Input Level der Gitarre auf 20%?

Macky7tyseven

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Moin moin

Ich habe am Freitag meine langersehnte neue Gibson erhalten. Deren Pickups (Custombuckers) scheinen einen sehr hohen Output zu haben, so dass ich den AD-Wandler von 70% auf neu 20% herunterdrehen musste. Alles darüber clip zu oft beim Spielen mit hartem Anschlag.

Ist das normal, bzw. o.k.?

Meine zweite Gitarre ist eine Strat mit Hotrail in der Bridge und zwei Singlecoils - die kommt noch in den orangen Bereich, aber Rot wird nicht mehr gekitzelt.

Bisher habe ich keine Probleme damit, dass die Strat zu leise klingt oder kein Gain bringt. Die Lautstärke gleiche im mit dem Level im Amp-Block aus (im Wissen, dass ich auch den Input-Trim verwenden könnte (1.5-2 %).

Habe ich ein Problem?? :eekish:
 
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TheRedDevil

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Ich nutze 55% für meine Gibson 57 Classic (+). Ich denke, die Pickups sind zu hoch eingestellt. Weniger ist oft mehr.
 

Happy Metal

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Ich bin auf 30% (früher auch ca. 50%, selbst bei Gibson), damit es bei Humbuckern nicht zu rot wird. Alles fein, ist nur ein Wert, ich würde nicht an der Pick-Up Höhe rumschrauben, wenn der Sound OK ist.
 

Macky7tyseven

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Ich bin auf 30% (früher auch ca. 50%, selbst bei Gibson), damit es bei Humbuckern nicht zu rot wird. Alles fein, ist nur ein Wert, ich würde nicht an der Pick-Up Höhe rumschrauben, wenn der Sound OK ist.
Thanks, das beruhigt schon mal. Ich habe allerdings bemerkt, dass der Sound mit der Strat zum Teil wesentlich weniger Gain und Lautstärke hat. Ich versuche das grad mal mit dem Input Trim im Amp Block (auf 1.5 gestellt) zu kompensieren.
 

Joachim

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habe allerdings bemerkt, dass der Sound mit der Strat zum Teil wesentlich weniger Gain und Lautstärke hat. Ich versuche das grad mal mit dem Input Trim im Amp Block (auf 1.5 gestellt) zu kompensieren.
Das klingt ziemlich normal.
Nimm dafür aber nicht den "Input Trim" sondern den globalen "Input 1 Gain" Regler („I/O Input“ Seite). Input Trim müsstest Du ja für jedes Preset einstellen.

Aus dem Manual "The global Input 1 Gain parameter adjusts the gain globally for In 1/Instrument. Use this, for example, to compensate for a lower output guitar. This adjustment happens prior to the In 1 Gate."
 
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Happy Metal

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Wenn Du den Global Input 1 Gain erhöhst, machst Du das für alle Presets und alle Gitarren, dann bist Du wieder bei der Gibson zu "heiß"....
 

Joachim

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Ja klar, man muss es immer entsprechend für die verwendete Gitarre umstellen.
Da muss man sich halt überlegen, ob man das so macht, oder für jede Gitarre ein eigenes Set an Presets verwendet.
 

Wolferl

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Hab's zwar noch nicht versucht aber geht es nicht auch, das man allen Presets auch den zweiten Input zuweist und da das Gain so angleicht das es für die jeweils andere Gitarre funktioniert?
Dann ist nur noch entscheidend das die richtige Gitarre in den passenden Input gesteckt wird.
 

Baerti

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ist das denn wirklich nötig? Ich passe den Input Trim einmalig auf meine ausgangsstärkste Gitarre an (Clip nach Gehör, nicht Anzeige), wenn dann die "50s" Strat mit Low Output Single Coils am Start ist, kitzelt sie das Axe halt weniger - ist im Real-Amp-Life ja auch genauso und bei mir erwünscht.
Ansonsten wäre Wolferls Lösung für mich noch halbwegs praxistauglich, bei zuvielen Presets blicke zumindest ich live nicht mehr durch...
 

Macky7tyseven

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Ja klar, man muss es immer entsprechend für die verwendete Gitarre umstellen.
Da muss man sich halt überlegen, ob man das so macht, oder für jede Gitarre ein eigenes Set an Presets verwendet.
Ich verwende tatsächlich für jede Gitarre ein eigenes Set von Presets (respektive eines pro Song, den ich dann jeweils mit einer der beiden Gitarren spiele). Damit habe ich kein Problem, den Input Trim bei Strat-Presets individuell im Amp-Block zu erhöhen.
 

Macky7tyseven

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Hab's zwar noch nicht versucht aber geht es nicht auch, das man allen Presets auch den zweiten Input zuweist und da das Gain so angleicht das es für die jeweils andere Gitarre funktioniert?
Dann ist nur noch entscheidend das die richtige Gitarre in den passenden Input gesteckt wird.
Ja, das ist möglich, macht aber bei mir keinen Sinn, da ich für jeden Song ein eigenes Preset verwende.
 

