ich möchte gerne....

funkstation777

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Meiner Meinung nach ist genau der fehlende Bühnenraum-Anteil das, was der IR live den Vorzug gegenüber dem konventionellen Miking verleiht. Egal, ob der Sweet Spot fix markiert und das Mikrophon über eine Spezialklemme fix montiert ist. Es gibt immer wieder akustische Probleme auf der Bühne, die gerade dann für Auslöschungen und Überlagerungen sorgen, wenn man in der vorigen Location schon geglaubt hat, daß alles toll ist.
Mit einer ausgewogenen IR eliminiere ich solche Probleme von Haus aus. AC/DC zb. hat die eigenen IRs auch immer dabei! Und zwar in Form einer Iso-Box, die seit Ewigkeiten unter dem Bühnenboden fixiert ist. Und über den Live-Sound von AC/DC (zumindest in der Musikrichtung) braucht man, glaube ich, nicht diskutieren.

Ich bleibe dabei. Wenn der Sound mit einem Modeller scheiße ist, gibt es die üblichen Quellen, wie bei jeder Mikrophonabnahme auch: Gitarrist/Pickups/Gitarre........Amp/Setting...........Cab (entweder Scheissbox oder gute Box an der falschen Stelle gemiked (oft schon erlebt) ....und last but not least: Die Anlage und der FOH-Techniker, der entweder die Location nicht kennt oder deren Beschaffenheit komplett ignoriert.

Bei dem Standard, den mittlerweile nicht nur das Axefx, sondern auch Line6, Kemper, Headrush, Atomic AF, und Konsorten haben, kommt im Endeffekt dasselbe, im Frequenzgang ohnehin beschnittene (weil eben Gitarrencab) Signal an den Tech. Anders im Club: Wenn die Backline in einem kleinen Club einen elementaren Teil des Sounds ausmacht, dann braucht man als Modeller-Player einfach entweder ein echtes Cab oder eine gute FRFR/GFR Box, und die tut dann das Ihre..

Achja...Thema Metallica..bis die mit den AxeFx endlich einen sehr guten Live-Sound hatten, hat das gedauert...und es gibt da diesen Typen im Axefx-forum, John Symons, glaub ich, der denen geholfen hat, ihre EIGENEN Albensounds auf die Axefxs zu übertragen. Der Typ ist glaub ich, seitdem bei jedem Metallica-Gig in seiner Nähe backstage gewesen...Ist schon etwas peinlich, wenn so ein riesen Player es mit den eigenen Leuten nicht auf die Reihe bekommt. Aber...zwar fehlt bei Metallica der "Biss"...aber soundtechnisch waren sie nie so gut wie jetzt. Ist natülich Geschmackssache..denn viele vermissen den räudigen (aber echt furchtbaren) Sound von Kill 'em All oder Ride the Lighthning...
 

Andy

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Ich muss zugeben die Idee mit dem Profil schiessen auf ner Bühne, wenn alles gut eingestellt ist, hatte ich auch schon mal.
Aber vor dem Gig ist keine Zeit und danach auch nicht, weil dann alle weg wollen. Zumal man beim AxeFx ja auch noch nen Mikrofonverstärker braucht. D.h. man ist auf jemanden angewiesen oder bringt sich so ein Teil mit. Beim Kemper könnte man es in Eigenregie machen.
Den hatte ich live aber noch nie dabei. Wenn dann mehr als ein Mikro zum Einsatz kommen und am Pult auch noch mit den EQs gearbeitet wird, dann bringt es aber ggf. auch nicht so viel. Am Kemper kann man auch nur ein einziges Mikro anschließen, bzw. auch da ... Mischpult.
 

