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Axe-Fx III Firmware Version 2.03

Hamsworld

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#1
Na, jetzt geht‘s aber ab hier.
Habe gestern mal meine A-Gitarre mit mit Fishman Rare Earth Blend (mit Mikrofon) an den III angeschlossen - das ist aber in Bezug auf Klarheit und Sound schon ohne irgendwelchen Schnickschnack eine andere Klasse! Ich bin begeistert.
Die Effekte sind auch besser. Bei den Amps gibt es weniger Probleme mit Bass und Höhen. Ich kämpfe aber auch etwas mit einem anderen Spielgefühl - als ob da grundsätzlich mehr Compression im Spiel ist. Schwer zu beschreiben. Habe aber auch schnell tolle Sound hingekriegt. Mit Zerrer ist das noch einfacher. Und der Cab-Block ist der Hammer. Ich bin ja auch seit einem guten Jahr totaler Fan vom Room-Effekt. Für mich mit das Wichtigste, wenn es darum geht, Sounds Amplike klingen zu lassen. Der ist ja jetzt noch mal verbessert worden - bin gespannt.
Aber bei der A- Gitarre zeigt sich aber, dass der IIIer insgesamt besser klingt. Da ist ja auch ein größeres Frequenzspektrum im Spiel. Echt toll!
Trotzdem ist beim Wechsel Auf den 2er klar, dass der auch schon eine Granate ist. Aber da ist echt was passiert.
Hoffentlich quäle ich niemand mit dem Review - ist ja wirklich sehr teuer das Teil.
 

mrgodin

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#2
...
Aber bei der A- Gitarre zeigt sich aber, dass der IIIer insgesamt besser klingt. Da ist ja auch ein größeres Frequenzspektrum im Spiel. Echt toll!
...
Nö!
Sind eine elektrische und eine akustische Gitarre identisch gestimmt,
ist deren Frequenzumfang ebenfalls erstmal generell identisch.
Saitentyp, Holz (Schwingungsverhalten, Resonanzen etc), Pickup (auch bei der akustischen)
etc. nehmen dann Einfluss auf die Zusammensetzung der Obertonstruktur.
Daher klingt die akustische Gitarre anders, als die elektrische.
Und 2 akustische klingen dann ggf. auch nicht mehr identisch, obwohl beide Akustik-Gitarren sind.

Möchte nicht klugsch..., sondern Fakten korrekt darstellen.
Damit sich falsche Infos nicht unnötig verbreiten.
 

Hamsworld

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#3
Da hast Du natürlich recht.
Aber eine E-Gitarre über Amp und Box kommt ja frequenzmässig nicht so hoch wie eine Akustikgitarre, jedenfalls was den hörbaren Bereich betrifft. Darum lässt man die ja, im Gegensatz zu E-Gitarren, über Fullrange-Boxen laufen. Oder?
 

Solyth

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#5
Ich habe es mir ja inzwischen zur Regel gemacht, vor allem bei Gigs die E-Gitarre nicht mehr trocken ohne Amp und Box zu spielen. Ist einfach zu leise.
Hah, jetzt bist Du auch noch unter die Metaller gegangen! - Hab´s immer geahnt, dass das kommen würde.

Ansonsten, die neue FW ist ganz geil - der Raum im Cabblock is prima, die Tremolos klingen toll, aber das Beste ist der Grinder im Ampblock:hail:...... langsam kommt das IIIer in die Puschen.:biggrin:
 

mrgodin

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#6
Da hast Du natürlich recht.
Aber eine E-Gitarre über Amp und Box kommt ja frequenzmässig nicht so hoch wie eine Akustikgitarre, jedenfalls was den hörbaren Bereich betrifft. Darum lässt man die ja, im Gegensatz zu E-Gitarren, über Fullrange-Boxen laufen. Oder?
Wenn's recht ist, schreibe ich später zurück ;-)
Habe im Moment keine Zeit.
Bei der Antwort muss man etwas mehr schreiben.
 

mrgodin

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#7
@Hamsworld

Da hast Du natürlich recht.
Aber eine E-Gitarre über Amp und Box kommt ja frequenzmässig nicht so hoch wie eine Akustikgitarre, jedenfalls was den hörbaren Bereich betrifft. Darum lässt man die ja, im Gegensatz zu E-Gitarren, über Fullrange-Boxen laufen. Oder?
Naja;
Ganz so einfach ist es nicht.
Ich will es mal ganz strukturiert und nüchtern darstellen;
liest sich nicht so schön wie ein Gedicht, ist aber kürzer und zugleich verständlicher.

Du hast eine Grundannahme und eine These.
Die These möchtest Du mit der Grundannahme begründen.

1. Grundannahme (Ursprung: Dein erster Beitrag und der hier zitierte)
Das Frequenzspektrum, etwas verständlicher, der erzeugbare Frequenzbereich/-umfang (akustisch = tonaler Umfang) einer Akustikgitarre
ist größer, als der einer E-Gitarre.
Konkret, die A-Gitarre erzeugt zusätzlich zum deckungsgleichen Tonumfang weitere höhere Töne (Frequenzen), als eine E-Gitarre dies kann.

