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Neues Spielzeug für einen besseren In-Ear Mix

funkstation777

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#1
Heute ist mein neues Spielzeug eingetroffen.......

Werde mich in den nächsten Tagen darin vergraben und dann ausführlich darüber berichten, wenn es euch interessiert....

El Funko loco
 

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HumblyDumbly

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#2
Aha...Midinger ;)
 

funkstation777

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#4
Nachdem wir nun schon die 2. Probe mit dem Behringer XR18 hinter uns haben, hier nun wie angedroht, mein kleiner (Zwischen)Testbericht zu dem Teil.

Der Behringer X18 ist ein Digitalmixer/Usb-Interface mit eingebautem W-Lan Access-Point. Er verfügt über 16 Preamps (Midas-Design), deren Gain-Settings digital abspeicherbar sind (wie eigentlich jedes Feature an dem Mixer wie Scenes, Effekte, Automation, etc.)
Es befindet sich außer dem Regler für den Kopfhörerausgang kein einziger Regler/Fader auf dem Pult, was für mich unter anderem ein Kaufkriterium darstellt, da ich mit der "mechanischen" Seite von Behringer-Produkten hier nicht gerade die besten Erfahrungen gesammelt habe.
Es läßt sich zum Aufnehmen auf PC/MAC/IPAD ein Usb-Device anschliessen, und in Locations, wo der eingebaute 2,4 Ghz Router (der sicher nicht zur Spitzenklasse gehört) nicht leistungsstark genug ist, über Ethernet-Anschluß ein extra Router oder ein fixes Ethernet-Kabel anschließen. Im Proberaum hat der eingebaute Access-Point jedoch bisher ausgezeichnet funktioniert.

Die Fernbedienung erfolgt entweder über eine entsprechende Android/PC-/Mac/Ipad App, die sich gratis bei den jeweiligen Appstores
downloaden lässt. Ich hatte bei der Probe sowohl die Windows-XR-Edit und die Ipad App X-Air teilweise gleichzeitig laufen, diese funktionierten ohne Aussetzer, wobei die Windows-Variante eine bessere und schnellere Editiermöglichkeit bietet.

Zum Sound: Nachdem ja bereits das X32 mittlerweile sehr breite Akzeptanz erlebt (ich glaube zu wissen, daß es selbst hier im Forum einige zufriedene X32-Kunden gibt) und das X18 mit den selben Preamps und der selben Engine arbeitet, gibts da nicht viel zu sagen.
Die Preamps sind sehr transparent, rauscharm und das Pult generell hat einen extremen Output. Die Onboard-Kompressoren und Eqs, Gates, etc. arbeiten sehr praxisgerecht und im besten Sinne unauffällig.
Dann gibt es noch die Möglichkeit, entweder 4 Stereo oder 8 Mono-Effekte als Inserts zu verwenden, die man auch von den X32 Pulten her kennt. Die Qualität ist erstaunlicherweise sehr gut.
Zum Routing: Es gibt 6 Einzelbusse (Aux-Sends als XLR ausgelegt) und 2 Master Outs (ebenfalls XLR) und es gibt, nachdem man das Routing-Prozedere verstanden hat (Aufgrund des dürftigen Manuals empfehle ich die sehr tolle Facebook-Usergruppe XR-18 Users)
keine offenen Wünsche. Es läßt sich wirklich jedes Signal prefade, postfade, posteq, etc...überallhin routen....was am Anfang für Verwirrung und Unglauben sorgt, macht aber echt Sinn, wenn man da "durch" ist...
Zur Fernbedienung: Diese funktioniert, wie bereits erwähnt, sehr gut und ziemlich intuitiv. Generell kann man das dem ganzen Teil bescheinigen, das meiste ist selbsterklärend (auch gut so, denn wie gesagt, ist das Manual unter aller Sau)