Macky7tyseven

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ist das denn wirklich nötig? Ich passe den Input Trim einmalig auf meine ausgangsstärkste Gitarre an (Clip nach Gehör, nicht Anzeige), wenn dann die "50s" Strat mit Low Output Single Coils am Start ist, kitzelt sie das Axe halt weniger - ist im Real-Amp-Life ja auch genauso und bei mir erwünscht.
Ansonsten wäre Wolferls Lösung für mich noch halbwegs praxistauglich, bei zuvielen Presets blicke zumindest ich live nicht mehr durch...
Also da ich den Input Trim wegen den heissen Custombuckers von 70% auf 20% zurückgeschraubt habe, klingen manche Strat Presets jetzt zu leise, bzw. mit zu wenig Gain. Das muss ich ausgleichen. Wenn man auf weniger zurückschraubt ist das vermutlich kein Problem.

Clip nach Gehör klingt spannend, ich schaue da wirklich nur auf die Anzeige. Wirst Du dadurch toleranter gegenüber dem, was die Anzeige zeigt, oder eher konservativer?
 

Baerti

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nach meiner Erfahrung zeigt das Lämpchen mehr Clipping an als ich höre. Das darf bei mir ruhig immer mal kurz aufleuchten.
 
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Wolferl

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Ja, das ist möglich, macht aber bei mir keinen Sinn, da ich für jeden Song ein eigenes Preset verwende.
Dann verwendest du aber auch für jeden Song immer die gleiche Gitarre was es ja relativ einfach macht den Offset im Inputblock einzustellen und nicht beim Hardware (AD Wandler) Input.
 

Macky7tyseven

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Dann verwendest du aber auch für jeden Song immer die gleiche Gitarre was es ja relativ einfach macht den Offset im Inputblock einzustellen und nicht beim Hardware (AD Wandler) Input.
Dann müsste ich aber bei jedem Gitarrenwechsel auch das Kabel wechseln (Input 1 vs 2). Einfacher scheint es mit, mit beiden Gitarren in den selben Input 1 zu gehen und im Preset den Input Trim einzustellen wo nötig. Oder übersehe ich etwas?
 

aalrh

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Der Input-Block hat auch 4 Kanäle. Somit kannst Du ein Kabel nutzen und wechsels mit einem separaten Schalter den Channel, der dann z.B. 6 db boostet oder absenkt.
 

Macky7tyseven

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So habe ich es jetzt auch gemacht:
  • AD-Wandler (Instrument Input) von 70% auf 20% reduziert (damit die Custombucker nicht clippen)
  • Beide Gitarren Input 1
  • Bei den Presets, die ich mit der Strat spiele den Input-Block Output zwischen 6-15 db erhöht (z.B. je nach Szene unterschiedlich)
  • Volumen nochmals nachgetweaked und zwischen den Szenen ausgeglichen
Jetzt probier ich es mal so. Sa/So nochmals im Übungsraum alleine durchhören, dann bin ich ready für die Montags-Probe.
Danke Euch.
 

Hubi72

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So habe ich es jetzt auch gemacht:
  • AD-Wandler (Instrument Input) von 70% auf 20% reduziert (damit die Custombucker nicht clippen)
  • Beide Gitarren Input 1
  • Bei den Presets, die ich mit der Strat spiele den Input-Block Output zwischen 6-15 db erhöht (z.B. je nach Szene unterschiedlich)
  • Volumen nochmals nachgetweaked und zwischen den Szenen ausgeglichen
Jetzt probier ich es mal so. Sa/So nochmals im Übungsraum alleine durchhören, dann bin ich ready für die Montags-Probe.
Danke Euch.
Ansonsten gibt es noch externe Helferleinkisten wie den 3in1 von Gigrig, wo man jeder der drei Eingänge seinen eigenen Inputlevel verpassen kann.

Die Regel gilt normalerweise Humbucker so hoch wie möglich, mehr Abstand zu den Saiten verhilft aber zu einem "offeneren" Sound. Gain kann man nachregeln am Amp.
 

aalrh

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Ansonsten gibt es noch externe Helferleinkisten wie den 3in1 von Gigrig, wo man jeder der drei Eingänge seinen eigenen Inputlevel verpassen kann.

Die Regel gilt normalerweise Humbucker so hoch wie möglich, mehr Abstand zu den Saiten verhilft aber zu einem "offeneren" Sound. Gain kann man nachregeln am Amp.
Das kleine Helferlein hat das FM9 bereits integriert. Entweder die 3 Inputs nutzen oder beim Klampfenwechsel mit dem gleich Kabel weitermachen und nur den Channel im Inputblock wechseln.

Man hat da wirklich viiiieeeeleeee Möglichkeiten😉
 
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