Standard AxeFx..... Dienstagabend Jam Clip....

HumblyDumbly

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(y)
Die Klampfe ist leider etwas leise.
Aufgenommen mit meinem iPhone, welches irgendwie "Auto-Pegel/Limiting" macht - inkl. Raum, da wummern die Bässe etwas, deswegen leidet die Wahrnehmung etwas. Die Gitarre war für mich beim Spielen laut genug. Wiederholen kann ich es theoretisch für Dich schon, dann aber einfach mit ner anderen Improvisation darüber, was dann aber u.U anders klingen würde, da ich meine Solis nicht übe, sondern einfach improvisiere......manchmal gefallen sie mir und manchmal finde ich sie einfach nur scheisse......(meistens, leider)

Hier noch der Schluss des Jams....... (Mit 6 Minuten Gesamtlänge ist der gesamte Feierabend-Jam nur für mein Archiv gedacht, ich will niemanden mit meinem Geduddel langweilen, deswegen nur kurze, lustige oder spezielle Outtakes)

 
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belphegor

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Aufgenommen mit meinem iPhone, welches irgendwie "Auto-Pegel/Limiting" macht - inkl. Raum, da wummern die Bässe etwas, deswegen leidet die Wahrnehmung etwas. Die Gitarre war für mich beim Spielen laut genug. Wiederholen kann ich es theoretisch für Dich schon, dann aber einfach mit ner anderen Improvisation darüber, was dann aber u.U anders klingen würde, da ich meine Solis nicht übe, sondern einfach improvisiere......manchmal gefallen sie mir und manchmal finde ich sie einfach nur scheisse......(meistens, leider)

Hier noch der Schluss des Jams....... (Mit 6 Minuten Gesamtlänge ist der gesamte Feierabend-Jam nur für mein Archiv gedacht, ich will niemanden mit meinem Geduddel langweilen, deswegen nur kurze, lustige oder spezielle Outtakes)

(y)
Ist schon OK und hörbar.
Insofern auch nicht so tragisch.
War mir nur aufgefallen, da im Vergleich in Deinen anderen Videos idR. die Gitarre ja
deutlich zu hören ist.

Und mit dem gefallen...
Da ist man mit sich selbst ja zumeist eh viel kritischer, als die Menschen, denen man
soetwas ggf. mal vorspielt.
Ich schneide ja auch gerne mit ner DAW mit.
Vor allem auch, um irgendwelche Einfälle später mal weiterverwenden zu können.
Über die Zeit vergisst man ja manches schnell wieder, wenn man es nicht ständig
spielt und/oder gleich konkret bearbeitet.

Bei den Soli halte ich es ähnlich wie Du.
Zumeist sind sie improvisiert, selbst dann, wenn sie weitestgehend für fertige Songs
ausgearbeitet sind oder waren.

Ich hör mir sowas aber immer wieder gerne an; auch von anderen Leuten.
Scheisse klingt das in den wenigsten Fällen.
Wenn man sich nicht gerade krass verspielt, ist es doch immer auch ein Ausdruck dessen,
wie derjenige gerade mit dem Begleittrack interagiert.
Ich finde das jedenfalls immer recht interessant und spannend.

Hab's gerade nochmal mit Kopfhörer angehört; iss besser;
Am frühen Abend war es mit den Mac-Speakern nicht so durchsetzungsfähig.
 

HumblyDumbly

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Ich übe nun wieder, einfach um meine Selbstwahrnehmung zu verbessern......und zwar nicht weil ich "schneller, höher, weiter" will, sondern weil es mich etwas zwickt, dass ich das Üben eben noch nie wirklich durchziehen vermochte. Damit ich nicht ständig über meine eigenen Hände stolpere...... ;)

Denke es ist wie beim Sport, wenn man nicht ständig dran bleibt, fängt man ständig wieder von Neuem an. Und damit hab ich nun schon über 18 Jahre Erfahrung.....uff
 

belphegor

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Ich übe nun wieder, einfach um meine Selbstwahrnehmung zu verbessern......und zwar nicht weil ich "schneller, höher, weiter" will, sondern weil es mich etwas zwickt, dass ich das Üben eben noch nie wirklich durchziehen vermochte. Damit ich nicht ständig über meine eigenen Hände stolpere...... ;)

Denke es ist wie beim Sport, wenn man nicht ständig dran bleibt, fängt man ständig wieder von Neuem an. Und damit hab ich nun schon über 18 Jahre Erfahrung.....uff
Ja, Sport ist da ein guter Vergleich.
Meine Erfahrung ist aber auch, dass man einmal erlerntes nicht mehr so einfach vergisst bzw. verlernt.
Wenn ich mal eine kleine Spielpause hatte, waren die Sachen innerhalb sehr kurzer Zeit wieder auf dem Stand von zuvor.
Auch spieltechnisch.
Bewegungsabläufe und theoretische Kenntnisse bleiben ja weiterhin im Hirn gespeichert.