Andy

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Achja...Thema Metallica..bis die mit den AxeFx endlich einen sehr guten Live-Sound hatten, hat das gedauert...und es gibt da diesen Typen im Axefx-forum, John Symons, glaub ich, der denen geholfen hat, ihre EIGENEN Albensounds auf die Axefxs zu übertragen. Der Typ ist glaub ich, seitdem bei jedem Metallica-Gig in seiner Nähe backstage gewesen...Ist schon etwas peinlich, wenn so ein riesen Player es mit den eigenen Leuten nicht auf die Reihe bekommt. Aber...zwar fehlt bei Metallica der "Biss"...aber soundtechnisch waren sie nie so gut wie jetzt. Ist natülich Geschmackssache..denn viele vermissen den räudigen (aber echt furchtbaren) Sound von Kill 'em All oder Ride the Lighthning...
Das mag sein, dass sie mittlerweile einen guten Sound haben, die letzte oder aktuelle Tour habe ich nicht gesehen und werd ich mir auch nicht mehr anschaun aber das hat andere Gründe, nicht den Sound betreffend. ... Den furchbaren Sound, speziell der Tour bei den ersten beiden Alben meinte ich in der Tat nicht, der war ziemlich scheisse :) Wobei ich mir vor paar Wochen ein paar aktuelle Live Videos angesehen habe ... der Biss war da durchaus wieder da.... so Mitte des Jahres .... allerdings der Alkohol anscheinend auch....

... aber wenn ich da einen Typ wie den John Symons brauch .... dann seh ich für mich echt schwarz.

Ich denk da grad an den Antarktis Gig, also wie sie DAS hinbekommen haben ist mir echt schleierhaft.
 
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axifist

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[...] unser Problem (meine Meinung) ist doch die Beschallungsanlage.
Aber was ist dann mit dem Umstand - den du ja auch beschrieben hast -, dass über dieselbe Anlage die Modeller schlecht klingen und die Amp+Cab-Kombination gut? Ist das dann ausschließlich auf die Gitarristen bzw. deren Techniker zurückzuführen, die nicht imstande sind, einen Sound einzustellen, der livetauglich ist?
 

aalrh

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Vermutlich ist es auch genau das! Auch wenn wir es nicht hören wollen. Da zähle ich mich mal mit dazu.
Wir tweaken im Keller für sich selbst und im Proberaum unter meist suboptimalen Bedingungen. Es ist aber wie bei vielen Sachen, nicht an einem Ding nur festzumachen. Da spielen viele Parameter mit. Es dürfte wirklich müßig sein zu analysieren, warum die Sounds dem Andy nicht gefallen haben, da wir nur seine Aussage und sonst nichts definitiv wissen (Einstellung, PA, Spieler, Mischer, Raum, etc.)

Ich werde auf jeden Fall mal den Gundy Keller kontaktieren, der sogenanntes "Soundconsulting"?? anbietet. Ich weiß, dass er beim Bandcoaching auch zeigt, wie man Amps korrekt einstellt und und an die entsprechende Location anpasst. Und davon erhoffe ich mir, Erkenntnisse zu gewinnen, auf was es wirklich bei einem "guten Sound" drauf ankommt. Welche Frequenzen man am besten mit welchem Faktor verändert und was speziell an meinen Sound fehlt oder möglicherweise auch gut ist. Ich denke, dass ich mir das mal zu Weihnachten gönne.
 

Andy

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Wow, was hab ich angestellt :LOL: oder losgetreten.

Das ist natürlich absolut richtig, dass es wohl schwer ist, nachzuvollziehen was ich eigentlich meine, wenn man nicht daneben stand.
Selbst dann ist es eben noch Geschmacksache. Aber ich glaub, dass ich das in einer gewissen Neutralität betrachten kann. D.h. es geht mir nicht darum, ob mir ein Sound nun gefällt oder ob er mir nicht gefällt.

