Molton-Mitbringliste

Andy

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I
* Für mich bedeutet das nicht, immer nur den bestmöglichen Ausgang einer Geschichte zu erwarten. Man darf ruhig Realist sein, und sogar auch mal auf das Worst Case-Szenario vorbereitet sein. Was ich hier meine, wenn ich mich als unerschütterlichen Optimisten bezeichne, ist der Wunsch, mit jeglicher Situation auf die bestmögliche Art umzugehen.
Da bin ich jetzt als Pessimist in gewisser Weise im Vorteil. Wobei ich mich eher als Realist sehe, kommt immer nur falsch rüber. Bislang haben meine Prognosen den Mist betreffend leider alle zugetroffen. Hab damit Anfang Februar angefangen... Bislang hat mich nichts überrascht. Ausser die zu laschen Massnahmen
 

Felix

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Ich lege euch allen die Lektüre dieses Artikels ans Herz: Darum ist die Corona-Pandemie nicht in wenigen Wochen vorbei.
Herzlichen Dank. Ich hatte mich die ganze Zeit schon gefragt, was denn passieren soll, wenn wir die Curve monatelang geflattet haben und dann trotzdem der größte Bevölkerungsanteil noch nicht immun ist.

Neben etwaigen Deppen, die verantwortungslos handeln, bereiten mir andere Deppen mehr Sorgen: Die Leute, die gerade Entscheidungen treffen, sind Nasen aus der gleichen Riege wie Scheuer, Schäuble und Spahn. Da finde ich die Bekräftigungen des Vertrauens aus der Bevölkerung, die Regierung mache das jetzt genau richtig, äußerst befremdlich.
 

Felix

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Da bin ich jetzt als Pessimist [...] Bislang hat mich nichts überrascht. Ausser die zu laschen Massnahmen
Siehst du, so können die Definitionen auseinandergehen: Ich bin Optimist.* Und auch mich haben die laschen und verspäteten Maßnahmen überrascht.

* alledings wie Friedlieb eher im Sinne des Stoizismus.
 

Hanne

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Und dabei habe ich doch schon die Flugtickets für‘s AxeFest in der Tasche!

Ich bin da noch pessimistischer ... Mein Tipp: Gig zum Herrentag wird ausfallen. Und meine Tickets für Pearl Jam und Foo Fighters werden auch nicht zum bis jetzt noch offiziellen Termin einzulösen sein!


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matze

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Hatte mich schon gefreut dich in Berlin bei Pearl jam zu treffen Hanne. Schade.
 

funkstation777

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Chaos Inside ist für die "Headbangers Night" in Konken für den 31.10.2020 gebucht. Somit hat die verdammte Covid19-Scheisse da gefälligst vorbei zu sein, verdammt nochmal!!!

;-) Ach..es ist, wie es ist, man kann's ja eh nicht ändern. Und weder ist wer von uns schuld dran, noch gilt er als Spielverderber, wenn er realistisch bleibt. Hauptsache, wir stehen das irgendwie durch und gehen alle gestärkt aus der Erfahrung hervor!

Ich wünsch euch ein schönes Wochenende!
 

Andy

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Ich befürchte, dass wir da eher dezimiert und ziemlich Pleite aus der Sache raus gehen. Aber ich lasse mich mal überraschen
 

HumblyDumbly

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Ich befürchte, dass wir da eher dezimiert und ziemlich Pleite aus der Sache raus gehen. Aber ich lasse mich mal überraschen
Pleite bin ich eh bald.....aber was soll‘s . Ich kämpfe bis zum Schluss! 🏋️‍♂️
 

belphegor

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...
Neben etwaigen Deppen, die verantwortungslos handeln, bereiten mir andere Deppen mehr Sorgen: Die Leute, die gerade Entscheidungen treffen, sind Nasen aus der gleichen Riege wie Scheuer, Schäuble und Spahn. Da finde ich die Bekräftigungen des Vertrauens aus der Bevölkerung, die Regierung mache das jetzt genau richtig, äußerst befremdlich.
Für den zweiten Absatz müsstest Du konsequenterweise vom Forenbetreiber eine Ermahnung bekommen ;-)
Siehe #43

Ansonsten gibt es derzeit natürlich auch noch eine etwas andere Sicht darauf.
Abseits aller, in vielen, leider zuvielen, Fällen berechtigter Kritik an unseren Politikern und ihrem Handeln,
sollte man sich immer wieder vor Augen führen, dass das kein nine to five Durchschnittsjob ist.