2. These
Der hörbare Frequenzbereich der E-Gitarre ist geringer im Umfang, verglichen mit einer A-Gitarre, da man für die Wiedergabe der
E-Gitarre Gitarrenboxen verwendet und für die der A-Gitarre breitbandigere Wiedergabesysteme.

3. Bewertung
Da bereits die Grundannahme falsch ist, muss diese konkrete These ebenfalls falsch sein.

4. Begründung
Hat man eine E- und eine A-Gitarre, jeweils 6 Saiten, identische Stimmung, identische Anzahl bespielbarer Bünde
(= identische obere und untere Grundschwingungs-Grenzfrequenzen, leer-gespielte tiefe E-Saite bis hohe e-Saite zBsp. 22. Bund),
dann ist deren Frequenzumfang (Tonumfang) erstmal identisch.
Dies schließt auch die jeweils den einzelnen Tönen zugehörigen Oberschwingungen (physikalisch) (Obertöne = akustisch) ein.

Daher gilt:
Beide Gitarren können die gleichen Frequenzen erzeugen (besitzen den gleichen Frequenzumfang).


Richtig ist:
Was Du beschreibst, ist kein Unterschied im Tonumfang zwischen beiden Instrumententypen, sondern die Wahrnehmung eines Klangunterschieds.
Der KLANG einer A-Gitarre ist ANDERS, weil durch eine andere Obertonstruktur gebildet.
(Die Hintergründe hierzu (Klangbildung, Obertonstruktur) habe ich bereits mehrfach in anderen Beiträgen beschrieben; daher möchte ich die hier gerne übergehen, damit's nicht zu lang wird)
Der erzeugbare FrequenzUMFANG beider Instrumententypen unterscheidet sich hingegen unter den o.g. Prämissen physikalisch/mathematisch nicht.

Den Klang der A-Gitarre annähernd so wiederzugeben, wie wir ihn akustisch mit unseren Ohren wahrnehmen, bedarf es eines Verstärkers
und einer Box, die diesen Klang differenzierter abbilden können, als ein "normaler" Gitarrenlautsprecher mit einem E-Gitarrenamp.
Anders formuliert:
Die Wiedergabesysteme für A-Gitarren und E-Gitarren sind dergestalt konstruiert und ausgelegt,
dass sie die ERWARTUNGEN an einen GitarrenKLANG erfüllen.
Zugleich kann man den Klang in beiden Fällen durch geeignete Mittel derart verändern/verfälschen,
dass sie sich von den "typischen" Gitarrenklängen massiv unterscheiden.


Einige Beispiele:
1.
Spiele mal mit einer Tele oder einer Strat über einen A-Gitarrenverstärker.
Ich habe das immer mal aus unterschiedlichen Gründen ausprobiert.
Fishman Loudbox & Loudbox mini verwende ich zBsp. für Akustik-Sets.
Du wirst nie wieder behaupten, dass eine A-Gitarre höhere Frequenzen erzeugen kann, als eine E-Gitarre ;-)
Hört sich, für E-Gitarristenohren, schaurig an.

2.
Wenn Du eine E-Gitarre mit einem guten Piezo-System hast, kannst Du auch damit einen (quasi)Akustikgitarrensound erzeugen,
der ein breites Frequenzspektrum abbildet, sprich bei dem zBsp. auch in den oberen Oberschwingungsbereichen noch hinreichend Amplitude vorhanden ist.
Allerdings hört auch der sich ggf. nur mäßig gut an, wenn man ihn über eine reine E-Gitarrenanlage hörbar macht.
Das haste ja selbst auch schon so angesprochen.

3.
Beim Vergleich A-Gitarre und Tele über ein E-Gitarren-Setup wird der Unterschied in der Frequenzabbildung marginal ausfallen.
Insbesondere im Bezug auf den Hochtonbereich.

4.
Spiele ein Keyboard über eine Gitarrenanlage (Gitarrenamp & Box) und alternativ über eine PA.
Es wird sich jeweils sehr unterschiedlich anhören.
Wen wundert's.
Niemand würde aber sagen, dass das Keyboard im Falle der Verstärkung über die Gitarrenanlage weniger Höhen und Brillanz produzieren
würde (könnte!);
über die PA verstärkt aber auf einmal mehr.


Ich hoffe, es ist nicht zu lang geworden, aber verständlich genug, warum ich Deine Einordnung nicht teile.
Bis unlängst.
 

