• ---> Ein deutsches Sprachpaket (beta) ist installiert. Da dieses ein inoffizielles Sprachpaket (Fehlübersetzungen möglich!) ist, bleibt das englischsprachige als Standard voreingestellt. Wer die Sprache der Forensoftware umstellen will, kann dies ganz unten links auf der Seite tun. <---

Linux und Fractal Bot

aalrh

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#41
Do konn isch a widä bladd schraibö:)
 
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#42
Das Skript speichert dir eine udev-Regel nach /etc/udev/rules.d und die Firmware-Datei nach /usr/share/usb/FractalAudio/axefx2. ...
Mit Firmware ist aber nicht "Quantum" gemeint, sondern das, was bei Windows der USB-Treiber ist? Oder doch?
 

axifist

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#44
Mit Firmware ist aber nicht "Quantum" gemeint, sondern das, was bei Windows der USB-Treiber ist? Oder doch?
Zweiteres, also der USB-Treiber. Ist zwar glaub ich auch nicht 100%ig korrekt, weil der USB-Treiber ja von Linux-Kernel (also Linux, so heißt nämlich eigentlich nur der Kernel) bereitgestellt wird. Aber es ist halt so, dass das Axe FÜR SICH die Funktionen einer Soundkarte noch nicht bereitstellt, das geht erst, wenn diese kleine Datei da hochgeschoben wird.

Das läuft übrigens bei Grafik- und Netzwerkkarten ähnlich, die brauchen auch erst diesen "binary blob", damit sie funktionieren. Oder meine M-Audio Soundkarte, die braucht das auch, meine Edirol allerdings nicht. Ich hab keine Ahnung, warum manche Hersteller das so machen ...
 
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Alefanz

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#46
Ok Alefanz, die Erklärung sollte eigentlich einfach sein:

Wenn das Axe eingeschaltet ist, kann es noch nicht ohne Weiteres als Soundkarte funktionieren. Dazu muss erst eine Firmware auf das Teil hochgeladen werden. Das erledigt unter Linux diese udev-Regel, die mit dem Skript aus Frankreich installiert wird, unter Windows und OSX übernimmt das eben die mit dem Treiberpaket installierten Komponenten (wie das da genau läuft weiß ich nicht). Wenn du also unter Windows das Axe anschließt, schiebt Windows diese Firmware-Datei aufs Axe. Solange das Axe angeschalten bleibt, bleibt natürlich auch die Firmware drauf. Wenn du danach also Linux startest, muss die Firmware nicht mehr aufs Axe geladen werden, sie ist ja schon da. Daher kann Linux dann das Axe als Soundkarte verwenden.

Folgendes solltest du unter Linux mal ausprobieren und zwar so, dass das Axe vorher ausgeschaltet ist:
Code:
sudo udevadm monitor
# Axe einschalten, während es per USB angeschlossen ist
udevadm monitor zeigt eben an, was udev so macht.

Als Referenz mal meine Ausgabe
Code:
# udevadm monitor
monitor will print the received events for:
UDEV - the event which udev sends out after rule processing
KERNEL - the kernel uevent

