Daten digitalisieren - Super8 und CD´s

Hubi72

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Uralter Hut, ich weiß...aber trotzdem:
Wenn man CD im PC digitalisiert bzw überspielt - welche Qualtität sollte man nehmen?

Ich benutz immer noch den Mediaplayer von Windows, der sagt 320kbyte ist optimale Qualität, schafft aber damit richtige Datenmonster. Was haben originale, gekaufte CD´s für eine Qualität?

Andere Frage - Super8 Filme - kennt jemand eine Firma, die solche alten Filmchen zu annehmbaren Preisen digitalisiert. Grenzt - finde ich - an moderner Wegelagerei, was da an Preisen aufgerufen wird.
 

papasoeren

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CD's haben eine Sample-Rate von 44,1 kHz bei einer Tiefe von 16 Bit. Das entspricht einer Datenrate von 1.411,2 kbps.
Wenn ich CD's oder anderes Material auf PC archiviere, dann grundsätzlich die erste Kopie im .wav-Format mit oben genannten Parametern.
Egal ob Datenmonster oder nicht, ich will aber nichts von der Qualität verschenken.
Erst wenn ich diese Kopie für ein Endgerät (iPhone oder sonstwas) brauche, komprimiere ich auch.
Wenn es der Speicherplatz zulässt, bevorzuge ich 320 kbps. Mein iPhone hat mir mal vorgeschlagen, alles in 128 kbps herunterzukonvertieren.
Ich hab das probehalber mal gemacht und hab das Ergebnis dann so gelassen. Wenn ich allerdings selber mit irgendwelchen Tools am PC auf
128 kbps konvertiere, sind die Ergebnisse meist viel, viel schlechter gewesen.
 

nwngnm

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War für mich vor einiger Zeit auch ein wichtiges Thema.
Ich sag mal so : muss jeder für sich selbst entscheiden.
Für mich der alles entscheidende Punkt - wie höre ich Musik ? -.

Bei mir ist das mittlerweile so, daß ich Musik hauptsächlich über Streaming der bekannten Portale höre.
Wenn ich mir doch mal was selbst „auflege“, dann heißt das, ich lade mir was auf‘s Handy bzw. bei mir meinen Ipod (ja, die Dinger gibt‘s noch und ich bin schon älter) oder auf‘s Tablet. Und gehört wird dann meist mit kleinen In Ears.
Ich leg keine Platten mehr auf und auch der CD Player kommt nicht mehr zum Einsatz.
Schade, ist aber so.
Und da das bei mir so ist, hab ich meine ganzen LPs, CDs, MDs, MCs digitalisiert und zwar ins MP3 Format mit 192 kbps.
Ne bessere Qualität hör ich über oben genanten Geräte nicht (wahrscheinlich würden 128 kbps auch reichen).
Das macht bei mir dann trotzdem ne Gesamtmenge an Platzbedarf von über 1 Terrabyte.
Das heisst bei wav oder 320 kbps gäbe es da noch ein größeres Platzproblem.

Das waren noch Zeiten als man die teuer erworbene neue Platte monatelang gehört hat, bis man sie auswendig konnte und wusste welcher Song auf den nächsten folgt. Das ist definitiv vorbei. Noch ein Grund weswegen Musik nix mehr wert ist.
 

Andy

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Bei MP3 ist 196kbps oft ausreichend. Es gibt auch flexible Datenrate. Dann wird adaptiv angepasst. Es kommt aber suf die Anhöre an. Fürs Auto reichen die 128 kbps auch. Ich hab Boxen hier, die mal für ca 3000 Euro gekostet haben . Da geht MP 3 gar nicht. Egal welche Datenrate. Wer Speicherplatz sparen will geht auf AAC. Gibt's aber nicht fur lau, die encoder, soweit mir bekannt. Bei AAC geht man ca. Von der Hälfte der Bitrate im vgl. Zu mp3 aus, bei vergleichbaren Ergebnissen. Für mp3 hab ich immer den lame Converter genüutzt, der geht einen bisschen anderen Weg, erzeugt aber mp3 kompatible Files. Da gibt's auch ein graphisches Frontend dazu. Irgendwas mit eap east west irgendwas... So jetzt hab ich die Schnauze voll auf tippen mit Handy Fuck Tastatur
 
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Marcus Siepen

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Flac ist eine gute Option, ist zwar komprimiert, aber ohne Verlust. Und vom Handy aus streame ich mit Tidal, da habe ich das Hifi Abo, da streame ich also unkomprimiert in CD Qualität. Ist zwar teurer, mir aber jeden Cent wert. Ich kriege bei der "Qualität" von z. B. Spotify echt Pickel.