Dazu muss man einfach mal genau verfolgen, wie sich bei einigen Politikern das Äussere Erscheinungsbild
im Laufe einer relativ überschaubaren Zeit verändert.
Heiko Maas ist hier eines von mehreren guten Beispielen.
Für die Zeit, die er im Amt ist, sieht der Mann zeitweise ganz schön alt aus.
Und ganz schön grau.

Zweitens kann es zur Kalibrierung der eigenen Perspektive beitragen, sich vorzustellen, selbst genau jetzt
ein politischer Entscheidungsträger in Berlin zu sein.
Oder auch hier in NRW zBsp..
Dann sieht die Sache schon gänzlich anders aus.
Da hilft dann kein kommentieren von der heimischen Couch mehr, sondern da trägt das eigene Verhalten
direkt und unmittelbar dazu bei, welche Prozesse in diesem Land in nächster Zeit ablaufen und welche
Konsequenzen sie u.a. für unser Zusammenleben & die Ökonomie haben.
Von den gesundheitlichen Aspekten ganz zu schweigen.

Um nur mal ein kleines Beispiel herauszugreifen.
Die aktuell praktizierte Strategie der kleinen Schritte was Entscheidungen betrifft, ist psychologisch,
und damit meine ich sozial-psychologisch, durchaus hilfreich und zielführend.
Das menschliche Individuum verarbeitet Veränderungen, die in kleinen Schritten erfolgen, völlig anders,
als abrupte, umfangreiche Veränderungen.
Erstere werden über die Zeit als viel schwächer, zT. kaum, wahr genommen.
Letztere erzeugen einen deutlich höheren Stress- und Angstpegel.

Jeder kennt wahrscheinlich das Beispiel mit dem Frosch im Topf Wasser, das nur langsam erhitzt wird.
Der Frosch bemerkt erst dann, dass es besser gewesen wäre, frühzeitig herauszuspringen, wenn es
zu spät resp. das Wasser zu heiss ist.

Es geht also im Moment nicht nur darum, konsequent im medizinischen Sinne zu handeln;
da ist auch nach meiner Ansicht am Anfang Zeit unnötig verschleppt worden;
sondern es geht auch darum, eine Gesellschaft zugleich sozial möglichst stabil zu halten.
Und da ist keine medizinische, sondern massenpsychologische Kompetenz gefragt.

Wir nähern uns mittlerweile der nächsten Eskalationsstufe.
Gestern oder vorgestern wurde erstmalig eine Kolonne von Militärfahrzeugen in Italien gezeigt,
welche die Toten abtransportiert haben.
Die dosierte Verbreitung solcher Bilder ist aktuell wichtig, damit auch all die Leute, die in den letzten
Tagen noch der Ansicht waren, dass ein wenig Zeitvertreib mit einigen guten Freunden an der Natur,
oder der Innenstadt in der derzeitigen Situation hilfreich und zielführend ist, begreifen, dass sie ziemlich
sicher falsch mit dieser Einschätzung liegen.

Die meisten von denen haben nun vielleicht begriffen (durch Anschauen), dass möglicherweise,
genau wissen wir es ja zum Glück nicht, in nächster Zeit häufiger große Mengen von Toten über Deutschlands
Straßen auf diese Art und Weise transportiert werden, und dass die eigenen Eltern oder Großeltern vielleicht
in einem dieser Konvois ihre letzte Reise antreten...
Zu wünschen wäre es.