KERNEL[6475.567527] add      /devices/pci0000:00/0000:00:12.2/usb4/4-3 (usb)
KERNEL[6475.573349] add      /devices/pci0000:00/0000:00:12.2/usb4/4-3/4-3:1.0 (usb)
KERNEL[6475.765072] remove   /devices/pci0000:00/0000:00:12.2/usb4/4-3/4-3:1.0 (usb)
KERNEL[6475.774178] remove   /devices/pci0000:00/0000:00:12.2/usb4/4-3 (usb)
UDEV  [6475.804075] add      /devices/pci0000:00/0000:00:12.2/usb4/4-3 (usb)
UDEV  [6475.820889] add      /devices/pci0000:00/0000:00:12.2/usb4/4-3/4-3:1.0 (usb)
UDEV  [6475.827316] remove   /devices/pci0000:00/0000:00:12.2/usb4/4-3/4-3:1.0 (usb)
UDEV  [6475.830621] remove   /devices/pci0000:00/0000:00:12.2/usb4/4-3 (usb)
KERNEL[6477.618084] add      /devices/pci0000:00/0000:00:12.2/usb4/4-3 (usb)
KERNEL[6477.620778] add      /devices/pci0000:00/0000:00:12.2/usb4/4-3/4-3:1.0 (usb)
KERNEL[6477.620916] add      /devices/pci0000:00/0000:00:12.2/usb4/4-3/4-3:1.1 (usb)
KERNEL[6477.621010] add      /devices/pci0000:00/0000:00:12.2/usb4/4-3/4-3:1.2 (usb)
KERNEL[6477.621112] add      /devices/pci0000:00/0000:00:12.2/usb4/4-3/4-3:1.3 (usb)
KERNEL[6477.621208] add      /devices/pci0000:00/0000:00:12.2/usb4/4-3/4-3:1.4 (usb)
UDEV  [6478.245176] add      /devices/pci0000:00/0000:00:12.2/usb4/4-3 (usb)
UDEV  [6478.281170] add      /devices/pci0000:00/0000:00:12.2/usb4/4-3/4-3:1.2 (usb)
UDEV  [6478.283983] add      /devices/pci0000:00/0000:00:12.2/usb4/4-3/4-3:1.1 (usb)
KERNEL[6478.440165] add      /module/snd_seq_device (module)
KERNEL[6478.445343] add      /bus/snd_seq (bus)
UDEV  [6478.445903] add      /module/snd_seq_device (module)
UDEV  [6478.447545] add      /bus/snd_seq (bus)
KERNEL[6478.461594] add      /module/snd_rawmidi (module)
UDEV  [6478.464749] add      /module/snd_rawmidi (module)
KERNEL[6478.477929] add      /module/snd_usbmidi_lib (module)
UDEV  [6478.481231] add      /module/snd_usbmidi_lib (module)
KERNEL[6478.525184] add      /module/snd_usb_audio (module)
UDEV  [6478.528384] add      /module/snd_usb_audio (module)
KERNEL[6478.532392] add      /devices/pci0000:00/0000:00:12.2/usb4/4-3/4-3:1.0/sound/card2 (sound)
KERNEL[6478.533016] add      /devices/pci0000:00/0000:00:12.2/usb4/4-3/4-3:1.0/sound/card2/controlC2 (sound)
KERNEL[6478.533400] add      /devices/pci0000:00/0000:00:12.2/usb4/4-3/4-3:1.0/sound/card2/pcmC2D0p (sound)
KERNEL[6478.533783] add      /devices/pci0000:00/0000:00:12.2/usb4/4-3/4-3:1.0/sound/card2/pcmC2D0c (sound)
KERNEL[6478.534362] add      /devices/pci0000:00/0000:00:12.2/usb4/4-3/4-3:1.0/sound/card2/midiC2D0 (sound)
KERNEL[6478.534777] add      /devices/pci0000:00/0000:00:12.2/usb4/4-3/4-3:1.0/sound/card2/midi2 (sound)
KERNEL[6478.535119] add      /devices/pci0000:00/0000:00:12.2/usb4/4-3/4-3:1.0/sound/card2/dmmidi2 (sound)
KERNEL[6478.535426] add      /devices/pci0000:00/0000:00:12.2/usb4/4-3/4-3:1.0/sound/card2/seq-midi-2-0 (snd_seq)
KERNEL[6478.535728] add      /bus/usb/drivers/snd-usb-audio (drivers)
UDEV  [6478.536590] add      /bus/usb/drivers/snd-usb-audio (drivers)
UDEV  [6478.537379] add      /devices/pci0000:00/0000:00:12.2/usb4/4-3/4-3:1.3 (usb)
UDEV  [6478.540385] add      /devices/pci0000:00/0000:00:12.2/usb4/4-3/4-3:1.4 (usb)
UDEV  [6478.540990] add      /devices/pci0000:00/0000:00:12.2/usb4/4-3/4-3:1.0 (usb)
UDEV  [6478.542796] add      /devices/pci0000:00/0000:00:12.2/usb4/4-3/4-3:1.0/sound/card2 (sound)
UDEV  [6478.549351] add      /devices/pci0000:00/0000:00:12.2/usb4/4-3/4-3:1.0/sound/card2/pcmC2D0c (sound)
UDEV  [6478.551644] add      /devices/pci0000:00/0000:00:12.2/usb4/4-3/4-3:1.0/sound/card2/dmmidi2 (sound)
UDEV  [6478.560833] add      /devices/pci0000:00/0000:00:12.2/usb4/4-3/4-3:1.0/sound/card2/midi2 (sound)
KERNEL[6478.563675] change   /devices/pci0000:00/0000:00:12.2/usb4/4-3/4-3:1.0/sound/card2 (sound)
UDEV  [6478.567351] add      /devices/pci0000:00/0000:00:12.2/usb4/4-3/4-3:1.0/sound/card2/seq-midi-2-0 (snd_seq)
UDEV  [6478.574826] add      /devices/pci0000:00/0000:00:12.2/usb4/4-3/4-3:1.0/sound/card2/pcmC2D0p (sound)
UDEV  [6478.587286] add      /devices/pci0000:00/0000:00:12.2/usb4/4-3/4-3:1.0/sound/card2/midiC2D0 (sound)
UDEV  [6478.642456] add      /devices/pci0000:00/0000:00:12.2/usb4/4-3/4-3:1.0/sound/card2/controlC2 (sound)
UDEV  [6478.642597] change   /devices/pci0000:00/0000:00:12.2/usb4/4-3/4-3:1.0/sound/card2 (sound)
Wie selbst Laien sehen können (*hust*) wird zunächst das Gerät erkannt (die Zeilen mit (usb) am Ende), dann die entsprechenden Treiber (module) geladen und dann das Axe als Soundkarte "registriert" (sound). So oder so ähnlich sollte das aussehen. Der erste Teil mit (usb) sollte auch ohne das französische Skript gehen, aber falls die udev-Regel nicht richtig installiert ist, weiß udev eben nicht, was es mit diesem Gerät anfangen soll. Dann werden keine Treiber geladen und damit das Axe auch nicht als Soundkarte registriert.