Ich startet mal nen weiteren Versuch:
Mir fallen eben folgende Sachen auf,

1. Der Sound ist absolute Katastrophe, weil er nur aus Höhen besteht -> so bislang mit Kemper gehört, mit AxeFx noch nie. Klingt wie mit dem Fuzz direkt ins Mischpult

2. Der Sound ist eigentlich ok und auch bandtauglich (das ist für mich ein Begriff, den ich persönlich hasse) aber es klingt einfach zu steril und auch dünn, damit mein ich aber nicht kratzig, sondern einfach flat-ass. Kein Charakter, nix. Keine Bässe, keine Höhen .... irgendwie einfach nix... Passt als Sound für Disco-Mucke aber halt nicht für Rockmusik

3. Eine Variation von 2. Der Sound, er wäre vielleicht ganz ok auch ein bisschen fetter als 2 aber er setzt sich im Gesamtsignal nicht durch oder klingt sehr bedeckt. Fast ein bisschen wie Cab-Sim an und über 412er Box gespielt und setzt sich dann oft auch nicht durch.


Es kann gut sein, dass bei einem echten Amp zu Beginn des Konzerts eine der 3 Varianten genau so zutrifft, oftmals ist es 1. Aber während des Konzerts ändert sich der Sound, weil da offensichtlich noch jemand am Pult herumdreht. DAS hab ich bei digitalen Simulationen aber ehrlich gesagt noch nie vernommen, dass jemand da noch mal hinlangt am Pult und nachlegt. D.h. der Sound bleibt so, wie er ist und das ist oft nur mittelmässig.
 

Marcus Siepen

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Einen guten Sound für einen Gig einstellen ist leider nicht so einfach, wie wir das gerne hätten, da sind so viele Variablen im Spiel... Ein ganz wichtiger Punkt ist, über welche Anhöre ich meinen Sound einstellen will. Unsere "Studios" zu Hause (aka Spielzimmer, Mancave, wie man sie auch immer nennen will) klingen in der Regel leider scheiße, da sie leider in den seltensten Fällen ein entsprechendes Treatment erhalten haben und einem hier auch aus den besten und neutralsten Studio-Monitoren alle Frequenzen wie wild um die Ohren fliegen. So kann man keinen guten Sound einstellen. Für mich sind meine In Ears die Referenz, zum einen eliminieren sie komplett den Raumanteil meines Zimmers (das eben auch scheiße klingt), zum anderen habe ich mit den Dingern hunderte Gigs gespielt und weiß exakt, wie meine Gitarre darüber klingen muss, wenn sie live im Mix funktioniert. Für mich ist das tatsächlich die einzige Möglichkeit, mir einen guten Sound einzustellen. Einen Sound im Proberaum über eine 4/12er zu erstellen geht mit Sicherheit, das macht aber auch nur Sinn, wenn man beim Gig dann auch über eben diese Box spielt. Wenn beim Gig dann schon eine lokale Box oder eine Festival Backline steht dann wird es garantiert anders klingen, von anderen Mikros, Übersprechungen und unfahigen Sound Leuten ganz zu schweigen. Dazu dann noch unterschiedlich klingende Räume und PA Systeme und schon hat man das Fiasko. Dazu kommt auch, das viele Leute ihren Sound nach ihren persönlichen Vorlieben einstellen, das muss im Bandkontext aber leider nicht unbedingt gut sein, gerade wir Metaller wildern da gerne im Bass Territorium, in dem wir nichts zu suchen haben, auch wenn unsere Äxte so einfach geil fett klingen Dazu dann noch die Gefahr, dem Wahn zu verfallen, auch jeden Knopf auf Seite 17 der Advance Menüs drehen zu müssen... Am Axe FX kann man so wesentlich leichter seinen Sound versauen als am JCM 800. Dazu kommt, daß zumindest unsere Generation sich halt mit den guten alten Röhrenamps auskennt, mit dem neusten Top Modeller aber nicht unbedingt. Wenn man sich aber einfach mal ein paar Gedanken macht, mit seinem Setup beschäftigt und die wichtigsten Stolpersteine beachtet, dann sollte man auch mit jeder guten Digitalkiste live gut klingen