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Andy

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von "spotz i fei" bekommt man die Pickel an Stellen, an denen die Sonne niemals scheint. Das kann nan hier nicht zeigen
 

Hubi72

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Flac ist eine gute Option, ist zwar komprimiert, aber ohne Verlust. Und vom Handy aus streame ich mit Tidal, da habe ich das Hifi Abo, da streame ich also unkomprimiert in CD Qualität. Ist zwar teurer, mir aber jeden Cent wert. Ich kriege bei der "Qualität" von z. B. Spotify echt Pickel.

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Ich bin da wohl noch in der Steinzeit - das kenn ich alles gar nicht....
 

Hubi72

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CD's haben eine Sample-Rate von 44,1 kHz bei einer Tiefe von 16 Bit. Das entspricht einer Datenrate von 1.411,2 kbps.
Wenn ich CD's oder anderes Material auf PC archiviere, dann grundsätzlich die erste Kopie im .wav-Format mit oben genannten Parametern.
Egal ob Datenmonster oder nicht, ich will aber nichts von der Qualität verschenken.
Erst wenn ich diese Kopie für ein Endgerät (iPhone oder sonstwas) brauche, komprimiere ich auch.
Wenn es der Speicherplatz zulässt, bevorzuge ich 320 kbps. Mein iPhone hat mir mal vorgeschlagen, alles in 128 kbps herunterzukonvertieren.
Ich hab das probehalber mal gemacht und hab das Ergebnis dann so gelassen. Wenn ich allerdings selber mit irgendwelchen Tools am PC auf
128 kbps konvertiere, sind die Ergebnisse meist viel, viel schlechter gewesen.
Puh - als WAV bräuchte ich da wohl noch mehr Datenspeicher. Aber die Frage ist ja - wenn eine CD sich nach 100 Jahren selber löscht (wie man so sagt, keine Erfahrungswerte) - juckt mich das noch?
 

nwngnm

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Na ja, auch Festplatten können sterben.
Ich hab meine digitalisierte Musiksammlung doppelt gesichert auf 2 versch. Platten.
Da steckt einfach zuviel Arbeit drin. Wenn das auf einmal weg wäre, würde mich das hart treffen. Auch wenn ich das Meiste davon über Streaming oder als CD immer noch verfügbar hätte.
Das Digitalisieren war für mich auch wg. Platz unausweichlich. Ab ner gewissen Anzahl an CD‘s, LP‘s brauchst du entweder einen extra Raum oder sonstirgendwie Platz. Bei mir ging das einfach nicht mehr.
 
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Andy

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Bei den CDs hatte man am Anfang mal die Befürchtung, daß sie nur 10 oder 20 Jahre überleben. Das hat sich als unbegründete Furcht erwiesen. Dann hat man befürchtet, daß die selbst gebrannten frühzeitig sterben. Da kenne ich aber den aktuellen Status nicht. Grundsätzlich könnte man sich überlegen zwei komplett unterschiedliche Festplatten Modelle herzunehmen, so daß nan immer rin Backup hat und dann alle paar Jahre alles auf neue Festplatten spielen. Zur Technologie, die sich hinter SSDs verbirgt ist zu sagen, daß die sich auch beim Lesen abnutzt und die Daten regelmäßig zurückgeschrieben werden müssen. Das übernimmt aber entweder das Filesystem oder ein eingebauter Controller.

Oder du buchst dir Webspace bei einem Cloud Anbieter. Wenn's ein kostenpflichtiges Angebot ist schwört sogar Google, daß sie nicht rein kucken. Das machen sie nur bei den kostenlosen Angeboten
 

Marcus Siepen

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Bei den CDs hatte man am Anfang mal die Befürchtung, daß sie nur 10 oder 20 Jahre überleben. Das hat sich als unbegründete Furcht erwiesen. Dann hat man befürchtet, daß die selbst gebrannten frühzeitig sterben. Da kenne ich aber den aktuellen Status nicht. Grundsätzlich könnte man sich überlegen zwei komplett unterschiedliche Festplatten Modelle herzunehmen, so daß nan immer rin Backup hat und dann alle paar Jahre alles auf neue Festplatten spielen. Zur Technologie, die sich hinter SSDs verbirgt ist zu sagen, daß die sich auch beim Lesen abnutzt und die Daten regelmäßig zurückgeschrieben werden müssen. Das übernimmt aber entweder das Filesystem oder ein eingebauter Controller.

Oder du buchst dir Webspace bei einem Cloud Anbieter. Wenn's ein kostenpflichtiges Angebot ist schwört sogar Google, daß sie nicht rein kucken. Das machen sie nur bei den kostenlosen Angeboten
Lol, du kannst dich mit ziemlicher Sicherheit darauf verlassen, daß Google alles analysiert, was du in Ihre Cloud packst, ganz egal ob du die grátis Version nutzt oder bezahlst. Die leben von nichts anderem als Daten.