Mein derzeitiges Fazit: Wenn die Gurke nicht abraucht, hab ich da echt ein leckeres Teil an Land gezogen. Für Bands, die wenig Platz auf der Bühne haben, sehr gehobene Monitoransprüche haben (eben auch wegen Stereo-Inear-Geschichten und ev. Playback vom Lappy oder Ipad) und auf qualitativ hochwertige MicPres, Effekte,Eqs nicht verzichten wollen - und vor allem, die mit 16 Mic-Preamps und 2 Line-Ins auskommen, ist das Teil (vor allem um DIE Kohle) echt eine Macht.
Vor allem ist das Teil gerade mal halb so groß wie eine Schuhschachtel und kleiner als ne 24/4er Stagebox. Wer aber daran denkt, das Teil dann in Locations zu verwenden, wo mindestens 50 Smartphone-Besitzer mit Wifi im Publikum stehen, sollte aber einen extra (Im Idealfall Dualband Router mit 2,4 und 5 Ghz ) einplanen. Dann lässt sich das Teil problemlosest mit jedem Tablet, das auch 5 Ghz senden kann, fernbedienen.
Ich bin auf jeden Fall neugierig, was das Teil noch für (böse) Überraschungen parat hat, aber der Sound, der sich mit dem Teil "quick & dirty" in Minutenschnelle machen lässt, ist phänomenal. Im Vergleich zum Presonus Studiolive 16.02 Digitalmixer, den ich noch beim Axe-Fest 2013 in Leipzig dabeihatte, muß ich sagen - großer Sprung nach vorne. Mehr Features, mind. gleich gute Preamps, genug Output, sehr rauscharm......Momentan würde ich sagen 9/10 Punkten auf meiner "Hab ich lieb"-Skala.
 

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OSon

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#5
...und das kleine Ding fürchtet sich nicht in diesem großen Rack? ;-)
 

axefx

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#7
Klasse Testbericht Funke! Ich bin auch sehr angetan von dem Teil, eigentlich von der ganzen X32-welt, die Behringer da an den Start gebracht hat! Und das teil ist ja echt winzig, ich dachte, das wäre OHNE Blenden 19" ... :)
 

funkstation777

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#8
Kurzes Update:

Habe am vergangenen Sonntag eine Show für die Makemakes (unsere ESC-0-Punkte-Truppe, übrigens extrem coole Zeitgenossen) gemischt, und zwar mit dem XR-18, einer Turbo-sound 6 kw-PA + 2 db Flexsys FM12A als Center für die Bühnenmitte. Verwendet wurden 2 In-Ear-Stereowege + 1 x Inear verkabelt.
Das XR18 war über Ethernet mit einem WPA2-verschlüsselten Router verbunden, und das Ipad wurde über die X-Air-App als kabellose Fernbedienung verwendet.

Fazit: Der erste Live-Einsatz mit dem Ding hat tadellos funktioniert. Mit dem Ipad beim Soundcheck durch die Halle gehen ist Gold wert, und auch während der Veranstaltung
hat alles perfekt gepasst. Das Teil ist sein Geld mehr als wert. Die PC/Android-App hat aber im Vergleich zur Ipad-App noch in einigen Dingen die Nase vorn, da einige Elemente
dort eben sichtbar sind, und auf dem Ipad nicht.

IMG_0723.jpg IMG_0724.jpg
 
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zen

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#9
Hab mir jetzt auch ein x18 rausgelassen und ich bin ebenfalls echt begeistert. Auch die Qualität der Effekte kann sich sehen lassen. Und wie Andy schon gesagt hat, für den Preis ist das Teil richtig geil.
 

Andy

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#10
Wie ist eure Meinung mittlerweile zu dem Teil. Hintergrund der X Air XR 18 geht aktuell für 690 über den Ladentisch. Denk das Ding wird demnächst abgelöst oder abgekündigt. Was ich so gelesen hab, würde uns/mir die Kiste aber dennoch ausreichen.