Und noch etwas gehört zur politischen Wahrheit;
Warum sollen Politiker mehr wissen und perfekte Lösungen für etwas haben, was selbst hochqualifizierte
Fachleute derzeit vor massive Probleme stellt?
Wenn ich die Kommentare in Onlineforen dazu lese, dass manche Mediziner und Virologen sich ja untereinander
nicht mal immer einig sind, wie die Situation zu bewerten ist und welche Lösungsansätze die vielversprechendsten
sein könnten, wird mir immer wieder bewusst, wie wenig Wissen die meisten Bürger über solche Prozesse
besitzen.
Es ist in der Medizin und den Naturwissenschaften völlig normal, unterschiedliche Ansätze für die Lösung
von Aufgaben- und Problemstellungen zu verfolgen.
Ebenso verhält es sich mit der Bewertung und Einordnung von Sachverhalten.

Abschließend, um Deinem Statement etwas entgegenzusetzen.
Ich bin mit vielem in Deutschland und Europa nicht einverstanden.
Allerdings habe ich, wenn ich die Gesamtlage auf diesem Globus und in Europa betrachte und analysiere,
durchaus eine gesunde Portion Vertrauen in unsere deutsches Politiksystem.
Und derzeit danke ich (als agnostischer Atheist) dem "Lieben Gott", dass er mich hat in Deutschland
aufwachsen und leben lassen!
Unsere stabile Wirtschaftslage hier, das vergleichsweise sehr gute Finanzpolster, die guten Mediziner
und anderen Fachleute, dies und noch einiges andere macht genau jetzt den Unterschied zu vielen Ländern
allein hier in der EU aus.
Great Britain ist mit seinem NHS am Ar... .
Italien erlebt gerade den medizinischen SuperGau.
Baden-Württemberg nimmt Frankreich Corona-Patienten ab, die ohne Beatmung in Kürze wohl sterben würden.
Ad inf ....

Unter diesen Bedingungen über Deutschland und seine Politik zu schimpfen ist schon etwas absurd,
findest Du nicht auch?
Und vielleicht noch ergänzend;
Ein nicht unerheblicher Teil von Handlungsverantwortung liegt derzeit nicht bei Politikern, sondern bei den Bürgern!

So könnte man die Geschichte auch mal betrachten...
 

Felix

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Für den Faux-pas entschuldige ich mich. Das war keine Absicht.

Was den (jeweils immerhin selbstgewählten) Job des Politikers angeht, ist mir dessen Anspruch und Energieaufwand absolut klar. Darum geht es mir gar nicht. Sondern vielmehr um die in meinen Augen beinahe schizophrene Aufnahme in der Bevölkerung. Heute bezeichnet Michel sie als totale Nieten, Lügner und Betrüger und morgen traut er den gleichen Menschen volle Kompetenz in unvorhersehbaren Katastrophen zu.

Darauf wollte ich in meinem vorangegangen Beitrag hinaus. Offenbar habe ich wieder nicht die richtigen Worte gefunden.
 

belphegor

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Für den Faux-pas entschuldige ich mich. Das war keine Absicht.

Was den (jeweils immerhin selbstgewählten) Job des Politikers angeht, ist mir dessen Anspruch und Energieaufwand absolut klar. Darum geht es mir gar nicht. Sondern vielmehr um die in meinen Augen beinahe schizophrene Aufnahme in der Bevölkerung. Heute bezeichnet Michel sie als totale Nieten, Lügner und Betrüger und morgen traut er den gleichen Menschen volle Kompetenz in unvorhersehbaren Katastrophen zu.

Darauf wollte ich in meinem vorangegangen Beitrag hinaus. Offenbar habe ich wieder nicht die richtigen Worte gefunden.
;-)
Zitat:
"Offenbar habe ich wieder nicht die richtigen Worte gefunden."

Doch, keine Sorge, Deine Worte vernahm ich wohl und verstand sie auch.
Und das Wort "wieder" ist auch unzutreffend.
Zumindest nach meinem Empfinden formulierst Du immer in einer verständlichen Form.
Dass mal etwas verloren geht, was "zwischen den Zeilen" gemeint war, ist ja nichts Ungewöhnliches und
lediglich der Tatsache geschuldet, dass wir hier nur auf einem "Kanal" kommunizieren.