Verständlich erklärt? :)
Super erklärt axefist :hail::hail::hail:

Hatte Freitag auf Samstag Nacht nochmals die Axe-Firmware aktualisiert und das französische script nochmals ausgeführt. Seither funktioniert es :angel:
War jetzt aber zwei Tage weg und wollte nicht nochmals ohne ausgiebigere Prüfung voreilige positive oder negative Nachrichten verbreiten. So ich deine Erklärung verstanden habe, lag es wohl am Script und nicht an der Firmware des Axe.
Axe-Edit funktioniert soweit (fast) wie unter Windows. Der einzige Unterschied der mir noch auffiel: Das Axe muss vor dem Start von Axe-Edit an sein (nicht bei Linux selbst). Späteres Einschalten oder zeitweiliges Ausschalten des Axe erkennt Axe-Edit unter Linux nicht und quittiert das Programm bei Betätigung wieder mit dem Prä-Quantum-Firmware-Fehler bzw. mit einem Timeout-Fehler. Dann muss ich Axe-Edit schließen und wieder öffnen, aber damit kann ich sehr gut leben! Unter Windows gibt es bekanntlich bei manchen (auch bei mir) sporadisch Verbindungsfehler, bei denen ich das Axe oder den Windows-PC neu starten muss, das ist schlimmer ...

Nochmals vielen Dank an alle mit Tipps und Lösungsvorschlägen :applause:
 
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axifist

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#47
Wunderbar, dann passt es ja :)

Übrigens, dieses Skript, mit dem man einige Funktionen von FractalBot sehr bequem und schnell unter Linux erledigen kann, funktioniert soweit mal auch bei mir. Ich muss noch testen, ob es auch fehlerfrei arbeitet, aber letztlich schluckt es ja auch nur, was das Axe halt ausspuckt.

