Studio One - CPU ständig überlastet

Andy

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Genau, hatte ich unter WIN7 auch gemacht. Da konnte man auch noch an seinen DPC-Latenzen schrauben, wenn man sich die Mühe gemacht hatte zu checken, welche Geräte-Treiber wieviel Latenz erzeugen und man diese auschaltete, sofern man sie wirklich nicht brauchte. Ich bin da auf traumhafte Ergebnisse gekommen, als ich rausgefunden hatte, dass ich die Intel-Grafiktreiber lieber nicht lade. Ich konnte zwar keine Open-GL-Anwendung mehr verwenden aber die braucht es bei Audio-Bearbeitung auch nicht wirklich. Ich sollte mal wieder schauen, ob es inzwischen einen Latenz-Checker gibt, der unter WIN10 funktioniert.
Übrigens habe ich gerade das hier gefunden: DPC Latenz Audioprobleme
Ich hatte mir dieses 1903 Update Anfang des Jahres installiert.
Oh, ich bin noch auf Win7 und da geht mittlerweile auch fast nichts mehr. ... ich glaub da muss ich mich bei Gelegenheit mal auf die Suche machen.
 

Macky7tyseven

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Dringend! Support für Win7 wird im Februar eingestellt. Wenn du ab dann noch damit am Internet bist, wird's heikel, weil die Schutzprogramme nicht mehr aktualisiert werden. Das würde ich nicht wagen ....
 

Hubi72

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Also, die Kiste (Windows 10) wollte drei Updates haben, die es wohl über ein langsames W-Lan nicht reingekriegt hab. Seit diesen Updates läuft es um die Hälfte ruhiger, Studio One ist nutzbar. Aber trotzdem ist im Taskmanager zu sehen, daß auch mit abgeschaltetem W-Lan der Arbeitsspeicher ohne jegliche laufendenen Programme über 50% voll ist und die Festplatte läuft. Was kann das sonst noch sein?
 

Macky7tyseven

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Bin wirklich nicht der Experte, aber aus eigener Erfahrung: Wenn der Arbeitsspeicher mit 4GB zu klein ist (und das ist er), muss der Compi Daten immer wieder auf die Festplatte auslagern und von da wieder abrufen. Und wenn das noch eine Physische Festplatte ist (statt Flashdrive, die es erst seit ein paar Jahren als Standard gibt), dauert das ewig ... Also: Arbeitsspeicher auf 8 GB aufrüsten. Geht einfach und kostet ca. 200.- €.
 

belphegor

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Also, die Kiste (Windows 10) wollte drei Updates haben, die es wohl über ein langsames W-Lan nicht reingekriegt hab. Seit diesen Updates läuft es um die Hälfte ruhiger, Studio One ist nutzbar. Aber trotzdem ist im Taskmanager zu sehen, daß auch mit abgeschaltetem W-Lan der Arbeitsspeicher ohne jegliche laufendenen Programme über 50% voll ist und die Festplatte läuft. Was kann das sonst noch sein?
Macky7tyseven hat die wichtigen Dinge gerade geschrieben.

Ein Notebook mit i3 ist zwar nicht mehr ganz up to date, aber trotzdem immer noch ein leistungsfähiges Gerät.
Natürrlich abhängig vom Softwaretyp, den man laufen lässt.
Braucht es hohe Grafikleistung, ist man mit Durchschnittsnotebooks, bei denen oft gerade im Grafikkartenbereich
gespart wird (inkl. Zusatznutzung des RAM-Speichers für die Grafik!) nicht gut beraten.
Ansonsten kann man aber auch Musikverarbeitung sehr gut damit bewältigen.

Wenn das Gerät von jetzt auf gleich deutlich langsamer arbeitet, kann das viele Gründe haben.
Einige sind hier bereits genannt worden, daher muss ich die nicht nochmal wiederholen.
Akute Bugs nach Updates, Virenscanner, die aus Gründen jede Stunde einen PlattenKomplettCheck durchführen etc..
Daher war der Tipp mit dem Ressourcenmanager sehr wichtig um zu sehen, wer die meisten Ressourcen verbraucht.
Ebenso solltest Du mal kontrollieren, bei welchen Programmen die Leistungsreduktion stattfindet.
Es kann ja theoretisch ein Programm die Schwachstelle darstellen, während alle anderen Programme normal schnell
arbeiten.

Welche Programme laufen nach dem Booten kontinuierlich im HIntergrund?
Auch hier hilft ein Blick in den Ressourcenmanager, in die Autostart-Verzeichnisse, ... .
Alles, was parallel zu Deinem Musiksetup läuft, verbraucht Rechenzeit und Speicher.
Sehr oft kann einiges davon getrost beendet werden.
Virenscanner müssen beim Homerecording auch nicht unbedingt mitlaufen.
Die Antivirenprogramme verbrauchen zT. recht viele Ressourcen im HIntergrund.
Wenn Dein System sauber ist, brauchste den idR. nur laufen lassen, wenn Du online bist
und/oder Downloads tätigst, E-Mail empfängst etc..
Oder bist Du beim Homerecording und auch sonst ständig online?
Muss das sein?
Die Frage ist durchaus ernst gemeint.

