wie einen logic pro x gitarrensound nachbauen?

mr riös

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hi zusammen

ich würde gerne den "classic drive" sound aus logic pro x mit meinem "axe fxII" nachbauen - nachdem ich im studio cd aufnahmen gemacht hab und das axe grad mal nicht da war, hab ich den logic "classic drive" sound durch zufall angeklickt und fand ihn richtig gut - natürlich hab ich am logic amp designer noch weiter rumgeschraubt, aber da war vieles möglich, was ich auf dem axe noch nicht so einfach hinbekomme - daher will ich jetzt mal versuchen, ob ich den classic drive sound irgendwie erstmal direkt nachbauen kann um dann zu sehen, ob ich mit dem axe evtl noch weiter komme

der gitarrensound ist in logic zu finden unter "electric guitar an bass/distorted guitar/classic drive" - in den amp specs steht, das modell wäre ein "vintage british stack" mit einem "vintage british head" und einem "vingage british 4 x 12" cab

nachdem ich das auch im logic forum schon gepostet hab, wurde mir eine sehr nützliche seite genannt:


aber trotzdem: wie kriege ich raus, welche konkreten amps und cabs dahinter stecken? - gibt es irgendwo specs, in denen man nachlesen kann, welche amps und irs für die logic sounds benutzt wurden?

und für axe fx spezies: welche axe fxII amps und cabs empfehlen sich als ausgangspunkt zum "nachbauen"? - die "Marshall Plexi Lead 100/Plexi 45" kombi steht ja in den axe amps und cabs so direkt ja nicht drin

welche nehmen

thx für tips dazu
 

axefx

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"vintage british stack" mit einem "vintage british head" und einem "vingage british 4 x 12" cab
Heisst übersetzt: Ollen Marshall Plexi mit oller Marshall 4X12 mit ollen (pre-rola) Celestion Greenbacks.
Vorgehensweise:
  1. alle effekte im reference chain (Logic) aus, nur roher Amp sound
  2. local chain (Axe-Fx) Kombination aus Plexi und Greenback Cab finden, die am ähnlichsten klingt. Grob das Gain anpassen.
  3. Tonematch Block nutzen, um reference an local anzupassen, danach sollte frequenzmäßig das ganze schonmal ganz gut sein.
  4. Jetzt, wo die Frequenzkurven, also der Toncharackter sich sehr ähneln nochmal das Gain-staging manuell anpassen
  5. Mit jetzt nahezu identischem Gain-staging nochmals einen tonematch reference / local anfertigen.
 
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