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IR einer Box als Gesamtkunstwerk

HumblyDumbly

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Also...ich hab jetzt schon einige Aktiv-Monitore und "echte" 2-Weg Coax-FRFRs gespielt und gehört. Und das, was der Breitband-Pseudo Coax in meiner Red Majesty macht, tut er echt gut...haben ja ein paar von euch ja gehört. ;-) Wenn man aber richtig den "Beam" rausarbeiten möchte, ist natürlich ein echtes Mehrwegsystem mit Frequenzweiche eindeutig im Vorteil. Meine Kiste macht ja nur genau das, was ICH will. ;-)
Deine Kiste muss wie auch andere FRFR-Systeme keinen Beam-Ausarbeiten. Jede Box hat einen Beam - doch wenn man der Quelle einen Filter vorlegt (Impulsantwort) bei der ganz wichtige Frequenzen fehlen, die bei unserem Empfinden ein Unvermögen auslösen, nützt kein FRFR-System etwas! Ändert die IR - das ist das Geheimnis. Über FRFR-Lautsprechersysteme müssen wir nicht diskutieren (genau hier merke ich, dass das Thema leider überhaupt nicht verstanden wurde)
 

OSon

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Paco, ich glaube im Ansatz wurde das schon verstanden, aber wir schweifen einfach gern vom Thema ab.

Aber mach doch mal einen konkreten Vorschlag, was mal probiert werden könnte. Wie soll die IR geändert werden, damit es passt? Zwei IRs mischen? Die IR in bestimmten Frequenzen nur „überbetonen“?

Ich glaube, hier wird alle möglichen Ideen einfach mal rausgehauen. Es weiß ja noch keiner, was wir machen müssen, um den gesamten Lautsprecher abzubilden, als Gesamtkunstwerk! In welche Richtung müssen wir uns denn bewegen?
 

HumblyDumbly

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Erstellt mal ne Isobaren Messung eines Gitarrenlautsprechers und gleicht diese mit einem FRFR-System und einer speziellen, wie besprochenen IR (IR mit Korrektur oder IR unter Einfluss einer Gesamtkunstwerkmischung) ab um ein ähnliches Verhalten zu simulieren. Das wäre ein Wissenschaftlicher Ansatz
 

OSon

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Das ist eine gute Idee! Allerdings... bin ich kein Wissenschaftler und musste gerade mal nachlesen, was Isobare Messungen sind. Ich hoffe, ich habe es richtig verstanden.

Nächste Frage: wie erstellt man solche Messungen?
 

HumblyDumbly

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Und jetzt kommt etwas was ich auch schon vor 10 Jahren schrieb. Wenn ein Lautsprecherhersteller sich die Mühe nicht nimmt solche Messungen gerade bei solchen Themen durchzuführen, dann besteht da mein Verdacht, dass man einfach vier Bretter und ne Schallwand zusammenschraubt und es dann ein Produkt nennt. 😬
 

Andy

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Paco, ich bin ja ganz bei dir.

Das mit der Messung in einem Schalllabor hab ich auch ganz weit vorne in dem Thread mal geschrieben. Eigentlich genau so geht das und nicht anders. Canton, B&W, usw. haben auch solche Schallkammern. Bei Celestion usw. wär ich da eher vorsichtig.

Mir ging es darum, das hier Geschriebene mal auszuprobieren.

Eigentlich müsste man ganz ehrlich zuerst die 412er in so einer Schallkammer vermessen, dann die IR dieser Messung über die FRFR Box laufen lassen und die FRFR mit Wiedergabe der IR auch in der Schallkammer vermessen und anschließend mit so etwas wie dem Tone-Match noch entsprechend korrigieren. Das ist ja das was du zwei oder drei Beträge weiter vorn schreibst.

Aber, wie gesagt auch die FRFR in der Schallkammer messen. Dann könnte das Ergebnis einigermaßen hinkommen. Die Frage ist nur, welche Auflösung man dann bei der Korrektur bräuchte. Und folgendes gilt es zu bedenkten: du kannst durch einen EQ oder eine Frequenzkorrektur aus einer 2,5 € Box Hifi Box vom Conrad niemals eine 10.000 € Box machen. Auch nicht mit dem besten Frequenzkorrigierer der Welt.
Und da seh ich selbst bei der IR für ne Gitarrenbox ein niemals lösbares Problem. Die Frage ist, ob die Annäherung ausreicht.

Mir ging es bei der Redbox darum, ob man ein akzeptables Ergebnis erzielen kann, welches "jemanden" zufrieden stellen könnte und ich fand es mit den Q12 am Boden und der Deeflex davor gar nicht mal so schlecht.

Ganz ehrlich, wenn ich persönlich den 412er Sound haben möchte, stell ich mir ne 412er ins Kreuz. Egal, ob mit AxeFx oder Amp befeurt wird. Ich wollt nur mal ausprobieren. ABer eins ist auch klar, bei mir ist die Ära AxeFx über FRFR Geschichte, vorbei, finito, gegessen. Das wird nix mehr :LOL:
 

Andy

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Wenn ich mich mal so zurück erinnere, wäre die optimale Lösung, eine FRFR mit einer Vielzahl an kleinen Lautsprechern. Also ein Lautsprecher-Array. Nicht nur an der Front, sondern auch an den Seiten und oben.
Jeder Lautsprecher wird dann mit einer einzelnen Endstufe angesteuert. Die Endstufe müsste sowohl über Verzögerungsmöglichkeiten als auch EQs verfügen.

Der Standard wird mit zig Mikrofonen oder aber auch mit einem Mikrofon an zig unterschiedlichen Positionen gemessen. Standard = die Referenz.

Dann wird die Position der Ohren des Gitarristen beim Spielen zur FRFR erfasst. Also Lokalisierung. Die Ansteuerung der Lautsprecher-Array erfolgt dann je nach Position unterschiedlich. So wie es bei der Aufnahme der Referenz aufgenommen wurde. Das Einmessen und dann auch die Wiedergabe und die Ansteuerung könnte man heutzutage dann mit einer KI machen.

Das ist zwar der absolute Overkill aber so würde es funktionieren. Ist so ähnlich wie ein Antennen-Array. Bis auf die Frequenzkorrektur. Die braucht man da eher nicht.

Vielleicht bekommt man es aber mit weniger Lautsprechern hin, wenn man die Ausgangsignale "teilweise" verzögert und wieder zusammenmischt und überlagert oder eben auch künstliche Signale hinzufügt. Letzeres wäre ein Forschungsthema. Mit einem 12 Zöller wird das aber eher nichts.

Alles andere ist eher eine Annäherung, die zwar auch ausreichen kann aber ggf. doch noch Wünsche offen lässt. Bei der vorgestellten Lösung bekommt man aber wahrscheinlich eine ganze Wand von 412ern gekauft.


Das heisst nicht, dass man mit einer einfachen Lösung nicht auf ein super Ergebnis kommen kann aber hier geht es ja um die IR einer Box als Gesamtkunstwerk.
 
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HumblyDumbly

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Der Ansatz ist ganz simpel für einen IR Produzenten. Vergleichsmessungen einer Gitarrenbox und deren Abstrahlverhalten, danach dementsprechend zu mikrofonieren und danach anzugleichen. Ein 100% Matching wird es nie geben, aber näher kommen würden wir der Sache auf jedenfall.....
 
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