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aalrh

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Ich habe 2 NAS mit mehreren TB Speicher und alles noch mit RAID gesichert. Klar sind auch schon Platten kaputt gegangen, aber dafür hat man ja die RAID-Platte.
 

Andy

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Lol, du kannst dich mit ziemlicher Sicherheit darauf verlassen, daß Google alles analysiert, was du in Ihre Cloud packst, ganz egal ob du die grátis Version nutzt oder bezahlst. Die leben von nichts anderem als Daten.

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Wie gesagt, der Typ von Google hatte damals offensichtlich zugegeben, daß sie alles was kostenlos ist bis ins kleinste Detail untersuchen, und dir die Unterhose ausziehen aber sobald eine Firma dafür bezahlt nichts dergleichen passiert. NSA hat natürlich immer Zugriff. Wobei ein paar CDs nicht wirklich interessant sind. Private Fotos schon eher. Denke ich.... Unveröffentlichte Musik vielleicht auch
 

Marcus Siepen

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Wie gesagt, der Typ von Google hatte damals offensichtlich zugegeben, daß sie alles was kostenlos ist bis ins kleinste Detail untersuchen, und dir die Unterhose ausziehen aber sobald eine Firma dafür bezahlt nichts dergleichen passiert. NSA hat natürlich immer Zugriff. Wobei ein paar CDs nicht wirklich interessant sind. Private Fotos schon eher. Denke ich.... Unveröffentlichte Musik vielleicht auch
Alle Daten sind für die interessant. Alle Photos, die du in deren (oder Apples oder Facebook oder...) trainieren die Gesichtserkennung. Wenn mehrere Personen auf dem Bild zu sehen sind dann werden sie verlinkt, es wird analysiert wo beide Personen da gerade waren usw. Dein kompletter Bewegungsverlauf wird analysiert und gespeichert. Wenn du das Google selber verbietest, dann holen sie sich die Daten aus anderen Apps, denen du das erlaubt hast, da alle Infos über die Google Server laufen. Sie werden gerade mal wieder dafür verklagt. Vergiss das mit deiner Privatsphäre

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aalrh

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Ich amüsiere mich immer über das Datenschutzaufbäumen der User.

Luca- und Corona-App wird nicht genutzt, da Sicherheitslücken im Datenschutz; Google und Apple sind die bösen Stalker. Da werden Browser und Suchmaschinen genutzt, die "keine" Daten weiterleiten!?

Aber auf Instagram posten, dass das Hühnerauge mit dem Mittel von Dr. Klumpfuss am besten wirkt, wenn man in Sardinien am Strand mit Ulla einen Cocktail säuft! Und am nächsten Tag wird gezeigt, dass der Pickel am Bobbes den Flug in die DomRep gut überstanden hat! Im Aldi mit Payback bezahlen und auf Amazon shoppen. Den Urlaub im Netz buchen, da günstiger als im Reisebüro.

Also mal ganz ehrlich - wer digitale Medien nutzt gibt Informationen von sich preis. Wenn jemand meint er müsse meine privaten Fotos sehen - bitte schön - aber nicht neidisch sein, wenn das Sexappeal nicht an meines rankommt. Mein bescheidene Hütte sich noch nicht einmal Elon Musk leisten kann! Ich wollte es eigentlich nicht verraten, aber so ist es halt!

Wer anonym bleiben will, soll im Frankfurter Bahnhofsviertel einkaufen gehen. Muss sich aber nicht wundern, wenn man von der Nutte ums Eck mit Namen angesprochen wird. Früher hieß Google übrigends Friseur!

Klar ist, dass ich wie im realen Leben nicht unbedingt jedem meine private Daten anvertraue. Aber vermeiden lässt sich das nicht. Selbst die dt. Anbieter arbeiten mit unseren Daten. Und kommt mir jetzt nicht, dass dies bei uns gesetzlich verboten ist - dann dürfte es auch kein Verbrechen geben!!

Um meine Daten weitestgehend für mich zu haben nutze ich eine Cloud nur zum Datentransfer. Private Daten, Bilder, Musik, Filme, etc. liegt alles auf meinen 10TB. Und am Ende zahle weniger als bei Cloudelösungen!
 

Andy

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Ich nutzt auch keine Clouddienste für die Speicherung von Daten, allerdings hab ich schon die zweite externe Festplatte geschrottet, weil sie mir in einem unglücklichen Moment aus der Hand gefallen ist. Gut, bei einem Server, der irgendwo fest installiert im Haus steht, passiert sowas nicht.
 

Marcus Siepen

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Klar spionieren uns alle aus, keine Frage. Die FDP hat letztens erst Datensätze von der Post gekauft, um ihren Wahlkampf zu verbessern. Payback, Kreditkarte usw, alles wird analysiert. Sollte man sich nur bewußt machen, ich kenne erstaunlich viele Leute, denen das nicht klar ist.

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