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Andy

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Die Frage, die ich mir gerade stelle und die ist eine ganz andere. Kommt daher, weil ich von dem Killswitch Konzert ein paar Aufnahmen auf Handy gemacht habe und es da gar nicht so schlecht klingt. Sprich, wer die Aufnahme hört wird überhaupt nicht verstehen was ich meine. Äh, kann es sein, dass mittlerweile viel mit Gehörtschutz abgemischt wird, was ich niemanden verdenke würd, aber es dann dem Mischer nicht so auffällt. Worauf ich hinaus will. Ein Amp liefert vielleicht noch ein paar "Zwischenfrequenzen" die man mit Gehörschutz nicht so wahrnimmt und beim Digitalen kommen die eben nicht so und in Summe klingt es für den Mischer dann gleich? Ich hab zugegebernmaßen selten Ohrstöpsel drin ....
 

Andy

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Die Ohrenstöpsel wären vielleicht angebracht gewesen. Ich hab schon mehrfach den Sinuston nach Veranstaltungen im Ohr gehabt, auch bei eigenen ... aber noch nie beim Kammerton 440 Hz, sondern immer irgendwo weiter oben...
 

axifist

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Ich hab etwas ähnliches auch mal festgestellt, fällt mir erst gerade ein.

Hab mit meiner Band vor kurzem in Bremen gespielt (und das als Ulmer, war gefühlt ne Welttournee :ROFLMAO:) und da hat ne Band gespielt mit zwei Gitarristen. Der eine Amp+Box, der andere nen Kemper mit einem Profil, das über den Amp+Box des anderen Gitarristen erstellt wurde. Die spielen zwar verschiedene Gitarren, haben auch verschiedene Hände usw, aber die Voraussetzung für einen vergleichbaren Sound sollte einigermaßen gegeben sein. Ich war nicht im Konzertraum während des Soundchecks, aber beim Gitarristen mit Amp hat die Bude gewackelt, das war Power pur. Beim Kemper-Gitarristen klang es so, wie Andy eben beschrieb:
1. Der Sound ist absolute Katastrophe, weil er nur aus Höhen besteht -> so bislang mit Kemper gehört, mit AxeFx noch nie.
Bin dann gleich rübergerannt, weil ich das direkt hören wollte, aber der Gitarrist mit Amp war da schon fertig und war weg. Konnte es also im Raum nicht mehr vergleichen. Von außen war das aber krass! Beim Gig selbst war es dann nicht mehr so krass, eben wegen Gesamtzusammenhang und da ich im Raum war. Trotzdem klang das total verschieden. Hab danach mit dem Kemper-Gitarristen auch geredet, der konnte das nicht nachvollziehen, weil er eben meinte, dass das ziemlich gleich klingen sollte.

Naja, kann natürlich wieder 1000 Gründe haben: Mischer hat völlig verschiedene Einstellungen gefahren, andere Mikrofonierung als beim Erstellen des Profils, ...
 

Marcus Siepen

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Der Vergleich hinkt, das waren unterschiedliche Gitarristen mit unterschiedlichen Gitarren, Pickups, Saiten, Pleks, Händen usw. Dazu kommt, das Mixer Gitarren gerne unterschiedlich klingen lassen wollen, da 2 identische Sounds nicht optimal sein müssen.

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Andy

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So und nun war ich gestern auf dem Konzert von Phil Campbell. Vorband war Leader of Down.

Der Gitarrist von Leader of Down hatte ein AxeFx am Arbeiten und ich hab es in der Tat nicht herausgehört.
Der Rhythmussound hätte einen Tick Höhen vertragen, der Lead-Sound war hingegen 1A.

Aber das ist jetzt eher persönlicher Geschmack, was den Rhythmussound anbelangt. Aber die Musik klingt "alt" da darf auch der Gitarrensound ein wenig Vintage klingen. Aber Hut ab, ich hab es nicht gemerkt. Fand den Gitarren-Sound qualitativ wirklich klasse und bin deshalb auch mal nach dem Gig vor zur Bühne, weil ich einen Amp vermutet hatte. Falsch gedacht. Er hatte eine Matrix Endstufe im Rack aber ich hab keine Box gesehen. Ich glaub er hat auch die IRs simuliert.

