Stimmen mit dem MCF-101 MK3

Friedlieb

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...deshalb kann man im Tuner des Axe-FX III die Offsets einstellen. Hab' ich nie gebraucht, aber andere stehen offenbar drauf.
 

OSon

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Leicht off-topic, aber: Von Peterson gibt es auch eine Tuner App! Ist die ähnlich genau wie die Hardware-Geräte? Ich habe in der Vergangenheit immer im Backstage damit gestimmt und auf der Bühne nur noch mit der MFC.
 

Macky7tyseven

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Leicht off-topic, aber: Von Peterson gibt es auch eine Tuner App! Ist die ähnlich genau wie die Hardware-Geräte? Ich habe in der Vergangenheit immer im Backstage damit gestimmt und auf der Bühne nur noch mit der MFC.
Ist das der iStroboSoft? Kostet 10 CHF, aber ich glaube, den lad ich mir runter. Er hat eine "Cents" Angabe drauf, die für das Taylor-Tuning hilfreich ist.
 

belphegor

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Ist das der iStroboSoft? Kostet 10 CHF, aber ich glaube, den lad ich mir runter. Er hat eine "Cents" Angabe drauf, die für das Taylor-Tuning hilfreich ist.
Richtig.
Habe ich auch seit langem auf dem iPhone.
Da bekommt man auch zusätzliche Sweetener etc..
Mit einem Adapter Miniklinke für‘s Phone auf Normalklinke-Buchse kann man sogar
via Gitarrenkabel stimmen.
Funktioniert auch super; zBsp. im Gitarrenladen beim Antesten ist das praktisch.
 

Felix

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spezielle temperierte Stimmungen verwenden.
"Sweetener" genannt und so auch gekennzeichnet.
Wenn ich auf der Akustikgitarre den Acu-Sweetener benutze, klingt das richtig, richtig, richtig beschissen. Und solche Begriffe schreibe ich nicht leichtfertig. Aber: Mann, war das zum Kotzen mit dem Sweetener. Und ich dachte, die neue Furch sei falsch intoniert. Mit der ungesüßten Einstellung klingt es fantastisch.
 

papasoeren

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Der Hintergrund dazu ist, dass Quart/Quint-Intervalle und Terzen in Schwingungsverhältnissen zueinander stehen,
die rechnerisch jeweils viele Stellen hinter dem Komma ergeben und nicht in identischen Abständen zueinander stehen.
Diese Intervalle auf natürlichen Saiteninstrumenten, die auf der Grundlage der gleichschwebenden Stimmung konstruiert
wurden, so exakt zu stimmen bzw. einzustellen, dass sie über alle Intervalle harmonisch klingen, ist quasi unmöglich.
Infos dazu gibt es im Netz unter dem Thema "Temperierte Stimmungen und Tonintervalle".
Genau! Und diese temperierten Stimmungen sind ja auch nur Kompromisse, um die Instrumente einigermaßen beherrschbar zu machen. Und wie alle Kompromisse haben die natürlich auch ihre Nachteile - aber ermöglichen, in sich und mit anderen Instrumenten gleichzeitig einigermaßen harmonisch zu klingen. Das darf man ja dabei auch nicht vergessen. Das Instrument muss auch mit anderen Instrumenten zusammen klingen und nicht nur für sich allein.
 

belphegor

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Genau! Und diese temperierten Stimmungen sind ja auch nur Kompromisse, um die Instrumente einigermaßen beherrschbar zu machen. Und wie alle Kompromisse haben die natürlich auch ihre Nachteile - aber ermöglichen, in sich und mit anderen Instrumenten gleichzeitig einigermaßen harmonisch zu klingen. Das darf man ja dabei auch nicht vergessen. Das Instrument muss auch mit anderen Instrumenten zusammen klingen und nicht nur für sich allein.
(y)
 

belphegor

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Wenn ich auf der Akustikgitarre den Acu-Sweetener benutze, klingt das richtig, richtig, richtig beschissen. Und solche Begriffe schreibe ich nicht leichtfertig. Aber: Mann, war das zum Kotzen mit dem Sweetener. Und ich dachte, die neue Furch sei falsch intoniert. Mit der ungesüßten Einstellung klingt es fantastisch.
Jung, watt soll ich dazu sagen?

Ich stimme meine Akustikgitarren alle damit (ACU) und sie klingen wunderbar ;-)
Mit dem Preset 12S stimme ich meine 12-strings sowohl offen, als auch in Standard C# (Leo Kottke Tuning).
Passt perfekt.

Ich will Dir gerne glauben, dass Du mit Deiner FURCH da Probleme hast.
Dass Peterson bei der Generierung der Sweetener sinnlosen Unfug produziert, mal ganz platt formuliert,
kann ich mir nicht vorstellen.
Ich bin ja nicht der Einzige, der diese Tuner verwendet.
Der Rack-Tuner arbeitet bei Akustiks ebenfalls völlig problemlos.

Hast Du vielleicht einen kompensierten Sattel?
Eine speziell kompensierte Bridge?
Zu guter letzt hilft auch ggf. eine Anfrage bei Furch, ob dieses Modell oder deren Gitarren generell bereits
kompensiert ist/sind.

Mehr kann ich dazu nicht sagen.
Ansonsten, wenn Du mit der EQU-Einstellung klar kommst...
So what?
Dann passt es doch ;-)
 

Andy

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Ich hab mir von Rockinger mal so eine Unterlage gekauft, die eine Art Kompensation am Sattel vornehmen soll. Ist ein bisschen wie ein Nullbund, den man vor den Sattel unter die Saiten schiebt. .... so wirklich klar gekommen bin ich damit aber nicht.

