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Neue IR's von cabIR.eu

musikus70

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#61
Ich benutze sie inzwischen nicht mehr da ich finde, dass zuviel Sound "geklaut wird.
Stattdessen nehme ich problematische Frequenzen, z.B. 2,6 kHz, mit einem EQ am Ende der Signalkette raus
 

Andy

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#62
Die Low und High Cuts haben aber eher den Sinn, die Gitarre in ein Frequenzband zu "pressen" oder positiv formuliert einzupassen. D.h. so einstellen, dass man anderen Instrumenten nicht den Platz im Mix wegnimmt. Beim Low Cut in Richtung Bass und vielleicht auch Bassdrum. Das Herausnehmen einzelner Frequenzen ist ja auch nicht Aufgabe der High und Low Cuts.
 

musikus70

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#63
Die Low und High Cuts haben aber eher den Sinn, die Gitarre in ein Frequenzband zu "pressen" oder positiv formuliert einzupassen. D.h. so einstellen, dass man anderen Instrumenten nicht den Platz im Mix wegnimmt. Beim Low Cut in Richtung Bass und vielleicht auch Bassdrum. Das Herausnehmen einzelner Frequenzen ist ja auch nicht Aufgabe der High und Low Cuts.
Ja, eben. Deshalb wundert es mich, dass (fast) jeder sie benutzt um den Gitarren-Sound zu "verbessern"
 

Andy

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#64
Lass ihn mal weg und nimmt mit Cubase oder Vergleichbarem etwas auf. Dann Drums und Bass dazu und mach dann in dem Programm bei der Gitarre den Low und High Cut aktiv. Irgendwo bei 80 Hz und bei ... 10 kHz. Dann wirst du, abhängig vom Rest, feststellen, dass mit Low und High Cut der Gesamtmix aufgeräumter klingt als ohne. Teilweise klingt die Gitarre im Mix damit sogar fetter als ohne. Ich bin aber auch keine Experte. Nur ein paar Erfahrungswerte.
 

Andy

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#65
Es gibt ja auch keine Regel ohne Ausnahme. Wenn es dir ohne besser gefällt, kannst das ja tun. Das wird ja nicht unter Strafe gestellt :):):) und wenn euer Soundmann es für notwendig erachtet, kann er es ja am Pult machen, nachträglich.

Ich spiel ja weiterhin mit nem realen Amp und wenn ich mir immer ankuck was unser Soundmann so macht, dann dreht er mir nen Low Cut bei 80 Hz am Pult rein, nimmt die Höhen bei 10 kHz etwas raus am EQ und dreht mir bei 800 Hz die Mitten mit ein paar dB rein.
 
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mrgodin

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#66
Ich benutze sie inzwischen nicht mehr da ich finde, dass zuviel Sound "geklaut wird.
Stattdessen nehme ich problematische Frequenzen, z.B. 2,6 kHz, mit einem EQ am Ende der Signalkette raus
Beide Arten der von Dir genannten Filter dienen aber auch unterschiedlichen Zwecken!
Daher kann man sie nicht einfach miteinander in Konkurrenz stellen.
 

musikus70

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#67
Beide Arten der von Dir genannten Filter dienen aber auch unterschiedlichen Zwecken!
Daher kann man sie nicht einfach miteinander in Konkurrenz stellen.
Dann ist es also so, dass Hi und Lowcuts ausschließlich dazu dienen einen Gesamt-Mix aufzuräumen bzw. transparenter zu gestalten?
 

