Schöne Amps

Hamsworld

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Ist das korrekt, dass der Fender Princeton die Basis für den ersten Mesa Boogie (MK1?) darstellte? Dort wo ich meine Ausbildung gemacht hab, hatte mir das jemand erzählt... also vor Ewigkeiten.

Der Kollege hatte selbst einen und hatte damals die Treiberstufe für den Federhall hergenommen um mehr Drive zu bekommen. Was er genau gemacht, weiss ich aber nicht mehr, da war ich im ersten Lehrjahr :)
Ja, das stimmt.

"Around 1969 we wanted to play a prank on Barry Melton of Country Joe and the Fish. So I took his little Fender Princeton practice amp which, stock, puts out about twelve watts into a ten-inch speaker. I cut up the chassis to fit big transformers and entirely rebuilt it using the famous 4x10 Tweed Bassman circuit. After careful measurement, I cut out the speaker board and squeaked in a twelve-inch JBL D-120, the hot speaker back then. When I finished building it, I took it out to the front of the store to get a good play test and who happened to be hanging out right then? Carlos Santana. "
Randall Smith https://www.mesaboogie.com/about/randalls-story.html
 

HumblyDumbly

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1979 JMP 2203 mit „Rocker-Switches“ - darf hier einen aktiven FX-Loop so wie mein Mosfet-Booster nachrüsten! 🥳

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HumblyDumbly

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1968er Fender Bassman Export Amp - Kunde möchte variable Leistungsreduktion eingebaut haben. Experimentiere gerade mit diversen Leistungs-Mosfets für Bias und Schirmgitterspannung. Ich hab Kevin O‘ Connors TUT Buch gekauft und hab mir eine eigene VVR Schaltung aufgebaut, die aber noch getestet werden muss....


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HumblyDumbly

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Der Kollege hatte selbst einen und hatte damals die Treiberstufe für den Federhall hergenommen um mehr Drive zu bekommen. Was er genau gemacht, weiss ich aber nicht mehr, da war ich im ersten Lehrjahr :)
Ich schon.....dazu muss man Fender's Reverbschaltung verstehen. Die Vorstufenschaltung besteht aus einer Doppeltriode, dazwischen Klangregelung und Volumenregler. An deren Ausgang wird das Signal getrennt, einerseits durch einen Hochpassfilter auf die Halltreiberstufe geschickt, andererseits durch einen Spannungsteiler zusammen mit dem von der der Federhallschaltung kommenden "Effektsignal" an einer weiteren Triodenstufe gemischt verstärkt. Dieser Spannungsteiler für das Direktsignal ist derart gross gewählt, dass er einerseits verhindert, dass das niederohmigere Effektausgangssignal wieder zurück auf den Eingang gelangen kann, andererseits, dass die folgende Triodenstufe durch das bereits verstärkte Direktsignal nicht verzerren würde. Reduziert man diesen 3.3MOhm Widerstand zb auf 820k, so würde es durchaus ausreichen die folgende Triodenstufe bei höherem Pegel clippen zu lassen. Anderenfalls erhöht man aber auch das Risiko, dass die Federhallschaltung in die Selbstoszillation gerät......

Spätere Versuche von Fender sich dem Erfolg der Mesa/Boogie Amps anzunähern, versuchten auch sich diesem Umstand zu bedienen. Als Beispiel sind hier der Fender 30 genannt....gebaut durch den Fender Techniker Ed Jahns (oft Paul Rivera zugeordnet, der allerdings erst drei Jahre später zu Fender's Entwicklerteam stiess.....)

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Heinzi

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1968er Fender Bassman Export Amp - Kunde möchte variable Leistungsreduktion eingebaut haben. Experimentiere gerade mit diversen Leistungs-Mosfets für Bias und Schirmgitterspannung. Ich hab Kevin O‘ Connors TUT Buch gekauft und hab mir eine eigene VVR Schaltung aufgebaut, die aber noch getestet werden muss....
Ich habe einen 73er Silverface 50W Bassman und das ist der beste Cleansound, den ich jemals gehört habe...viel schmeissen sich auf die Blackfaces, aber auch unter den SF gibts echte Schätzchens zm Drittel des Preises vom BF!
 

Andy

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Ich schon.....dazu muss man Fender's Reverbschaltung verstehen. Die Vorstufenschaltung besteht aus einer Doppeltriode, dazwischen Klangregelung und Volumenregler. An deren Ausgang wird das Signal getrennt, einerseits durch einen Hochpassfilter auf die Halltreiberstufe geschickt, andererseits durch einen Spannungsteiler zusammen mit dem von der der Federhallschaltung kommenden "Effektsignal" an einer weiteren Triodenstufe gemischt verstärkt. Dieser Spannungsteiler für das Direktsignal ist derart gross gewählt, dass er einerseits verhindert, dass das niederohmigere Effektausgangssignal wieder zurück auf den Eingang gelangen kann, andererseits, dass die folgende Triodenstufe durch das bereits verstärkte Direktsignal nicht verzerren würde. Reduziert man diesen 3.3MOhm Widerstand zb auf 820k, so würde es durchaus ausreichen die folgende Triodenstufe bei höherem Pegel clippen zu lassen. Anderenfalls erhöht man aber auch das Risiko, dass die Federhallschaltung in die Selbstoszillation gerät......

Spätere Versuche von Fender sich dem Erfolg der Mesa/Boogie Amps anzunähern, versuchten auch sich diesem Umstand zu bedienen. Als Beispiel sind hier der Fender 30 genannt....gebaut durch den Fender Techniker Ed Jahns (oft Paul Rivera zugeordnet, der allerdings erst drei Jahre später zu Fender's Entwicklerteam stiess.....)

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👍👍👍 Vielen Dank Paco für die Erklärung. Jetzt weiß ich nach knapp 40 Jahren endlich,was mein Kollege damals gemeint hatte. Ich sag's ja, es ist nie zu spät 😁👍
 
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