Wer weiß, vielleicht kriegt es der Kerle ja hin, alle Features des FractalBot nachzubauen, also zB, dass man ne IR auf nen bestimmten Platz schieben kann usw. Ich pushe ihn mal noch ein bisschen ;) Leider kann ich ihm beim Coden dabei nicht helfen, bin da einfach nicht gut drin... Aber bissl kann ich es immerhin ;)
 

Alefanz

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#48
Ich aktualisiere hier einmal, weil sich etliches verändert hat und ich ein paar Stunden Zeit zum Testen hatte.

Teil 1:

Gründe für eine Aktualisierung der oben beschriebenen Anleitungen und Tipps:
- Die neuen LTS-Versionen (Long Term Support) der *Ubuntu-Linuxe (2018-04)
- Neue Anordnung der Dateien auf axefx.fr seit Februar und dort jetzt ein Ordner mit Leerzeichen
- Neuere Version des Installationsscripts auf axefx.fr
- Teilweise andere Parameter bei der Installation
- Wegfall etlicher Hürden bei der Installation, beim Update und beim Betrieb
- Eine neue Hürde beim halbautomatischen Update von Fractal-Bot

Versuchsaufbau und Versuchsziele:
- Älterer 64bit-AMD-Rechner
- Ubuntu, Kubuntu und Lubuntu (LTS 2018-04) mit der freien Windows-Emulation Wine (stable)
- Einfache Installation auch für Anfänger
- Treiberinstallation für ein AxeFxII (Vers. I) beim jeweiligen Linux
- Installation älterer Versionen (axefx.fr) und halbautomatisches Update auf aktuelle Versionen von Axe-Edit-(win) und Fractal-Bot (Funktionstest halbautomatisches Update) beim jeweiligen Linux
- Einspielen je einer neuen Firmware mit Fractal-Bot auf ein AxeFxII
- Allgemeine Arbeiten mit Axe-Edit auf einem AxeFxII

Ergebnis:
- Entgegen früheren Erkenntnissen (siehe oben) und meinen eigenen bisherigen Erfahrungen funktioniert die (Erst-)Installation jetzt bei allen Versuchskandidaten ohne Probleme und größere Klimmzüge, auch bei Lubuntu.
- Axe-Edit und Fractal-Bot funktionierten beim Test ohne einen auftretenden Fehler auf allen drei Linuxen.
- Das halbautomatische Update von Axe-Edit funktioniert wie bei Windows auch ohne weitere Maßnahmen bei allen Kandidaten (Achtung Ordnerauswahl beachten, siehe unten)
- Ein halbautomatisches Update von Fractal-Bot funktioniert bei allen drei Linuxen nicht (mehr). Der Vorgang bricht beim Speichern der neuen Version auf dem eigenen Rechner ab, auch bei der Ausführung mit root-Rechten. Ein manuelles Update über eine bestehende Version ist mit der unten beschriebenen Methode aber ohne Probleme bei allen drei Kandidaten möglich.

(Hat hier vielleicht jemand eine Lösung?)
 
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Alefanz

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#49
Teil 2:

Die hier dargestellte Vorgehensweise ist so gewählt, dass auch ein Anfänger damit klar kommen sollte und keine allgemeine Startmöglichkeit für Windows-Programme eingestellt wird. Wer mehr Windowsprogramme unter Linux verwenden möchte, sollte sich näher mit wine oder Alternativen auseinandersetzten.

Einstellungen bei der Installation aller drei Linuxe im Test:
- Minimalsystem
- Während der Installation updaten
- Treiber und Programme von Dritten installieren

Zusätzlich hatte ich zur Dokumentationmöglichkeit jeweils libreoffice installiert, sonst das jeweilige Originalsystem ohne weitere Veränderungen belassen.