Spooky Steve

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#68
Ausschließlich würde ich nicht sagen, aber um den Gesamtmix aufzuräumen sind die beiden sehr hilfreich - nicht nur beim Gitarrensignal.
Ich verwende sie aber auch, um "meinen" Sound zu kreieren: ich mag das, wenn es unten rum aufgeräumter ist und oben nix zirpt: LowCut zwischen 60 und 120 Hz, HiCut zwischen 7 und 10 kHz. Musst du einfach mal auspribieren, ob es im AmpBlock oder im CabBlock oder in beiden für dich am besten klingt.
Bei Verwendung der beiden Filter, verändert sich aber auch der Charakter des Sounds, also nicht nur unten aufräumen und oben wegzirpen. Ist übrigens mit allen EQ's so: die Veränderung eines Wertes beinflusst den Charakter des Ganzen: ich kann es leider nicht "technisch" erklären, aber mein Hörempfinden erkennt das so...
Einfach mal ausprobieren und das machen, was dir am Ende am Besten gefällt - wie immer: alles kann, nix muss.
 

axifist

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#69
Vielleicht kann man das so erklären:
Wenn ich über Kopfhörer meinen Sound anhöre, dann höre ich einen riesigen Unterschied, ob ich nun den HiCut auf 20kHz belasse oder ihn auf 8-10kHz einstelle. Über eine PA höre ich da praktisch keinen Unterschied. Daher macht es für mich Sinn, diese unnötigen Frequenzen einfach weg zu lassen. Den LoCut fasse ich aber nicht an, 1. weil die IR meiner Wahl unten rum selbst schon sehr aufgeräumt klingt und 2. weil der Mischer ja auf seinem Mischpult auch einen LoCut hat. Dadurch gebe ich ihm mehr Möglichkeiten, dann passt es potentiell auch besser zum Gesamtmix.
 

musikus70

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#70
Ausschließlich würde ich nicht sagen, aber um den Gesamtmix aufzuräumen sind die beiden sehr hilfreich - nicht nur beim Gitarrensignal.
Ich verwende sie aber auch, um "meinen" Sound zu kreieren: ich mag das, wenn es unten rum aufgeräumter ist und oben nix zirpt: LowCut zwischen 60 und 120 Hz, HiCut zwischen 7 und 10 kHz. Musst du einfach mal auspribieren, ob es im AmpBlock oder im CabBlock oder in beiden für dich am besten klingt.
Bei Verwendung der beiden Filter, verändert sich aber auch der Charakter des Sounds, also nicht nur unten aufräumen und oben wegzirpen. Ist übrigens mit allen EQ's so: die Veränderung eines Wertes beinflusst den Charakter des Ganzen: ich kann es leider nicht "technisch" erklären, aber mein Hörempfinden erkennt das so...
Einfach mal ausprobieren und das machen, was dir am Ende am Besten gefällt - wie immer: alles kann, nix muss.
Das hab ich lang und breit ausprobiert.
Nur fürs Verständnis, ich bin kein Anfänger und kenne mich mit Frequenzen und dessen Wirkung auf das menschliche Ohr ganz gut aus. Die "Problemfrequenzen" liegen in dem Bereich wo das Ohr am empfindlichsten ist. Also zwischen 2 - 4 kHz. Eine Bearbeitung in diesem Bereich entscheidet ob eine Gitarre harsch oder angenehm klingt.
 

mrgodin

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#71
Dann ist es also so, dass Hi und Lowcuts ausschließlich dazu dienen einen Gesamt-Mix aufzuräumen bzw. transparenter zu gestalten?
Nein, so ist es nicht.
Was man wofür einsetzt bzw. einsetzen kann, hängt von der technischen Funktionsweise des
jeweiligen Filterttyps ab.
Beim EQ nimmt man bspw. idR gezielt Einfluss auf eine Frequenz unter Berücksichtigung der Güte und
der Dämpfung/Verstärkung (zBsp. 6 dB/Oktave o.ä.).
Beim parametrischen EQ ähnlich, aber eben auf Frequenzbereiche.
Die Hi/Low-Cuts wiederum haben selbst auch unterschiedliche Typen (Shelving etc.).

Ansonsten gilt;
Wenn der Einsatzzweck mit der technischen Funktion korreliert, kann man den jeweiligen Filter
sinnvoll einsetzen.
Der Einsatzbereich ist dabei nicht entscheidend.
Siehe zBsp. Spookie Steves Antwort.