Jetzt hab ich mit der Haltbarkeit von Behringer ausschließlich schlecht Erfahrungen gemacht. Deshalb die Frage. Wenn irgendwelche Taster, Poties usw. bei Behringer verbaut sind, kann man drauf wetten, dass sie kurz nach den 2 Jahren den Geist aufgeben. Kein solche Bedienelemente sind aber auch kein Garant, denn mein DEQ2496 hat auch fast keine Bedienelemente, dafür ist mir nach paar Jahren das Schaltnetzteil abgeraucht ...
 

funkstation777

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#11
Kurzum: Hat etliche Proben und Gigs seitdem ohne einen einzigen Ausfall überstanden. Externer Router ist Pflicht, einziger mechanischer Teil ist das Volume Poti für die Kopfhörer (wird nicht benutzt). Soviel ich weiss, ist es kein Auslaufmodell, lediglich Thomann wird aufgrund seiner Preispolitik nicht mehr von Behringer beliefert. Wenn du ein bisschen mehr Geld ausgeben kannst, kauf dir die Midas-Version. Da sollen die Preamps eine Spur besser sein und auch Verriegelungen der XLR Buchsen sind vorhanden.
 

Andy

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#13
Muss ich mir das Manual ansehen. Weisst du, ob die sich sonst auch untescheiden (Effekte, usw.) oder nur durch die Preamps und die XLR-Verriegelung?

Woanders sind die auch auf Lager, hab ich gesehen. Muss ja nicht zwangsläufig der Thomann sein.
 

funkstation777

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#14
Jupp, den meine ich. Hätte es den damals schon gegeben, hätt ich ihn genommen. Die FX sind bei beiden gleich. Die komplette Engine ist eine Midas-Entwicklung.
 

Andy

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#15
Danke dir!

Ja, ich hab mich gestern auch bisserl eingelesen und ein paar Beiträge in Foren gelesen, die sich speziell mit dem Unterschied beider Geräte beschäftigten und es ist richtig, dass die beiden Geräte wohl ausser den anderen XLR Buchsen und dem "Rauschpegel", egal ob durch die Pre-Amps begründet, oder was auch immer, unterschieden.

Auch beim MR empfiehlt man wohl einen externen W-Lan Router, wegen fehlender Robustheit. Das spielt für mich aber keine Rolle, ich würde eh nen Laptop über die Ethernetanbindung dranhängen. Werd die Woche das mal mit dem Rest der Band diskutieren.
 

funkstation777

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#16
Der externe Router ist bei beiden Geräten Pflicht. Die Konzertlocations sind mittlerweile durch die Unmengen von Smartphones und Netzwerke regelrecht Wlan-verseucht. Dabei braucht es nicht mal ein teurer Router zu sein. Alles am Markt ist eigentlich besser als das interne Ding, das sie sich sparen hätten können.
 

Andy

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#17
Eine (zusätzliche) Option wäre noch, einen zu nehmen der auf die 5 GHz geht. Dort ist (derzeit noch) weniger los, als bei 2,4 GHz.
 

Andy

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#18
Kurze Frage. Ich hab zwar gesehen, dass man unterschiedlichste Einstellungen (nennen wir es mal Presets) auf dem dazugehörigen Tablet, PC, etc. abspeichern und dann entsprechend laden kann, aber kann der XR oder der MR die Einstellungen auch selbst speichern? So dass man den Mischer auch allein ohne Tablet oder dergleichen betreiben kann, wenn man nichts ändern möchte? Also, hat das Teil einen stand-alone Modus?
 

funkstation777

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#19
Die Einstellung, die du, bevor du das Ipad oder den Laptop verwendet hast, bleibt beim XR gespeichert. Natürlich lässt sich das Ganze auch extra als Scene, bzw. Show speichern, wenn du mehrere Acts hast und die jeweiligen Sounds auf dem Rechner speichern möchtest. Wenn du einen Laptop anhängst, fragt dich die Software sogar, ob du jetzt nach dem Connecten die bestehenden Einstellungen des MIxers übernehmen möchtest, oder ob du in den Mixer eine gespeicherte Show übertragen möchtest...Das System ist ROCK SOLID.
 

Andy

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#20
Super, das ist genau das, was ich brauche! Danke.

Ich will nicht noch ein Tablet oder nen Rechner exklusiv und dauerhaft hinstellen müssen. Wenn ich mal ausfalle, sollen die Jungs trotzdem spielen können. Bzw. wenn dann einer sein Tablet aus der Truppe mitbringt ist es ja ok. Wär nur blöd, wenn man das Tablet oder den Rechner mal vergisst und dann heimfahren kann. ...
 
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