Natürlich ist speziell das Thema Beweglichkeit der Finger etc. auch eines, das an das fortschreitende Altern gekoppelt ist.
Kann man aber auch nicht verallgemeinern.
Bei den bekannten "Größen" der Gitarrenmusik beobachte ich immer wieder zT. erhebliche Unterschiede,
wenn die mal so die 65 überschritten haben.
Manch einer ist da bis in's hohe Alter beweglich und flink genug, andere haben ab einem bestimmten Zeitpunkt
zT. deutliche Abbauerscheinungen.
Bei Jeff Beck ist mir unlängst aufgefallen, dass er manche seiner Songs nicht mehr so flüssig und locker
spielt, wie noch vor wenigen Jahren.

Was das kontinuierliche Üben betrifft kann ich Dich aber beruhigen;
das mache ich seit vielen Jahren nicht mehr regelmäßig ;-)
Eigentlich noch nie ;-)))
Irgendwie gingen bei mir schon immer Komponieren und Lernen fließend ineinander über.
Also eher so die Methode "Learning by doing".

Aber ich weiss nicht, ob Du die Erfahrung auch schonmal gemacht hast; steht ebenfalls in engem Zusammenhang
mit dem Thema Sport und Training;
Vor ansehenden Gigs bspw. wird ja zumeist etwas vermehrt geprobt und das Programm einige Male
heruntergespielt.

Ich habe über die Jahrzehnte bei mir immer wieder festgestellt, dass es für dieses Üben/Vorbereiten
eine Grenze gibt, ab der ich eine Art Übertrainiertheit wahrnehme.
Dann merke ich auch recht deutlich, dass ich manche Stücke einfach zu oft in zu kurzer Zeit gespielt habe.
Das macht sich dann einerseits in einer Veränderung (Nachlässigkeit) der Spielpräzision bemerkbar,
andererseits verändert sich auch meine Fähigkeit und Bereitschaft, abwechslungsreich und ideenreich zu improvisieren
zum Negativen hin.
Da die Mehrzahl der Soli bei mir nicht oder nur in einer Art Grundgerüst ausgearbeitet wird,
wirkt sich dieser Effekt ab und an eher kontraproduktiv aus.
Umgekehrt ist es so, wenn ich dann eine Pause gemacht habe, sprudeln auf einmal die Töne
aus den Fingern, als hätten sie ( die Finger) es kaum erwarten können, endlich wieder zu spielen.

Der Effekt als solches ist ja sowohl im Sport, als auch in der Psychlogie hinlänglich bekannt.
Und auch beim Lernen, oder beim Üben, braucht's regelmäßige Pausen, um neu erlernte oder wiederbelebte
Fertigkeiten zu verarbeiten und dauerhaft zu speichern.

Den Satz "Ich übe nun wieder, einfach um meine Selbstwahrnehmung zu verbessern..." finde ich interessant.
Üben bedeutet dann also, den Zugang zu sich (Dir) selbst zu verbessern?!
Guter Ansatz, wie ich finde!

Speziell beim üben zBps. mit der Gitarre findet ja ein großes Maß an Interaktion mit sich selbst statt.
Vor allem dann, wenn man zugleich in seinem Kopf parallel andere Bestandteile eines fiktiven
Musikstücks ablaufen lässt.
Gleichzeitig findet ein verstärkter Interaktionsprozess zwischen Ratio (Spieltheoretik, Spieltechnik...)
und Emotionen statt.
Das kann zBsp. sehr hilfreich bei Menschen sein, bei denen genau dieser Zugang zu sich selbst und
insbesondere ihren Emotionen gestört ist.

Aber ich schweife etwas ab; Sorry!
Anderes Themengebiet.

Ach ja und "schneller, höher, weiter";
Hat auch für mich noch nie eine Relevanz gehabt.
Im Gegenteil;
Die Stücke bzw. Melodien, die mich emotional am meisten berührt haben in meinem Leben,
zeichneten sich dadurch aus, dass sie nicht besonders schnell und idR. ohne besondere Kunststückchen auskamen
bzw. auskommen.
 
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