Und wenn Du sog. problematische Frequenzen mit einem EQ bearbeitest, ist das ja auch richtig.
Wobei ggf. ein parametrischer auch gute Dienste leistet.
Aber diese Vorgehensweise für sich genommen lässt sich nicht gegen die Low/Hi-Cuts stellen.
Das wollte ich damit sagen.
Letztere „klauen“ nicht einfach Sound, sondern sie haben eine bestimmte Wirkung.
Und die passt oder passt nicht auf die eigenen Klangvorstellungen.
 
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musikus70

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#72
Nein, so ist es nicht.
Was man wofür einsetzt bzw. einsetzen kann, hängt von der technischen Funktionsweise des
jeweiligen Filterttyps ab.
Beim EQ nimmt man bspw. idR gezielt Einfluss auf eine Frequenz unter Berücksichtigung der Güte und
der Dämpfung/Verstärkung (zBsp. 6 dB/Oktave o.ä.).
Beim parametrischen EQ ähnlich, aber eben auf Frequenzbereiche.
Die Hi/Low-Cuts wiederum haben selbst auch unterschiedliche Typen (Shelving etc.).

Ansonsten gilt;
Wenn der Einsatzzweck mit der technischen Funktion korreliert, kann man den jeweiligen Filter
sinnvoll einsetzen.
Der Einsatzbereich ist dabei nicht entscheidend.
Siehe zBsp. Spookie Steves Antwort.

Und wenn Du sog. problematische Frequenzen mit einem EQ bearbeitest, ist das ja auch richtig.
Wobei ggf. ein parametrischer auch gute Dienste leistet.
Aber diese Vorgehensweise für sich genommen lässt sich nicht gegen die Low/Hi-Cuts stellen.
Das wollte ich damit sagen.
Letztere „klauen“ nicht einfach Sound, sondern sie haben eine bestimmte Wirkung.
Und die passt oder passt nicht auf die eigenen Klangvorstellungen.
Danke,
aber alles was du jetzt geschrieben hast weiß ich und bestätigt meine Aussage.
Welche Typen, außer Shelving, gibts denn noch bei Hi und Lowcuts? Würd mich mal interessieren
 

mrgodin

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#73
Danke,
aber alles was du jetzt geschrieben hast weiß ich und bestätigt meine Aussage.

Welche Typen, außer Shelving, gibts denn noch bei Hi und Lowcuts? Würd mich mal interessieren
Schön, dass Du dies alles schon weißt!
Meine Vermutung, die ich heute Nachmittag beim nochmaligen Nachdenken über Deine ersten 3 Sätze angestellt habe,
bewahrheiten sich gerade.
Deine ersten 3 Sätze beschreiben nur 1/3 der ganzen Geschichte.
Die restlichen 2/3 hätten zum besseren Verständnis Deiner Frage und der nachfolgenden Aussagen beigetragen ;-)

Ich zitiere Dich:
Ich benutze sie inzwischen nicht mehr da ich finde, dass zuviel Sound "geklaut wird.
Stattdessen nehme ich problematische Frequenzen, z.B. 2,6 kHz, mit einem EQ am Ende der Signalkette raus.

Das bedeutet implizit, dass Du zuvor versucht hast, eine problematische Frequenz mit einem High- oder Low-Cut
zu eliminieren, richtig?

Du stellst hier also ein nicht geeignetes Werkzeug einem geeigneten Werkzeug gegenüber und begründest
die Entscheidung gegen den H/L-Cut (das ungeeignete Werkzeug) damit, dass H/L-Cut zuviel Sound klaut, richtig?

Finde den Fehler ;-)
 

musikus70

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#74
Nein, das hab ich nicht bezweckt und das hab ich auch nirgends geschrieben.
Ich habe geschrieben, dass ich es sinnvoller finde einzelne Frequenzbänder mit einem EQ zu bearbeiten statt Bässe und Höhen mit "Cuts" wegzuschieben und damit vollkommen zu eliminieren.
Diese Vorgehensweise findet man nämlich bei 99% aller Modeler-User. Selber hab ich es auch gemacht, ja, aber war mit dem Ergebnis nie richtig zufrieden.
Ich hoffe, dass das jetzt verständlicher war
 
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