Der Typ heisst Alex Ward. Echt erstaunlich, es scheint wirklich so zu sein, dass ein Großteil der Musiker/Mischer mit einem AxeFx und wohl auch einem Kemper schlicht und ergreifend nicht umgehen können.
 

funkstation777

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Echt erstaunlich, es scheint wirklich so zu sein, dass ein Großteil der Musiker/Mischer mit einem AxeFx und wohl auch einem Kemper schlicht und ergreifend nicht umgehen können.
Du hast es gerade 100 % richtig formuliert!
 

georgyporgy

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Echt erstaunlich, es scheint wirklich so zu sein, dass ein Großteil der Musiker/Mischer mit einem AxeFx und wohl auch einem Kemper schlicht und ergreifend nicht umgehen können.
Das beschränkt sich leider nicht auf den "Simulanski", das fängt i.A. schon bei der Gitarre an. Anwesende natürlich ausgenommen.... ;-)
 

Andy

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Das mag so sein. Allerdings hab ich eben Bands mit Simulanski und mit echten Amps gehört (egal in welcher Reihenfolge, manche sind ja auch wieder zurück zum Amp) und hab dann am Anfang des Threads die Behauptung aufgestellt, dass die mit Amps immer besser geklungen haben. Wozu ich nach wie vor stehe. Aber es liegt offensichtlich nicht am Amp oder am Simulator, sondern daran, dass die mit den Simulatoren nicht umgehen können.
 

axifist

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So stelle ich mir das Problem tatsächlich auch vor. Im Sinne des Erfinders sollte es aber doch so sein, dass man, wenn man nur die nativen Regler benutzt, die Einstellungen, welche die IR betreffen, korrekt setzt (mit dem IIIer jetzt ja recht einfach) und ne passende IR gefunden hat (eigentlich das Pendant dazu, korrekt zu mikrofonieren, was sie ja auch hinbekommen können müssten), dass es dann dieses Probleme nicht geben dürfte. Dann sollte das doch zumindest seeeehr ähnlich klingen!

Seien wir ehrlich: Spätestens das IIIer klingt verdammt gut! Wenn sogar Paco das Ding nicht tadelt, sondern adelt, dann muss es doch an irgend etwas der obigen Punkte liegen. Was könnte es sein? Meine Vermutung ist, dass sie versuchen, den verwendeten Amp zu tunen. Die Möglichkeiten sind halt einfach da und ggf. auch verlockend. Typischer Fall von Verschlimmbesserung!
 

funkstation777

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So stelle ich mir das Problem tatsächlich auch vor. Im Sinne des Erfinders sollte es aber doch so sein, dass man, wenn man nur die nativen Regler benutzt, die Einstellungen, welche die IR betreffen, korrekt setzt (mit dem IIIer jetzt ja recht einfach) und ne passende IR gefunden hat (eigentlich das Pendant dazu, korrekt zu mikrofonieren, was sie ja auch hinbekommen können müssten), dass es dann dieses Probleme nicht geben dürfte. Dann sollte das doch zumindest seeeehr ähnlich klingen!

Seien wir ehrlich: Spätestens das IIIer klingt verdammt gut! Wenn sogar Paco das Ding nicht tadelt, sondern adelt, dann muss es doch an irgend etwas der obigen Punkte liegen. Was könnte es sein? Meine Vermutung ist, dass sie versuchen, den verwendeten Amp zu tunen. Die Möglichkeiten sind halt einfach da und ggf. auch verlockend. Typischer Fall von Verschlimmbesserung!
Mit dem Zugriff auf die Advanced Amp Parameter ohne erforderliches Fachwissen hat sich Fractal keinen Gefallen getan. Da wurden plötzlich alle zu "Amp-Tunern", um dann später zu erklären, daß der "Echte" doch besser geklungen hat (an dem natürlich in Ermangelung von Wissen und fehlender Suizid-Bereitschaft NICHT herumgepfuscht wurde)
Ich glaub, wenn der Zugriff auf die Advanced Parameter nicht existieren würde, klängen 50 % der von Usern gebauten Presets besser. ;-)
 