Habt ihr das im Unterricht nicht gelernt? Man muss die Saiten beim Greifen hinziehen, speziell die Terzen

:thumpsup:😄
 

Bonzo

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Ich kenne Untersicht, das ist, wenn man was eher von leicht unten anschaut. Ist aber was anderes, oder?
 

aalrh

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Das ist schon fast das Gleiche, denn der kleine Schüler schaut ja auch immer auf zum Meister.
 

belphegor

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Ich hab mir von Rockinger mal so eine Unterlage gekauft, die eine Art Kompensation am Sattel vornehmen soll. Ist ein bisschen wie ein Nullbund, den man vor den Sattel unter die Saiten schiebt. .... so wirklich klar gekommen bin ich damit aber nicht.

Habt ihr das im Unterricht nicht gelernt? Man muss die Saiten beim Greifen hinziehen, speziell die Terzen

:thumpsup:😄
Interessant.
Aber VOR DEN SATTEL würde bedeuten, man verkürzt die Mensur,
es sei denn, man verschiebt die Saitenreiter um diese Differenz nach hinten.
Damit stimmen die Positionen aller Bünde aber nicht mehr.
Die müssten sich ebenfalls um diesen Wert verschieben.

Normale kompensierte Sättel kompensieren ja innerhalb des Sattelbereichs.
Das verändert das Teilungsverhältnis bezogen auf die Bundpositionen nicht.

Verschiebt man die Saitenreiter nicht, was je nach erforderlicher Strecke oft
auch garnicht mehr möglich ist, müsste man für die verkürzte Mensur mal
die Positionen der Bünde neu berechnen.
Wenn ich es richtig im Kopf habe, ist die Konstante 17,81728.
Muss ich nachsehen.
Mensur/17,81728
Das Ergebnis stellt die Position des ersten Bundes dar.
Das Ergebnis von der Mensur subtrahieren und erneut dividieren…
 

Andy

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Ich kenn diese kompensierenden Sättel auch die MM Petrucci hat so einen.
Das Ding ist in der Tat ein feines "Plättchen" und wird kurz vor dem Sattel "montiert". Ja es verkürzt die Menur um ... je nachdem 1 bis 2 mm vielleicht.
Ich such mal ob ich nen Link find

hier: https://www.rockinger.com/parts/saettel/1078/s.o.s.-sattelkompensation?c=38

wie gesagt, ich will das Ding jetzt nicht "zerlegen", dafür hab ich zu wenig damit getestet. Ich wunder mich ein bisschen, dass ich da tatsächlich fast 15 Euro hingelegt hab, dafür.

Vielleicht probier ich damit noch mal, die Unterlegplättchen hab ich allerdings verschlampt
 

belphegor

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Ich kenn diese kompensierenden Sättel auch die MM Petrucci hat so einen.
Das Ding ist in der Tat ein feines "Plättchen" und wird kurz vor dem Sattel "montiert". Ja es verkürzt die Menur um ... je nachdem 1 bis 2 mm vielleicht.
Ich such mal ob ich nen Link find

hier: https://www.rockinger.com/parts/saettel/1078/s.o.s.-sattelkompensation?c=38

wie gesagt, ich will das Ding jetzt nicht "zerlegen", dafür hab ich zu wenig damit getestet. Ich wunder mich ein bisschen, dass ich da tatsächlich fast 15 Euro hingelegt hab, dafür.

Vielleicht probier ich damit noch mal, die Unterlegplättchen hab ich allerdings verschlampt
Hui hui; dass ist aber schon recht breit.
Hab mir gerade mal das Bild beim Rockinger in einer Vergrößerung angesehen.

Das Problem dabei ist ja nicht nur, dass die Bundabstände zum Sattel (besser zur Auflagekante der Saite
auf einem korrekt gefeilten Sattel, also leicht nach hinten Richtung Mechaniken geneigt gefeilt, damit die
Auflagekante ganz vorne Richtung Bridge liegt) nicht mehr passen,
sondern dass auch die relativen Abstände der Bünde untereinander nicht mehr korrekt sind.
Kürzere Mensur = geringere Abstände der Bünde untereinander.
Das beeinflusst die Intonation auf jeden Fall mehr oder minder stark.

Eine ähnliche Problemstellung stellt sich ja auch, wenn man auf einer Gitarre mit normalem Sattel nachträglich
an dessen Stelle einen Rollensattel montieren möchte.
Hierbei ergibt sich, je nach Konstruktion des gesamten Rollensattels und der Positionierung der Rollen,
ein entsprechender Versatz des Saitenauflagepunkts nach hinten Richtung Mechaniken.
Mindestens also ein Versatz des halben Rollendurchmessers.
Um diesen Auflagepunkt an die Stelle zu verschieben, wo er ursprünglich bei einem normalen Sattel lag,
muss man die Differenzstrecke neuer Auflagepunkt<>alter Auflagepunkt vom Holz des Griffbretts entfernen.

Und auch bei Buzz Feiten wird ja der gesamte, unkompensierte Sattel etwas nach vorne versetzt.
Aber da ich den Rockinger-Sattel nie ausprobiert habe, möchte ich jetzt auch nicht behaupten,
dass es nicht korrekt funktioniert.

Hab auch nochmal zur Sicherheit nachgesehen.
Es sind 17,81728 als Divisor-Konstante der Mensur.
 
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