Und dann ...
Windows 10 auf einem Notebook mit 4 GB RAM ist keine wirklich sinnvolle Angelegenheit.
Dein Notebook bootet doch bestimmt eine halbe Ewigkeit, oder?
Und wenn der Rechner zBsp. Updates lädt und später installiert, kannst Du in dieser Zeit davon ausgehen,
dass er bei 4 GB RAM nicht viel Raum hat für anderer Sachen.

Windows lädt sich selbst in's RAM.
Dazu kommen alle Programme, die beim Booten zusätzlich geladen/gestartet werden.

Windows legt auf der Festplatte eine Swap-Datei (Auslagerungsdatei) an, die dazu dient,
alles was gerade nicht zum Betrieb der Pogramme benötigt wird, in diese Datei zu schreiben
und bei Bedarf in den Arbeitsspeicher zu laden.
Bei 4 GB RAM und dem Speicheranspruch heutiger Software ist das System wahrscheinlich
ständig damit beschäftigt, Daten in diese Swap-Datei auszulagern und andere dafür nachzuladen.

Ich gehe mal bei der Speicherausstattung davon aus, dass Du eine 250, 340 oder 420 GB Platte hast.
80 GB Platz, den Du derzeit noch hast, reichen für eine Swap-Datei allemal aus.
Allerdings ist Dein Rechner mehr damit beschäftigt, Daten zwischen Speicher und Platte hin- und herzuschreiben/lesen,
als damit, Deine Software flüssig laufen zu lassen.
Zumindest dann, wenn die Software, die Du nutzt, speicherintensiv ist.
Kannste übrigens auch, wie oben bereits beschrieben, checken.
Studio One, noch ein Drummer dazu, Samples ... .
Da kommt u.U. was zusammen.

Ein Beispiel, weil es gerade so passt.
Ich habe vor 4 Wochen ein MacBook Pro, was ich noch übrig hatte und benötige, aufgerüstet.
Da soll bzw. läuft macOS Sierra drauf.
Zunächst ausgestattet mit: i5, 4 GB RAM, 350 GB Festplatte.
Habe zu diesem Zweck meine iMac-Platte auf die MacBook-Platte geklont.
Der Bootvorgang dauerte bei den paar Programmen, die standardmäßig bei mir laufen, locker 8 Minuten
und das Gerät war in keinster Weise irgendwie sinnvoll zu nutzen.
Hat mich allerdings auch nicht wirklich überrascht.
Immerhin, Windows 7 auf einer parallelen BootCamp-Partition lief etwas flüssiger.
Da laufen, bis auf gelegentliche Programmierungen, nur diverse Schachprogramme.
Das Booten ist da zunächst weniger das Problem.

Danach habe ich dann 8 GB RAM & 500 GB SSD-Festplatte eingebaut.
Leider bietet Apple in diesen MacBooks nicht mehr als max. 8 GB.
Das System nochmal auf die SSD geklont und ...
Der Rechner ist nicht wiederzuerkennen.
Der rennt wie der Teufel und leistet nun weiterhin gute Dienste.

Die Western Digital WD Blue 500GB 3D NAND SSD 2.5" SATA hat 60,- € gekostet.
Der Speicher 2x 4 GB nochmal 42,- €.
Das war's!

Wenn man nicht unbedingt in ein neues Gerät investieren möchte oder kann, macht es
durchaus Sinn sich anzusehen, was man bei so einem Notebook ggf. aufrüsten kann.

Hinzu kommt, dass Du die ausgebaute Festplatte in ein separates 2.5" Gehäuse einbauen und weiterhin
als externe Datenplatte nutzen kannst!
Achte darauf, ob es sich um eine IDE oder ATA/SATA Platte handelt, da Du dazu unterschiedliche Leergehäuse
benötigst! Die Gehäuse haben eine kleine Controller-Platine mit Anschlusstecker eingebaut.
Der muss zum Plattentyp passen.

Ausserdem ist es sowieso ratsam, seine gesamten Daten, Musik, Fotos, Korrespondenz etc. mindestens
auf einer separaten Datenpartition der internen Platte zu speichern, besser noch auf einem separaten Laufwerk,
also zBsp. einer externen HD.
Letztere kann man ja auch zBsp. als Backup-Platte für die interne Datenpartition verwenden.
So kommst Du bei einem Systemproblem zumindest immer an Deine Daten ran.

Wenn Du alles auf Deiner Systemplatte speicherst, kann Dir ein Systemfehler erstmal oder ggf. sogar
auf Dauer den Zugriff auf Deine Daten versperren.
Dann helfen in manchen Fällen sogar nur noch Forensik-Programme und ggf. die (sehr teuren) Fachleute.
 

