Einschleifweg und ich musste immer ewig kurbeln, bis Einschleif-Effekte vernünftig funktionierten. Meistens kam zuviel Pegel aus dem FX Send raus, so dass der Eingang der eingeschliffenen Effekte leicht übersteuert wurde. Dafür kam dann auch bei voll aufgedrehtem Ausgang des eingeschliffenen Effekts nicht genug beim FX Return des Amps an, um wieder den ursprünglichen Pegel zu erreichen. Eine Seuche. Beim FX8 war das erstmals anders. Beim ersten Modell musste man die Pegel noch manuell einstellen, das geht beim aktuellen MkII automatisch, fragt mich nicht wie. Aber es funktioniert, so dass das aktuelle FX8 das einzige Effektgerät ist, was ich kenne, welches völlig problemlos im Einschleifweg meines Reu funktioniert.

Das würde ich also zumindest mal ausprobieren.
 
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