Zur Installation des Windows-Emulators Wine und dem zur Treiberinstallation nötigen fxload folgendes in die „Konsole“ (Kubuntu) bzw. ins "Terminal" (Ubuntu, Lubuntu) eingeben:

sudo apt install wine-stable fxload

Bei Nachfrage eigenes Passwort eingeben und mit "Enter" bestätigen sowie dann vorgeschlagene Pakete mit " j " bestätigen und durch drücken von "Enter" installieren


Folgenden Block an Befehlen für das Herunterladen, Entpacken und Installieren des Treibers hier komplett kopieren und in die "Konsole" (Kubuntu) bzw. in das "Terminal" (Ubuntu, Lubuntu) einfügen (jeweils rechte Maustaste):

cd /tmp
wget http://axefx.fr/AxeFXArchive/AxeFX\ II/Drivers/Axe-Fx_II_USB_Driver_Setup_Linux_106.zip
unzip Axe-Fx_II_USB_Driver_Setup_Linux_106.zip
cd Axe-Fx_II_USB_Driver_Setup
sudo ./axefx2setup.sh


- Warten bis der Befehlsstapel bis zur letzten Zeile abgearbeitet ist (die letzte Zeile wird dann angezeigt)
- "Enter" drücken (Script ausführen, Befehl letzte Zeile)
- Falls nicht schon in in anderem Zusammenhang (oben) passiert, wird das eigene Passwort abgefragt, eintippen und "Enter"
- "Enter" drücken (bzw. irgendeine Taste)
- "q " drücken (Lizenztext beenden)
- "y" drücken (Installation zustimmen)
- "Enter" drücken (Beendung der Installation quittieren)

Der letzte Satz in der Konsole bzw. im Terminal bestätigt die erfolgreiche Installation (Installation finished. Press any key...). Wenn das nicht erscheint, ging die Installation schief (ist bei diesem Test aber nicht vorgekommen)


Aktuelles Axe-Edit(-win) und/oder Fractal-Bot von www.fractalaudio.com herunterladen, wo nötig entpacken.
Achtung: Die .exe-Dateien in keinen Ordnern ablegen, die Leerzeichen im Namen enthalten, sonst funktioniert der nächste Schritt nicht! Auch darüber liegende Ordner dürfen keine Leerzeichen enthalten.

Heruntergeladene .exe-Installationsdateien der Windows-Programme für AxeFxII installieren (dabei wird beim ersten Mal zusätzlich wine konfiguriert, was etwas dauert):
"Konsole" bzw. "Terminal" öffnen, folgendes eintippen:

wine (und ein Leerzeichen)

Dann:

Für Ubuntu: die .exe-Datei vom Dateimanager ins Terminalfenster ziehen und fallen lassen, in dieses Fenster klicken und mit "Enter" Installation auslösen.

Für Lubuntu: Im Dateimanager rechte Maustaste auf .exe-Datei: "Dateipfad kopieren" auswählen, im Terminal mit rechter Maustaste "Einfügen" wählen, in das Fenster klicken und "Enter" drücken

Für Kubuntu: die .exe-Datei vom Dateimanager in die Konsole ziehen und fallen lassen, „Speicherort einfügen“ im aufgehenden Menü wählen, in das Konsolenfenster klicken, "Enter" drücken


Installationsprozess wie bei Windows. Derart auch manuelle Updates über ältere Versionen möglich.


Kleine Stolperstellen, eventuell große Verwirrung:

Installationsprozess Windows-Programme:
Achtung: Manchmal versteckt sich beim Installationsprozess ein (Windows-)Fenster für eine notwendige Bestätigung hinter dem aktuell sichtbaren (Windows-)Fenster. Wenn es nicht mehr weitergeht, einfach einmal aktuelles Fenster zur Seite schieben und nachsehen!

Start-Buttons auf dem Desktop:
Die Startbuttons auf dem jeweiligen Desktop und in der Anwendungs-Übersicht von Ubuntu sind direkt nach der (Erst-)Installation nicht oder nicht komplett sichtbar. Nach einem Neustart ist alles mit den bekannten Symbolen der Windowsprogramme sicht- und nutzbar.
Bei Ubuntu müssen die Startbuttons bei der ersten Anwendung zusätzlich noch per Auswahl freigegeben werden.