Hamsworld

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#8
Ich habe geschrieben, dass bei einer Akustikgitarre ein weiteres Frequenzspektrum im Spiel ist als bei E-Gitarrensounds (Kontext: Ich "schrob" über Sounds im Axe-Fx III). Das ist Deine Vermutung, dass ich damit gemeint haben könnte, dass beide Instrumente trocken gespielt einen unterschiedlich Frequenzumfang haben. Der Meinung war ich noch nie, und das habe ich auch nicht geschrieben.
Meine Aussage stimmt, wenn man davon ausgeht, dass die E-Gitarre üblicherweise über einen üblichen Verstärker und einen üblichen Speaker gespielt wird, bei dem meist am Ende über 7000 kHz nicht mehr viel hörbar ist. Akustikgitarrenklänge leben üblicherweise davon (verstärkt oder unverstärkt), dass der Frequenzgang durchaus über 10.000 kHz geht. Ausnahmen bestätigen die Regel.

Dass zum Klang einer E-Gitarre meiner Meinung nach üblicherweise ein üblicher Verstärker und eine übliche Gitarrenbox gehört (vauch im Axe Fx III, um den es hier geht), wie der Name "E-Gitarre" allerdings ein bisschen impliziert (leiser Vorwurf an Dich), habe ich leider, leider, leider vergessen explizit zu schreiben. Das konntest du natürlich nicht wissen. Das tut mir sehr, sehr, sehr leid.
Ich habe auch vergessen zu schreiben, dass meine Aussagen nur Sinn machen, wenn man nicht taub ist.
Und dass man natürlich gar nichts hört, wenn man im Vakuum spielt. Auch dafür entschuldige ich mich.
:hail:
Peace
 
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mrgodin

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#9
Ich habe geschrieben, dass bei einer Akustikgitarre ein weiteres Frequenzspektrum im Spiel ist als bei E-Gitarrensounds (Kontext: Ich "schrob" über Sounds im Axe-Fx III). Das ist Deine Vermutung, dass ich damit gemeint haben könnte, dass beide Instrumente trocken gespielt einen unterschiedlich Frequenzumfang haben. Der Meinung war ich noch nie, und das habe ich auch nicht geschrieben.
Meine Aussage stimmt, wenn man davon ausgeht, dass die E-Gitarre üblicherweise über einen üblichen Verstärker und einen üblichen Speaker gespielt wird, bei dem meist am Ende über 7000 kHz nicht mehr viel hörbar ist. Akustikgitarrenklänge leben üblicherweise davon (verstärkt oder unverstärkt), dass der Frequenzgang durchaus über 10.000 kHz geht. Ausnahmen bestätigen die Regel.

Dass zum Klang einer E-Gitarre meiner Meinung nach üblicherweise ein üblicher Verstärker und eine übliche Gitarrenbox gehört (vauch im Axe Fx III, um den es hier geht), wie der Name "E-Gitarre" allerdings ein bisschen impliziert (leiser Vorwurf an Dich), habe ich leider, leider, leider vergessen explizit zu schreiben. Das konntest du natürlich nicht wissen. Das tut mir sehr, sehr, sehr leid.
Ich habe auch vergessen zu schreiben, dass meine Aussagen nur Sinn machen, wenn man nicht taub ist.
Und dass man natürlich gar nichts hört, wenn man im Vakuum spielt. Auch dafür entschuldige ich mich.
:hail:
Peace
Stay cool man!
Vergessen wir einfach, dass es diese Unterhaltung je gegeben hat.
Und lass‘ uns auch in Zukunft nicht mehr so sehr in die Details gehen.
Hinterher denkt noch jemand, diese Plattform sei ein „Physikalischer Zirkel“ ...

„Und das könnte den einen oder anderen Bürger eventuell verunsichern“, Thomas de M.
 

Bonzo

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#11
Mich interessiert der physikalische Aspekt sehr. Ich hätte ja fast mal Physik studiert, aber der Professor bei dem ich studieren wollte, hat gemeint, dass für ein Physikstudium 8 Jahre Volksschule nicht reichen. Naja, dann habe ich halt Getränke ausgefahren.
 

Hamsworld

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#12
Olivia Newton John hat ja auch gesungen: "I wanna get physical, physical". Hätte man gar nicht gedacht von ihr. Ganz schön intellektuell.
 

Solyth

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#14
Ja, ich glaub auch, das meinte die irgendwie anders.......aber die Vorstellung fällt mir persönlich schwer....:bounce:
 

mrgodin

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Mich interessiert der physikalische Aspekt sehr. Ich hätte ja fast mal Physik studiert, aber der Professor bei dem ich studieren wollte, hat gemeint, dass für ein Physikstudium 8 Jahre Volksschule nicht reichen. Naja, dann habe ich halt Getränke ausgefahren.
Es ist nie zu spät, etwas nachzuholen!
Ob Du das dann schaffst, hängt nicht vom Urteil Dritter ab, sondern von Deinem Willen und Deinen Fähigkeiten.
Der Mensch ist nicht auf eine Art von Tätigkeit beschränkt.
Ansonsten würden wir bereits mit einer beruflichen Prämisse geboren ;-)
Und das konnte in der Psychologie bisher noch nicht belegt werden.

Sapere aude!
Habe Mut!

Sprach schon Kant, als er die Aufklärung proklamierte.
 
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