Unterstützung für AXE FX III / Volume, Gain, generelles Audio-Setup

FlorianK

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Guten Aben zusammen,

ich bin vorhin erst auf dieses Forum aufmerksam geworden und dachte mir, ich versuche mein Glück hier mal mit meinem Anliegen. Mit einem Freund zusammen haben wir uns vor einiger Zeit jeweils ein Axe FX 3 gekauft, für ein neues Bandprojekt. Wir spielen schon einige Jahre - auch mit Bühnenerfahrung. Wir möchten einfach einen konsistenten Sound und ohne viel bestellen und reoturnieren eine große Vielfalt an Effekten schnell ausprobieren und verarbeiten können. Dafür top. Soweit so gut, wir kommen grundlegend klar, haben schon paar Sachen aufgenommen, glauben aber, dass unser generelles Audio-Setup in Sachen Level, Gain, Volume... noch nicht optimal eingestellt ist. Vom FX3 gehen wir in ein Universal Audio Volt 476P (in der Band in ein Behringer Wing Rack) und dann nach Logic.

Unsere Frage ist: Wie geht ihr beim einstellen vor, um überall eine gleichbleibende Lautstärke zu haben - sowohl beim normalen spielen als auch beim recorden und abhören? Gibt es beim FX3 besondere Tipps und Tricks diesbezüglich? Wie geht man mit dem Audio Interface um und dem Gain? und so weiter... Vielleicht hat sogar jemand ein ähnliches Setup und kann konkreter unterstützen.

Ich weiß, für einige ist das alles vielleicht selbstverständlich, für uns leider nicht. Daher fragen wir ja auch nach Tipps. :)

LG
Florian

(falls jemand aus NRW/nähe Gelsenkirchen kommt, herzliche Einladung - bei technischem Support natürlich nicht unentgeltlich)
 

Skogtroll

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Ein gute Adresse ist Bernd Kiltz -> in seinem YouTube Kanal mal "Fractal Audio" in die Video-Suche eingeben und mal die zahlreichen Videos durchsuchen nach dem was Euch interessiert.


Unsere Frage ist: Wie geht ihr beim einstellen vor, um überall eine gleichbleibende Lautstärke zu haben - sowohl beim normalen spielen als auch beim recorden und abhören?
Gleiche Lautstärke von Preset zu Preset? Oder innerhalb eines Presets bei den einzelnen Scenes?

Recorden: Empfehle ich die Re-Ampen Funktion! Die ist genial!
 
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Friedlieb

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Hi Florian, willkommen im Forum!

Ich bin nicht ganz sicher, ob ich dich richtig verstanden habe, aber wenn du mit Konsistenz meinst, dass der Mensch am Mischer nicht bei jedem Preset-Wechsel erst mal heftig zum Volume-Regler oder gar Equalizer greifen muss, kann ich dir zwei Dinge sagen, die für mich persönlich jedenfalls funktionieren.
  • Sämtliche Klangeinstellungen immer bei Bühnenlautstärke vornehmen oder - wenn das nicht geht - zumindest gegenchecken. Ein Sound, den du mit Studiomonitoren bei nachbarschaftskompatibler Zimmerlautstärke oder gar mit Kopfhörern eingestellt hast, wird über die PA beim Gig völlig anders klingen, und die Lautstärkenunterschiede zwischen Presets und Scenes sind auch je Hörumgebung vollkommen anders. Das gilt auch, wenn man InEar spielt - immer auch über die PA testen, denn das ist, was das Publikum hört. Für die Lautstärkeangleichung von Presets und Scenes hilft das Preset Leveling Tool im Axe-Edit, eine gute Ausgangsbasis für den Test bei Live-Volume zu schaffen.

  • In allen Presets und Scenes das gleiche Cab nehmen. Ich weiß, das ist eine heftige Forderung, aber der PA-Mensch wird dich lieben. Eine Box ist sowas wie ein Post-EQ und prägt sehr stark den Charakter und das Frequenzspektrum eines Sounds. Natürlich klingt der eine Amp über ne 1x12er Box besser und der andere über eine 4x12er. So what?!? In der analogen Welt hat man auch nur eine Box auf der Bühne, durch die alle Sounds durch müssen. Ich suche mir immer eine Box bzw. IR aus (du kannst auch mehrere mischen), die für meine Hauptsounds ideal ist und die anderen zumindest gut unterstützt, und dann passt es.
 

axefx

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Was @Friedlieb schreibt. Als addon Tipps:

  • Soviel mit Scenes (1 Preset) erledigen, wie geht. Andersrum gesagt: Je weniger Presets, desto weniger Lautstärkeangleichungen und Verwaltung (updates, etc.)
  • Monitor und abgehörte Lautheit sollten bei Soundeinstellung und live-Nutzung identisch sein. Weil damit schonmal zwei Variablen aus der "Soundgleichung" rausfallen, die einen narrisch machen können (weil schwer zu kalkulieren, da zuviele unbekannte). Es geht natürlich auch anders, aber dann muss man gut einschätzen können, wie verschiedene Abhören Sound "übersetzen" und wie Lautstärkeunterschiede wirken. Und das ist eine lange Lernkurve, die nicht zwingend Spaß macht zu lernen.
  • Reduziere deine Gesamt-Preset-Lautstärke auf EINE Konstante über die Presets hinweg: Der LEVEL Regler im Amp Block. Ich bin kein Freund von Scene Lautstärken oder sonstige Volumenregler im Preset zu verwenden. Man verliert die Kontrolle. Beispiel: Du kopierst einen Amp Block in ein anderes Preset und wunderst dich, wieso das nicht die gleiche Lautheit hat. Man behält die Kontrolle: Der Amp Block regelt Lautheit beim GAIN einstellen, beim MASTER einstellen, etc. der LEVEL Regler im Amp Block kompensiert die Lautheit insgesamt auf gewünschtes Niveau. Und ist an gleicher Stelle: Dem AMP Block.
 

Duke

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Du könntest das Axe III übrigens auch als Audiointerface nutzen.
Selbst ein FM3 verstärkt ein dynamisches Micro wie das SM7b (und das braucht richtig Gain in der Vorverstärkung) locker und sehr gut.
Mit dem Axe III (48 khz) direkt in Logic (44,1 kHz) aufnehmen geht IMO auch. Logic ist da recht tolerant.
Einfach mal ausprobieren!
 
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