Halbautomatische Updates bei neueren Versionen von AxeEdit:
Achtung: Zum Herunterladen des ersten Updates wird das Verzeichnis /home vorgeschlagen. Dafür existieren in der Regel aber keine Schreibrechte. Deshalb in /home weiterklicken zum eigenen User-Ordner und dort entweder Download oder Desktop (bzw. Schreibtisch) zum Herunterladen anwählen.


Und zum Schluss:
CabLab-lite funktioniert auch analog zum oben geschilderten Prozedere. Habe ich aber nur unter Kubuntu getestet (Achtung: Schreibrechte in den Ordnern der zu wandelnden Dateien beachten).


Viel Spaß und Erfolg

Alefanz

Edit: Das unten beschriebene Problem ist behoben. Also vorgehen wie in diesem Text angegeben. Dank an axifist!
 
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Alefanz

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#50
Uuups, der Ordner mit dem Leerzeichen bei AxeFx.fr macht auch hier bei der automatischen Umwandlung in einen Link Probleme. Der Link funktioniert zwar, aber nach dem Kopieren in die Konsole funktioniert der Befehl nicht mehr.
Ich fürchte, Ihr müsst nochmals um ein paar Ecken ...

1. Den Block an Befehlen oben kopieren und unformatiert (!) in einem Textprogramm einfügen (z.B. LibreOffice Writer)
2. aus ../AxeFX II/.. im Textprogramm ../AxeFX%20II/.. machen
3. Den Block aus dem Textprogramm erneut kopieren und in die Konsole bzw. ins Terminal einfügen

Viel Erfolg

Edit: Nicht mehr notwendig. Dank Axifist konnte eine andere Lösung gefunden werden.
 
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mrgodin

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#51
Uuups, der Ordner mit dem Leerzeichen bei AxeFx.fr macht auch hier bei der automatischen Umwandlung in einen Link Probleme. Der Link funktioniert zwar, aber nach dem Kopieren in die Konsole funktioniert der Befehl nicht mehr.
Ich fürchte, Ihr müsst nochmals um ein paar Ecken ...

1. Den Block an Befehlen oben kopieren und unformatiert (!) in einem Textprogramm einfügen (z.B. LibreOffice Writer)
2. aus ../AxeFX II/.. im Textprogramm ../AxeFX%20II/.. machen
3. Den Block aus dem Textprogramm erneut kopieren und in die Konsole bzw. ins Terminal einfügen

Viel Erfolg
Nutze selbst zwar Mac und kein Linux, aber danke für Deinen fleissigen Einsatz !!! ;-)
Da wird der ein oder andere Linux-User mit Sicherheit dankbar sein.
 

Spooky Steve

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#52
Ich habe mich damals ja eine halbe Ewigkeit mit der Installation beschäftigt... Am Ende ging es genau so, wie du es beschrieben hast (ja, in die Stolperfallen bin ich auch brav getappt, was mich die andere Hälfte der Ewigkeit gekostet hat...).
Aber es läuft immer noch stabil!
AxeFX updates mache ich über AxeEdit: das funktioniert einwandfrei, ebenso wie AxeEdit updates. Über FractalBot bekomme ich immer eine Fehlermeldung, aber egal. Hauptsache es klappt irgendwie.
 

axifist

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#53
Uuups, der Ordner mit dem Leerzeichen bei AxeFx.fr macht auch hier bei der automatischen Umwandlung in einen Link Probleme.
Bei html IMMER %20 für Leerzeichen nutzen! Browser heutzutage sind zwar "schlau" genug, die Umwandlung automatisch zu tätigen, aber für die Kommandozeile hat ein Leerzeichen eben eine Bedeutung, daher muss das rein ODER statt ../AxeFX II/.. einfach ../AxeFX\ II/.. nehmen. Der dem Leerzeichen hier vorangestellte Backslash \ weist das Terminal an, dass das kommende Zeichen explizit gemeint ist.
 