Das mit dem faux pas war i.ü. nicht soo ernst gemeint ;-)
Ausserdem wäre ich ja auch nicht der richtige Adressat.

Was die vermeintliche Schizophrenie betrifft, spiegelt sich darin ja genaugenommen nur die unbewusste Akzeptanz
des Umstands, dass es bei einem Tätigen in einer (Berufs)Disziplin nicht nur richtiges oder nur falsches Handeln gibt.
D.h., vielen Menschen ist diese Widersprüchlichkeit zumeist ja garnicht bewusst.

Hinzu kommt die Wirkung der aktuellen Situation auf die Psyche vieler Menschen.
Momentan ist die Strategie unseres Politiksystems zugleich auch für viele der einzige Lichtschein am Horizont der Erkenntnis,
dass es derzeit KEINE Lösung für das Problem gibt.

Zitat:
"Heute bezeichnet Michel sie als totale Nieten, Lügner und Betrüger und morgen traut er den gleichen Menschen volle Kompetenz in unvorhersehbaren Katastrophen zu."

Ich glaube auch nicht, dass "Michel" die richtige Bezeichnung ist.
Michel = identische Kohorte des typischen Deutschen (so es ihn in der Realität gibt)

Erstens wäre zu evaluieren, welche reale Schnittmenge zwischen den Vertretern der einen und der anderen Zuordnung besteht.
Daraus würde sich der Korrelationskoeffizient (schreckliches Wort, ich weiss) ergeben, der darüber entscheidet,
ob der Michel in beiden Fällen der selbe ist ;-)

Zweitens ist das Wertungsverhalten von Menschen sehr häufig situativ abhängig und zudem oft irrational.
Leider verläuft dieses Wertungsverhalten auch nicht innerhalb eindeutig korrelierender Wertmaßstäbe/Werteskalen.
Und der Umgang mit Dingen wie Aussagenlogik und korrektes logisches Schließen ist in der Bevölkerung im Alltag
in der Mehrheit der Anwendungsfälle ebenfalls fehlerhaft.
Das sage ich ohne jegliche Wertung, denn dafür gibt es einige plausible Ursachen, die oft nicht im unmittelbaren
Einflussbereich der Individuen liegen.
Insgesamt lebt unsere Gesellschaft mit diesem Umstand aber auch recht komplikationsfrei.

Den Beleg für das, was ich hier schreibe würde man übrigens unverzüglich vor Augen geführt bekommen,
wenn man unsere Unterhaltung hier auf Facebook im öffentlichen Rahmen führen würde.
Unter diesem Gesichtspunkt ziehe ich es auch vor, solche Unterhaltungen lieber hier im kleineren Rahmen
und mit einer Anzahl von Leuten zu führen, die sich gegenseitig bereits kennen.
 

Andy

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Hatten wir dazu nicht einen eigenen Thread?
 

Felix

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Hatten wir dazu nicht einen eigenen Thread?
Nicht einmal das, auch dort wollten wir uns beschränken. Das finde ich in Ordnung. Zwar sehe selbst ich als ausgesprochen introvertierter Mensch durchaus die Notwendigkeit, eine Veränderung dieses Umfangs durch wenigstens das eine oder andere Gespräch zu verarbeiten.

Aber ich bemühe mich, künftig kein Wort mehr über das Thema in diesem Forum zu verlieren. Bis auf etwaige Hamster-und-Toilettenpapierscherze.
 

belphegor

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Hatten wir dazu nicht einen eigenen Thread?
Korrekt.
Aber es ist doch auch menschlich nachvollziehbar, dass sich speziell jetzt das Bedürfnis nach
Austausch immer mal wieder Bahn bricht, oder ;-)
Wir haben, so meine Erfahrung von 6 Jahren, in sehr vielen Threads immer mal wieder
Passagen gehabt, wo mal ein paar Postings lang ein ähnliches oder sogar anderes Thema
angerissen wurde.
Ich kann gut damit leben.
Perfektionismus ist etwas für Maschinen 🙂🙃
 
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