Andy

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4 GByte ist zu wenig. Eigentlich sind sogar 8 zu wenig aber es sollte gehen. Ich finde win10 eigentlich ziemlich scheisse. Erstens schaut's wie a Bonbon-Laden aus und irgendwie hat man gar nicht mehr die Eingriffsmöglichkeit, die man sich so wünscht. Das was man im Power Management so einstellt ist eher ein frommer Wunsch. Im Hintergrund legt dir das verfickte Dreckssystem trotzdem alles schlafen... Wenn es Lust hat
 

belphegor

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4 GByte ist zu wenig. Eigentlich sind sogar 8 zu wenig aber es sollte gehen. Ich finde win10 eigentlich ziemlich scheisse. Erstens schaut's wie a Bonbon-Laden aus und irgendwie hat man gar nicht mehr die Eingriffsmöglichkeit, die man sich so wünscht. Das was man im Power Management so einstellt ist eher ein frommer Wunsch. Im Hintergrund legt dir das verfickte Dreckssystem trotzdem alles schlafen... Wenn es Lust hat
Deshalb habe ich mich auch auf Win 7 als Parallelsystem zum macOS festgelegt.
8 war Schrott.
Kacheln als Oberfläche 😂😂😂
Und Win 10 auch wieder dieser Unfug.

Win 7 war nach XP das stabilste System; auch gut zu konfigurieren.
Vista zuvor war wieder Müll; zumindest für professionelle Anwendung und Einsatz im Unternehmen.
Alle möglichen Funktionen freigegeben; Null Sicherheitsstrategie.
Neue Struktur in den Konfigurationen, langes Suchen, bis man mal die Sachen gefunden hatte.

Microsoft ist sich, absichtlich oder nicht, all die Jahrzehnte treu geblieben in der Strategie,
immer ein gutes und anschließend wieder ein schlechtes System zu veröffentlichen.
Win 95 war eine Neuheit und auch recht ordentlich.
Win 98 war Schrott und recht verbuggt.
XP war sehr gut und in Unternehmen lange im Einsatz.
Vista wieder Schrott.
Win 7 wieder sehr gut; usw....
Zuvor Win NT 4 & Win 2000, ähnlich gut wie Win 7.

Wer einen ordentlichen Virenscanner und eine Firewall auf seinem Rechner laufen hat,
der kann auch weiterhin gut mit Win 7 leben.
Die meisten Probleme holen sich die Leute ohnehin dadurch, dass sie irgendwelche
dubiosen Mails und Anhänge öffnen, unsichere Webseiten anlaufen etc..
Man kann sich dann eben nicht mehr auf den Defender verlassen.
Der hat sich ja bis jetzt gut entwickelt.
Erhält nächstes Jahr dann aber wohl auch keine Updates mehr.

Naja.
Gut dass das für mich kein Thema mehr ist.
Da lobe ich mir die MacWelt.
Probleme und Risiken gibt es zwar auch dort, aber in Summe ist mir ein UNIX-basiertes System
doch immer noch das liebste.
 
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papasoeren

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Ich überlege auch, zumindest auf meiner Workstation wieder auf WIN 7 zurückzugehen. Damit gehe ich eh nicht ins Internet.
 

axifist

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Irgendwie ist das schon fast pervers, dass 4GB heutzutage absolut nicht mehr ausreichend sind... Ist jetzt nicht vergleichbar, aber mein Linux braucht nach dem Hochfahren 133MB RAM! Musste letztens aber trotzdem von 4GB auf 8GB RAM aufrüsten, damit ich in meiner DAW sämtliche virtuellen Instrumente parallel nutzen kann. Kostet halt auch Speicher ohne Ende. Aber läuft wie der Teufel und hab hier den ersten i5 drin, den Intel rausgehauen hat.

Möchte hier auch noch vor Win7 warnen. Die Hoffnung, dass ein Virenscanner einen schon vor größerem Übel abhält, halte ich für absolut fahrlässig!!! Win10 läuft an sich echt gut, hab es auf nem noch älteren anderen Laptop laufen, auch mit 4GB RAM. Für "normale" Tätigkeiten und wenn man etwas Geduld hat, dann ist das ok. Aber damit Mucke aufnehmen?? Keine Chance!
 

Andy

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Eigentlich sollte man mit einem Audio Rechner sowieso nichts anders machen, als Aufnahmen. Kein Internet, Virenscanner und auch keine Office-Pakete und die ganzen Windows Sicherheitspakete am besten auch gleich ausschalten und keine Updates durchführen. Dem widerspricht dann leider ein bisschen die Online-Registrierung mancher Software. Aber gut, das sollten einigermaßen vertrauenswürdige Seiten sein aber mein weiss natürlich nie... und natürlich der ganze Cloud-Scheissdreck.
 
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