Alefanz

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#54
Bei html IMMER %20 für Leerzeichen nutzen! Browser heutzutage sind zwar "schlau" genug, die Umwandlung automatisch zu tätigen, aber für die Kommandozeile hat ein Leerzeichen eben eine Bedeutung, daher muss das rein ODER statt ../AxeFX II/.. einfach ../AxeFX\ II/.. nehmen. Der dem Leerzeichen hier vorangestellte Backslash \ weist das Terminal an, dass das kommende Zeichen explizit gemeint ist.
Hallo Axifist,
das Problem war nicht, dass ich kein %20 benutzt hätte, sondern dass dies von der Forensoftware beim Hochladen des Textes automatisch in ein Leerzeichen umgesetzt wird und ein http-Link erzeugt wird, der sogar funktionierte ... Aber was will ein Anfänger mit der heruntergeladenen Datei in seinem Downloadordner anfangen ...
Mit deinem Backslash-Tipp habe ich es nochmals probiert. Das Ergebnis oben ist zwar nach der Umwandlung durch die Forensoftware nicht schön und der http-Link funktioniert nicht mehr ... , dafür aber das Kopieren und Ausführen in der Konsole, was ja auch hinsichtlich Anfängern Sinn und Zweck der Übung war.

Vielen Dank nochmals
Alefanz
 
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Alefanz

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#55
Ich habe mich damals ja eine halbe Ewigkeit mit der Installation beschäftigt... Am Ende ging es genau so, wie du es beschrieben hast (ja, in die Stolperfallen bin ich auch brav getappt, was mich die andere Hälfte der Ewigkeit gekostet hat...).
Aber es läuft immer noch stabil!
AxeFX updates mache ich über AxeEdit: das funktioniert einwandfrei, ebenso wie AxeEdit updates. Über FractalBot bekomme ich immer eine Fehlermeldung, aber egal. Hauptsache es klappt irgendwie.

Hallo Spooky Steve,

Das macht mich jetzt neugierig. Hat die Installation von Treiber und Axe-Programmen bei Dir das/die Upgrade(s) auf neuere Lubuntu-Versionen überstanden oder verwendest Du noch die Lubuntu-Version wie 2015?
 

Alefanz

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#57
OK, interessant. Muss ich auch 'mal ausprobieren. Bis jetzt hatte ich aus verschiedenen Gründen immer ein neues (LTS-)System aufgesetzt.
 

Spooky Steve

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#58
Ich habe AxeEdit und FractalBot auf 2 Rechnern installiert: einmal ist Lubuntu LTS und beim anderen Lubuntu STS drauf: auf beiden Rechnern stabil und Update-Resistent - zumindest bis jetzt...
 

axifist

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#59
Ich benutze übrigens statt FractalBot immer dieses Skript. Funktioniert hervorragend! Kann man im Dateimanager so einstellen, dass das bei syx-Dateien automatisch gestartet wird. FractalBot hab ich überhaupt nicht installiert!
Da aber vorher eine Firmware-Datei auf das Axe muss, sollte vorher das eingerichtet werden.
 

Spooky Steve

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#60
Hallo liebe Linux-Gemeinde,
nun habe ich doch nach dem update von Lubutu auf 18.04 einen Fehler: AxeEdit startet zwar noch, aber es erscheint im Terminal folgende Fehlermeldung:
WINEDLLOVERRIDES=dwrite=d wine ~/.wine/drive_c/Program\ Files\ \(x86\)/Fractal\ Audio/Axe-Edit/Axe-Edit.exe
ALSA lib conf.c:3523:(snd_config_hooks_call) Cannot open shared library libasound_module_conf_pulse.so
ALSA lib seq.c:935:(snd_seq_open_noupdate) Unknown SEQ default
0009:err:winediag:MIDIMAP_drvOpen No software synthesizer midi port found, Midi sound output probably won't work.
^C0032:err:ntdll:RtlpWaitForCriticalSection section 0x110060 "heap.c: main process heap section" wait timed out in thread 0032, blocked by 0009, retrying (60 sec)

Den AxeFX2-Treiber habe ich versucht, nochmal zu installieren: da kam die Meldung "ist bereits installiert".

Wenn ich AxeEdit nochmal installieren möchte, bekomme ich unter Wine folgende Fehlermeldung:

1534322302775.png
Habt ihr eine Ahnung, wie ich das behoben bekomme?
 
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