Andy

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Seien wir ehrlich: Spätestens das IIIer klingt verdammt gut! Wenn sogar Paco das Ding nicht tadelt, sondern adelt, dann muss es doch an irgend etwas der obigen Punkte liegen. Was könnte es sein? Meine Vermutung ist, dass sie versuchen, den verwendeten Amp zu tunen. Die Möglichkeiten sind halt einfach da und ggf. auch verlockend. Typischer Fall von Verschlimmbesserung!
Keine Ahnung. Ergänzend zu oben, der Alex Ward von Leader of Down hatte noch ein IIer, ob jetzt XL oder XL+ hab ich nicht gesehen.

Aber wie gesagt bei Killswitch Engage (KSE) war ich mit dem Kemper schon echt erstaunt und enttäuscht. Der Adam D. (einer der beiden Gitarristen von Killswitch) scheint ja zumindest die älteren Alben produziert zu haben und auch einiges andere. Sprich, eigentlich sollte er Ahnung davon haben, wie ein guter Gitarrensound sein sollte. Zumal ich sagen muss, dass mir der Gitarrensound von KSE sowohl im Studio als auch bei der ein oder anderen Live-Aufnahme (ob nachbearbeitet oder nicht) eigentlich durchgängig schon recht gut gefällt.
 

funkstation777

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Keine Ahnung. Ergänzend zu oben, der Alex Ward von Leader of Down hatte noch ein IIer, ob jetzt XL oder XL+ hab ich nicht gesehen.

Aber wie gesagt bei Killswitch Engage (KSE) war ich mit dem Kemper schon echt erstaunt und enttäuscht. Der Adam D. (einer der beiden Gitarristen von Killswitch) scheint ja zumindest die älteren Alben produziert zu haben und auch einiges andere. Sprich, eigentlich sollte er Ahnung davon haben, wie ein guter Gitarrensound sein sollte. Zumal ich sagen muss, dass mir der Gitarrensound von KSE sowohl im Studio als auch bei der ein oder anderen Live-Aufnahme (ob nachbearbeitet oder nicht) eigentlich durchgängig schon recht gut gefällt.
Habe vorgestern Devin Townsend live gesehen. Obwohl die Location für einen Scheiß-Sound eingentlich legendär ist, haben die Gitarren (und der einzige, der ein Helix gespielt hat war der Mann mit einer Touch-Guitar) genial geklungen. Die waren fett, holzig, immer da und einfach nur in die Fresse. Komplett Fractal. Kein einziger Amp auf der Bühne. NIEMAND von den Anwesenden wird den Gig je vergessen, das sag ich dir. Auch die Vorband, Haken, waren mit Fractal unterwegs. Klang auch sehr gut.
 

axifist

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Ich glaub, wenn der Zugriff auf die Advanced Parameter nicht existieren würde, klängen 50 % der von Usern gebauten Presets besser. ;-)
Volle Zustimmung!

Dann wären wahrscheinlich auch die Probleme bei Firmwareupdates nicht so groß. Ich persönlich hatte nie Probleme, weil ich praktisch nur die originalen Regler verwende. Stelle ansonsten nur die virtuelle Wechselspannungsfrequenz auf 50 Hz (auch wenn ich keinerlei Unterschied höre, aber ist hier ja der korrekte Wert) und eben die Resonanzen für die virtuelle Interaktion mit der virtuellen Box. Ah und die Speakerkompression drehe ich ab, klingt sonst scheiße über ne 4x12 und will Cliff evtl wieder als Standard machen, siehe Diskussion drüben). Alles ganz simpel. Funktioniert und überlebt Firmwareupdates grundsätzlich gut.
 
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